Transfergerüchte / Spielervorschläge rund um den FCB

  • Ich verstehe nicht, warum immer von einer Blase die Rede ist. Das mag ja vielleicht für die zwei spanischen Teams gelten, die den Staat im Rücken haben, aber die Engländer haben das Geld doch tatsächlich. Die geben so viel aus, weil sie so viel mehr einnehmen als der Rest Europas. Daran wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Der Rest Europas hat es nur für notwendig gehalten, da mitzuziehen, ohne diese TV Einnahmen im Rücken zu haben. Auch bei uns scheint man doch plötzlich den dicken Max markieren zu wollen, ohne dass sich in Sachen Einnahmen bei uns viel verändert hätte.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Richtig. Die Einnahmen der Fussballclubs werden nur dann zurückgehen, wenn wir eine massive, globale Wirtschaftskrise haben, die dazu führt dass die Unternehmen alle ihre Werbebudgets runterfahren. In diesem Fall vom Platzen einer Blase zu sprechen ist nicht nur begrifflich falsch sondern auch noch ziemlich zynisch.


    Der Witz an der ganzen Sache wäre dann übrigens, dass gerade die Scheichclubs, die von Hoeneß & Co. damit gemeint sind, davon eher nicht so stark und nicht so schnell betroffen wären, weil deren Eigentümer ihr Vermögen dann trotzdem noch hätten und weiterhin Geld in die Clubs pumpen könnten.

    Wir dagegen wären davon sehr stark betroffen, denn ohne die Kohle unserer Werbepartner und Anteilseigner hätten wir wohl in etwa das Budget von Gladbach. Ist also nicht sonderlich sinnvoll darauf zu hoffen, dass demnächst irgendwas platzt, weil die CL auf absehbare zeit dann zwischen Russland und den Emiraten ausgespielt wird.


    Ich gehe übrigens davon aus dass Hoeneß das sehr genau selbst weiss. Aber Hoeneß wäre nicht Hoeneß, wenn er nicht den Stammtisch füttern würde.

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  • Das FFP ist inzwischen so klar und eng definiert das Eigentümer eben nicht mehr legal unbegrenzt reinpumpen können.


    empfehle mal die UEFA Lizensierungsvorschriften zu lesen die ja von allen Ligen auch konsequent angewendet werden.


    aus diesem Grund stehen ja auch MCFC und PSG am Pranger für Vergehen die Jahre zurückliegen.

  • Wir werden sehen, wie sich der Transfermarkt entwickelt.

    Heute stand z.B. in der Zeitung, dass von den Staaten der G7 - die Bürger der Bundesrepublik am wenigsten Angst vor

    Krankheit, Arbeitslosigkeit, wirtschaftlicher Krise nach Corona hat.....


    spiegelt irgendwie den Platz der Pisa Studie der deutschen Schüler wieder ...

    Auf gehts ihr roten

  • aus diesem Grund stehen ja auch MCFC und PSG am Pranger für Vergehen die Jahre zurückliegen.

    Ohne die Vorschriften im Detail zu kennen, würde ich mal vermuten dass die sich einfach zu doof angestellt haben bzw. zu dreist waren.


    Einfaches Beispiel: Wenn der Hauptsponsor eine staatliche Airline ist, die dem Cousin vom Clubeigentümer gehört, ist es für die UEFA schlicht unmöglich nachzuvollziehen wo das Geld wirklich herkommt. Die können in ihre Bücher ja quasi reinschreiben was sie wollen.

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  • Wir werden sehen, wie sich der Transfermarkt entwickelt.

    Heute stand z.B. in der Zeitung, dass von den Staaten der G7 - die Bürger der Bundesrepublik am wenigsten Angst vor

    Krankheit, Arbeitslosigkeit, wirtschaftlicher Krise nach Corona hat.....


    spiegelt irgendwie den Platz der Pisa Studie der deutschen Schüler wieder ...

    Oder es spricht einfach für Selbstvertrauen und Resilienz.


    Das FFP wird übrigens nach dieser ganzen Geschichte entweder abgeschafft oder extrem verändert. Denn die UEFA wird, wenn auf einmal nur noch die Hälfte der Clubs da sind, froh sein um jeden, der noch da ist und Geld ins System pumpt.


