Transfergerüchte / Spielervorschläge rund um den FCB

  • So kann man das vielleicht sehen. Aber befriedigend ist das für mich nicht. Dass das Hauptproblem in der Führung liegt, zumindest da sind wir uns aber einig.


    "Aufbruchstimmung" müsste man für meinen Geschmack allerdings genau andersherum erzeugen.

    Ich verstehe schon, was du meinst, ebenso wie deine Bedenken. Für mich ist Sané derzeit ein Anker der Hoffnung. Aber es ist natürlich klar, dass das nicht reicht und der Verein sich strukturell grundsätzlich neu aufstellen muss und dies optimalerweise auch der Start eines Neuanfangs sein müsste. Aber Sané wäre halt EIN wichtiger Baustein, auch wenn man mit ihm eher das Feld von hinten aufrollt. Für mich Stand heute einfach besser als gar nichts.

  • Die berufen sich auf irgendein Online-Portal, von dem ich noch nie gehört habe.

    Hier mal ein Bericht über besagtes Portal:


    https://omr.com/de/the-athleti…ntent-netflix-sport-news/


    Nennen wir es mal "innovatives Geschäftsmodell". Aber seriös sind die schon, da die offenbar seriöse und gut vernetzte Reporter einkaufen. Also, wir reden nun von "The Athletic", nicht von "Der Westen". Da diese Summe schon häufiger auftauchte, schätze ich, dass City sich damit positionieren möchte. Am Ende trifft man sich vermutlich bei 120 oder 130 Mio.

  • Das interessiert Dich aber nur, wenn DU derjenige bist, der eine Ware ins Schaufenster stellst. Eher weniger wenn Bettler und Hausierer dauernd bei Dir klingeln und in Deinen Hintern wollen, damit Du Ihnen was von Deinem Goldschatz gibst.


    Ist mir zu viel Gebashe unseres Vereins.


    Du sagst ja selbst: City braucht das Geld nicht. Da gibt es zwar auch andere Quellen, aber nehmen wir mal an, dass es so ist:


    Weshalb hätte dann eine geschicktere öffentliche Kommunikation den Transfer auch nur einen Euro günstiger machen sollen?


    Pep hilft uns als angeblicher Freund nicht, weil es um hartes Geld geht. Und genauso wenig würde uns ein abgeklärteres öffentliches Auftreten helfen - weil es um hartes Geld geht.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Nicht wenn Verhandlungswunder BreitnerPaule2 für uns am Ruder wäre! Der würde auch Sane für 10 Mio Jahressalär eintüten! Inklusive zweitem Sane und Wechselfrisuren!

    Verhandlungswunder BreitnerPaule wäre bei einer Ablöse von knapp 150 Mio Euro und 20 Mio Jahresgehalt für LeRoy Sane schon vor Monaten ausgestiegen, und hätte sich nach Ziyech oder anderen Transfers umgeschaut.

  • Die berufen sich auf irgendein Online-Portal, von dem ich noch nie gehört habe.

    Unabhängig vom Bericht hier zur Info, durchaus interessant:


    Ein Onlineportal revolutioniert die Sport-Berichterstattung

    «The Athletic» verändert in den USA die klassischen Medien grundlegend. Nun folgt die Expansion nach England – im grossen Stil.

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    [Blocked Image: https://files.newsnetz.ch/tag/3/3621/portrait.jpg] 5.08.19 vonDavid Wiederkehr

    Natürlich war die Aussage geschmacklos. Also ruderte Alex Mather zurück und bedauerte – aber freute sich insgeheim vermutlich doch. Denn der Ton war gesetzt, die grossmundige Ansage platziert, und die Empörung darüber verschaffte ihr nur noch mehr Aufmerksamkeit. Und damit seinem Produkt.

    Mather ist Mitbesitzer des Sportportals «The Athletic», Anfang 2016 als Start-up gegründet mit dem Vorhaben, «im Sportjournalismus einen neuen Standard zu setzen». Darum schien es ihm wichtig, seine Herangehensweise besonders drastisch zu formulieren. Also sagte er diese Sätze: «Wir werden die lokalen Zeitungen austrocknen lassen und nehmen ihnen die besten Talente weg. Danach warten wir einfach ab, bis sie ausgeblutet und wir ‹the last man standing› sind.»

