Karl Hopfner

  • Gibt es: HypoVereinsbank --> UBS --> BayernLB


    Aussage Hoeness: Die Kandidaten-Personalvorschläge kamen demnach von Top-Managern von Adidas, Audi, VW, Unicredit oder auch Edmund Stoiber

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  • Finde ich von der Grundidee her 'ne sinnvolle Verpflichtung. Macht ja keinen Sinn, als Finanzvorstand einen Ex-Fußballer zu holen.


    ob er Fan ist?


    Denke ich schon, ansonsten hätte Hoeneß das in dem Phoenix-Interview sicherlich nicht erwähnt, dass er Fan sein sein sollte. Denn der Name stand damals ja schon fest und wenn man sich für einen entschieden hätte, der nix mit Fußball am Hut hat, hätte Hoeneß das bestimmt so nicht gesagt.


    Ob er was kann, das wird man dann vermutlich sehen.


    Ich bin da guter Dinge.

    give a man fire, he'll be warm for a day
    set a man on fire, he'll be warm for the rest of his life

  • Jetzt gilt es schon als meckern, wenn man hofft das derjenige der die nächsten 10-20 Jahre die finanzielle Führung übernehmen soll, Bayernfan ist?


    Für dich mag das egal sein, wer bei diesem Verein spielt, bzw. angestellt ist - bei Anderen ist das nicht so. Es gibt Leute bei denen geht der FC Bayern über Titel und gewonnene Spiele hinaus. Und da achtet man eben auf sowas.

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  • mal ernsthaft: ob jemand , der so eine Position ausübt, Bayern-Fan ist, ist völlig bedeutungslos. Nett, wenn er es ist, wurscht, wenn nicht...man trifft keine besseren finanztechnischen Entscheidungen, wenn man Fan seines Arbeitgebers ist....der Finanzvorstand von Beiersdorf muß ja auch nicht seit seiner Kindheit Uhu geschnüffelt haben,,


    es sei denn, er wäre natürlich ein vom BvB eingeschleustes trojanisches Pferd, das jetzt den FCB ruinieren soll...da müßte man dann mal den FCB-Geheimdienst drauf ansetzen..jemand, der selber Fan, diskret und verschwiegen ist und gerne im Verborgenen arbeitet...Lothar Matthäus zB..!

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  • Meine F.resse, katsche...
    Hoeneß hat selbst betont, dass derjenige, der da kommt, den Fußball lieben muss:


    "Wir brauchen keinen Fußballer, wir brauchen einen Finanzexperten, der den Fußball liebt. Keinen, der von Morgan Stanley kommt und am Montag fragt: Wie haben wir am Wochenende gespielt? Er muss aber auch nicht mit Matthias Sammer besprechen, warum dieser oder jener Spieler den Ball nicht mit dem Außenspann in den Winkel gehauen hat."


    An seinen eigenen Worten darf ich ihn schon noch messen, oder? Fußball ist nämlich- zumindest für die meisten hier- zuallererst mal der FCB. Die Frage darf also wohl durchaus erlaubt sein, auf welche Weise Herr Dreesen den Fußball liebt.

  • naja den FCB hassen scheint er wohl nicht. Ich gehe mal davon aus weil wer will schon wo arbeiten wo er alles rundherum nicht mag.
    Aber gut ist so mein gedanke.

    Das leben is kein Ponyhof :D

  • Aber das Ganze ist eben nicht Beiersdorf oder Siemens, Mercedes, Continental, oder sonst eine Firma. Es ist immer noch ein Fußballverein (ja ich weiß - es ist eine AG) dessen ganze Grundlage auf Emotionen, Leidenschaft, Begeisterungsfähigkeit aufbaut, bzw. auf diesen aufgebaut wurde. Und gerade die Führungsriege die diesen Verein hoch gebracht hat, zeigt das, denn das waren entweder Bayern-Fans oder jahrelang Spieler bei Bayern, die diese Attribute in Ihre Arbeit eingebracht haben.


    Natürlich ist die berufliche Qualifikation die erste Priorität. Und natürlich ist ein Dreesen für diese Position besser geeignet, als z.B. ein Augenthaler - nur weil er mal bei Bayern gespielt hat. Es ändert aber nichts daran, dass eine persönliche Bindung zu SO einem Arbeitgeber von Vorteil ist.

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  • wenn man die beständigkeit der oberen führungskräfte bei uns betrachtet kommt die ablösung von manager (2x) und finanzvorstand ja einer revolution gleich. fehlt nur noch dass stoiber und markwort den aufsichtsrat verlassen :-O.

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  • eine persönliche -oder sagen wir besser- emotionale Bindung zum Arbeitgeber kann immer ein Vorteil sein..auch bei AUDI oder BMW...kann, muß aber nicht...


    wo man mit Emotionalität OHNE hervorragende Fachqualifikation hinkommt, haben ja gerade zahlreiche Fußballvereine in der Vergangenheit aufs Grausamste gezeigt...ohne emotionale Bindung aber mit Fachintelligenz hat ein Martin Bader zB den Glubb -zusammen mit einem vernünftigen Präsidium-wirtschftlich im Ramen des Möglichen komplett auf Vordermann gebracht...
    Ein Finanzvorstand muß zuallererst die Zahlen beherrschen...dass der Neue bei Bayern auch ne gewisse Ahnung hat, wo er jetzt bald arbeiten wird, entnehme ich den Aussagen von UH in dieser TV-Sendung von vor ein paar Wochen, wo er gesagt hat: wir brauchen nen Finanz-Fachmann, aber keinen von Morgan Stanley, der am Montag fragt, wie wir am Wochenende gespielt haben...und da wußte er ja schon, wer der Neue ist

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  • den punkt den eddiedean klarmachen wollte hast du nicht verstanden. der fcbayern ist wie jeder andere profiverein mehr als nur ein arbeitgeber. man kann das nicht vergleichen.


    und wie man mit technischem sachverstand und zu viel blinder euphorie einen "arbeitgeber" ruinieren kann hat das besipiel dortmund gezeigt, wobei einer des duo infernale ja dasselbe in köln auch versucht hat, aber rechtzeitig gestoppt wurde.

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