Transfergerüchte / Spielervorschläge rund um den FCB

  • Die Nachwuchsförderung muss wirklich zu einer der tragenden Säulen des Geschäftsmodells des FCB werden. Nur so können wir uns den wirtschaftlich kaum zu bewältigenden Strudel der steigenden Kosten widerstehen.

    Wir haben uns selbst mit teueren Transfers von LH und Sane das Leben schwer gemacht, die Angänge von Thiag und Alaba sind die sekundären Erscheinungen einer Entwicklung und der Preisspirale, die gestoppt werden müssen.


    Dieses Jahr muss der FCB klug handeln. Ich hoffe, dass alles in Ordnung gebracht wird, denn im Moment ist alles korrigierbar: Wir sind in der Champions League und es besteht die Zuvetdicht, das wir die führenden Spieler nicht verlieren. Aber wir wissen, dass, sobald wir aufhören, konkurrenzfähig zu sein und keine Einnahmen von der Champions League haben, was hoffentlich nicht passiert, das Vereinsmodell wirtschaftlich undenkbar sein könnte.


    Darum


    1. Keine Transfers mehr, die die Gehalt- und Führingsstruktur im Team beschädigen;

    2. Die Vertragsverlängerungen mit den Leistungsträgern statt ablösefreie Abgänge;

    3. Nachwuchförderung reell und nicht plakativ.


    Die Menschen sind wie sie sind, nicht wie sie sagen. Dieses Jahr wird ein wichtiges Entscheidungsjahr für uns sein.

    Wir müssen auch von kleinen Clubs lernen wie man überlebt, auch wenn uns noch gut geht.

  • Ich spring jetzt mal auf den Franzosen Zug auf, Kamara aus Marseille wäre doch ideal, noch ein Jahr Vertrag, sollte daher leistbar sein, und ein richtig körperlicher 6er. Auch spielerisch, sofern man das aus Zusammenschnitten bewerten kann, sehr gut.
    Vielleicht kann man was mit Sarr oder Cuisence deixeln und gegenrechnen.

    Mach et Brazzo

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  • Ich spring jetzt mal auf den Franzosen Zug auf, Kamara aus Marseille wäre doch ideal, noch ein Jahr Vertrag, sollte daher leistbar sein, und ein richtig körperlicher 6er. Auch spielerisch, sofern man das aus Zusammenschnitten bewerten kann, sehr gut.
    Vielleicht kann man was mit Sarr oder Cuisence deixeln und gegenrechnen.

    Mach et Brazzo

    Für mich ist Kamara generell ein guter Spieler und einer der besten Spieler in Bezug auf den Kader von OM.

    ABER wenn wir genauer hinschauen:

    - in DM ist er nicht gut genug für OM und für uns,

    - als ZM ist Kamara zu langsam, es mangelt an Kraft und Aggressivität.


    Ich finde ihn technisch gut, aber er braucht zu viel Zeit, um zu kontrollieren, sich umzudrehen und sich zu orientieren. Er geht zu wenig Risiken in seinen Pässen im Mittelfeld und in dieser Position sehe ich einen großen Unterschied im Talent im Vergleich zu Camavinga, der ein echter Ballspieler ist und defensiv stärker ist als Kamara.


    Fazit: wenn man für Kamara 20 Mio. zahlen muss, dann soll man lieber a Roca behalten und auf Kanara verzichten.


    Es fällt mir schwer an das Kamara-Gerücht von dem Interesse aus Mailand zu glauben. Sie haben bereits Bennacer und Kessié als unbestreitbare Spieler. Und der junge Tonali als Zweitbesetzung. Ich sehe keinen Sinn darin, Geld für Kamara auszugeben. Und in der Verteidigung gibt es Tomori und Kjaer, die ebenfalls unbestritten sind. Es ist ein Agentengerücht, weil ich glaube, dass niemand wirklich Angebote macht. Sie warten auf nächstes Jahr. Ja, ich denke, Kamara wird entweder in die Premier League gehen oder beim OM bleiben.


    Bei Sarr und Cuisance sehe ich schwarz: wenn sie nicht gehen werden wollen, dann werden wir nichts tun können.

