Uli Hoeneß

  • hier drehen einige schon wieder völlig durch - mmn wurde ein absolut vertretbares und sogar (unter der prämisse, dass die selbstanzeige ungültig ist) relativ mildes urteil gesprochen.

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  • Das Urteil ist gerecht, er hatte noch Glück.
    Für mich als langjährigen Fan,gerade von der Person Uli Hoeneß, ist
    es ein schlag ins Gesicht das er sich seine Karriere und Verdienste selber zerstört hat.
    Das war kein Fehler, das war jahrelanges steuer hinterziehen.
    Dann das rum gehele auf der JHV, die Erklärung er habe ja 5 Mio gespendet..
    schön und gut das macht es aber nicht wieder weg das er die Allgemeinheit um 27 Mio betrogen hat.
    Sonst hätte ja Mutter Theresa zwei drei Morde gut gehabt.
    Ich bin maßlos enttäuscht von ihm.

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  • Der Jörg Wontorra - millionfacher Steuerhinterzieher! - wird am Sonntag im Doppelpass auch wieder schön über Uli herziehen.


    Aber wehe! Dann besuche ich ihn, das ist mein voller Ernst! Warum hat das A...loch damals nur eine Bewährungsstrafe bekommen?!


    Uli musste unglaubliches durchmachen seit über einem Jahr - da ist das Urteil für mich durchaus eine Farce und viel zu hart!


    Der Blutdurst der Menschen in Neid-Deutschland wurde erfüllt...armes Deutschland!

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  • Einige Argumente hier sind zwar emotional nachvollziehbar, aber ergeben keinen Sinn.


    Nur weil auch andere, vielleicht sogar wichtigere, Missstände bestehen, macht das die Bestrafung eines anderen nicht falsch. Nach der Logik wären Verbrechen aller Art nicht zu bestrafen, so lange es schwerwiegendere gibt.


    Und die Taten eines Menschen lassen sich nicht gegeneinander aufrechnen. Wenn ich 10 Jahre ehrenamtlich Waisenkinder betreue und dann ne Bank überfalle, ist das trotzdem eine Straftat. Wir leben nicht in Sherwood Forest...

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  • ... und wirklich jeder will dabei sein. Keine Schlammschlacht ohne ...



    "Es gibt eine erste Reaktion nach dem Schuldspruch. Sie kommt von Reante Künast. Die Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses hält das Urteil für richtig. „Die Haftstrafe ohne Bewährung war unausweichlich."

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  • Dann wird es Zeit, dass du zum Schlägertyp mutierst, würde ich mal sagen. ;-)


    Wenn heute nicht die Wut an den Kollegen auslassen...wann denn dann?! Man lebt nur einmal. :D

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  • 14.34 Uhr: Heindl sagt, die Selbstanzeige von Hoeneß sei nicht aus freien Stücken erfolgt. Er habe viele Jahre dazu Zeit gehabt, eine Selbstanzeige wäre jederzeit möglich gewesen.


    Das kann der doch nicht ernst meinen? Dann sind die ganzen Selbstanzeigen nach den Steuer-CD Käufen ja auch alle für den Arsch.

    Rot wie Blut und Weiß wie Schnee!

  • Unerwartet heftig,aber auch vollkommen in Ordnung.


    Bis zur Revision fließt viel Wasser den Rhein runter....hoffentlich fängt jetzt nicht Irgendwer an zu Fragen,wo die Kohle her ist und ob es nicht doch eine Verbindung zu Bayern München gibt.


    Kein guter Tag heute...:(

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  • Fazit:


    Einstellung wäre schön und wohl auch vertretbar gewesen.


    WENN Schuldspruch, dann aber deutlich zu niedrig. Fünf Jahre+.


    Insofern gut überlegen, ob Revision eingelegt wird, falls Staatsanwaltschaft Rechtsmittelverzicht anbietet.

    Uli. Hass weg!

  • Jap...entweder wollte den Hass vieler Bürger mit dem Urteil ausleben, oder er hat eine persönliche Abneigung gegen Uli (wie schon seine Hetzsprüche nahelegen), und wollte es ihm mal so richtig zeigen !


    Fakt ist doch : Bei der Summe wären, bei ungültiger Selbstanzeige, 10 Jahre Haft angemessen !
    Wenn der Staatsanwalt aber "nur" 5 Jahre fordert, dann KANN die SA gar nicht ungültig sein !


    Und angesichts einer gültigen SA ist dieses Urteil viel zu hart und eine Ungerechtigkeit sondergleichen !


    Aber der Richter muss das Urteil ja noch begründen...und diese Begründung werden sich Hoeness' Anwälte sicher ganz genau durchlesen !
    Und wehe, da ist auch nur ein falscher I-Punkt...dann werden sie mit Sicherheit in Revision gehen, und dieses Urteil anfechten...


    Und solange, bis Uli nicht RECHTSKRÄFTIG verurteilt wurde, solange gilt er für nicht schuldig !

  • 14.46 Uhr: Hoeneß-Verteidiger Feigen kündigt Revision an. Staatsanwalt von Engel weiß noch nicht, ob er dies ebenfalls tue.
    14.45 Uhr: Zuletzt entscheidet Richter Heindl: "Der Haftbefehl gegen Hoeneß bleibt bestehen, wird aber weiterhin ausgesetzt."
    14.44 Uhr: Strafmildernd habe sich Hoeneß' Geständnis ausgewirkt, betont der Richter.
    14.43 Uhr: Richter Heindl stellt weiter klar: "Es ist Spekulation, ob Hoeneß' Tat nicht irgendwann entdeckt worden wäre. Womöglich wäre auch eine Steuer-CD der Schweizer Vontobel-Bank aufgetaucht.
    14.41 Uhr: Heindl wirft Hoeneß vor: "Sie hatten nicht alle Dokumente beisammen, die sie für die Selbstanzeige brauchten - und haben es trotzdem riskiert. Das ist Ihr Fehler, Herr Hoeneß! Und nicht der Ihrer Berater."

  • tja letztendlich kann ich den richter verstehen - er sagt mit dem hintergrundwissen sternrecherche übernacht anzeige - kann man das nicht mehr so glauben mit dem reinen tisch machen wollen . völlig korrekt und auch mein persönliches empfinden .

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