Transfergerüchte / Spielervorschläge rund um den FCB

  • Wenn ich mich richtig erinnere hat man damals Deisler und Ballack über ein Jahr vorher eingetütet und nicht 5 Minuten vor Transferende geschaut, wer noch vom Laster fällt. Bis vor 2-3 Jahren waren wir auch (fast) nie am letzten Transfertag aktiv.


    Das hat doch nichts mit Planung zu tun

    Gut, dann müssen wir in der aktuellen Periode aber auch über Pavard, Sané und Upamecano reden, die man alle auch nicht kurz vor knapp verpflichtet hat.


    Das ist alles teilweise ein bisschen sehr tendenziös. Brazzo ist doof und fertig, das reicht nicht.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Wenn Spieler wie Wijnaldum oder auch Alaba frei drehen und auch dann trotzdem noch Abnehmer finden hat das doch wenig mit unserer Kaderplanung zu tun.


    Es gibt mit Sicherheit nicht viele Spieler, die eine ähnliche Qualität UND faire Gehaltsvorstellungen haben. Aber sie gibt es. Sie gab es in der Vergangenheit und sie wird es auch in der Zukunft geben.


    Es behauptet ja auch keiner, die Kaderzusammenstellung des FCB wäre einfach. Es ist der schwierigste Job hierzulande. Vielleicht sogar in Europa, weil wir sogar in Krisenzeiten zwingend die schwarze 0 schreiben wollen.

  • Gut, dann müssen wir in der aktuellen Periode aber auch über Pavard, Sané und Upamecano reden, die man alle auch nicht kurz vor knapp verpflichtet hat.


    Das ist alles teilweise ein bisschen sehr tendenziös. Brazzo ist doof und fertig, das reicht nicht.

    Nö, aber ich bin eher Fan von einer frühzeitigen Planung. Früher war das der Normalfall und dann gab es bei Bedarf noch Last-Minute Lösungen, die uns dann aber auch weitergebracht haben, wie z.B. van Bommel und Robben. Mittlerweile gibt es vereinzelte frühzeitige Verpflichtungen von entweder a) ablösefreien Spielern oder b) einzelnen Spielern die viel Geld kosten.


    Was machen der / die Verantwortliche(n) den ganzen Tag????

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  • Am Ende zählt halt immer noch das was auf dem Platz passiert und ich bin guter Dinge das das in den nächsten Jahren ohne Sorgen passt. Das ausscheiden letzte Saison war nur der Verletzungen geschuldet und den Ausfällen. Hätten wir alle oder fast alle Spieler fit gehabt wären wir nach meinem Empfinden jetzt im Finale.

  • Nö, aber ich bin eher Fan von einer frühzeitigen Planung. Früher war das der Normalfall und dann gab es bei Bedarf noch Last-Minute Lösungen, die uns dann aber auch weitergebracht haben, wie z.B. van Bommel und Robben. Mittlerweile gibt es vereinzelte frühzeitige Verpflichtungen von entweder a) ablösefreien Spielern oder b) einzelnen Spielern die viel Geld kosten.


    Was machen der / die Verantwortliche(n) den ganzen Tag????

    Vielleicht geht das aber auch so nicht mehr was früher ging. Die Spieler und Berater richten sich ja auch nach den Abläufen. Aber klar. Optimierungsbedarf gibt es auch bei uns.

  • es ist alles schon wieder zu köstlich.

    reporter X in diesem fall plettenberg schreibt, dass wir an wijnaldum dran waren, er uns aber im gesamtpaket zu teuer war.

    reporter Z in diesem fall tobias altschäffl behauptet, man sei an gar keinen mittelfeldspieler interessiert, weil man auf der position nicht sucht.


    ich sehe unsere deutschen medien sind wieder bestens informiert.:thumbsup:

  • Was machen der / die Verantwortliche(n) den ganzen Tag????

    Erwartest du darauf jetzt eine ernsthafte Antwort?


    Ich bin durchaus dabei, wenn es darum geht, die Kaderplanung zu kritisieren. Wir können nicht im dritten Jahr nacheinander auf den letzten Drücker planen (wobei ich den Verein 2019 auch in Schutz nehme, Sanés Verletzung hat da einiges durcheinandergeworfen), aber wir haben aktuell Mai. Welcher große Transfer ist denn schon über die Bühne gegangen?


    Wenn wir Anfang August mit dem gleichen oder einem ähnlichen Problem dabei sind, können wir gerne weiter reden, aber im Mai ist es dafür zu früh. Klar ist, dass diese Transferperiode für Brazzo elementar wird, denn ich glaube nicht, dass er allzu fest im Sattel sitzt. Vergeigt er es dieses Jahr, könnte es für ihn eng werden.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Das ist mir jetzt etwas zu viel durcheinander und hat auch mit meiner Aussage wenig zu zun. Hast du bei der Superleague auch gesagt sorry das ist Profifußball?

    Die Superliga ansich finde ich sogar super.

    Was mich da stört ist die fehlende sportliche Qualifikation.

