Jan-Christian Dreesen

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    • mr_spocht wrote:

      Was soll man dazu sagen, Waffe nicht gesichert. Mich wundert sowieso, dass bei den Jägern nicht mehr passiert, wenn ich mir die vor Augen halte, die ich kenne. Ist mir eh suspekt, dieses Hobby.
      man sollte als Fahrer auch keine SMS während der Fahrt beantworten - einige tun es aber dennoch.

      Die Auswirkungen beim falschen Umgang mit einer Waffe zeitigen sich mitunter noch drastischer...
    • eternal2302 wrote:

      Einerseits tut er mir leid, andererseits schockiert mich das nicht, wenn jemand zur Gaudi ein Tier nach dem anderen abknallt und sich mal weh tut.

      Ich hoffe, dass er wieder ganz gesund wird und uns noch Jahrzehnte erhalten bleibt. Der Mann lebt diesen Verein und kann außerordentlich gut reden. Mittlerweile verfolge ich die JHV vor allem wegen ihm.
      Nun ja - m.E. ist die Jagd bei uns notwendig, weil der Mensch derartig in die Natur eingegriffen hat, es dadurch für einige Tiere keine Freßfeinde gibt, sodass sie sich ohne Grenzen vermehren würden, gäbe es die Jäger nicht.

      Verantwortlich durchgeführt, wie es hierzulande ja eigentlich ist, habe ich nichts dagegen.
    • mr_spocht wrote:

      fcb_hog wrote:

      mr_spocht wrote:

      Ist mir eh suspekt, dieses Hobby
      Na ja -eine gewisse Bestandsregulierung muss schon sein. Die das aber nur aus Spaß machen <-- :cursing: :cursing:
      Darum muss man dann Bären, Luchse und Wölfe abknallen, die stören ja die Bestandsregulierung.
      Ich halte Dich eigentlich für Intelligent genug das die von Dir angesprochenen Tiere bei meiner Antwort sicher nicht unter Regulierung fallen.
      Da geht es um Wild und sonst nix. Mit Wild ist Reh, Hirsch, Wildschwein und Hase gemeint!
      :S
    • eternal2302 wrote:

      geneviere wrote:

      Nun ja - m.E. ist die Jagd bei uns notwendig
      Das sehen viele Wissenschaftler anders. Zudem hat Herr Dreesen nicht den Tiroler Wildbestand zu regulieren. Hobbyjagd also. Und das passt mir so gar nicht in eine als aufgeklärt geltende Gesellschaft.
      selbstverständlich haben auch sogenannte "Hobbyjäger" (wenn sie denn z.B. eine Jagd gepachtet haben) die Aufgabe den Wildbestand zu "regulieren". Dafür gibt es amtlich festgesetzte Abschusspläne! Diese müssen erfüllt werden um umfassende Schäden in der Land- und Forstwirtschaft in Grenzen zu halten!
    • bayernbauer wrote:

      eternal2302 wrote:

      geneviere wrote:

      Nun ja - m.E. ist die Jagd bei uns notwendig
      Das sehen viele Wissenschaftler anders. Zudem hat Herr Dreesen nicht den Tiroler Wildbestand zu regulieren. Hobbyjagd also. Und das passt mir so gar nicht in eine als aufgeklärt geltende Gesellschaft.
      selbstverständlich haben auch sogenannte "Hobbyjäger" (wenn sie denn z.B. eine Jagd gepachtet haben) die Aufgabe den Wildbestand zu "regulieren". Dafür gibt es amtlich festgesetzte Abschusspläne! Diese müssen erfüllt werden um umfassende Schäden in der Land- und Forstwirtschaft in Grenzen zu halten!
      Wie gesagt, das ist wissenschaftlich sowieso nicht haltbar, dass das nötig sei.
      Davon ab ist es nun mal einfach ein Hobby und kein Dienst an der Natur, wenn man da rüberfährt, um was abzuknallen. Wir haben in Tirol auch Jäger.
    • also in meiner familie und in deren bekanntenkreis sind auch viele "jäger" - mmn dient das hobby bei 90% der jäger eben nicht der bestandsregulierung sonderm zum großteil einfach nur als mittel, um zu zeigen was für ein toller kerl man doch ist, als eine art schwanzverlängerung. zum teil kann man damit ja auch zeigen was man hat, es ist ja je nachdem wie man es betreibt ein durchaus kostspieliges hobby. und zu ernährungszwecken ist das ganze wohl eher nicht notwendig. die einzige form der jagd, die ich akzeptieren und gutheissen kann ist die, bei der es wirklich um die ernährung geht. Ein Elch wird geschossen und davon deckt dann die ganze familie ihren fleischbedarf beispielsweise. nur meine meinung dazu.

