Medizinische Abteilung

  • Ich finde es auf jeden Fall gut, dass dieses Kapitel nun beendet ist. Ich bin ihm dankbar für Jahrzehnte(!) überragender Arbeit, um die uns wohl zurecht die ganze Welt beneidete. Insofern hat er an vielen großen Triumphen sicherlich einen großen Anteil.


    Insgesamt finde ich es aber gut, dass es auch hier zu einem Umbruch kommt. Wenn ein 77 Jähriger in die wohlverdiente Rente geht, dann kann da wohl jeder mit leben. Zumal ich die letzten 5-6 Jahre auch nicht mehr den Eindruck hatte, als würde es in unserer medizinischen Abteilung auf dem höchstmöglichen Level der modernen Medizin zugehen, zudem lassen unsere Ausfälle und Falschdiagnosen darauf schließen, dass da vielleicht etwas die Luft raus war. Dazu fand ich seine zu vermutende Kooperation mit der BILD-Zeitung unglücklich, weil die alle Diagnosen exklusiv vermelden durften, während unsere offiziellen PMs(!) nur irgendwelche schwammigen Allgemeinbegriffe verwendeten. Gleiche Irritation gilt für seinen Talkshowauftritt und die Springer-Promo für sein vor einiger Zeit erschienendes Buch. Etwas dünnhäutig schien er irgendwann auch geworden zu sein. Aber ist vielleicht auch normal für einen Mann in seinem Alter mit dieser Vita.


    Wie dem auch sei.. Die letzten 5 Jahre ändern nichts an jahrzehntelanger medizinischer Arbeit auf absolutem Weltklasseniveau. Ich wünsche ihm einen angenehmen Ruhestand und hoffe, dass der Verein sich, nun da er vielleicht in dem Bereich nicht mehr ganz so abhängig von einer einzelnen Person ist, in der medizinische Abteilung bestmöglichst und so modern wie möglich aufstellt.

  • Kann man von ausgehen. Wenigstens dieses Mal nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen.

    Na ja.... denke Das war’s noch nicht 😂😂


    MW über Pep


    Der Gute wird uns mit seinen ollen Kamellen noch länger verfolgen.

    Schade... wieder Einer der den richtigen Absprung verpasst hat und meint jetzt den Stinkstiefel geben zu müssen...👎🏻
    Danke für Alles, aber jetzt reichts wirklich 👋🏻👋🏻

    0

  • Hallo,


    anlässlich seines Abschieds nach einer sehr langen, sehr erfolgreichen Zeit beim FC Bayern hat Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt einige Interviews gegeben und auf die lange Zeit der Zusammenarbeit zurückgeblickt. Das da auch Fragen nach der Zeit mit Pep Guardiola kommen, ist doch verständlich.

    Und so genial unser Spiel auf dem Platz unter dem Trainer Pep Guardiola auch war, eine Einmischung des Trainers in den medizinischen Bereichen hätte der Verein frühzeitig unterbinden und klare Grenzen ziehen müssen. Das sich gerade ein so renommierter Arzt das nicht gefallen lässt, ist selbstverständlich.

    Kein rühmliches Kapitel in der Geschichte unseres Vereins, wenn auch nur eine Randnotiz.


    Ralf

  • Der Bericht ist wirklich nur aufgewärmter, alter Kram, also eigentlich überhaupt kein Artikel wert. Grundsätzlich finde ich es aber schon merkwürdig, wie oft Müller-Wohlfahrt die Öffentlichkeit sucht, das passt nicht wirklich zu meinem Verständnis der Rolle eines Mannschaftsarztes. Zu dem Konflikt mit Pep kann ich nicht viel sagen, da haben sich wohl beide Seiten nicht optimal verhalten. Das Müller-Wohlfahrt diesen Konflikt aber Jahre später noch öffentlich austragen will stößt mir allerdings auf. Negativer Höhepunkt war mMn die Vermarktung seines Buches auf dem Rücken des FCB. Müller-Wohlfahrt scheint generell ein schwieriger Typ zu sein, auch sein aktueller Abgang ist mir überhaupt nicht koscher, ich bin davon überzeugt, dass es da im Hintergrund wieder Ärger gab. Zum Glück wurde das dieses mal nicht an die Öffentlichkeit getragen. Das MW püntklich zum 30.6. durch die Hintertür von der Bildfläche verschwindet deutet für mich auch daraufhin. Jemanden mit zugesprochenem Legendenstatus hätte man doch normalerweise eine andere Bühne bereitet und sicher auch bis zum Ende der Saison, zumindest noch beim Pokalfinale, dabei gehabt.

