• Dann dürfen Sie wieder nur 24,372 Spieler statt 25 nominieren. Dazu eine Geldstrafe in Höhe von 3 Mark Fuffzig und ab dafür. Man kennt es.

    Naja, ne ordentliche Geldstrafe bekommen sie schon. Nur zahlen die das eben auch aus der Portokasse und nicht aus dem jährlichen Ertrag.

    Mehr Gehälter als Umsatz und nix passiert...

    Schön geil

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Naja, ne ordentliche Geldstrafe bekommen sie schon. Nur zahlen die das eben auch aus der Portokasse und nicht aus dem jährlichen Ertrag.

    Mehr Gehälter als Umsatz und nix passiert...

    Schön geil

    Das wollte ich damit ausdrücken. Wie hoch war die Strafe das letzte Mal? 60 Mio kommen mir spontan in den Sinn. Das interessiert doch niemanden in Paris, wenn man sich dann gleichzeitig über die Regeln hinwegsetzen kann.


    Auf die Idee, einen Club mit einer Geldstrafe zu belegen, bei dem Geld keine Rolle spielt, muss man auch erstmal kommen.

  • Vor allem ist ein salary cap schwer umsetzbar, da die finanziellen Voraussetzungen der Vereine und Ligen einfach alle zu unterschiedlich sind. In den USA funktioniert es, aber hier sehe ich da schwarz. Wie will man den salary cap auch ansetzen? So, dass er für uns genehm ist, dass uns die Scheichclubs etc. nicht davon eilen? Oder so niedrig, dass auch kleinere Teams wieder Chancen haben?

  • Salary Cap funktioniert nicht mehr, wenn der Wettbewerb finanziell schon aus dem Ruder gelaufen ist. Zudem kann man das mit dem US Sport auch überhaupt nicht vergleichen. Wichtigster Bestandteil dort ist eben zusätzlich zum Salary Cap das Draftsystem. Zudem reden wir beispielsweise in der NFL von 32 teilnehmenden Teams und nicht von 215.000 Vereinen, aufgeteilt in 55 Verbänden, die (rein theoretisch) alle die Berechtigung auf Europas Top-Fußball haben, wenn sie sich sportlich qualifizieren.

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  • Wenn wir wirklich von einem Salary Cap im europäischen Fußball träumen, dann kommen wir um einen Neustart mit einer Super League, die für sich alleine steht nicht drum rum. Meinetwegen 32 Topvereine aus Europa, Liga für alle anderen Vereine schließen und die unteren nationalen Ligen geben Futter für den Draft, ähnlich wie das College in den USA. Die besten Spieler der nationalen Ligen bekommen Verträge in der Super League, in der alle Vereine auf den gleichen Betrag Geld zugreifen können. Damit beerdigt man zwar den emotionalen Vereinsfußball rund um den Globus, hat aber 32 gleichberechtigte und gleichstehende Teams. Muss jeder selber wissen was er oder sie möchte.

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  • Es gibt ab dieser Saison de facto ein salary cap. Ob er ausreicht bzw. wie er durchgesetzt wird, kann man sicherlich diskutieren und wird man sehen. Aber es gibt eine Brgrenzung. Gehaltskosten dürfen maximal 90% des Umsatzes ausmachen, nächste Saison 80%, danach maximal 70%.

    Diesen Regeln haben alle zugestimmt, Clubs, Verbände, Ligen, Spieler etcetcetc


    Die UEFA muss eben zeigen das sie den jetzt auch durchsetzen kann. Wenn nicht werden die Clubs mMn die Governance übernehmen, wie die Profiligen in den Ländern.

    Die von Real etc vorgeschlagene Superleague hat sich erledigt und es wird auch keine neue außerhalb des Systems geben. Aber die Clubs können über die ECA die CL selbst organisieren, vermarkten und durchführen, neben der UEFA.


    Ein franchise System wie in den USA wird es nicht geben.


    https://de.uefa.com/returntopl…-finanzieller-nachhaltig/

  • Es gibt ab dieser Saison de facto ein salary cap. Ob er ausreicht bzw. wie er durchgesetzt wird, kann man sicherlich diskutieren und wird man sehen. Aber es gibt eine Brgrenzung. Gehaltskosten dürfen maximal 90% des Umsatzes ausmachen, nächste Saison 80%, danach maximal 70%.

    Diesen Regeln haben alle zugestimmt, Clubs, Verbände, Ligen, Spieler etcetcetc

    Gut, das mag eine gewisse Obergrenze ermöglichen, hat aber, wie du richtig geschrieben hast, mit dem amerikanischen Salary Cap, bzw. dem Franchise System dort nichts zu tun. Denn geht man immer prozentual von dem jeweiligen Umsatz aus, dann ändert das nichts an der Schere zwischen arm und reich oder gar supereich. Es bleibt also dabei, dass sich die Scheichklubs und andere reiche Vereine vieles locker kaufen können, schließlich ist deren Umsatz und den damit verbundenen Gehaltsmöglichkeiten ja oft höher. Ein wirklich gerechter Wettbewerb, wo viele Teams mit den gleichen Mitteln haushalten und um Erfolg spielen müssen, gibt es eben nur in dem Szenario, das ich oben genannt habe.

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  • Es kam ja irgendwo gerade die Frage auf, wie die maximal zulässige Vertragslaufzeit geregelt ist. Kicker hat dazu gerade aufgeklärt:


    Die FIFA schreibt 5Jahre vor mit dem Zusatz, das nationale Ligen es anders regeln können.


