• Die ECA mit der UEFA

    Ja sicher! Und , wie schon oben gesagt, der Chinese klagt dann bei der FIFA und was ist mit den anderen Verbänden Asien, Süd-, Mittel-, Nordamerika, Afrika.

    Oder gilt das da nicht?

    Wäre ja super für den europäischen Fußball, denn aus den Verbänden würde ja keiner mehr freiwillig in den Zuständigkeitsbereich der UEFA wollen.

    Dann kämen die Brasilianer, Kolumbianer und Argentinier nicht mehr wegen der Verdienstmöglichkeiten nach Europa - und wohin gingen wohl die Europäer?

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Ja sicher!

    Vielleicht kannst du ja mit Oppermann zusammen ein Konzept entwickeln für den Salary Cup. Und du schaffst es sicher auch Agnelli davon zu überzeugen, dass er sich als Chef der ECA künftig solche Deals wie Ronaldo von der Backe putzen muss. Das schaffst du!

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Um ein Konzept zu entwickeln brauchen KHR und Kahn keine Vorträge von Politikern und schon garnicht aus antiFCB Hochburgen wie Hannover (Hüttl und co lassen grüßen). Die können sich ja mit Rettig zum Kaffee trinken treffen.


    Die Macht liegt bei der ECA und der EPFL die Druck auf die UEFA und alle zusammen dann auf die Berater und Spieler/Spielergewerkschaften machen können.


    In der EPL haben alle diesen Kurs unterstützt und 8 Top Clubs sogar Bestrafung von ManCity gefordert.

    Wenn alle 10 oder 20 Top Clubs sich einig sind ist es durchaus möglich. PSG und ManCity werden sich nicht durchwursteln können.

  • Und genau das ist weltfremdes Wunschdenken aus der sozialromantsichen SPD-Filterblase, sobald der erste Geldadlige dann sein neues Wunschspielzeug nicht kaufen kann, obwohl er es sich locker leisten könnte, kommt wieder die große Kreativität mit separaten Sponsoring-Verträgen mit Subunternehmen usw usw.

    Die Sache ist doch grundsätzlich nicht zu Ende gedacht. Wie immer, bei Umverteilungsphantasien.


    Das Problem im Fussball ist doch, dass es strategisch klug ist die Einnahmen komplett in die Mannschaft zu stecken, weil man nur dadurch die Chance hat gleichzeitig die sportlichen und finanziellen Ziele zu erreichen; und das möglichst schnell. Ein Salary Cap würde also wohl dazu führen, dass für die selben Spieler höhere Ablösen gezahlt würden; d.h. was du auf der Gehaltsseite einsparst, streichen dann am Ende die Berater ein. Und falls dann noch was übrig bleibt auf dem Konto, macht man halt den Kader breiter, bis eben nichts mehr übrig ist.


    Was genau wäre damit gewonnen? Clubs mit mehr Einnahmen werden immer einen Wettbewerbsvorteil haben, weil sie immer auch mehr ausgeben können und werden, was sportlichen Erfog garantiert und die besten Spieler anlockt.

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  • Was genau wäre damit gewonnen? Clubs mit mehr Einnahmen werden immer einen Wettbewerbsvorteil haben, weil sie immer auch mehr ausgeben können und werden, was sportlichen Erfog garantiert und die besten Spieler anlockt.

    Eben. Zumal die Schere zwischen uns und Union und co sicher noch größer werden würde als geringer.


    Sinn machen würde ein Salary Cap nur, wenn du das international einführst UND die Gehälter gleichzeitig an die Ablösen koppelst UND auch noch die Beratergebühren deckelst. Da viel Spaß dabei. Und selbst dann wird es genügend fragwürdige Sponsorenverträge geben, die Spieler XY bei seinem Wechsel plötzlich angeboten bekäme.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Eben. Zumal die Schere zwischen uns und Union und co sicher noch größer werden würde als geringer.


    Sinn machen würde ein Salary Cap nur, wenn du das international einführst UND die Gehälter gleichzeitig an die Ablösen koppelst UND auch noch die Beratergebühren deckelst. Da viel Spaß dabei. Und selbst dann wird es genügend fragwürdige Sponsorenverträge geben, die Spieler XY bei seinem Wechsel plötzlich angeboten bekäme.

    Wie verhindern das die Amis?

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  • Die Amis haben keine internationale Konkurrenz, sondern sind nur ein (!) Land/Markt und die Teams sind lediglich Lizenznehmer der Liga. Im Fußball ist es doch IMHO sogar so, dass die Spieler mit der Liga einen Vertrag abschließen und nicht mit den Klubs. Meine das mal gehört zu haben.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Wie verhindern das die Amis?