    Gut drei Jahre ist das her, und seither ist einiges geschehen im amerikanischen Sportjournalismus. Er wurde umgekrempelt, ganz einfach. Quer durch das Land kündigte ein Redaktor nach dem nächsten seine teilweise gut bezahlte Position bei seiner Zeitung – und wechselte zu «The Athletic». War das Portal 2016 mit 3 Journalisten in zwei Städten gestartet (Chicago und Toronto), beschäftigt es heute gegen 400 Journalisten in 47 lokalen Redaktionen. In Metropolen wie New York oder Los Angeles genauso wie in kleineren Städten wie Memphis, das Ende 2018 als letzter Markt hinzukam. Seither deckt «The Athletic» jedes Team in einer der vier grossen Profi­ligen mit eigenen Reportern ab.

    Wieder den Nerv getroffen

    Und die Lokalblätter? Die wurden ausgetrocknet. Regelrecht ausgeblutet, wie von Mather angekündigt. In kleineren Märkten gibt es schon seit längerem nur noch eine gedruckte Zeitung mit immer weniger Mitarbeitern – und die wurden inzwischen nicht selten von «The Athletic» abgeworben. Wie die «New York Times» schreibt, beschäftigten beispielsweise die «San Jose Mercury News» zwischenzeitlich keinen einzigen Sportjournalisten mehr.

    Mather und Geschäftskollege Adam Hansmann hatten 2009 an der Entwicklung der Tracking-App «Strava» mitgearbeitet, die dank Social-Media-­affiner Ausdauersportler zum erfolgreichen Geschäftsmodell wurde. Nun scheinen sie auch mit «The Athletic» einen Nerv zu treffen. Das Portal verspricht hochwertigen Journalismus ohne Werbung, dafür lange Hintergründe und Porträts aus den Federn prominenter Schreiber, hochwertig produziert, dazu Videos und Podcasts.

    Finanziert wird das Portal über eine Monatsgebühr von derzeit zehn Dollar. Genaue Zahlen zu den Abonnements sind vom Unternehmen nicht zu erfahren, es sollen aber deutlich mehr als 100000 User sein. Das entspricht – weniger als vier Jahre nach der Gründung – den Zahlen der gesamten «Los Angeles Times».

    Zudem ist die Erneuerungsrate mit über 90 Prozent sehr hoch, obschon das Abonnement – wie bei Netflix, aber im Gegensatz zu den meisten traditionellen Medien – jederzeit gekündigt werden kann. Auch der Markt glaubt an den Erfolg: «The Athletic» wurde in vier Fundraising-Runden seit 2015 Kapital von fast 90 Millionen Dollar gesprochen.

    Und noch scheint der Hunger der Gründer Mather und Hansmann nicht gestillt. Im Wochenrhythmus gibt «The Athletic» die Verpflichtung neuer Journalisten und die Abdeckung weiterer Genres bekannt – wie vor kurzem den Ausbau der Berichterstattung im amerikanischen Hochschulsport sowie in den verschiedenen Motorsportserien. Mather nannte einmal die Nutzerzahlen von ESPN+ als Vergleichswert. Der Onlinedienst des TV-Riesen im Besitz von Disney hat mehr als eine Million Abonnenten.

    «The Athletic» dürfte den amerikanischen Markt mit 47 Lokalredaktionen abgedeckt haben. Und expandiert jetzt darum nach England. In seinem gewohnt grossen Stil: Gestern gab das Unternehmen die Verpflichtung von zahlreichen namhaften britischen Journalisten bekannt und lancierte die englische Version des Portals, um das sich zuletzt viele Gerüchte gerankt hatten.

    Gegen 60 zum Teil renommierte und preisgekrönte Journalisten von nationalen Zeitungen wie der «Times» oder des «Guardian» und auflagestarken Lokalblättern wie des «Liverpool Echo» hatten in den vergangenen Wochen überraschend ihren Abgang öffentlich gemacht – aber noch keiner den neuen Arbeitgeber. Bis gestern. «The Athletic» mag den grossen Knall.

