Transfergerüchte / Spielervorschläge rund um den FCB

  • Man muss immer Reizpukte setzen, damit die gestandene Spieler nicht nachlassen und die eigene Jugend nicht zu lässig wird. Real hat Camavinga geholt und Casemiro und Blanco müssen jetzt um einen Stammplatz kämpfen, denn Cama zeigt seine Qualität. Dieser Mann hätte unsre DM prägen können, aber jetzt wird er Real stark machen. Wir sind im DM sehr schwach und es wird uns noch auf die Füsse fallen.

    Jau. Seine beeindruckende Bilanz bei Real bisher: 3 Einwechslungen, 1x Startelf, 117 von 360 möglichen Minuten gespielt.

    I wasn´t born to follow

  • Man muss immer Reizpukte setzen, damit die gestandene Spieler nicht nachlassen und die eigene Jugend nicht zu lässig wird. Real hat Camavinga geholt und Casemiro und Blanco müssen jetzt um einen Stammplatz kämpfen, denn Cama zeigt seine Qualität. Dieser Mann hätte unsre DM prägen können, aber jetzt wird er Real stark machen. Wir sind im DM sehr schwach und es wird uns noch auf die Füsse fallen.

    Wir haben das beste ZM der Welt.

    Mindestens eins der Besten.

    Da von "schwach' zu schreiben, ist schon sehr speziell...

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Unser ZM ist sicher alles andere als schwach. Kimmich und Goretzka sind wohl eines der besten Duos weltweit, Sabitzer hat Qualität und ich bleibe weiterhin dabei, dass wir Neuhaus auf dem Zettel haben werden. Wenn unsere Finanzen es zulassen und/oder wir Coman verkauft bekommen, bin ich sicher, dass der bei uns auf dem Zettel ganz oben steht und das Quartett vollmachen wird.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Unser ZM ist sicher alles andere als schwach. Kimmich und Goretzka sind wohl eines der besten Duos weltweit, Sabitzer hat Qualität und ich bleibe weiterhin dabei, dass wir Neuhaus auf dem Zettel haben werden. Wenn unsere Finanzen es zulassen und/oder wir Coman verkauft bekommen, bin ich sicher, dass der bei uns auf dem Zettel ganz oben steht und das Quartett vollmachen wird.

    Coman verkaufen um Neuhaus zu holen ist schon ein Move. Alter Verwalter.

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  • Ich kann - bzw will - mir nicht vorstellen, dass Neuhaus Thema wird.

    Wir haben auch nächste Saison 3 ZM auf sehr hohem Niveau, davon sind bereits 2 sehr ähnliche Spielertypen wie Neuhaus.

    Da für 40 Mio einen weiteren dazu zu holen, erscheint mir grundsätzlich unsinnig.

    Angesichts der Qualität, die ich bei Neuhaus sehe, wäre das mE komplett bescheuert.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

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  • Ich hoffe unseren Bossen entgeht nicht, wie schwach Neuhaus gerade in die Saison gestartet ist und wie schlecht der aktuell spielt.

    Vielleicht fällt denen das auf, aber so wie das in diesem Sommer abgelaufen ist, wäre ich sehr überrascht, wenn es da nicht schon eine Absprache mit dem Spieler geben sollte.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Vielleicht fällt denen das auf, aber so wie das in diesem Sommer abgelaufen ist, wäre ich sehr überrascht, wenn es da nicht schon eine Absprache mit dem Spieler geben sollte.

    Sehe ich (leider) genauso. Allerdings schlimmer als mit tolisso, cuisance, roca kann es ja mit neuhaus nicht werden

    rot und weiß bis in den Tod

  • Bayern-Hammer um Timo Werner (25)!

    Im Sommer 2020 wechselte der Stürmer von RB Leipzig nach London. Doch nach einem Bericht des „SPIEGEL“ soll er während der Saison 2018/19 schon einen Vertrag beim FC Bayern unterschrieben haben. Dieser soll danach wieder beendet worden sein. Auch BILD-Informationen bestätigten diese Berichte.


    Aus einem Schriftsatz, der dem „SPIEGEL“ vorliegt und demnach in einem Gerichtsstreit am Landgericht Mosbach (Baden-Württemberg) thematisiert werden soll, geht hervor: Dass Werner zum 1. Juli 2020 von RB Leipzig zum deutschen Rekordmeister wechseln sollte.


    In Bezug auf Werner heißt es in den Prozessakten: „Timo Werner hatte still und heimlich auf Drängen des Klägers (Förster, d. Red.) – der Spieler war davon nicht zu sehr begeistert – zwischenzeitlich bereits bei dem FC Bayern München einen befristeten Arbeitsvertrag … unterschrieben“. Der damalige Werner-Berater und Ex-Nationalspieler Förster habe den Stürmer demnach zu dem Schritt gedrängt.