  • Am Ende zählt halt immer noch das was auf dem Platz passiert und ich bin guter Dinge das das in den nächsten Jahren ohne Sorgen passt. Das ausscheiden letzte Saison war nur der Verletzungen geschuldet und den Ausfällen. Hätten wir alle oder fast alle Spieler fit gehabt wären wir nach meinem Empfinden jetzt im Finale.

    Lewy und Müller werden keine zweite Jahrhundertsaison spielen und nahezu unser kompletter Kader ist auf der EM unterwegs und man kann annehmen, dass das auch lange dauert und Frankreich und Deutschland nicht allzu früh ausscheiden. Neuer Trainer, überspielte Stammspieler, kleiner Kader. "Ohne Sorge" sehe ich das nicht.


    Warum wir in der Crunchtime mal wieder viele Ausfälle und platte Spieler hatten ist selbsterklärend. Ein zu kleiner Kader, zu wenig Qualität in der Breite und ein zu dichter Spielplan. Alles war bekannt und warum uns ein Jahr zuvor die Corona Pause sehr gut getan hat ist auch hinreichend dokumentiert.


    Bleibt als Fazit: wir verlieren fahrlässig Qualität und Erfahrung und schaffen es nicht diesen Aderlass erneut zu kompensieren. Sich immer auf die alte Garde zu verlassen hat was Kölneskes nach dem Motto "es ist noch immer gut gegangen".


    Eine Planung dahinter erschließt sich den meisten zu recht aber nicht.

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  • Die Planung schaut aber nicht erst seit dieser Saison so aus als würde man hoffen, dass man den Tag ohne Ausfälle übersteht.

  • Erwartest du darauf jetzt eine ernsthafte Antwort?


    Ich bin durchaus dabei, wenn es darum geht, die Kaderplanung zu kritisieren. Wir können nicht im dritten Jahr nacheinander auf den letzten Drücker planen (wobei ich den Verein 2019 auch in Schutz nehme, Sanés Verletzung hat da einiges durcheinandergeworfen), aber wir haben aktuell Mai. Welcher große Transfer ist denn schon über die Bühne gegangen?


    Wenn wir Anfang August mit dem gleichen oder einem ähnlichen Problem dabei sind, können wir gerne weiter reden, aber im Mai ist es dafür zu früh. Klar ist, dass diese Transferperiode für Brazzo elementar wird, denn ich glaube nicht, dass er allzu fest im Sattel sitzt. Vergeigt er es dieses Jahr, könnte es für ihn eng werden.

    Da gehe ich gerne mit und ich hoffe, dass ich mich irre und Abbitte leisten muss im Juli / August. Aufgrund der letzten Jahre darf man aber sehr wohl aktuell zweifeln, dass es dieses Jahr besser läuft.

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  • Alles nachvollziehbar was du schreibst. Ist in der Umsetzung anscheinend schwieriger als zu schreiben. Was schlägst du vor?

  • Alles nachvollziehbar was du schreibst. Ist in der Umsetzung anscheinend schwieriger als zu schreiben. Was schlägst du vor?

    Ganz einfach. Wir haben Cash, der Transfermarkt liegt am Boden und einige müssen schön langsam das Tafelsilber verkaufen. Also machen wir eben drei oder vier Transfers die strategisch wertvoll sind und auch ein wenig was kosten dürfen.


    Ein Depay zB. Handgeld, faires Gehalt, 4-Jahresvertrag, kann in 2 Jahren mit 29 für eine Ablöse verkauft werden.


    Aber dazu müsste man rechtzeitig und fokussiert genug rangehen bzw. klare Zieltransfers haben. Sane und nix, Upamecano und nix, usw. kann es ja nicht sein bzw. hat das den Beigeschmack, dass Brazzo eben nur eine AK ziehen und den Spieler mit Geld zuwerfen kann (Sane, Hernandez, Upamecano), aber geschickt verhandeln eben nicht seines ist, siehe Wutausbrüche bei Alaba.

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  • Wir verlieren mit Boateng, Alaba und Martinez nicht nur brutale Qualität sondern auch ‚Siegermentalität‘ was ich schon als Problem sehe wenn das Team nicht ‚verstärkt‘ wird!

    Upa ist kein schlechter, ich war die vorherige Saison richtig begeistert, aber es hat schon seinen Grund dass er aktuell nicht im franz. Natikader steht.

    Wenn man sparen will frag ich mich, warum man nicht z. B. einen ablösefreien deutschen U21 Natispieler (z. B. Raum) versucht aufzubauen sondern aus der engl. 2. Liga irgendwen (Richards) holt, der sicherlich mehr Kohle verdient und mit dem gesparten Geld dann gezielt wieder Positionen ‚verstärkt‘ und auch Konkurrenz schafft.

    Seid mir nicht böse, aber mit Kalle, Tiger, den genannten drei Spielern geht schon viel FCB flöten, auch wenn ich einem der drei Kicker keine Träne nachweine.


    Wir brauchen mEn noch 1-2 Spieler, die ohne Probleme in die erste 11 rutschen könnten sonst wird es international einfach nicht mehr für die Grossen reichen.