    Fussball zieht Leser an

    Bei den meisten Journalisten handelt es sich um Fussball­reporter, denn nach eigenen Angaben hat das Portal erkannt, wie gut Fussballthemen Leser anziehen – selbst daheim in Nordamerika. Seit gestern hat nun jeder Premier-League-Club seine eigenen Mitarbeiter, die grösseren gar eine eigene Redaktion. Auch Ligen wie die deutsche oder spanische werden neu regelmässig abgedeckt: Seit gestern ist ein längeres Interview mit Mario Götze freigeschaltet.

    Wie den Kollegen in Nordamerika bleibt derweil den traditionellen Zeitungen auch in England bloss das Staunen. Und Hektik. «Verdammt, das geht hoch wie eine Bombe», sagt ein gestandener Fussballredaktor gegenüber «Buzzfeed». Die Newssite berichtet, dass bei der Londoner «Times» bereits mehrere Krisensitzungen abgehalten worden seien, wie die nahende Premier-League-Saison vernünftig abgedeckt werden soll. In anderen Redaktionen dürfte das kaum anders sein – das englische Fussballjahr beginnt diesen Freitag mit Liverpool - Norwich.

    Um die verbliebenen Mitarbeiter an Bord zu behalten, bekommen viele Sportredaktionen im Land ein grösseres Budget – und die Journalisten mehr Lohn. «Es ist Transferphase im Sportjournalismus», zitiert «Buzz­feed» den Redaktor. Einer seiner Kollegen, ebenfalls nicht namentlich genannt, hat das Angebot von «The Athletic» abgelehnt. Seine Furcht: «Sie haben massenhaft Geld und werfen damit um sich. Das ist toll. Noch besser wäre es, wenn all die Journalisten in zwei Jahren noch einen Job haben.»

  • jeder bekommt das was er verdient

    also für dich als "Fan" wäre dann wohl "sowas richtig Schlechtes" für den FC Bayern angemessen? =O


    Das wäre schon fast abstoßend so eine Denke für einen Fan für" seinen Verein", unabhängig auch davon wer dort die verantwortung trägt.

    „Let's Play A Game“

  • Hier mal ein Bericht über besagtes Portal:


    https://omr.com/de/the-athleti…ntent-netflix-sport-news/


    Nennen wir es mal "innovatives Geschäftsmodell". Aber seriös sind die schon, da die offenbar seriöse und gut vernetzte Reporter einkaufen. Also, wir reden nun von "The Athletic", nicht von "Der Westen". Da diese Summe schon häufiger auftauchte, schätze ich, dass City sich damit positionieren möchte. Am Ende trifft man sich vermutlich bei 120 oder 130 Mio.

    Was ich mich frage: Wie macht man einen Medizincheck, falls der Spieler richtig Probleme mit dem Knie hat und nicht mal aufs Rad kann?

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • Natürlich kann uns Pep nicht einfach mal entgegenkommen.


    Aber es ist doch völlig klar, dass wir draufzahlen, wenn wir 1. mächtig unter Transferdruck stehen und 2. unser riesiges Interesse an Sané und die Wichtigkeit des Transfers bekannt ist.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • Ich habe nicht behauptet, dass es zwingend günstiger würde, wenn wir uns anders verhielten. Dennoch ist doch allzu offensichtlich, wie wir uns hier zum Affen machen, weil das Interesse an diesem Geschäft doch sehr ungleich verteilt ist - um es mal freundlich auszudrücken.


    Ich bashe aber, wenn überhaupt, die handelnden Personen - das auch aus voller Überzeugung mit Berechtigung - aber nicht unseren Verein als solches!

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • also für dich als "Fan" wäre dann wohl "sowas richtig Schlechtes" für den FC Bayern angemessen? =O


    Das wäre schon fast abstoßend so eine Denke für einen Fan für" seinen Verein", unabhängig auch davon wer dort die verantwortung trägt.

    Ganz sicher nicht. Aber wir sind einfach die letzten die sich über das Transferverhalten anderer Vereine beschweren dürfen.

    Wir haben ordentlich darum gebettelt das man uns bluten lässt.

  • Was ich mich frage: Wie macht man einen Medizincheck, falls der Spieler richtig Probleme mit dem Knie hat und nicht mal aufs Rad kann?