    Soweit ich den US-Sport verstehe (und ich mag grundfalsch liegen), ist zB die NBA ein Konzern und die 30 Teams dessen Franchises - vergleichbar mit McDonalds-Restautants, welche zwar auch individuell übernommen und betrieben werden können aber trotzdem im Rahmen des Gesamtkonzerns bleiben. So hast du dann zB zentralisierte Marketing- und Ticketingstrukturen etc und eben auch ein einheitliches Vergütungsprogramm für bestimmte Personalposten.


    Mit europäischem Sport, bestehend aus hunderten Einzelbetrieben, ist das nicht vergleichbar.

    "Es gibt zuviel' Leute, die sagen zu wenig; die reden einfach zuviel."

    Klaus Lage

  • Vergleichbar wäre auch das. Man muss sich eben ins Bewusstsein rücken, dass der Wettbewerb alles und der einzelne Verein nichts ist.


    Von daher finde ich eher jene Vergleiche unpassend, die hier ständig mit irgendwelchen anderen Unternehmen kommen.

  • Die Amis haben keine internationale Konkurrenz, sondern sind nur ein (!) Land/Markt und die Teams sind lediglich Lizenznehmer der Liga. Im Fußball ist es doch IMHO sogar so, dass die Spieler mit der Liga einen Vertrag abschließen und nicht mit den Klubs. Meine das mal gehört zu haben.

    Ich meinte das bzgl. Kontrollieren und Verhindern von Sponsorverträgen als "Nebenverdienst" zum Gehalt, falls Cap Grenzen erreicht sind

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  • Ich meinte das bzgl. Kontrollieren und Verhindern von Sponsorverträgen als "Nebenverdienst" zum Gehalt, falls Cap Grenzen erreicht sind

    Keine Ahnung wie das kontrolliert wird. In Murica ist man in der Beziehung ja aber sehr transparent und redet über Zahlen. Das kannst du im europäischen Fußball doch vergessen und dass sich hier der ein oder andere so über Cap-Grenzen hinwegsetzen würde, wird ja kaum einer bestreiten. Im US Sport ziehen die Eigentümer halt an einem Strang, da sie gemeinsam stark sind und das best for business ist. Im Fußball ist sich doch jeder selbst der Nächste.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Keine Ahnung wie das kontrolliert wird. In Murica ist man in der Beziehung ja aber sehr transparent und redet über Zahlen. Das kannst du im europäischen Fußball doch vergessen und dass sich hier der ein oder andere so über Cap-Grenzen hinwegsetzen würde, wird ja kaum einer bestreiten. Im US Sport ziehen die Eigentümer halt an einem Strang, da sie gemeinsam stark sind und das best for business ist. Im Fußball ist sich doch jeder selbst der Nächste.

    Die Clubs müssten Besitzer der Superliga sein.

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  • Das mag für dich gelten. Dürfte aber wohl kaum für alle Fußballfans und schon gar nicht für die Verantwortlichen gelten...


    Es geht um den wiederholt gebrachten Vergleich, dass ein Fußballverein heutzutage ein ganz normales Wirtschaftsunternehmen sei.


    Dem ist eben nicht so. Ziehen sich alle anderen aus dem Geschäfts mit Smartphones zurück, wird Samsung seine Teile immer noch los. Sogar mehr denn je. Das "Produkt" unseres Vereins hängt hingegen entscheidend davon ab, dass der ganze Rest "mitspielt":


    Deswegen sind die Fans - ich auch - noch lange keine BL- oder CL-Fans, sondern - natürlich - Fans ihres Vereins.


    Anders gesagt: Die BL kommt ohne uns aus. Die CL sowieso. Aber wir eben nicht ohne die BL oder die CL. Daher ist der Wettbewerb alles und der Verein nichts. Und zwar nicht nur für mich. Auch für dich.

  • Die Clubs haben über die hohen TV Einnahmen indirekt einen großen Anteil an der CL

    Nennt sich stakeholder.

    Dazu muss man nicht immer Eigentümer sein.

    Es ist gut das KHR und Kahn einen neuen Anlauf nehmen.

    Jede Regelung /Einigung ist besser als keine.

    Das von vornherein negativ reden hilft niemanden außer PSG und ManCity

  • Wie gut die BL ohne uns klarkäme würde man sofort sehen, wenn man die Zentralvermarktung der Übertragungsrechte beendet. Ich stelle mal die These in den Raum, dass das nicht zu unserem Nachteil wäre...


    Anders formuliert: Wir brauchen natürlich die Gegner. Die brauchen uns aber noch viel mehr. Das erkennt man doch schon an den Ticketverkäufen der einzelnen Stadien, die einen guten Hinweis darauf liefern, was die Leute interessiert und was nicht. Wenn Bayern kommt, ist ausverkauft. Egal wann, wo und gegen wen.

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