• Das ist halt auch ein Nachteil, wenn man viel Fluktuation im Kader hat, deshalb zahlt der BVB ja auch seit Jahren die höchsten Beratergebühren. Die nehmen dann zwar 150 Mio. durch Verkäufe ein, geben aber auch wieder 120 Mio. aus plus Beratergebühren.


    Da macht es schon Sinn, wie wir, den Kader im besten Fall zusammenhalten. Anscheinend wird für Verlängerungen ja auch etwas fällig, aber das dürfte nicht so hoch ausfallen wie bei Transfers (außer man heißt Zahavi, aber wer weiß, was der dann am Ende von Real kassiert hat..).

  • Ein Punkt an dem die UEFA/FIFA m.E. anknüpfen sollte, wäre beim der Abrechnung das sogenannte Bestellerprinzip zu implementieren. Sprich wer den Berater beauftragt, der muss ihn auch bezahlen.

  • Ein Punkt an dem die UEFA/FIFA m.E. anknüpfen sollte, wäre beim der Abrechnung das sogenannte Bestellerprinzip zu implementieren. Sprich wer den Berater beauftragt, der muss ihn auch bezahlen.

    Das mag vordergründig interessant sein. Nur was ist die Konsequenz daraus? Der Spieler wird eine Prämie für die Unterschrift oder ein höheres Gehalt haben wollen, um den Berater zu zahlen.


    Die wenigsten werden wohl wie de Bruyne oder Kimmich auf einen Berater verzichten wollen. Aus meiner Sicht macht ein Berater bei einer Vertragsverlängerung sowieso keinen Sinn, das ist jedoch ein anderes Thema. Bei einem Transfer wird dann auch entsprechend das Handgeld höher ausfallen, damit der Spieler sich nicht schlechter stellt.


    Sinnvoller wäre es, eine Obergrenze einzuführen. Hier befürchte ich jedoch, dass es wieder gegen irgendein EU-Recht verstoßen wird.

  • Ich sehe da ehrlichgesagt auch kein Problem. Die Traglast der Beraterkosten liegt am Ende immer bei den Spielern (die Clubs kalkulieren wie jeder Arbeitgeber sowieso mit den Gesamtkosten). Wenn die auf Gehalt oder Handgeld verzichten wollen damit ihre Berater finanziert werden können, dann sollen sie das halt machen.

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  • Das mag vordergründig interessant sein. Nur was ist die Konsequenz daraus? Der Spieler wird eine Prämie für die Unterschrift oder ein höheres Gehalt haben wollen, um den Berater zu zahlen.


    Die wenigsten werden wohl wie de Bruyne oder Kimmich auf einen Berater verzichten wollen. Aus meiner Sicht macht ein Berater bei einer Vertragsverlängerung sowieso keinen Sinn, das ist jedoch ein anderes Thema. Bei einem Transfer wird dann auch entsprechend das Handgeld höher ausfallen, damit der Spieler sich nicht schlechter stellt.


    Sinnvoller wäre es, eine Obergrenze einzuführenhh. Hier befürchte ich jedoch, dass es wieder gegen irgendein EU-Recht verstoßen wird.

    Bei der Obergrenze gewinnst du leider vermutlich auch nix.

    Dann vereinbart so ein Berater halt einen komplizierten Deal, in dem er x Prozent vom SpielerGehalt als Honorar bekommt, wenn der Spieler y mehr verdient.

    Und schon ist die Gehaltssteigerung wieder beim Spieler, er verlangt von uns mehr, damit er sich das auch leisten kann und nicht wie der arme David vor lauter fehlender Wertschätzung ins Exil muss.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Hainer


    Wie lange werden die Schleifspuren der Pandemie nachwirken?


    „Noch sehr lange, und zwar im gesamten Fußball. Bisher sehen wir nur die Spitze des Eisbergs, und das wird nicht in zwölf Monaten aufgeholt sein. Wenn ich aktuell schon wieder manche Transfergerüchte und -summen höre, frage ich mich ernsthaft, wie die Vereine das finanzieren wollen, noch dazu, da ja viele von hohen Schuldenbergen belastet sind. Es muss dringend mehr Vernunft einkehren. Es kann nicht so weitergehen, dass viele ständig über ihre Verhältnisse leben.“

  • Hainer


    Wie lange werden die Schleifspuren der Pandemie nachwirken?


    „Noch sehr lange, und zwar im gesamten Fußball. Bisher sehen wir nur die Spitze des Eisbergs, und das wird nicht in zwölf Monaten aufgeholt sein. Wenn ich aktuell schon wieder manche Transfergerüchte und -summen höre, frage ich mich ernsthaft, wie die Vereine das finanzieren wollen, noch dazu, da ja viele von hohen Schuldenbergen belastet sind. Es muss dringend mehr Vernunft einkehren. Es kann nicht so weitergehen, dass viele ständig über ihre Verhältnisse leben.“

    Zuviel mit Uli unterhalten schätze ich.

  • Zuviel mit Uli unterhalten schätze ich.

    Nein, der findest das ganz toll, dass Vereine mit einer Milliarde Schulden mal eben locker einkaufen, als wäre nichts gewesen.

    Da gibt es so einige Spitzenvereine der europäischen Ligen, die bei der DFL schon seit Jahren keine Lizenz mehr bekämen.

    Oder um den großen Zampano Perez zu zitieren - "ohne die Superleague ist der Fußball 2024 am Ende." Wenn hat der wohl gemeint - Werder Bremen?

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • ...eben alle Vereine ohne Scheich oder sonstigen Multimiliadären, die Bilanzen oder daraus resultierenden Schulden nicht die Bohne interessiert.

    Den Milliardären wird es auch nicht egal sein. Sie können aber zur Not anders reagieren. Und wenn es ganz blöd läuft, sperren die auch den Laden zu.

  • Den Milliardären wird es auch nicht egal sein. Sie können aber zur Not anders reagieren. Und wenn es ganz blöd läuft, sperren die auch den Laden zu.

    Kann natürlich passieren.

    Denen geht es aber vor allem um ihr Ego.

    D.h. bevor die den Hahn zudrehen, lassen sie erst mal laufen, bis die Wanne überläuft.

    Konsquenz: Es wird ne größere Wanne gekauft.

    Dass ein Multi die Schnauze voll hat sehe ich die nächten Jahre eher nicht, leider. X/

    Und das ist sowas von depremierend für die wirtschaftenden Vereine...