    Da haben wir ja das Pfund Müller-Wohlfahrt. Der sagt Dir das durch Handauflegen. Kann auch sein, dass er dann erstmal ein Jahr ausfällt, aber er kriegt ihn wieder hin. Das ist verbrieft! Risiko null!

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Da haben wir ja das Pfund Müller-Wohlfahrt. Der sagt Dir das durch Handauflegen. Kann auch sein, dass er dann erstmal ein Jahr ausfällt, aber er kriegt ihn wieder hin. Das ist verbrieft! Risiko null!

    Müller-Wohlfahrt, der Dr. House des FC Bayern:thumbsup:

  • Ganz sicher nicht. Aber wir sind einfach die letzten die sich über das Transferverhalten anderer Vereine beschweren dürfen.

    Wir haben ordentlich darum gebettelt das man uns bluten lässt.

    Es ist für mich aber ein riesen Unterschied, ob man das Geld selber besitzt, oder wie andere Vereine für eine Transfer Kredite aufnehmen muss. Letzte Saison gab es z.B. eine Transferüberschuss von über 70 Mio und die Raten für die Arena fallen ja auch seit 2014 weg.

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  • Ja, wir haben uns den Weg der stillen, heimlichen und respektvollen Transfers sowie eine positive Aussendarstellung verbaut. Entweder wir bezahlen einen Mondpreis für Sane - man spricht von 146 Millionen Euro Ablöse - oder wir erhalten wieder eine Absage. So oder so sind wir die gelackmeierten.


    Den Bundesligatitel zu feiern und dabei vollkommen zu übersehen und zu ignorieren, dass wir qualitative Substanz abbauen, Entwicklungen verschlafen, den Kader weiter verkleinern ist vereinsschädigend.


    Problemlos werden wir ebenfalls nicht mit dem von Kovac ausgerufenen 433 in die KO Runde der CL einziehen. Das hat man ja am Wochenende gesehen, wie einfach wir ausgekontert werden können.


    Ich lese immer dein Gejammer vom finanziellen Überheben. Wir haben uns finanziell bereits dadurch geschadet, dass wir vergangenes Jahr nicht investiert haben, dass wir mit Kovac in die Saison gegangen sind - welcher uns nebenbei dank seines Liverpool Desasters so 30 Millionen gekostet hat - und dass wir eine große Klappe haben. Nicht der vermeintliche Geldabfluss ist das vorrangige Problem, sondern dass wir absolut schlecht arbeiten und uns Stück für Stück aus der internationalen Bel Etage verabschieden.

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  • So kann man das vielleicht sehen. Aber befriedigend ist das für mich nicht. Dass das Hauptproblem in der Führung liegt, zumindest da sind wir uns aber einig.


    "Aufbruchstimmung" müsste man für meinen Geschmack allerdings genau andersherum erzeugen.

    #KovacOUT

  • Absolut!

    Aufbruchstimmung geht eben nicht trotz aller möglichen Transfers wenn die Posten der Entscheidungsträger und sportlich Verantwortlichen so besetzt sind wie momentan.

    Aber da bin ich guter Dinge, daß sich das relativ schnell ändert.

    #KovacOUT

  • Verhandlungswunder BreitnerPaule wäre bei einer Ablöse von knapp 150 Mio Euro und 20 Mio Jahresgehalt für LeRoy Sane schon vor Monaten ausgestiegen, und hätte sich nach Ziyech oder anderen Transfers umgeschaut.

    Das halte ich für ambitionslos. Wir wollen uns in der Spitze verbessern.

    Kalle hat explizit angekündigt, den besten aller verfügbaren Flügelspieler zu holen.


    Auffüllware wie Ziyech kriegt man auch später noch.


    Was würden Leute wie du wohl sagen, wenn wir uns mit Bergwijn, Werner und Neres eingedeckt hätten...und nun plötzlich bekannt wird, dass man Leroy Sane hätte bekommen können?


    "Ja was fällt denen einen der Sommer ist so lang und die verpulvern unsere Kohle schon im Juni von Verhandlungstaktik keine Ahnung wie sollen wir uns je verbessern wenn wir keine Topstars kaufen Geduld ist eine Tugend was soll der Mist DILLETTTAANTTTEN allesamt!!11!"

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