• PARTNER DES FC BAYERN - Lufthansa: Wären gerne Sponsor geblieben


    Die deutsche Fluggesellschaft verabschiedet sich als Sponsor des FC Bayern und macht Platz für Qatar Airways – nicht jedoch, ohne gegen den Nachfolger zu sticheln.


    tsche Lufthansa hätte nach eigener Aussage den Sponsorenvertrag mit dem FC Bayern gerne fortgeführt. „Jedoch haben wir nicht die Möglichkeiten einer staatlich subventionierten Airline und müssen insofern auf die Verhältnismäßigkeit des Engagements achten. Hier stehen wir in der Verpflichtung gegenüber unseren Aktionären und Mitarbeitern“, hieß es vom Konzern gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


    Am Dienstag hatte die F.A.Z. berichtet, dass die Fluggesellschaft Qatar Airways beim deutschen Fußball-Rekordmeister einsteigt und damit die deutsche Fluggesellschaft als Werbepartner verdrängt. Lufthansa sprach derweil von „14 erfolgreichen Jahren“ als Sponsor der Münchner. Man wünsche dem Verein weiterhin „sehr viel Erfolg“. Zugleich kündigte die deutsche Airline an, Gespräche über eine Verlängerung des in diesem Jahr auslaufenden Werbevertrages mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft führen zu wollen. Im Sommer findet die Weltmeisterschaft in Russland statt. Das Team des Deutschen Fußball-Bundes ist Titelverteidiger.


    Beim FC Bayern wird Qatar Airways neben den Gesellschaftern Adidas, Audi und Allianz sowie dem Hauptpartner Deutsche Telekom (Brustsponsor) eine hervorgehobene Position in der sogenannten Platinum-Kategorie einnehmen und auf dem Ärmel der Spielertrikots werben können. Die Airline aus Qatar übernimmt den Vertrag des Ärmelsponsors Hamad International Airport (Doha). Beide Unternehmen gehören zur selben Staatsholding. Über Zahlen zum Engagement wollten die Münchner keine Auskunft geben. Bisher soll der FC Bayern vom Ärmelsponsor rund 10 Millionen Euro im Jahr erhalten. Qatar Airways dürfte einige Millionen mehr dazugeben.


    Quelle

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  • Liegt vielleicht daran, dass man nach 5 CL Halbfinalteilnahmen am Stück früher ausschied und damit im Ausland weniger verkaufte. Durch die James-Verpflichtung dürften wir im (Süd-)amerikanischen Raum wieder ein deutliches Plus machen.

    Man fasst es nicht!

  • Es kann halt nicht immer nur aufwärts gehen, die Zahl der Mitglieder stagnierte ja auch ein wenig genauso wie gefühlt die Ticketnachfrage. Sportlich waren wir Dank dem Nudelmann eher so medium, zudem muss man auch sagen das die letzten Updates im Fanshop teilweise echt schäbig waren. Eine gewisse Marktsättigung ist ebenfalls denkbar, man braucht halt nur einen Bayern-Toaster, wenn überhaupt.


    Ist insgesamt klagen auf hohem Niveau und eigentlich ganz gut erklärbar.

  • Die Preisgestaltung spielt da ganz gewiss auch eine Rolle. Die Preise sind mittlerweile einfach auf einem Level angekommen, die in meinen augen nicht mehr vertretbar oder massentauglich sind. 100€ für nen Trikot gebe ich nicht aus und da bin ich ganz sicher nicht der einzige.
    Seit Anfang der 90er habe ich mir jedes Jahr mindestens ein Trikot gekauft.
    12/13 habe ich mir sogar die komplette fanta4 gegönnt. Aber seit 15-16 kaufe ich nix mehr, die preise sind nur noch ne Frechheit und ich bin keine cashcow...

  • Die Preisgestaltung spielt da ganz gewiss auch eine Rolle. Die Preise sind mittlerweile einfach auf einem Level angekommen, die in meinen augen nicht mehr vertretbar oder massentauglich sind. 100€ für nen Trikot gebe ich nicht aus und da bin ich ganz sicher nicht der einzige.
    Seit Anfang der 90er habe ich mir jedes Jahr mindestens ein Trikot gekauft.
    12/13 habe ich mir sogar die komplette fanta4 gegönnt. Aber seit 15-16 kaufe ich nix mehr, die preise sind nur noch ne Frechheit und ich bin keine cashcow...

    Zumal wir mittlerweile jedes Jahr 3 neue Trikots (Plus TW Trikot) bekommen und da sind welche dabei, die die Mannschaft keine 5 mal in der Saison trägt. Wenn man sich die Away's und Third's der letzten Jahre mal im Internet anschaut, dann muss ich zugeben, dass ich mich an manche gar nicht erinnern kann.


    Da wünscht man sich die Zeit zurück, in der jedes Jahr abwechselnd ein neues Home und Away gab, die dann jedes für sich 2 Jahre getragen wurden.

    Man fasst es nicht!

  • Von den 34 haben 18 dafür gestimmt, 3 haben sich nicht beteiligt, 4 dagegen gestimmt und 9 haben sich enthalten.

