Was kritisiert Ihr bei der Vereinsführung?

  • hat man doch glatt den bock zum gärtner gemacht....ich bin echt geschockt und fassungslos.


    manchmal glaube ich, der fcb ist spezltechnisch schlimmer als die csu mit ulle als franz-josef strauß.

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  • so richtig einschätzen und nachvollziehen kann ich das auch nicht!
    Wie kommen die denn ausgerechnet auf Dremmler? ich habe gedacht, dass unsere
    Jugendarbeit wieder voran getrieben werden soll, aber mit Dremmler, ich weiß nicht?

    Auf geht's Ihr Roten:!:


    Die nächste Meisterschaft ist zum Greifen nah.

  • Insgesamt gesehen eine wirklich interessante Diskussion. Ich möchte an dieser Stelle mal ganz kurz auf die Hauptthemen eingehen.


    Außendarstellung
    Peinlich. Das sagt im Endeffekt schon alles aus. Jedes Vorstandsmitglied hat eine andere Meinung und muss diese auch in sämtlichen Boulevardblättchen kundtun. Die Krönung ist dann noch diese Diskussion um Gomez - in Gang gesetzt von einem Bayern-Angestellten. Yippi ya yeah. Wir hatten länger keinen deutschen Nationalspieler, der sowas von effektiv ist und kontinuierlich butzt. Klar ist Gomez manchmal etwas phlegmatisch und träge, aber das ist nunmal sein Spiel. Ich kann Robben auch nicht zum Balotelli machen. Generell, diese Sprücheklopferei - beschämend.


    Sportliche Leitung
    Matthias Sammer - eine großartige Verpflichtung. Hut ab, was da der Vorstand an Land gezogen hat. Ich hoffe, MS behält seine Linie und Visionen bei und krempelt den Laden gerade im Hinblick auf die Nachwuchsabteilung und zweite Mannschaft um. Die Kritik von Jonker hat mich aufhorchen lassen. Ich kann nicht beurteilen, ob diese 1:1 zutrifft, aber ich hoffe, dass man sich diesen Gedanken annimmt und nicht großkotzig und arrogant als Schmarrn abhakt. Nachwuchs ist immens wichtig und ich hoffe, dass die Integration von deutschen Talenten eine Kernsäule in Sammers Konzept ist. Ich will kein Wolfsburg haben, bei denen 40 Nationalitäten aufeinander treffen. Ich möchte mich mit meinem FCB identifizieren können und das klappt nicht, wenn da nur 2 Deutsche spielen und der Rest überbezahlte ausländische Stars sind. Es muss eine gesunde Mischung sein, so wie jetzt. Dremmler kassiert hier ordentlich Kritik - ich persönlich kann seine Arbeit nicht beurteilen, wundere mich nur über Butts Rücktritt.


    Transfers
    Die Kritik an den Transfers kann ich null nachvollziehen. Shaqiri - ein Traum. Jung, dynamisch, voller Motivation und Willen. Mandzukic muss sich meiner Meinung nach noch beweisen, wobei er mich bislang positiv überrascht. Die Integration von Weiser und Can sehe ich bis dato sehr positiv. Dante schnürt den Konkurrenzkampf in der Defensive - fein. Pizarro, für mich das einzige große Fragezeichen. Wir haben uns gut verstärkt - und zwar in der Breite und das ist gut so. Genau das war in der Vergangenheit immer unser Problem. Die erste Elf war spitze und dann fällt Schweinsteiger aus und ein Pranjic kommt. Halleluja. Die totalen Superstars brauchen wir aktuell nicht weiter zu verpflichten. Das bringt nur Unruhe und Knatsch. Da würde man sich selbst ins Bein schneiden. Ein Bender wäre noch ein feiner Schachzug. Mal schauen, ob das klappt.

