Transfergerüchte / Spielervorschläge rund um den FCB

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      kaithoma schrieb:

      durex schrieb:

      Ich finde unter diesen Bedingungen jährliche Sponsoringzahlungen von 40-60 Mio. Euro gar nicht so unrealistisch.
      Audi hatte doch jährlich 60 Millionen geboten und Kalle hatte mündlich zugesagt. Also muß bei BMW schon mehr im Busch sein.
      Bei BMW ist ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag kolportiert worden. Wenn überhaupt, dürfte das nur unerheblich über den 60 Millionen liegen. Man darf also davon ausgehen, dass es sich bei der ganzen Geschichte nicht hauptsächlich ums Geld dreht.

      Ansonsten würde mich mal interessieren wie der Preis für den Rückkauf aussieht. Irgendwie muss das ja geregelt sein.
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      eddiedean schrieb:

      Vielleicht kauft auch BMW direkt von Audi. Das hat aber wohl keinen Einfluss auf den Preis.
      So dürfte das wohl laufen, da einfacher.

      ...und ja, für den Preis der Anteile dürfte die Abwicklung der Transaktion relativ irrelevant sein. Die Anteile haben genau betrachtet gar keinen Preis, weil sie nicht öffentlich gehandelt werden. Investor NEU verhandelt mit Investor ALT so lange, bis die beiden sich geeinigt haben.

      Für uns ist da - im Gegensatz zur Situation damals, als der e.V. erstmalig Anteile verkauft hat - nur der Umfang des Sponsorings interessant. Und wenn das auf lange Sicht nicht mehr bringen würde als das von Audi, warum würde Uli es dann machen wollen? Man kann ihm ja viel vorwerfen, aber als Geldablehner ist er nun nicht gerade bekannt...
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      oberhesse schrieb:

      Ich denke Mal, dass alle Vereine in Deutschland gerne die "Fehler" auch gemacht hätten, die wir die letzten 50 Jahre gemacht haben...
      Wenn ich da mal einhaken darf, um zu zeigen dass die Uli-Kritiker - und -Fans einfach nicht auf einer Ebene diskutieren:

      Was unsere Bosse - vor allem Uli - im Clubmanagement bewegt haben, ist schon genial. Wenn man sich die finanziellen Belange ansieht, war das wirklich seit 40 Jahren fehlerlos (mal abgesehen von einigen Dingen, die die Fans gegen sie aufbringen, siehe Arenabau oder jetzt der Qatar-Mist).

      Die Kritik hier richtet sich doch aber an Entscheidungen von Uli und Kalle, die im sportlichen Bereich getroffen wurden. Und da ist ihre Bilanz nicht soo toll im Vergleich zu anderen Clubbossen in Deutschland, wenn man das ganze mal Kaufkraft-bereinigt.

      Der Unterschied zwischen uns und den Zecken (als der Club, der am stärksten am Thron sägt) ist doch der, dass wir eine Fehlplanung der Bosse locker wegstecken können, weil wir aufgrund deren finanzieller Management-Arbeit so gut aufgestellt sind, dass man Fehler mal eben schnell korrigieren kann.

      Blöd formuliert: Wenn wir im April mit Amas im CL-Halbfinale auflaufen müssen, dann geht dem Uli halt ein Licht auf. Und dann kann man auch mal schnell für 200-250 Millionen das Problem beheben, und schwupps, ist man wieder oben mit dabei. Können andere Clubs nicht, weil die nicht nur sportlich ein - sagen wir: "bemühtes" Management haben, sondern auch die Finanzen es nicht hergeben, diese Probleme mit Gewalt zu korrigieren.

      Trotzdem sollte man das trennen, finde ich.
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      Grade die Transferpolitik der Zecken zeigt doch, das bei uns noch verhältnismässig gut gearbeitet wird. Trotz erheblicher Transfereinnahmen haben die den Kader Jahr für Jahr runtergewirtschaftet. Deren Faktor war seinerzeit das Kamel. Davor und danach war das weit entfernt von gut. Ich feiere noch heute dass sie uns Rode und Götze für viel Geld abgenommen haben...
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      songokuxl schrieb:

      Grade die Transferpolitik der Zecken zeigt doch, das bei uns noch verhältnismässig gut gearbeitet wird. Trotz erheblicher Transfereinnahmen haben die den Kader Jahr für Jahr runtergewirtschaftet. Deren Faktor war seinerzeit das Kamel. Davor und danach war das weit entfernt von gut. Ich feiere noch heute dass sie uns Rode und Götze für viel Geld abgenommen haben...
      Aber warum wirtschaften sie sich runter? Weil sie auf ihrem Niveau eben viel zu oft Spieler gekauft haben, die für sie eigentlich nicht unbedingt direkt Stammspielermaterial waren und nicht solche geholt haben, die direkt Stammspieler wären. Ja, es gibt auch Alcacer und Witsel, aber zu oft haben sie eben die Sahins, Götzes, Schürrles geholt und damit Spieler installiert, die nicht sofort auf ihren Positionen wirklich etwas Besonderes schaffen können. Zu oft haben sie dazu nur unbekannte Talente geholt, aber eben nie auch Spieler der Kategorie Reus, die ihnen wirklich sicher sofort weiterhelfen würden.