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  • Kann man so sehen. Es wirft aber auch die Frage auf, wie der FCB in Zukunft gedenkt konkurrenzfähig zu bleiben, denn dass die Spieler weniger verlangen werden, glaube ich nicht. Schon gar nicht, wenn die Kurve jetzt langsam wieder nach oben geht. Bei Coman scheint es ja die nächste Diskussion zu geben, wo der Spieler sich selbst sieht und wo der Verein ihn einordnet. Wenn ich dem ernsthaft sage, er soll weniger als Sané verdienen, mache ich mich als Klub an der Stelle halt auch lächerlich.


    Das mag bei den deutschen Spielern vielleicht noch ein klein wenig anders sein, aber gerade die ausländischen Spieler schätze ich da weniger romantisch ein. Es wird nur eine Frage der Zeit sein bis wir nicht nur Zahavi, sondern auch Raiola im Haus haben.

    Wie willst Du mit korrupten Vereinen mitgehen, die keine Steuern abführen, bestechlich sind oder falsche Bilanzen anbieten? (Spanien)

    Wie mit Vereinen, die von Staaten bezahlt werden? (PSG = Katar, City=VAE), von Oligarchen (Chelsea = Abramovich u.a.) oder von Milliardären (Liverpool = John Henry; 2,8 Millliarden Vermögen, Manchester United = Glazer Family, 4 Milliarden Vermögen usw. usf.).


    Nach dem letztjährigen Urteil des CAS (in Bezug auf die Witz-Strafe für City, die das FFP praktisch ad absurdum geführt hat), ein Urteil, das ja seinerseits unter Bestechung zustande gekommen sein muss - anders ist es doch gar nicht denkbar - hat der FC Bayern in Zukunft nicht mehr die gleichen Chancen , mit diesen Vereinen mitzuhalten. Denn deren Spieler werden aus einen Milliarden (Katar und UAE sogar zig Milliarden-) Vermögen bestritten.


    Wir haben das schon bei deBruyne vor Jahren gesehen und erleben es jetzt bei Wijnaldum. Wobei ich glaube, dass bei letzterem tatsächlich der Verein Barca vom Status her den Vorrang hatte. Trotzdem glaube ich, dass wir nicht das Gehalt von Barca bezahlt hätten. Mit Goretzka, Kimmich hat Wijnaldum auch die junge, deutsche NM 6 vor sich. Während er bei Barca mit NM Kollegen deJong zusammen spielen kann und Busquets langsam den Löffel abgibt.


    Was der BVB national in Bezug auf uns ist, nämlich ein Ausbildungsverein für blutjunge Toptalente, die dann zu obigen Clubs wechseln, das sind wir in Bezug auf die genannten Clubs. Ich möchte wetten, dass wir in dieser Ausgangslage Coman nicht halten können (und wollen). Mittelfristig wird uns dieser Aderlass wieder aus den Top 4-5 rauskatapultieren, wo sich dann eine Mischung aus den Sanchos und Haalands dieser Welt und u.a. unseren Abgängen (Thiago, Alaba) tummeln. Diese werden wir nie adäquat durch internationale Granaten ersetzen. Sondern immer durch (nationale und internationale) Spieler aus der Bundesliga bzw. Sonderfälle wie Sané. Ob wir für ihn die geforderten über 100 Mio. bezahlt hätten, bezweifle ich. Nach Kreuzbandriss war das dann eine andere Geschichte. Ich behaupte, dass JEDER jüngere Spieler des FC Bayern davon träumt, später bei Real Madrid, Barca, Liverpool oder United zu spielen. Wann "später" ist? Immer früher!

  • Einerseits gut das wir nicht so absurde Summen jetzt in der Zeit hinlegen.

    Andererseits dürfen wir uns dann auch nichtmehr beschweren wenn wir bald international nurnoch die zweite Geige spielen.

    Solange die Wijnaldums und Alabas dieser Welt bei Barca oder Real landen, und eben nicht beim FC Bayern, mache ich mir absolut keine Sorgen um unseren Verein.

    Sollen die doch internationale Klasse wie Weltklasse bezahlen. Irgendwann wird diese Blase auch bei den überschuldeten Spaniern platzen. Corona wird das evtl. beschleunigen. Das dicke Ende kommt da nämlich erst noch^^

  • Was tun die französischen Clubs, die sich die teueren Stars nicht leisten können und denen ihre besten Spieler Jahr für Jahr von den Clubs aus England, Spanien und Deutschlsndv weggekauft werden, so dass sie fast jedes Jahr einen mehr oder weniger grossen Umbruch erleben?


    Sie setzen verstärkt auf die Nachwuchsarbeit, wobei man schon jetzt sieht, dass die Clubs, die bessere Infrastruktur haben, bessere Ergebnisse vorweisen. Wer wie in Rennes, Metz, OM, OL etc. Mut hat auf die Jugend neben der Erfahrung zu setzen kann dann die Verluste kompensieren und neue Spieler zu entwickeln.


    Wir müssen verstärkt nach Talenten suchen und mit Davies, Musiala und Nianzou haben wir einen guten Anfang gemacht. Kimmich war ein Kind dieser Entwicklung. Nur so können wir gegen die Geldsäcker mit den Schuldenbergen bestehen.

    Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.