• Am Donnerstag veröffentlichen die Finanzexperten der „KPMG Football Benchmark“ ihre Rangliste der wertvollsten Klubs. In Europas Elite sind die Bayern mit einem Wert von 2,878 Milliarden Euro vom 3. auf den 4. Platz zurückgefallen, hinter Marktführer Real Madrid (3,478 Mrd.), Manchester United (3,342) und dem FC Barcelona (3,193). Den Unternehmenswert errechnen die Spezialisten nach den Kriterien Profitabilität, Popularität, sportliches Potenzial, TV-Einnahmen und Eigentumsrechte am Stadion. Somit fließen die Gesamt-Personalkosten und Erträge aus dem operativen, kommerziellen Betrieb ebenso ein wie der Marktwert des Kaders und die Reichweite in sozialen Netzwerken. Der Haken diesmal: Der Stichtag für Zahlen und Daten war der 1. Januar 2020. Die Folgen der Corona-Krise sind in diesem Ranking somit noch nicht berücksichtigt. Womöglich schon in einem Jahr wird man sehen, welche Effekte die Pandemie in dem Business ausgelöst hat. Dem deutschen Rekordmeister bescheinigen die Fußball-Finanz-Profis, die den BVB (1,281 Mrd.) auf Rang 12 und Schalke (814 Millionen Euro) auf Rang 15 führen, eine bemerkenswerte Beständigkeit: In fünf Jahren sei der Wert der Bayern um 34 Prozent gestiegen, „dank ihrer Kostenkontrolle“ und eines „hohen Levels an Profitabilität“. Dazu kann man dem seit Jahrzehnten konstant auf Top-Niveau geführten FC Bayern schon jetzt nur gratulieren.


    (Jörg Jakob vom kicker am 28.05.20)

    Doppel-Meister!

  • Am Donnerstag veröffentlichen die Finanzexperten der „KPMG Football Benchmark“ ihre Rangliste der wertvollsten Klubs. In Europas Elite sind die Bayern mit einem Wert von 2,878 Milliarden Euro vom 3. auf den 4. Platz zurückgefallen, hinter Marktführer Real Madrid (3,478 Mrd.), Manchester United (3,342) und dem FC Barcelona (3,193). Den Unternehmenswert errechnen die Spezialisten nach den Kriterien Profitabilität, Popularität, sportliches Potenzial, TV-Einnahmen und Eigentumsrechte am Stadion. Somit fließen die Gesamt-Personalkosten und Erträge aus dem operativen, kommerziellen Betrieb ebenso ein wie der Marktwert des Kaders und die Reichweite in sozialen Netzwerken. Der Haken diesmal: Der Stichtag für Zahlen und Daten war der 1. Januar 2020. Die Folgen der Corona-Krise sind in diesem Ranking somit noch nicht berücksichtigt. Womöglich schon in einem Jahr wird man sehen, welche Effekte die Pandemie in dem Business ausgelöst hat. Dem deutschen Rekordmeister bescheinigen die Fußball-Finanz-Profis, die den BVB (1,281 Mrd.) auf Rang 12 und Schalke (814 Millionen Euro) auf Rang 15 führen, eine bemerkenswerte Beständigkeit: In fünf Jahren sei der Wert der Bayern um 34 Prozent gestiegen, „dank ihrer Kostenkontrolle“ und eines „hohen Levels an Profitabilität“. Dazu kann man dem seit Jahrzehnten konstant auf Top-Niveau geführten FC Bayern schon jetzt nur gratulieren.


    (Jörg Jakob vom kicker am 28.05.20)

    Wundert mich nach wie vor, dass ManUnited da immernoch so weit oben ist. Die haben doch schon ewig keinen Erfolg mehr und kennen die CL auch nur noch aus dem Fernehn

    Man fasst es nicht!

  • Ja, ManU dürfte aber vor allem in Asien noch massiv an Merch umsetzen. Spannend finde ich eher, dass Schalke so weit oben steht. Die reißen doch gefühlt auch seit Magath nichts mehr.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Der FC Bayern München und Siemens haben ihre Zusammenarbeit um drei weitere Jahre verlängert. Damit weiten der deutsche Rekordmeister und der weltweit führende Technologie-Konzern ihre seit 2017 bestehende „Performance Partnerschaft“ bis zum Ende der Saison 2022/2023 aus.

  • Der FC Bayern München und Siemens haben ihre Zusammenarbeit um drei weitere Jahre verlängert. Damit weiten der deutsche Rekordmeister und der weltweit führende Technologie-Konzern ihre seit 2017 bestehende „Performance Partnerschaft“ bis zum Ende der Saison 2022/2023 aus.

    Wie genau sieht denn diese Partnerschaft aus?

    Man fasst es nicht!

  • Genau deshalb sind sie wahrscheinlich auch Anteilseigner. Bessere Sponsorendeals. Ansonsten hätten sie sich die Millionen für die Anteile auch sparen können.

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  • Was ich daran nicht ganz verstehe:


    Wir stehen doch in der Umsatztabelle auf Rang 3 oder so in Europa, da geb es diese Studie von Deloitte. Dass wir weniger TV Gelder bekommen, wissen wir. Wo holen wir denn eigentlich so viel auf, wenn die Sponsorengelder scheinbar auch so viel weniger sind? Merchandising kann es ja eigentlich auch nicht sein.

    Man fasst es nicht!

  • Das ist doch überhaupt nicht vergleichbar.


    Soweit ich weiß bekommt Real (fast) nichts für verkaufte Trikots. Das kassiert alles Adidas.


    Wir dagegen haben durchaus eine anständige Marge bei den verkauften Trikots (abhängig davon, ob die im Fanshop oder anderswo gekauft werden).


    Das muss man da natürlich mit einrechnen.


    Dann macht es auch Sinn, dass Real mehr bekommt.


    Solange man nicht die genauen Zahlen und alle vertragsklauseln weiß, kann man das nicht seriös vergleichen.


    Zumal keiner weiß inwiefern Adidas uns noch auf anderen Wegen unterstützt (z.B. durch Werbedeals für Spieler).

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  • Hieß es bei Real nicht immer, dass die Ronaldo mit den Trikots finanzieren?


    So oder so halte ich es für legitim, dass andere Vereine mehr bekommen. Wir haben eben nicht den Stellenwert, den Real und co im Ausland haben. Das betrifft die beiden Spanier und ein halbes Dutzend Engländer und sicher ein bis drei italienische Klubs sowie PSG.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."