    Selber schuld.


    Aber mit "Tradition" wird ja vieles entschuldigt.


    Und solange die DFL bequem im Vermarktungsfahrwasser des FC Bayern schwimmen kann und die Vereine von der Gesamtvermarktung profitieren und 150 Millionen plus x von uns quasi geschenkt bekommen, so lange wird sich nichts ändern.

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  • Die Preisgestaltung spielt da ganz gewiss auch eine Rolle. Die Preise sind mittlerweile einfach auf einem Level angekommen, die in meinen augen nicht mehr vertretbar oder massentauglich sind. 100€ für nen Trikot gebe ich nicht aus und da bin ich ganz sicher nicht der einzige.
    Seit Anfang der 90er habe ich mir jedes Jahr mindestens ein Trikot gekauft.
    12/13 habe ich mir sogar die komplette fanta4 gegönnt. Aber seit 15-16 kaufe ich nix mehr, die preise sind nur noch ne Frechheit und ich bin keine cashcow...

    Bin mittlerweile auch so weit dass ich keine aktuellen Sachen mehr kaufe.
    Da gibt es bei diversen Onlinehändlern (z.B. cortexpower) und EBay die vorherigen Kollektionen deutlich billiger.

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  • Offenbar hatte nicht jeder Klubchef seine Hausaufgaben erledigt und eine Haltung gefunden, wie man es von einer Führungskraft erwarten darf. Die Vertretung der 36 Mannschaften der ersten und zweiten Liga gab ein zerrissenes Bild ab. Andreas Rettig, der Geschäftsführer des Zweitligisten FC St. Pauli, hatte dadurch leichtes Spiel, seinen Antrag auf Beibehaltung der 50+1-Regelung durchzubringen.
    Rund ein Dutzend Wortmeldungen von Rettig zählten Sitzungsteilnehmer halb belustigt, halb verärgert mit. Ernstzunehmenden Gegenwind bekam der frühere DFL-Geschäftsführer nicht. Nicht mal die Bayern meldeten sich zu Wort, obwohl sie später mit RB Leipzig gegen den Pauli-Antrag stimmten. Am Ende waren es nur vier Gegenstimmen. Mit 18 Ja-Stimmen wurde der Antrag angenommen.


    Peinlich war die schweigende Mehrheit

    Peinlich war die schweigende Mehrheit in der Veranstaltung. Obwohl die Fanszene die Dringlichkeit der Entscheidung mehrfach angemahnt hatte, kamen zwei Klubs erst gar nicht zur Mitgliederversammlung — die Zweitligisten Jahn Regensburg und 1. FC Kaiserslautern. Neun Klubs enthielten sich. Drei Klubs — kein Witz — waren anwesend, aber verweigerten die Stimmabgabe komplett. Das alles wirkte so, als ob jeder dritte Klubchef ein eindeutiges Votum pro oder contra fürchtet.


    Quelle

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  • Ist albern. Traditionsverein mit Halbinvestor: Siehe HSV, oder gar 1860.....


    Entweder ganz oder gar nicht!



    Ist ja im Grunde immer so: Es gibt Vereine wo der Investor irre investiert, und der Erfolg kommt, mehr oder weniger und dann gibt es so halb Investoren, siehe die oben genannten.....50:1...sicher Schwachsinn, das könnte man anders lösen!

    Pandemie bekämpfen ohne medizinisches Personal, mit adidas, Lufthansa und neuen Kampfflugzeugen!

  • Solange man in der EL gegen Barfuß Bethlehem und Traktor Wladiwostok rausfliegt und in der CL gegen Fallobst nicht gewinnt, solange benötigt man in Deutschland auch keine Investoren. Allerdings ist diese Entscheidung für 50+1 ein Witz und zeigt auf, dass man den Fußball immer noch nicht verstanden hat.


    Hauptsache man kann bei der nächsten Gelegenheit wieder ob des Geldes der Engländer jammern, mahnend auf die Schulden der Spanier verweisen oder uns ans Bein pinkeln.

  • Regen oder Traufe. Darum geht´s doch. Oder?


    Die aktuelle Situation ist so ätzend, weil sich alle so wunderbar eingerichtet, es sich bequem gemacht haben.


    Aber auf die totale Öffnung gegenüber Investoren sind wir überhaupt nicht vorbereitet. So ein Schritt kann schnell das Ende des Fußballs bedeuten, wie wir ihn kennen und wollen.

    Uli. Hass weg!

  • 50+1 ist ein Relikt aus der Steinzeit. Entweder reformiert der DFL die Regel jetzt, oder ein Gericht wird irgendwann alle Schleusen öffnen.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Aber auf die totale Öffnung gegenüber Investoren sind wir überhaupt nicht vorbereitet. So ein Schritt kann schnell das Ende des Fußballs bedeuten, wie wir ihn kennen und wollen.

    Und genau deswegen sollte man von Seiten der DFL an einer Lösung arbeiten die den Markt öffnet, aber gleichzeitig Grenzen einbaut. Die bisherige Regel wird fallen. Da kann der Rettig noch so lamentieren.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.