    Gut möglich, dass das der Siegeszug des Investorenfußballs wird.

  • Das FFP wird übrigens nach dieser ganzen Geschichte entweder abgeschafft oder extrem verändert. Denn die UEFA wird, wenn auf einmal nur noch die Hälfte der Clubs da sind, froh sein um jeden, der noch da ist und Geld ins System pumpt.

    Was die UEFA macht kann ich überhaupt nicht einschätzen, weil die europäischen Ligen ja doch sehr unterschiedlich strukturiert sind...


    Falls man das jetzt aber wirklich so durchzieht dass bis Jahresende nicht mehr gespielt wird, kann ich mir vorstellen dass bei uns 50+1 fällt, weil der Einstieg eines Mehrheitsinvestors für viele dann wohl die einzige Möglichkeit sein wird, den Club überhaupt noch am Leben zu halten. Und die Investoren kommen nun mal nicht wenn sie nix zu sagen haben. Ausser sie sind so blöd wie Ismaik.

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  • Ohne die Vorschriften im Detail zu kennen, würde ich mal vermuten dass die sich einfach zu doof angestellt haben bzw. zu dreist waren.


    Einfaches Beispiel: Wenn der Hauptsponsor eine staatliche Airline ist, die dem Cousin vom Clubeigentümer gehört, ist es für die UEFA schlicht unmöglich nachzuvollziehen wo das Geld wirklich herkommt. Die können in ihre Bücher ja quasi reinschreiben was sie wollen.

    Genau das ist aber beiden nachgewiesen worden und genau deshalb wurde MCFC verurteilt.


    alle sponsorenverträge müssen armth lengths sein.


    UEFA kann überprüft dies inzwischen rigoros.

    Außerdem sind die Auflagen auch identisch in den nationalen Ligen


    https://www.uefa.com/insideuef…/news/newsid=2637525.html

  • Richtig. Die Einnahmen der Fussballclubs werden nur dann zurückgehen, wenn wir eine massive, globale Wirtschaftskrise haben, die dazu führt dass die Unternehmen alle ihre Werbebudgets runterfahren. In diesem Fall vom Platzen einer Blase zu sprechen ist nicht nur begrifflich falsch sondern auch noch ziemlich zynisch.

    Ich gehe davon aus, dass genau das geschehen wird. So gern ich Fußball mag, mir und vermutlich einigen anderen wäre nicht vermittelbar, wenn Audi sich einerseits Milliarden staatlicher Hilfe für Kurzarbeit in den P*p* blasen und damit sich gleichzeitig ihr strukturell vorhandenes Problem bezahlen lässt, dann aber gleich wieder 50 Mio. jährlich an den FCB überweist.

    Du magst zwar recht haben, aber meine Meinung gefällt mir trotzdem besser :S

  • Ich gehe davon aus, dass genau das geschehen wird.

    Ich nicht. Das was mit der deutschen Automobilindustrie passiert ist - analog zur Energiewirtschaft - die Auswirkung aus absurder Schneeflöckchenpolitik und schlechtem Management, hat aber keine ökonomischen Gründe. Wenn die pleite sind, werden die Autos eben woanders gebaut und wir haben dann andere Sponsoren / Anteilseigner.


    In 30 Jahren fahren die deutschen dann keinen Audi mehr, sondern vielleicht einen Apple oder einen Red Bull. ^^

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  • Ich nicht. Das was mit der deutschen Automobilindustrie passiert ist - analog zur Energiewirtschaft - die Auswirkung aus absurder Schneeflöckchenpolitik und schlechtem Management, hat aber keine ökonomischen Gründe. Wenn die pleite sind, werden die Autos eben woanders gebaut und wir haben dann andere Sponsoren / Anteilseigner.


    In 30 Jahren fahren die deutschen dann keinen Audi mehr, sondern vielleicht einen Apple oder einen Red Bull. ^^

    genau das passiert. Ich bin seit 20 Jahren im VW Konzern. Die größten Gegner der Zukunft heißen in der Mobilität: Google Sony Amazon Apple Disney und die asiatischen Elektronikkonzerne

    Mobilität ändert sich

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  • Ich gehe davon aus, dass genau das geschehen wird. So gern ich Fußball mag, mir und vermutlich einigen anderen wäre nicht vermittelbar, wenn Audi sich einerseits Milliarden staatlicher Hilfe für Kurzarbeit in den P*p* blasen und damit sich gleichzeitig ihr strukturell vorhandenes Problem bezahlen lässt, dann aber gleich wieder 50 Mio. jährlich an den FCB überweist.