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  • Vielen Dank für Ihre Negativpolitik, Herr Sammer!! Natürlich lässt sich kein direkter Bezug zur CL-Niederlage aufbauen, möglicherweise hätte das Team auch so verloren. Dennoch; ein Team, das alle Spiele gewinnt (öffentlich) zu kritisieren halte ich für sehr fragwürdig. Für mich eher eine Positionierung des Herrn Sammers. Vgl: In Dortmund wurde der Mannschaft in den letzten beiden Jahren in öffentlichen Diskussionen stets Mut gemacht und die Leistungen gewürdigt; sicherlich hatte dieses Verhalten einen großen Anteil an dem Erfolg der Mannschaft. Was wird beim FCB betrieben? Erst mal eine Watsch'n mitgeben, obwohl es keinerlei Grund hierzu gäbe. Sollten Defizite bemerkt woden sein, dann doch bitte ein internes Gespräch, bei dem die Mannschaft nicht öffentlich runtergemacht wird.


    Sehr enttäuschend!!!

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  • 1.) War das keine "Negativpolitik". Das war berechtigte Kritik an einer schwachen Leistung über 80 Minuten. Nichts weiter. Wenn das bereits als "Negativpolitik" ausgelegt wird, bist Du beim falschen Verein. Hier ist halt nicht immer alles geil.
    2.) Sammer durch die Blume die Schuld an der Niederlage bei Bate zuzuschieben, ist geradezu grotesk. Es war nämlich über lange Zeit die gleiche Problematik im Spiel, die Sammer ja kritisiert hat. Und der kann nix dafür, wenn Jupp die Mannschaft danach postwendend wieder einlullt mit seiner "alles wird gut"-Philosophie.
    3.) Sind wir hier beim FCB und nicht in Dortmund. Die Politik, die da funktioniert, die trägt hier keine Früchte. Aus vielen Gründen.
    4.) Solltest Du vielleicht von Weißbier auf Tee umsteigen. Dann kommt eventuell nicht mehr so viel Schmarrn raus, wenn Du etwas schreibst.

  • Erster Beitrag hin oder her: ich darf doch wohl meine Meinung äußern!? Zudem darfst du ruhig den Ball flach halten und solltest vielleicht nicht direkt beleidigend werden...?


    Nun aber gerne zu deinen Argumenten:


    1. Die Leistung war sicher nicht das gelbe vom Ei, dennoch gab es keinen Grund zur öffentlichen!!! Kritik an der Mannschaft: eine interne Diskussion hätte es auch getan. Zudem sollte eine klare Absprache mit dem Trainer erfolgen. Außerdem kenne ich sowohl die guten als auch die schlechten Zeiten des Vereins, also stempel bitte nicht jeden zum "Erfolgsfan" ab, der sich sonst nicht mit seinem Verein außeinander setzt (Wenn das bereits als "Negativpolitik" ausgelegt wird, bist Du beim falschen Verein. Hier ist halt nicht immer alles geil).


    2. Ich gebe Herrn Sammer nur Schuld an einer Diskussion/Unruhe, die unnötigerweise an die Mannschaft gelangt ist. Sicher, es sind gestandene Profis die soetwas nicht kümmern sollte. Jedoch wirst du mir eventuell beipflichten, dass dir eine öffentliche Kritik an deiner Leistung - durch z.B. deinen Chef bei der Arbeit - auch nicht schmecken würde. Du würdest dir doch auch wünschen, dass dies über direkten oder indirekten Weg (direkter Vorgesetzter) mitgeteilt wird und nicht in einer Firmendiskussion breitgequatscht wird.
    Die von mir eingangs beschriebene Unruhe von einer Mannschaft fernzuhalten ist Managementaufgabe, also auch die eines Matthias Sammers. Und nur das werfe ich ihm vor (was eventuell!! auf die Mannschaft Einfluss hatte und eventuell!! zu diesem Ergebnis geführt hat, nicht deinitiv!!).