      zur sache: gut, dass er glück im unglück hatte. in zukunft wird er doppelt vorsichtig sein. gute besserung.
    • fcb_hog wrote:

      mr_spocht wrote:

      fcb_hog wrote:

      mr_spocht wrote:

      Ist mir eh suspekt, dieses Hobby
      Na ja -eine gewisse Bestandsregulierung muss schon sein. Die das aber nur aus Spaß machen <-- :cursing: :cursing:
      Darum muss man dann Bären, Luchse und Wölfe abknallen, die stören ja die Bestandsregulierung.
      Ich halte Dich eigentlich für Intelligent genug das die von Dir angesprochenen Tiere bei meiner Antwort sicher nicht unter Regulierung fallen.Da geht es um Wild und sonst nix. Mit Wild ist Reh, Hirsch, Wildschwein und Hase gemeint!
      :S
      Ich meinte, die Jäger sehen die von mir angesprochenen Raubtiere als Konkurrenten, machen ja ihre schöne Jagd kaputt. Dir wollte ich nicht auf den Schlips treten, ich habe schon verstanden, was du gemeint hast. ;)
      MINGA, sonst NIX!
    • dodgerram wrote:

      Kann mit diesen hobbyjägern , die in ihrer Freizeit Tiere häufig nur zum Spaß abknallen wollen, persönlich gar nichts anfangen
      Aber natürlich gute Besserung
      Ich auch nicht. Aber es ist und bleibt halt ein Unfall. Der Verlust eines Fingers ist sicher krass, aber zum Glück ist nicht noch viel schlimmeres passiert.

      Auf jeden Fall erstmal gute Besserung!
    • rza_2punkt0 wrote:

      also in Österreich ist Jagen hauptsächlich eine gesellschaftliche Bespassung der oberen 10.000. ein Statussymbol... bist wer und willst dazugehören musst nen Jagdschein haben und ab und an mit auf Tour zwecks Kontakte und Vetterei.
      klar gibt es das alles - die Jagd als Statussymbol - auch in Deutschland

      Da wo ich herkomme ist die Jagd ein natürlicher Teil der "Land(schafts)nutzung". Da wird das Reh, der Hirsch oder die Wildsau im Wesentlichen deshalb erlegt, weil ansonsten die wirtschaftlichen Schäden in Feld und Wald völlig aus dem Ruder laufen würden (Stichwort: angepasste Wildstände).
      Darüberhinaus ist für viele (im Gegensatz zu industriell "erzeugten" Fleisch- und sonstigen Produkten) Wild ein extrem hochwertiges Nahrungsmittel ohne "Zusatzstoffe".

      Ich frage mich immer wie viele mit dem Finger auf die Jagd und Jäger zeigen können und gleichzeitig in den Supermarkt laufen und mit gutem Gewissen (ein für sie getötetes) und mit allerlei Qualen und Medikamenten erzeugtes Stück Fleisch kaufen können...

      Für mich war die Jagd ein Bestandteil meiner Ausbildung, habe sie im Wesentlichen von Anfang an als etwas völlig Natürliches und Sinnvolles wahrgenommen, erlebe sie auch heute noch für viele als Quelle von Naturerfahrung und Erholung im aller positivsten Sinne.

      Richtig und waidgerecht ausgeführt ist Jagd für das betroffene Tier ein wesentlich humaneres Töten - zumeist ohne Stress und Angst - ganz im Gegensatz zu dem was ein "industriell hergestelltes" Tier bis zu seinem Lebensende erdulden und erleiden muss...


      aber das alles ist ein weites Feld... ;)


      ach ja....und gute Besserung für den vom Unfall betroffenen - beim nächsten Mal: besser aufpassen!