    Wie der SPIEGEL schreibt, habe Werner, nachdem er „widerwillig unterschrieben hatte“, davon erfahren, dass der damalige Bayern-Trainer Niko Kovač und Sportdirektor Hasan Salihamidžić gegen eine Verpflichtung gewesen seien. Den Vertrag habe der damals noch waltende Präsident Uli Hoeneß eingefädelt.


    https://m.bild.de/sport/fussba…-77769856.bildMobile.html


    Jetzt ist auch klar, wieso Falk damals so selbstsicher bezüglich des „sicheren“ Werner-Wechsels 2020 war. Er hatte wohl aus allererster Hand von demjenigen, der das Ding eingetütet hat. Vermute ich mal.


    Aber wie fremdgesteuert kann man sein? :D Werner unterschreibt widerwillig irgendwelche Verträge, die seine komplette Zukunft bestimmen. Was da im Hintergrund abläuft mit Beratern und co. ist so absurd.


    Und es ist natürlich auch die Bestätigung davon, dass Uli auch immer noch gerne irgendwas ohne Konzept und Sinn im Alleingang durchgezogen hat.

  • Alter Schwede... da bin ich ja mal gespannt, ob in der Gerichtsverhandlung diese Geschichte auch geklärt wird. Ist halt die Frage, wer von unserer Seite aus diesen Vertrag unterschrieben hat und ob ein Vertrag, der im Laufe der Saison 2018/19 für den 01.07.2020 unterschrieben wird überhaupt gültig sein kann.

  • Arbeitsrechtlich dürfte der schon gültig gewesen sein, allerdings ist die Frage, ob das DFL und UEFA/FIFA auch so sehen. Vor allem passt es halt ins Bild, dass wir Spieler immer frühzeitig ansprechen. Und wie ich heute an anderer Stelle erst geschrieben habe, gehe ich davon aus, dass es bei Neuhaus genauso abgelaufen ist. Der war doch in Dortmund und Liverpool kurz im Gespräch, dann gab es Gerüchte, wonach er nicht nach Dortmund wolle, sondern nur zu uns und dann war auf einmal Ruhe. Da kannst du doch drauf wetten, dass wir den genauso klar gemacht haben wie scheinbar hier auch Werner.


    Man kann nur hoffen, dass hier nicht noch einige böse Dinge ans Licht kommen, die uns auf die Füße fallen, denn mit den Regularien geht das alles nicht einher. Vielleicht würde es uns aber auch ganz gut tun, wenn man uns an der Stelle mal mit ner Transfersperre belegt, wie man sie bei anderen immer wieder sieht. Sportlich fair ist so ein Verhalten jedenfalls nicht.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Vielleicht erklärt mal jemand dem Herrn Aufsichtsrat, dass er da weit an seiner Jobbeschreibung vorbei handelt. Der Mann soll sich ein Tipp-Kick-Set holen, wenn er Spieler kaufen will.

  • Ich würde das nicht zu hoch hängen, gerade wenn es da um gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem eigenen Berater geht. Eventuell hat der ja ihn uns angeboten, und erzählt, er wolle nur zu uns?

  • Ein richtiger Vertrag kann ohne Unterschrift von mind. zwei Vorständen nicht wirksam zu Stande kommen.


    Von daher ist es fraglich was Werner da unterschrieben haben soll, maximal eine Art Absichtserklärung oder wischi waschi Vorvertrag.


    Jedenfalls, danke Brazzo:)

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  • Ich würde das nicht zu hoch hängen, gerade wenn es da um gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem eigenen Berater geht. Eventuell hat der ja ihn uns angeboten, und erzählt, er wolle nur zu uns?

    Es gibt SMS und WhatsApp Verkehr, der den Auftrag von Süle an seinen Berater belegt. Ich gehe davon aus, dass es im Fall Werner ähnliche Belege gibt.

  • Werner, Süle und ihre Berater-Deals
    »Check mal die Angebote aus England ob irgendjemand mich da will«

    Zwei Spielerberater bekriegen sich wegen Transferprovisionen von Timo Werner und Niklas Süle. Der Fall landet vor Gericht – und liefert Einblicke, wie hemmungslos in der Branche getrickst und gelogen wird.


    Das Dokument, um das die Spielerberater streiten, datiert auf den 19. Februar dieses Jahres. Es ist eine DIN-A4-Seite, neun Absätze lang. Die aufgeführten »Tatsachen«, so steht dort, erfolgten »nach bestem Wissen und Gewissen«, sie seien »richtig und vollständig«.

    Unterzeichnet wurde es von Fußballnationalspieler Niklas Süle. Der Innenverteidiger von Rekordmeister Bayern München schildert in dem Schreiben sein berufliches Verhältnis zu zwei Beratern aus der Fußballszene: Karlheinz Förster, 63, der einst selbst Weltklassespieler war, und Murat Lokurlu, 45, Inhaber einer Sportagentur. Demnach habe ihn Förster zwischen 2013 und 2020 »als alleiniger Spielerberater« betreut, heißt es in dem Schriftstück. Mit Lokurlu hingegen »hatte ich überhaupt keine geschäftlichen Kontakte«, so Süle; nie sei Lokurlu für ihn tätig gewesen.