    3. Ich habe nie geäußert oder gemeint, dass eine BVB-Vereinspolitik in München funktioniert. Es geht nach wie vor nur darum, dass man nicht den Teufel an die Wand malen muss, solange es keinen Grund dazu gibt. Der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte könnte daher (meiner Meinung) möglicherweise eine solche Situation sein... Auch Dortmund hat nicht jedes Spiel das sie gewonnen haben gut gespielt, dennoch wurden die Leistungen nicht auf diese Art und Weise bewertet.


    4. Dazu brauche ich nicht viel sagen. Ich dachte in einem Forum geht es um Gedankenaustausch und die Bleuchtung der ein oder anderen Meinung. Wenn das gepostete aber gerade nicht genau DEINER Meinung entspricht, muss natürlich erst mal großkotzig dahergekommen werden.


    Vielleicht bringst du dich ja beim nächsten Mal etwas sachlicher ein, da ich mich mit entsprechenden Argumenten gerne etwas besseren belehren lasse... ;-)

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  • So begrüßt eddie alle neuen hier. ;-)


    Und um das mal alles zusammenzufassen. Sammer in diesem Punkt zu kritisieren oder ihm eine Negativpolitik zu unterstellen, ist totaler Humbug. Er hat keinen persönlich angegriffen und als Sportvorstand hat er jedes Recht, diese Mannschaft bei schlechter Leistung zu kritisieren, ob öffentlich oder intern. Und für mich war diese Kritik absolut gerechtfertigt. Nur Jupp hat wieder ein Fass aufgemacht, in dem er seinen Vorgesetzten angemacht und versucht hat, wieder alles schönzureden. Das Ergebniss haben wir ja im letzten Spiel gesehen, wer von beiden Recht hatte.

  • bayero, besser kann man es nicht schreiben.


    Ich find auch, dass Sammer sich in absolut harmloser Art und Weise geäußert hat. Eigentlich nur gesagt hat, dass das von der Spielweise her zwischendurch ok ist, wenn es sich aber in den Köpfen festsetzen sollte, dass man so spielen darf wie über weite Strecken in Bremen, dann gäbe es ein Problem. Was ist daran auszusetzen?


    Heynckes demontiert sich selbst. Wir wissen jetzt, wer der starke Mann in München ist, und wir wissen auch, dass er noch nicht 60 ist.

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  • Möglicherweise ist der Ausruck "Negativpolitik" etwas zu hoch gegriffen. Mich hat es einfach nur gestört, dass die Vermeidung einer vorherigen Abstimmung (auch wenn er als Vorgesetzter jedes Recht dazu hat) dazu geführt hat, dass wieder einmal eine unnötige Debatte entfacht wurde, die Unruhe in den Verein bringt. Und nur zur Info: ich bin in diesem Punkt weder ein Feind von Matthias Sammer, noch ein enormer beführworter von Jupp Heynckes. Die Mannschaft war (wenn auch zuletzt nicht zu 100% überzeugend) erfolgreich und daher die Leistung in einem Interview als "Käse" zu bezeichnen finde ich wiederum als ungerechtfertigt. Die Reakion von Jupp Heynckes ("Mit der Form, der Art und Weise war ich nicht einverstanden. Das habe ich ihm auch gesagt") kann ich daher gut nachvollziehen. Und dabei geht es nicht um Schönrederei, sondern darum sich vor die Mannschaft zu stellen.
    Zuletzt: Als Fan (oder auch Sportdirektor) des FCB kann man doch nicht jedes Mal erwarten, dass die Mannschaft in einer absoluten Topqualität ihre Leistung abruft. Zudem fand ich alles in allem die Leistung gegen Bremen gut (nicht sehr gut oder gar hervorragend) und daher die Kritik von Matthias Sammer überzogen.