  • Der Bericht ist wirklich nur aufgewärmter, alter Kram, also eigentlich überhaupt kein Artikel wert. Grundsätzlich finde ich es aber schon merkwürdig, wie oft Müller-Wohlfahrt die Öffentlichkeit sucht, das passt nicht wirklich zu meinem Verständnis der Rolle eines Mannschaftsarztes. Zu dem Konflikt mit Pep kann ich nicht viel sagen, da haben sich wohl beide Seiten nicht optimal verhalten. Das Müller-Wohlfahrt diesen Konflikt aber Jahre später noch öffentlich austragen will stößt mir allerdings auf. Negativer Höhepunkt war mMn die Vermarktung seines Buches auf dem Rücken des FCB. Müller-Wohlfahrt scheint generell ein schwieriger Typ zu sein, auch sein aktueller Abgang ist mir überhaupt nicht koscher, ich bin davon überzeugt, dass es da im Hintergrund wieder Ärger gab. Zum Glück wurde das dieses mal nicht an die Öffentlichkeit getragen. Das MW püntklich zum 30.6. durch die Hintertür von der Bildfläche verschindet deutet für mich auch daraufhin. Jemanden mit zugesprochenem Legendenstatus hätte man doch normalerweise eine andere Bühne bereitet und sicher auch bis zum Ende der Saison, zumindest noch beim Pokalfinale, dabei gehabt.

    Vorallem:

    Der Doc heute: „Wir haben uns getroffen und haben uns ausgesprochen. Und dann ist es aber auch vorbei ... Wir schätzen uns und er wertschätzt meine Arbeit über alles. Das hat er nie in Frage gestellt.“


    Dann sollte man es halt auch mal gut sein lassen.

  • Das sehe ich alles ganz genauso.

    Finde auch nach wie vor, dass unser Verein/die Verantwortlichen damals ein sehr schwaches Bild Angaben, weil sie lieber vor Guardiola kuschten als dem mal eindeutig klar zu machen, wer wo was zu sagen hat. Ich bin mir sicher, das wäre mit UH, oder auch mit Brazzo/Kahn so nicht passiert.

    Dennoch finde ich es ähnlich wie bei Kalle (zu Kovac) falsch, immer weiter öffentlich nachzutreten. Das Thema ist lange dabei und dann könnte man es auch bei: „Schwamm drüber, hat sich ja alles zum Guten gewendet“ belassen.

    Ich höre zB Pep nicht ständig über den Arzt aus Minga referieren. Oder wenn, dann mit einer Standardfloskel.

    Das ist weit professioneller und mE auch angenehmer.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Der Bericht ist wirklich nur aufgewärmter, alter Kram, also eigentlich überhaupt kein Artikel wert. Grundsätzlich finde ich es aber schon merkwürdig, wie oft Müller-Wohlfahrt die Öffentlichkeit sucht, das passt nicht wirklich zu meinem Verständnis der Rolle eines Mannschaftsarztes. Zu dem Konflikt mit Pep kann ich nicht viel sagen, da haben sich wohl beide Seiten nicht optimal verhalten. Das Müller-Wohlfahrt diesen Konflikt aber Jahre später noch öffentlich austragen will stößt mir allerdings auf. Negativer Höhepunkt war mMn die Vermarktung seines Buches auf dem Rücken des FCB. Müller-Wohlfahrt scheint generell ein schwieriger Typ zu sein, auch sein aktueller Abgang ist mir überhaupt nicht koscher, ich bin davon überzeugt, dass es da im Hintergrund wieder Ärger gab. Zum Glück wurde das dieses mal nicht an die Öffentlichkeit getragen. Das MW püntklich zum 30.6. durch die Hintertür von der Bildfläche verschwindet deutet für mich auch daraufhin. Jemanden mit zugesprochenem Legendenstatus hätte man doch normalerweise eine andere Bühne bereitet und sicher auch bis zum Ende der Saison, zumindest noch beim Pokalfinale, dabei gehabt.

    MüWo ist einfach nur ein weiteres Beispiel eines Mannes, der den Absprung verpasst hat und sich selbst wichtiger als der Verein nimmt.


    Fing ja damals beim Grinser an, ging weiter bei Guardiola und endet eben jetzt darin, dass er die beiden Ärzte entlassen hat, die im Gegensatz zu seinem Sohn, weiterhin Teil des Ärzte-Stabs an der Säbener sind.


    Dazu sein ständiges an die Öffentlichkeit gehen und Gift spritzen. Zeugt von schlechtem Stil.