    Ich auch ! - Leider


    Nicht nur der Fussball wird nach Corona ein anderer sein.

    Der Markt wird sich zwangsläufig bereinigen.

    DFB und DFL müssen jetzt sehr genau aufpassen, welche Regelungen sie bezgl. der laufenden Saison treffen werden.

    Profiligen ohne Unterbau im Halbprofibereich und Amateurbereich haben meines erachtens nach kaum eine Überlebenschance.

    Und gerade hier wird es meiner Meinung nach ein nahezu von der Öffentlichkeit unbemerktes sterben der Vereine geben.

    Vereine wie RW Oberhausen, Wuppertaler SV, RW Essen, A.Aachen im Westen im Süden dann OFC, Pimasens, etc. werden es alle sehr schwer haben diese Krise zu überleben.

    Ich persönlich glaube das es in der laufenden Saison kein Spiel mehr geben wird.

    Auf gehts ihr roten

  • Oder es spricht einfach für Selbstvertrauen und Resilienz.


    Das FFP wird übrigens nach dieser ganzen Geschichte entweder abgeschafft oder extrem verändert. Denn die UEFA wird, wenn auf einmal nur noch die Hälfte der Clubs da sind, froh sein um jeden, der noch da ist und Geld ins System pumpt.


    Gut möglich, dass das der Siegeszug des Investorenfußballs wird.

    Das hängt am Ende maßgeblich davon ab, wie schwer die Krise die Wirtschaft trifft. Sollten die Konzerne und Mäzene stark getroffen werden, wird auch weniger Geld für Fußball da sein. Vereine wie PSG, City und Co. werden von den Scheichs finanziert, die in der Krise auch deutlich Federn lassen dürften (Ölpreis etc.). Das City dennoch weiter bestraft wird ist für mich eigentlich selbstverständlich. Die Vergehen wurden in der Vergangenheit begangen. Schuld kann nicht einfach ausgelöscht werden. Es geht auch im Glaubwürdigkeit. Das gilt vor und nach Corona.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Hatten wir das schon?


    Update vom 26. März 2020, 9.13 Uhr: Die Bayern wollen ihn angeblich unbedingt. Sein Trainer Peter Bosz glaubt nicht, dass er über den Sommer hinaus zu halten sein wird. Kai Havertz allerdings hat wohl kein Interesse an einem Wechsel nach München. Laut dem Kicker sei der FC Bayern nicht sein „Wunschziel“. Grund sei wohl die „Ellbogengesellschaft“ bei den Roten. Allerdings sei der Rekordmeister laut dem Magazin die einzige Wechseloption in diesem Sommer, da die anderen Kandidaten aus unterschiedlichen Gründen zurzeit nicht infrage kommen.

    Wie der Kicker berichtet, wird Havertz deshalb diesen Sommer Bayer Leverkusen nicht den Rücken kehren, zumindest so lange diese an einer Ablöse im Bereich von 100 Millionen Euro festhalten.

  • Hatten wir das schon?


    Update vom 26. März 2020, 9.13 Uhr: Die Bayern wollen ihn angeblich unbedingt. Sein Trainer Peter Bosz glaubt nicht, dass er über den Sommer hinaus zu halten sein wird. Kai Havertz allerdings hat wohl kein Interesse an einem Wechsel nach München. Laut dem Kicker sei der FC Bayern nicht sein „Wunschziel“. Grund sei wohl die „Ellbogengesellschaft“ bei den Roten. Allerdings sei der Rekordmeister laut dem Magazin die einzige Wechseloption in diesem Sommer, da die anderen Kandidaten aus unterschiedlichen Gründen zurzeit nicht infrage kommen.

    Wie der Kicker berichtet, wird Havertz deshalb diesen Sommer Bayer Leverkusen nicht den Rücken kehren, zumindest so lange diese an einer Ablöse im Bereich von 100 Millionen Euro festhalten.

    Meint er denn ernsthaft, dass es bei anderen Topvereinen weniger "Ellenbogengesellschaft" gibt?