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  • Dann haben wir aber zwei unterschiedliche Auffassungen von guten Spielen. Ich fand die Leistung gegen Breme Käse, so wie es Sammer ausgedrückt hat. Ich geh noch weiter und behaupte, dass wir uns da einen s.cheiß zusammengespielt haben. Wären da nicht die 10 Minuten, wo wir die beiden Tore reingehauen hätten. Passpiel, Aufstellung, Taktik, Standards, Einsatz, alles so wie letzte Saison. Am Anfang Traumfußball gezeigt und dann von heute auf morgen wieder der totale Einbruch in der Mannschaft. Und das geht Zusammen mit den Interviews vor und nach dem Spiel, ganz klar auf die Kappe von Heynckes.
    Das Sammer das in der Öffentlichkeit sagen darf, ist sein gutes Recht. Was ich nicht so toll fand, dass er behauptete, es wäre mit Heynckes abgesprochen. Anscheinend war es nicht abgesprochen und im Grunde ist es auch egal, weil Sammer ganz sicher nichts mit Heynckes absprechen muss, besonders wenn es um Lob oder Kritik an der Mannschaft geht.

  • Wenn Sammer sowas nicht sagen darf. Wer dann? Und was soll er denn sonst machen? Das gehört auch zu seinem Job. Ob er das ggfls. besser nur intern gemacht hätte kann man vielleicht noch diskutieren. Aber er ist der Sportvorstand daher darf er das und soll er das.

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  • Zu beiden vorherigen Beiträgen:


    Natürlich darf Matthias Sammer sich äußern und selbstverständlich muss er das auch. Er ist warscheinlich auch einer der besten für diesen Job. Ich gebe auch gerne zu, dass er Zeit seines Lebens klare Worte wählte, auch wenn diese nicht gerade populär sind (ähnlich eines Uli Hoeneß). Und inhaltlich war es sicher auch richtig! Aber er ist mittlerweile zu einer Persönlichkeit herangereift die wissen muss, dass in München ALLES Gesagte bis ins Detail von den Medien zerfetzt und breitgeschlagen wird. Daraus ergeben sich Meinungen von Putzfrau, über Platzwart bis hin zur Mannschaft und dem Management und das in einem unglaublichen Tempo. Dies wiederum mündet in einer Unruhe zu einem Zeitpunkt, zu dem es wenig zu bemängeln gab. Und ich glaube, dass dieser Rummel (gewohnt oder nicht, Profi bei Bayern oder nicht) nicht zuträglich für die Mannschaft ist und somit auch auf sie einwirkt. Daher denke ich, dass seine (für seine Verhältnisse) zurückhaltende Kritik dennoch unangemessen war oder sollte ich unglücklich formuliert sagen?


    Und vielleicht noch kurz zum Thema Vorgesetzter: Jeder Verantwortliche in einem Unternehmen oder Verein hat seinen Aufgabenbereich, der sich mit anderen Bereichen überschneidet. Hier müssen stets Absprachen gehalten werden um einen gemeinsamen Konsens zu finden, damit der Unternehmenserfolg (Vereinserfolg) nicht gefärdet wird. Warum wird also der Trainer bei einer öffentlichen Manschaftsbewertung außen vorgelassen und dann noch behauptet, dass er im Vorfeld einbezogen wurde?

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  • Natürlich darfst Du Deine Meinung äußern. Allerdings solltest Du dann auch nicht allzu überrascht tun, wenn ein Echo kommt. Das ist dann nämlich meine Meinung.;)


    Wer hat denn die Diskussion öffentlich gemacht? Heynckes doch wohl. Sammer hat seine Meinung zum Spiel gesagt. Wenn er das nicht darf, brauchen wir ihn gar nicht beschäftigen.
    Die Unruhe, die eventuell in die Mannschaft gelangt, ist ebenfalls Heynckes zuzuschreiben. Und zwar die Unruhe, die entsteht, wenn die Mannschaft merkt, dass sich zwei ihrer Vorgesetzten nicht einig sind. Das hatten wir hier vorher schon und hat zu nichts geführt.
    Wenn mich ein Vorgesetzter kritisiert, kommt es immer auf Art, Weise und Inhalt an. Wenn er mich als Alleinschuldigen an verlorenen Titeln bezeichnet (Hoeneß bei Gomez) oder explizit meine Chance erwähnt, die ich hätte machen müssen (Heynckes bei Müller), dann stört mich das. Wenn aber jemand das Kind beim Namen nennt, und sagt, was nicht gut war, und ich das auch selbst sehr gut weiß- dann ist das völlig legitim. Das das in der Öffentlichkeit geschieht, bringt der Profifußball mit sich. Ist nicht immer schön, aber einfach Teil des Ganzen.