  • Bei Kamara bin ich auch der Überzeugung, dass der ein spielstarker IV sein könnte, aber als DM fehlt es ihm wirklich an der Physis. Am Ball kann der durchaus was, aber da man bei uns scheinbar die physisch starken Spieler im Zentrum zu bevorzugen scheint, habe ich bei ihm so meine Zweifel, ob das passen würde.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Der Vorstandsvorsitzende der Münchner sagt im Kicker-Interview: „In erster Linie haben wir alle einen Dämon namens Transfermarkt gefüttert. (...) Die Frage ist ja: Steuern wir das Schiff nicht schon lange in einen Orkan, den wir nicht mehr kontrollieren können? Die südeuropäischen Klubs funken jetzt schon SOS. Es gibt auch deutsche Vereine, die aktuell von der Hand in den Mund leben. Von den unteren Ligen ganz zu schweigen. Wir müssen seriös und fundiert über Gehaltsobergrenzen und die Deckelung der Beraterhonorare sprechen.“

    Rummenigge weiter: „Sicher, es gab Zeiten, da hatte die ganze Welt nur das Schneller-Höher-Weiter im Blick. Der Turbokapitalismus im Fußball macht auch mir zwischenzeitlich große Sorgen, denn er lässt die Fans zu sehr außer Acht.“


    Und dann sagt er einen Satz, der mit nur wenig Fantasie auf den zu Real Madrid wechselnden Defensivspieler David Alaba gemünzt werden kann: „Ich glaube, sehr wenige Menschen haben in dieser existenziellen Krise Verständnis, wenn ein Fußballprofi schon 15 Millionen im Jahr verdient und dann mit 19,5 Millionen nicht zufrieden ist...“

    Auf die Nachfrage, ob Alaba gemeint ist, sagt Rummenigge: „Wir müssen generell eine Balance finden zwischen der Basis und der wirtschaftlichen Komponente, dürfen den Fußballfan nicht vergessen, nur weil er jetzt ein Jahr nicht im Stadion war. Fußball hatte immer ein verbindendes Element.“

  • Ich verstehe ehrlichgesagt das Problem nicht. Die Clubs können doch selbst entscheiden, wie viel Geld sie ausgeben, dafür muss man nichts deckeln. Wer meint immer mehr Schulden machen zu müssen geht dann eben irgendwann Pleite, dann löst sich das Problem von selbst.


    Wichtig wäre aus meiner Sicht nur, dass man dafür sorgt dass die Pleiteclubs in Zukunft nicht mehr vom Staat gerettet werden können. Wie das umzusetzen wäre ist allerdings die andere Frage...

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  • Tja, interessant, was die Alaba-Zahlen angeht. Der Kicker schrieb ja, wir hätten inklusive Boni 22 Mio. geboten am Ende. Das kommt hin, wenn es 19,5 Mio. Grundgehalt waren, die wir geboten haben. Läuft wieder alles darauf hinaus, dass er 25 Mio. haben wollen, wozu die 12,5 Netto von Real ja auch sehr gut passen.


    Wenn er bisher schon 15 Mio. verdient hat, dann war das auch schon mehr, als man allgemein angenommen hat. Glaube sowieso, dass die Gehälter in der Realität meistens höher sind als kolportiert wird, nicht nur bei uns.

  • Wir sind aber hier nicht im freien Markt sondern in einer von den nationalen Ligen bzw. von UEFA organisierten sportlichen Wettbewerb. Und da muss es klare transparente Regeln und Strafen geben, die für alle gelten. Und es sollte das Interesse aller sein, das nicht unnötig viel aus dem System für Gehälter und Berater und Eigentümern gezogen wird.

    Die Superleague Clubs waren ja bereit diese klaren Regeln in der Superleague (Begrenzung Gehälter Gebühren etc) zu akzeptieren also warum nicht dann in einem klaren FFP Regelwerk des Ausrichters/Dachverband UEFA? Die dann unisono von den nationalen Ligen im Lizensierungsverfahren konsequent umgesetzt werden müssen.

  • Der Vorstandsvorsitzende der Münchner sagt im Kicker-Interview: „In erster Linie haben wir alle einen Dämon namens Transfermarkt gefüttert. (...) Die Frage ist ja: Steuern wir das Schiff nicht schon lange in einen Orkan, den wir nicht mehr kontrollieren können? Die südeuropäischen Klubs funken jetzt schon SOS. Es gibt auch deutsche Vereine, die aktuell von der Hand in den Mund leben. Von den unteren Ligen ganz zu schweigen. Wir müssen seriös und fundiert über Gehaltsobergrenzen und die Deckelung der Beraterhonorare sprechen.“

    Rummenigge weiter: „Sicher, es gab Zeiten, da hatte die ganze Welt nur das Schneller-Höher-Weiter im Blick. Der Turbokapitalismus im Fußball macht auch mir zwischenzeitlich große Sorgen, denn er lässt die Fans zu sehr außer Acht.“