    Die DFL hat die maximal 5 Jahre übernommen, während die EPL keine Maximale Laufzeit vorschreibt.


    Deshalb sind eben 8 Jahre zulässig wie von zuletzt Chelsea abgeschlossen. Im Prinzip müsste das eigentlich auch einheitlich geregelt werden.

    Die Premier League schreibt kein Limit bei Vertragslaufzeiten vor

    Doch warum dürfen Premier-League-Klubs - Aufsteiger Nottingham Forest etwa band diese Woche den Brasilianer Danilo (21) bis 2029 - überhaupt so lange Verträge abschließen? In den FIFA-Regularien heißt es zwar: "Die Mindestlaufzeit eines Vertrags reicht vom Zeitpunkt seines Inkrafttretens bis zum Ende der Spielzeit, während die Höchstlaufzeit eines Vertrags fünf Jahre beträgt." Doch es gibt einen Zusatz: "Verträge mit einer anderen Laufzeit sind nur zulässig, wenn es mit den nationalen Gesetzen vereinbar ist."f


    https://www.kicker.de/2029-203…laufzeiten-933384/artikel


    Spieler, die jünger als 18 sind, dürfen nicht länger als drei Jahre gebunden werden.

  • Ich glaube gehoert zu haben, dass sie es deshalb so machen um die Transfer and Personalkosten ueber mehrere Jahren zu verteilen, damit die Zahlen dann bei FFP besser aussehen.

    0

  • Ja das ist klar, aber die Frage war ja, welche Vertragslaufzeiten zulässig sind.


    Auf jeden Fall sind diese unterschiedlichen Regelungen nicht hilfreich, um einheitliche Wettbewerbsvoraussetzungen zu gewährleisten. Eigentlich müsste auch das im FFP bzw. FSR wie es jetzt heißt, geregelt werden.

  • Ich packs mal hier rein:


    ES GEHT UM TV-MILLIONEN Aufstand der Traditionsklubs


    In der Bundesliga formiert sich eine neue Allianz. Ziel: Die Geldverteilung soll revolutioniert werden. Weniger Kohle für die Werks- und Investoren-Vereine wie RB Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim. Mehr für die Traditionsklubs mit großem Fan-Anhang!


    Die neue Vereinigung hat sich nach Informationen von SPORT BILD und BILD den Namen „Team fanintensive Vereine" gegeben. Frankfurt, Schalke, Stuttgart, Bremen, Bochum und Hertha BSC aus der Bundesliga sowie HSV, Düsseldorf und Nürnberg aus der 2. Liga sind dabei.

    Die neue Gruppe löst damit das „Team Marktwert" ab, das für ähnliche Ziele eingetreten ist. Einzig der 1. FC Köln ist nun nicht mehr vertreten, neu sind Bochum und die drei Zweitligisten.


    Allerdings geht es jetzt um viel mehr als die TV-Einnahmen. In Kürze wird auch darum gehen, wie die Einnahmen aus der geplanten Beteiligung eines Investors an einer neuen DFL-Vermarktungsgesellschaft für die TV-Rechte aufgeteilt werden. Erwartet werden 2,5 bis drei Milliarden Euro!


    Das „Team fanintensive Klubs" will als erstes die Frage klären, wie sich die Liga in Zukunft präsentieren und wofür sie stehen will: für internationale Erfolge ihrer Top-Klubs oder für eine spannende, weil ausgeglichene Bundesliga?


    Klar ist: Egal, wie die Antwort lautet – die Strahlkraft der Traditionsvereine soll viel höher bewertet werden als bisher. Sie bewegen die Massen – ins Stadion und vor den Fernseher. Sie machen die Liga attraktiv und damit vermarktbar. Das soll, so der Plan, einen höheren Stellenwert bei der künftigen Geldverteilung erhalten.

    Für die Spitzenklubs wie Bayern und Dortmund würde sich nicht viel verändern. Einbußen hätten vor allem Vereine wie Leipzig, Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen mit überschaubarer Anhängerschaft.


    Vielleicht lernen die erstmal sinnvoll mit dem Geld umzugehen.

    X(

  • rein rechtlich absolut nicht durchsetzbar, wenn da ein Verein dagegen klagt zerplatzt die Idee wie eine Seifenblase.

    0

  • Und ausgerechnet Vereine wie S04, Hertha und der HSV sind natürlich sofort mit dabei.

    Mit dem Geld, was jeder von denen in den letztn Jahren verbrannt hat, würde ein Verein wie Freiburg seit Jahren CL spielen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Und ausgerechnet Vereine wie S04, Hertha und der HSV sind natürlich sofort mit dabei.

    Mit dem Geld, was jeder von denen in den letztn Jahren verbrannt hat, würde ein Verein wie Freiburg seit Jahren CL spielen.

    Das ist meiner Auffassung nach, aber nicht der Kerngedanke dieser Idee. MMn wurde erkannt, auch über Einschaltquoten, dass sich Traditionsclubs anders vermarkten lassen und damit selbst mehr Einnahmen generieren als RB u. Co.. Damit wie die Clubs mit den Geldern umgehen und wie sie sie auch zum Teil verbrennen, hat das nix zu tun.

  • rein rechtlich absolut nicht durchsetzbar, wenn da ein Verein dagegen klagt zerplatzt die Idee wie eine Seifenblase.

    Kann Sky nicht genau messen, welche Spiele wie oft geschaut werden? Da kann man ja ganz einfach Hochrechnen, wer die meisten Zuschauer zieht

    Man fasst es nicht!