    Du hast den BVB-Vergleich gezogen. Da funktioniert das, die machen das toll.
    Sammer hat gar keinen Teufel an die Wand gemalt. Er hat - nochmal- einfach das Kind beim Namen genannt. Das muss man dann tun, wenn einem die Dinge auffallen, und nicht, wenn sich wieder blöde Nachlässigkeiten eingeschlichen haben, die nicht so einfach wieder rauszukriegen sind.
    Und dann ziehst Du wieder den BVB-Vergleich. Warum werden denn die Leistungen in Dortmund anders bewertet? Weil die Situation eine andere ist, das Umfeld grundverschieden reagiert, die Mannschaftskonstellation komplett anders ist...da gibt es so viele Gründe.
    Die BVB-Taktik, nicht zu kritisieren, hatten wir letztes Jahr mit dem Tandem Nerlinger- Heynckes.
    Man wollte gezielt etwas anders machen, um die Fehler aus der letzten Saison nicht zu wiederholen. Jetzt macht man das (also, Sammer eben), und es ist auch wieder nicht recht?
    Dann aber bitte nicht weinen, wenn nach einem eventuellen Maulkorb für Sammer die Saison ähnlich wie die letzte läuft!


    Natürlich geht es hier um Gedankenaustausch. Mein Gedanke beim Anblick Deines Avatars in Verbindung mit Deinem Beitrag war eben, dass Du zu viel vom dem leckeren Zeug intus hast. Diesen Gedanken habe ich geäußert. Auch verkehrt? Verbotener Gedanke? Klär mich auf...


    Angesichts Deines Beitrags war ich so sachlich, wie es mir möglich war. Wenn Dir das nicht genug ist, steht es Dir frei, mich zu ignorieren.
    Was ich zugegebenermaßen sogar etwas schade fände, weil Du Dich, anders als viele andere hier, wenigstens verständlich äußerst und Dir Gedanken über das zu machen scheinst, um was es geht.;)

  • Auch hier nochmal:
    Die Kritik von Sammer war überhaupt kein Problem. Null. Es wurde darüber berichtet, klar. Aber weder wurde Heynckes in Frage gestellt noch gab es ellenlange Sonderseiten oder sogenannte Expertenmeinungen, die uns da eine Verhältniskrise angedichtet hätten. Das war nicht mal ein Rauschen im Blätterwald für Münchener Verhältnisse.
    Und dann kommt Heynckes, straft Sammer Lügen (Kritik war abgesprochen und so) und wirft ihm einen Tag später auch noch Populismus vor. Erst dann ging es los mit dem öffentlichen Raunen, dass angesichts unserer (wieder mal) völlig unprofessionellen Darstellung und des "Krisenmanagements" beim FCB durch die Zeitungen ging.
    Auslöser also ganz klar Heynckes. Hätte er sich nicht (wieder mal!) berufen gefühlt, seine Eier raushängen zu lassen, wäre NULL passiert.
    Ganz ehrlich, wenn er das nötig hat für sein Standing bei der Mannschaft, dann ist das sowas nicht mehr zu retten. Ein Chef, der regelmäßig betonen muss, dass er der Chef ist, ist nämlich eigentlich gar keiner...
    Meine Güte, was hat er denn auch für ein Problem? Je öfter ich drüber nachdenke, desto mehr kotzt mich das Geschwätz von ihm an, ehrlich.
    Aufgrund seiner einzigartigen Stellung zu Hoeneß hat er doch sowieso ein Standing wie kaum einer vor ihm. Das allein macht seine dämliches Machtgetue so überflüssig und lächerlich, dass man ihn schon wegen Dummheit feuern sollte...