    Und dann sagt er einen Satz, der mit nur wenig Fantasie auf den zu Real Madrid wechselnden Defensivspieler David Alaba gemünzt werden kann: „Ich glaube, sehr wenige Menschen haben in dieser existenziellen Krise Verständnis, wenn ein Fußballprofi schon 15 Millionen im Jahr verdient und dann mit 19,5 Millionen nicht zufrieden ist...“

    Auf die Nachfrage, ob Alaba gemeint ist, sagt Rummenigge: „Wir müssen generell eine Balance finden zwischen der Basis und der wirtschaftlichen Komponente, dürfen den Fußballfan nicht vergessen, nur weil er jetzt ein Jahr nicht im Stadion war. Fußball hatte immer ein verbindendes Element.“

    die Aussagen sind einfach an der Realität vorbei, Alaba ist Vergangenheit.


    Aber was die Gehälter und Transfer Preise betrifft, sind wir nicht unbeteiligt an der Situation. Wer für Hernandez 80 Mio auf dem Tisch knallt, hat absolut keinen Bezug zum Geld. Sich jetzt hinzustellen, wir sind so arm, die bözen bözen Scheichclubs und die gierigen Spieler, lässt mich doch den Kopf schütteln.


    Spieler sind frei Arbeitnehmer, da lässt sich nichts regulieren.

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  • Einem Verein, der seit Jahrzehnten seriös wirtschaftet und ohne die Millionen von Oligarchen in der europäischen Spitze mitspielt, vorzuwerfen, er habe keinen Bezug zu Geld, ist schon starker Humor.


    Wir hätten den 80 Millionen-Transfer schon vor fünf Jahren machen können, haben es aber gelassen, weil wir keine unbedingte Notwendigkeit gesehen haben. Man kann nun zum Hernández-Transfer stehen, wie man will, aber auch das ändert nichts daran, dass der Verein Alaba ein sehr gutes Angebot unterbreitet hat. Wenn er das nicht annehmen will, ist das seine Sache. Mag sein, dass er woanders mehr verdienen kann. Wenn ihm das wichtig ist, muss er halt gehen.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • 80 Mio auf dem Tisch knallt, hat absolut keinen Bezug zum Geld

    Das ist Vergangenheit. Hast Du bei deinem Landsmann einen Satz vorher doch auch geschrieben... Würde der "Fall Hernandez" jetzt eintreten, dann würde kein VS das Geld dafür freigeben.


    Dieses Durcheinander-Drehen der Argumente werde ich iwi nie verstehen.

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Bei Kamara bin ich auch der Überzeugung, dass der ein spielstarker IV sein könnte, aber als DM fehlt es ihm wirklich an der Physis. Am Ball kann der durchaus was, aber da man bei uns scheinbar die physisch starken Spieler im Zentrum zu bevorzugen scheint, habe ich bei ihm so meine Zweifel, ob das passen würde.

    Kamara riskiert für seine Vielseitigkeit zu bezahlen. Er muss zurück in die Abwehr als IV, es ist seine Lieblingsposition, seine Zukunft im Mittelfeld ist sehr begrenzt.

    Solchen Spieler wie Kamara brauchen wir nicht, da haben wir bereits Nianzou, der eventuell noch in DM spielen kann.

  • Wenn wir über Kamara beim OM reden, dann kann ich nur wieder erwähnen, dass beim OM ein Leihspieler von Florenz einen tollen Job als RV macht.


    LIROLA, deutschsprachig, zeigt durch seine Dribblings und individuellen Aktionen, dass seine Spontanität und seine Art, Initiative zu ergreifen, gerade richtig für uns wären.


    Wir brauchen Leute, die nicht vergessen, warum sie Fußball spielen. Lirola beackert die ganze rechte Seite, mal als RV, dann als RM und RA. Er ist ein moderner Ausslenverteidiger. Es ist klar wie Wasser.

  • Jesus hat sie ihm gegeben...

    Wenn die Zahlen so stimmen hat Rummenigge in meinen Augen aber vollkommen recht. Da gebe ich sogar Hoeneß mal wieder recht. Das die Blase die nächsten Jahre platzt ist schon wahrscheinlich. Ich fordere hier vom Verein immer viel. Spart man aber 19,5 Millionen Gehalt und läßt dann Mai für Alaba spielen, stehe ich in diesen Zeiten voll dahinter. Auch wenn dann der Erfolg vielleicht nicht so hoch ist. Mich stören Transfers wie Sarr, Costa und so weiter. Die kosten viel Geld und bringen nichts, Roca, hätte ich mir mehr von versprochen. Nur kann man das machen, die Ablöse holt man auch wieder rein. Nimmt man die Situation momentan und geht von 5 Jahres Verträgen aus, da sollte man auch keinen über 25 holen. Und wenn dann nur mit 1 Jahresvertrag!