      Wobei man sagen muss, dass Witsel und Alcacer auch nur deshalb direktes Stammspielermaterial sind, weil sich die Zecken auf das Niveau heruntergewirtschaftet haben, wo solche Spieler plötzlich sofort klare Verstärkungen darstellen. Ein Witsel stopft doch nicht das Loch, das Gündogan eingerissen hat. Alcacer ist kein Aubameyang. Man hat sich aber so runtergearbeitet, dass sich sogar diese Transfers sofort lohnen.

      Und wichtig ist, dass auch wir wiederum auf unserem Niveau diese Falle beachten und ihr ausweichen. In unserer aktuellen Situation ist z.B. Goretzka noch keine direkte Verbesserung. Er kann einer werden, aber wenn man jahrelang nur solche Transfers machen würde, würde man Gefahr laufen, sich nicht auf dem oberen Level zu halten. So sehr ich diese Zecke nicht hier möchte, ist es wichtig, neben den Süles auch die Hummels' zu holen, von denen man ein gewisses Niveau als Stammpersonal direkt erwarten kann. Ich mag Transfers wie Süle und Tolisso, ich sehe das überhaupt nicht negativ, aber es ist wichtig, dass immer wieder auch Spieler kommen, wo man bei der Ankunft direkt weiß: Ist der fit, hilft er uns mit großer Wahrscheinlichkeit auf höchstem Niveau zu mindestens genau so guten Leistungen - selbst, wenn die bisherigen Spieler zur Verfügung stehen würden.

      Für mich war James so ein Transfer, auch wenn manche (vielleicht einfach wegen seines Statues als Schönling und Groupie-Magnet) übertrieben skeptisch waren, obwohl er sogar mit "schlechten" Leistungen konstant auf hohem abgeliefert hatte, bevor er kam. Man konnte also erwarten: Wird er in der Mitte eingesetzt und besser gefördert als zuvor, ist das ein Weltklassespieler.

      Gnabry kann man auch ein bisschen so betrachten, aber das erinnert mehr an den BVB: Weil wir uns auf den Flügeln schon so heruntergewirtschaftet haben, nämlich zuletzt in der CL fast ohne wirkliche Flügel auftraten, weil nur Ribery "fit" war und nur sehr begrenzt ablieferte, fühlt sich Gnabry nach einem wichtigen Baustein an. Ist kein Mega-Transfer, da hätte man sich eben umschauen und noch nachlegen müssen. Ich hänge auch gar nicht so an Martial und niemand weiß, wie er sich hier entwickeln würde, aber Transfers solcher Art wären eben keine, die erstmal perspektivisch zu sehen sind. Die helfen auf ihrer Position sofort weiter. Wir müssen in einen Zustand in ein paar Jahren kommen, wo sich Talente wie Martial nicht mehr nach sofortigen Stammspielern anfühlen. Wir müssen dort hin, wo wir auf den Flügeln so gut aufgestellt sind, dass sich jemand wie Martial wie ein Tolisso anfühlt.

      Man muss ab und zu direkt helfende, dicke Transfers machen. Vor allem, wenn wirklich Not besteht. Aber man sollte nie den Fehler machen, nur perspektivisch einzukaufen, auch wenn die Mannschaft toll aufgestellt wirkt und wenn die Talente toll wären. So Transfers wie bspw. Vidal setzen direkt einen dicken Reizpunkt. Das hilft allen. Das motiviert, ob zum Übertrumpfen oder gemeinsam glänzen. Jedenfalls ist der Reizpunkt wichtig. Und der Spieler gibt direkt etwas Spezielles, das in den meisten Fällen dann direkt in der ersten Saison sehr hilft. Siehe auch Xabi Alonso. Er hat uns so viel gegeben, auch wenn er schlechte Zeiten hatte, als man ihm den Rücken nicht freihielt, weil die Mannschaft ein Hühnerhaufen war.

      Man braucht die Alonsos, Vidals etc. - solche Transfers müssen wir auch in Zukunft immer wieder machen, auch wenn scheinbar nicht die Not besteht. Siehe eben Vidal. Da wurde kein dickes Loch gestopft, aber er wurde trotzdem geholt, um sich weiter zu verstärken. Man muss solche Transfers also gerade auch dann machen, wenn sowas nicht unbedingt nötig ist, aber trotzdem Sinn ergibt.
      "Das war's noch nicht!" <X
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      Auf jeden Fall. Auf den Flügeln haben wir uns runtergewirtschaftet. Das ist m. E. auch unbedingt zu kritisieren. Macht aber die Verkaufsentscheidungen im MF oder Bernat ja nicht falscher oder richtiger.

      Unterm Strich geht es mir immer um die Nachvollziehbarkeit. Und ich konnte alle Zu und Abgänge nachvollziehen bzw. sogar befürworten.

      Die Entscheidung auf den Wingerpositionen hingegen ist für mich mit dem aktuellen Kader nicht nachvollziehbar. Dieser Mannschaftsteil fällt gegenüber dem Rest mittlerweile deutlich ab...
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      songokuxl schrieb:

      Die Entscheidung auf den Wingerpositionen hingegen ist für mich mit dem aktuellen Kader nicht nachvollziehbar. Dieser Mannschaftsteil fällt gegenüber dem Rest mittlerweile deutlich ab...
      Abwarten. Wenn man da tatsächlich Kandidaten im Auge hat, die erst kommende Saison verfügbar sind, weil sie da bspw. eine Ausstiegsklausel haben oder dergleichen, dann macht das schon Sinn, und auch, dass wir nun erst mal die Erlöse thesauriert haben.