  • Ganz klar: ich erwarte natürlich nicht, dass jeder meiner Meinung ist oder diese als einzig richtige angesehen werden muss. Ich fand deine erste Reaktion nur an zwei Stellen etwas herablassend, was ich eher in einem Forum "Bayern-vs-BVB" erwartet hätte. Andere waren auch nicht meiner Meinung, was allerdings anders kommuniziert wurde. Vielleicht habe ich deine Tonwahl aber auch falsch interpretiert; klassisches "Sender-Empfänger-Modell":). Aber da wir das ja jetzt geklärt hätten... Das Thema "sachlich" spielt hier wohl die entscheidene Rolle: mein erster Beitrag war sicherlich ebenso emotional geprägt, wie deine Antwort an gewissen Stellen. Wo ich dir recht gebe ist, dass auch ein Heynckes eine andere Wortwahl als Reaktion hätte teffen müssen; hier wurden ganz klar Befindlichkeiten ausgelöst...:D Ich greife aber noch einmal meine Antwort aus einem vorherigen Beitrag auf:


    Jeder Verantwortliche in einem Unternehmen oder Verein hat seinen Aufgabenbereich, der sich mit anderen Bereichen überschneidet. Hier müssen stets Absprachen gehalten werden um einen gemeinsamen Konsens zu finden, damit der Unternehmenserfolg (Vereinserfolg) nicht gefärdet wird.


    Daher hätte ich mir von Matthias Sammer gewünscht, dass er sich der Tragweite seiner Äußerungen bewusst gewesen wäre um das ganze Theater gar nicht erst entstehen zu lassen. Richtig natürlich, dass dies im Profifussball keine extrem verwerflichen Äußerungen (und auch zum Teil zutreffend) waren und zu einer Eskalation immer zwei gehören, dennoch gebe ich ihm die größere Schuld (Sorry, meine Meinung). Heynckes musste daher seine Position innerhalb der Mannschaft klar zum Ausdruck bringen. Ich gebe dir auch recht, dass prinzipiell ein Chef, der immer betonen muss dass er der Chef ist, an Ansehen verliert. Aber was sollte er schon machen? Wenn es stimmt, dass keine Absprache mit ihm gehalten wurde kann man doch verstehen, dass er sich auf den Schlips getreten fühlt.


    Damit kommen wir mal zur Arbeit des Jupp Heynckes:
    Vorab möchte ich nochmal betonen, dass ich kein explizieter Heynckes-Fan bin! Dennoch ist er ein nicht ganz unerfolgreicher Trainer, der zwar seit seiner letzten Amtszeit bei Bayern keine Meisterschaft auch auch nicht den CL-Pokal holte, die Mannschaft aber alles in allem nach van Gaal wieder gut positionierte. Natürlich fragte man sich nach seinen Schönredereien nach den diversen verpatzten Titeln, was denn da los sei. Aber wer weiß schon wie er sich gegenüber der Mannschaft erklärt hat? Ich könnte ihm ebenso übel nehmen, dass er einem Robben, der definitiv nicht in Form war und auch ein Vertrauensdefizit innerhalb der Mannschaft hatte, dennoch soviel Verantwortung übertrug. Und doch war dieses Team (bis auf das letzte Quäntchen) sehr erfolgreich und hat sich innerhalb Europas wieder eine starke Position erspielt. Und das ist nunmal auch sein verdienst, weshalb er auch ruhig ein wenig Eier zeigen darf!


    Du hast recht: er hat aufgrund seiner Freundschaft mit Uli Hoeneß eine Sonderstellung im Verein, hat aber auch nicht die schlechteste Arbeit geleistet. Es kann leider nicht jeder ein Lattek oder Hitzfeld sein...

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  • 1990, Meister mit...?


    Schon klar, ich sage ja auch nicht dass er die beste Wahl ist, trotzdem macht er gegenüber den letzten dreien (Magath, Klinsmann, van Gaal, Hitzfeld natürlich ausgenommen) noch den besten Job.

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