    Die Stellungnahme liest sich nüchtern, aber ist sie auch richtig? Bei dem Dokument handelt es sich um eine eidesstattliche Versicherung, die der Fußballer im Rahmen eines Gerichtsverfahrens abgegeben hat – und an deren Wahrheitsgehalt nun erhebliche Zweifel bestehen. In zahlreichen Beweismitteln und Schriftsätzen, die dem SPIEGEL vorliegen, finden sich Indizien, die darauf hindeuten, dass Süles Einlassungen unwahr sein könnten.


    Den Akten zufolge muss Süle deshalb mit einer Strafanzeige rechnen: wegen »dessen vorsätzlicher falscher eidesstattlicher Versicherung«. Darauf drohen grundsätzlich Geld- oder Freiheitsstrafe. Hier allerdings dürfte Süle zugute kommen, dass die Versicherung in einem Zivilverfahren vorgelegt wurde, in dem er nur als Zeuge vernommen werden könnte. Dann ist die Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung nicht strafbar.

    Dennoch stellt sich die Frage: Wie konnte es so weit kommen?

    Ein Sittengemälde des Profifußballs

    Es ist in vielerlei Hinsicht ein erstaunlicher Fall, der demnächst am Landgericht im badischen Mosbach verhandelt wird. In der kleinen Stadt nahe Heilbronn wird ein Streit ausgefochten, der einen seltenen Einblick gewährt in die geheime Welt der milliardenschweren Fußballbranche. Er erzählt von konspirativen Treffen, listigen Tricks, Lügen und dem knallharten Pokern um den bestmöglichen Vertrag bei einem Topverein in England, Spanien oder Deutschland. Er liefert damit ein Sittengemälde des Profifußballs, der nach außen so gern glitzert, tatsächlich aber nach wie vor in Hinterzimmerdeals ausgekungelt wird. Vieles passiert auf Zuruf oder hinter vorgehaltener Hand, verbindliche Schriftstücke scheint es in diesem Metier nur für den Notfall zu geben.

    Im Fokus stehen die Spielerberater Karlheinz Förster und Murat Lokurlu, zwei Strippenzieher in diesem Milieu. Sie streiten um viel Geld, es könnte am Ende um Millionen gehen und die Frage, in welchem Ausmaß sie gemeinsam Geschäfte gemacht haben, unter anderem mit den Nationalspielern Timo Werner und Niklas Süle. Für kommende Woche ist die erste Verhandlung anberaumt.

    Berater wie Förster und Lokurlu unterstützen Bundesligastars und Nachwuchsspieler bei deren Laufbahnplanung, sie handeln Verträge aus und fädeln Deals ein, um die Karrieren ihrer Klienten voranzutreiben. Gelingt es ihnen, einen Spieler bei einem neuen Verein zu platzieren oder eine Gehaltserhöhung zu erwirken, kassieren sie von den Klubs zumeist üppige Provisionen. Allein in der Saison 2019/20 zahlten die Bundesligavereine fast 200 Millionen Euro an Berater aus. Es ist ein höchst lukrativer, teils hemmungsloser Markt, in dem mit harten Bandagen gekämpft wird und sich wegen der hohen Gewinnmargen viele windige Geschäftemacherherumtreiben.


    Im September 2020 erhob Förster in Mosbach Klage gegen Lokurlu, Streitwert: über 660.000 Euro. Förster, der 1980 Europameister wurde und zwei Jahre später Deutschlands »Fußballer des Jahres«, behauptet, Lokurlu schulde ihm die Summe aus einer gemeinsamen Geschäftsbesorgung im Jahr 2014, als sie zusammen den ersten Profivertrag für ein damals 18-jähriges Sturmtalent des VfB Stuttgart vermittelten: Timo Werner, heute Nationalspieler und Champions-League-Sieger mit dem FC Chelsea in London. Die Kooperation war erfolgreich, Werner bekam in Stuttgart 720.000 Euro Grundgehalt brutto für die Saison 2014/15, plus Sonderzahlungen.

    Doch der Deal war offenbar nicht ganz sauber. Wie Försters Rechtsvertreter in der Klageschrift ausführt, brauchte der ehemalige Bundesligaprofi den Berater Lokurlu, um das Geschäft abzuwickeln. Denn: Förster unterlag zu jenem Zeitpunkt einem vertraglichen Wettbewerbsverbot, nachdem er wenige Monate zuvor als Spielerberater bei der Hamburger Agentur T21plus gekündigt hatte. Um diese Sperre heimlich zu umgehen, blieb er in der Causa Werner im Hintergrund: Lokurlu unterschrieb die Vermittlungsvereinbarung mit Stuttgart, Försters Name tauchte darin nicht auf, er kassierte aber – vertragswidrig – kräftig ab. Untereinander einigten sich die beiden Berater darauf, dass Förster 90 Prozent des VfB-Honorars zustanden, das auf Lokurlus Konto einging. So soll es auch eine schriftliche Vereinbarung belegen, die Försters Anwalt in den Prozess eingeführt hat.

    Auf Anfrage des SPIEGEL teilte ein Medienanwalt für Förster mit, das Verhältnis seines Mandanten zu T21plus sei »durch eine Einigung konfliktfrei«.