  • ... Das die Blase die nächsten Jahre platzt ist schon wahrscheinlich...

    Da würde ich dir Recht geben, wenn alle Vereine nicht künstlich durch Multi-Milliardäre aufgepimpt wären.

    Aber so bleiben NUR die herkömmlichen Vereine, die zu blöd sind

    A) einen Scheich als Puppenspieler zu haben oder

    B) bis ins unermessliche Schulden zu machen - ohne Konsequenzen (Spanien)

    auf der Strecke.

    D.h. die Titel werden von Scheichs, Ländern und sonstigen Milliardären unter sich ausgemacht...

    solange Ceverin und Konsorten immer die Hand aufhalten! 😠

  • „Ich glaube, sehr wenige Menschen haben in dieser existenziellen Krise Verständnis, wenn ein Fußballprofi schon 15 Millionen im Jahr verdient und dann mit 19,5 Millionen nicht zufrieden ist...“


    Dieser Satz von Rummenigge ist mE nicht ganz zu Ende gedacht. Ich glaube unabhängig von dieser Krise haben viele Leute kein Verständnis dafür, dass ein Fussballer überhaupt 15 Millionen verdient... Ob 15 oder 20 Millionen ist vor allem für die Clubs und die Spieler relevant, für 99.9% aller Menschen sind das eh absurde Zahlen, völlig unabhängig von Corona.

    Und in existenziellen Krisen befinden sich auch zu jeder Zeit sehr, sehr viele Menschen und wären mehr als glücklich, sie könnten einen Hundertstel dieser Summen verdienen.


    Langer Rede kurzer Sinn: Wer sich für die Existenzsorgen der Menschen interessiert, sollte einem Fussballer vermutlich weder 15 noch 20 Millionen bezahlen. Der internationale Spitzenfussball ist ein absolutes Luxusprodukt. Es ist verständlich zu sagen, dass man nicht bereit ist, einem Spieler mehr als xx Millionen zu bezahlen, aber der Verweis auf die Nöte der ‚normalen‘ Menschen ist in diesem Zusammenhang absurd aus meiner Sicht.

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  • Das sehe ich ähnlich. Ob ein Alaba jetzt 15 oder 150 Mio. verdient, ist völlig irrelevant für „normale“ Menschen.

    Dass jemand überhaupt 1250000 EUR im Monat verdient und somit ungefähr 300x mehr als Otto Durchschnittsarsch, entzieht sich sowieso meinem Vernunftsempfinden.

    Von daher ist der Zug mit der Nähe zu den Fans schon seit den 80ern abgefahren.

  • Es ist sinnlos an die Großverdiener wie Alaba & Co. zu appellieren, sie werden es nicht annehmen solange es Clubs gibt, die sie bezahlen. Es kommt so vor als würde man ihnen sagen: "Meine Herren, Sie müssen weniger verdienen, damit wir mehr verdienen, aber alles im Namen der einfachen Leute.".


    Man kann nur bewusst auf solche überteuerte Spieler verzichten.


    Ein Fußballer kann 500, 1000 Millionen oder was auch immer wert sein, solange es jemanden gibt, der es bezahlen kann, mit ihm kommen Millionen von Steuern in die Kassen und Millionen von Ressourcen, die zur Verbesserung des Sports verwendet werden. Es sollte kein Problem sein, in einem Club immer mehr Geld zu verdienen oder sogar die Differenz zum Rest zu vergrößern, weil alle davon profitieren. Das Problem ist, wenn ausländische Investitionen versuchen, den Markt zu zerstören, um für seine Marken wie Katar und die Emirate zu werben.


    Für uns müssen wir uns entscheiden , was wir tun. Real, Chelsea, ManCity werden ihren Weg gehen. Ich weiß, was die Kritiker von Rummenigge tun werden. Sie werden Lewandowski, Kimmich höhere Gehälter anbieten und sagen: "Entscheidend ist, dass das, was Rummenigge vorschlägt, das Beste für die Bayern ist, nicht für andere. Sie haben bereits eine gesunde Wirtschaft und eine Raubkultur von den anderen Teams in ihrer Liga, die immer das gewinnen, was ihre Teilnahme am ersten Topf der Champions League, dem des Gruppenführers, sichert. Was ist Ihre größte Sorge? Erziehen und Lewandowski, Davies, Goretzka usw. zur neuen Bescheidenheit aufrufen!"


    Rummenigge wird diese Turbogier der Clubs und Spieler nicht aufhalten können. Coman wird ein Prüfstein werden , die weiteren werden folgen. C'est la vie..