    Schade, wenn man bedenkt, was der Mann für den Verein über Jahrzehnte geleistet hat.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Der Bericht ist wirklich nur aufgewärmter, alter Kram, also eigentlich überhaupt kein Artikel wert. Grundsätzlich finde ich es aber schon merkwürdig, wie oft Müller-Wohlfahrt die Öffentlichkeit sucht, das passt nicht wirklich zu meinem Verständnis der Rolle eines Mannschaftsarztes. Zu dem Konflikt mit Pep kann ich nicht viel sagen, da haben sich wohl beide Seiten nicht optimal verhalten. Das Müller-Wohlfahrt diesen Konflikt aber Jahre später noch öffentlich austragen will stößt mir allerdings auf. Negativer Höhepunkt war mMn die Vermarktung seines Buches auf dem Rücken des FCB. Müller-Wohlfahrt scheint generell ein schwieriger Typ zu sein, auch sein aktueller Abgang ist mir überhaupt nicht koscher, ich bin davon überzeugt, dass es da im Hintergrund wieder Ärger gab. Zum Glück wurde das dieses mal nicht an die Öffentlichkeit getragen. Das MW püntklich zum 30.6. durch die Hintertür von der Bildfläche verschwindet deutet für mich auch daraufhin. Jemanden mit zugesprochenem Legendenstatus hätte man doch normalerweise eine andere Bühne bereitet und sicher auch bis zum Ende der Saison, zumindest noch beim Pokalfinale, dabei gehabt.

    Auf einen, der 2x die Brocken hingeworfen hat und den Verein somit im Stich gelassen hat kann man gerne verzichten.

    Das hätte sich in einem Gespräch unter allen Beteiligten regeln lassen anstatt divenhaft und beleidigt dem Verein den Rücken zu kehren.

  • Meiner Erinnerung nach ging der Streit auch hauptsächlich um das Aufwärmprogramm bzw konditionelle Trainingsinhalte.


    Das hat ja erstmal weniger mit dem Arzt .

    Heute macht das auch Broich und nicht Ueblacker Hahne oder Schmid

  • Das sehe ich alles ganz genauso.

    Finde auch nach wie vor, dass unser Verein/die Verantwortlichen damals ein sehr schwaches Bild Angaben, weil sie lieber vor Guardiola kuschten als dem mal eindeutig klar zu machen, wer wo was zu sagen hat. Ich bin mir sicher, das wäre mit UH, oder auch mit Brazzo/Kahn so nicht passiert.

    Dennoch finde ich es ähnlich wie bei Kalle (zu Kovac) falsch, immer weiter öffentlich nachzutreten. Das Thema ist lange dabei und dann könnte man es auch bei: „Schwamm drüber, hat sich ja alles zum Guten gewendet“ belassen.

    Ich höre zB Pep nicht ständig über den Arzt aus Minga referieren. Oder wenn, dann mit einer Standardfloskel.

    Das ist weit professioneller und mE auch angenehmer.

    Beim Thema Nachtreten solltest gerade du dich Mal ganz geschlossen halten.

  • Ich denkle er hat zuviel von seinen eigenen Kieselerde Dingern geschluckt. Das kann dann schon mal zu Blockaden der Sauerstoffversorgung des Hirns führen mit entsprechenden Resultaten führen.


    Anders gesagt das ist jetzt 5 Jahre her, hat er solche Minderwertigkeitskomplexe das er da noch nachtreten muss?

  • Beim Thema Nachtreten solltest gerade du dich Mal ganz geschlossen halten.

    Es ging um öffentliches Nachtreten.

    Im stillen Kämmerlein kann er gerne die Geschichte so oft erzählen, wie er will.

    Kalle auch über Kovac - und seine eigenen Transfers Klinsmann oder CA - hetzen.

    Aber öffentlich ist das eben irgendwann mal gut.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Bei aller Kritik an Mull, die Retrospektive im 51 ist absolut lesenswert, wenn auch die allgegenwärtige Selbstbeweihräucherung des Ex-Docs an einigen Stellen schwer erträglich ist. Ein ganz einfacher Zeitgenosse scheint er tatsächlich noch nie gewesen zu sein, dazu der Erfolg über JAhrzehnte und die Zusammenarbeit mit und das uneingeschränkte Lob einiger der größten Sportstars überhaupt, da kann dann schonmal so ein Selbstbild der absoluten Erhabenheit bei rauskommen.


    Aber die Anekdoten wie er kreuz und quer über den Globus geflogen ist um bei Bolt, Becker und Co Hand aufzulegen oder von UH aus dem Urlaub heimzitiert wurde lassen einen dann doch schmunzeln. Da hätte ich auch nicht tauschen wollen, Geld und Ruhm hin oder her.