Transfergerüchte / Spielervorschläge rund um den FCB

  • Das ist doch sowieso alles nur Geschwätz, weil sich keiner traut zu sagen dass es am Ende nur um das individuelle Geld-Erfolg-Freizeitgestaltungs-Optimierungsproblem geht.


    Wenn Mane diesen Sommer kommt weil wir ihm das Gehalt fast verdoppeln, dann erzählt er uns einen davon wie überzeugend Brazzo war und dass er die "Herausforderung Bundesliga" sucht *kicher*. Wenn er dann voll einschlägt und sich in zwei Jahren zu PSG streiken will weil die ihm 50 Millionen im Jahr bieten, kommt das Wertschätzungsgeheule.


    Das Schlimmste an der Sache ist für mich nicht mal, dass die Spieler dem Geld hinterherlaufen (mache ich und die meisten anderen auch nicht anders), sondern dass sie scheinbar ernsthaft glauben uns mit diesem scheinheiligen Gelaber für dumm verkaufen zu können. Das fasse ich dann als Beleidigung meiner Intelligenz auf.

    ich denke nicht mal, dass sie glauben, dass wir es glauben, was sie sagen.


    Das ist eine neue Art von : bitte, danke, keine Ursache Floskel-Welt.

  • Wie schon an anderer Stelle geschrieben, unsere Class of '95 muss hier schleunigst aufgelöst werden. Eine solche Wohlfühloase gab es wohl in der Historie des FCB noch nie, obwohl wir mittlerweile den Anspruch haben, ein Top4 Team zu sein. Kimmich sprach ja erst heute wieder von Gnabry als seinem besten Freund. Dieses Gewäsch kann ich nicht mehr hören, wenngleich gar jeder (!) dieser Brüder hier beide Hände aufhält und fürstlich abkassiert bzw abkassieren will. Gnabry geht hoffentlich auch noch in diesem Sommer. Und ich wäre auch nicht traurig, wenn einer aus Kimmich und Goretzka geht und dafür ein 6er kommt, der seiner Position gerecht wird und sofort Leistungsträger ist. Und zwar auf dem Feld und nicht am Mikro.

    Sorry, aber das ist für mich viel zu viel Stammtischparolen und zu wenig differenziert.


    Ja, Kimmich und Gnabry sind sehr gut Freunde. Das weiß man aber nicht erst seit diesem Interview. Das pauschal als Problem darzustellen, kommt deutlich zu kurz wenn man die gemeinsamen Erfolge der letzten Jahre sieht, an denen die beiden entscheidenden Anteil hatten.

    Dennoch gebe ich dir Recht wenn es darum geht, dass dringend neue Reize im Kader gesetzt werden müssen. Diese sollten aber vor allem über qualitative Konkurrenz auf dem Platz gesetzt werden und danach dürfen sich alle Beteiligten gern auf ein isotonisches Kaltgetränk zusammensetzen und freundschaftlich miteinander umgehen.

    "Du hast vollkommen Recht, so habe ich das noch gar nicht betrachtet." -Niemand in einem Online-Forum

  • Das Problem ist wohl eher, dass die Wohlfühloase offenbar falsch interpretiert wird von einigen Spielern. Eher Fußball ohne großen Druck und gut bezahlt. Meisterschaften sind garantiert und die Saison fängt so richtig erst in der Rückrunde an.
    Den Status haben wir uns erarbeitet und werden diesen auch hoffentlich so schnell nicht verlieren. Aber dafür musst du halt intern die Spannung hochhalten und das geht nicht mit einem Minikader und die Stammelf steht eh bereits fest. Diese Spielertypen gibt es auch nicht so oft, die sich einfach für jedes Spiel motivieren. Da hatten wir paar Jahre Glück gehabt, aber das ist nicht selbstverständlich, dass Spieler so ticken.

    Da muss es nun wieder einen Konkurrenzkampf um die meisten Stammplätze geben. Und so ändert sich auch wieder das Klima.

    Hier glaubt ja mittlerweile jeder Spieler, dass sein Vertrag zu deutlich besseren Konditionen verlängert wird und hinterfragt sich nicht einmal mehr.

    0

  • Das Problem ist wohl eher, dass die Wohlfühloase offenbar falsch interpretiert wird von einigen Spielern. Eher Fußball ohne großen Druck und gut bezahlt. Meisterschaften sind garantiert und die Saison fängt so richtig erst in der Rückrunde an.
    Den Status haben wir uns erarbeitet und werden diesen auch hoffentlich so schnell nicht verlieren. Aber dafür musst du halt intern die Spannung hochhalten und das geht nicht mit einem Minikader und die Stammelf steht eh bereits fest. Diese Spielertypen gibt es auch nicht so oft, die sich einfach für jedes Spiel motivieren. Da hatten wir paar Jahre Glück gehabt, aber das ist nicht selbstverständlich, dass Spieler so ticken.

    Da muss es nun wieder einen Konkurrenzkampf um die meisten Stammplätze geben. Und so ändert sich auch wieder das Klima.

    Hier glaubt ja mittlerweile jeder Spieler, dass sein Vertrag zu deutlich besseren Konditionen verlängert wird und hinterfragt sich nicht einmal mehr.

    :thumbup:Besser kann man es nicht beschreiben!

    Keep calm and go to New York

  • Das Problem ist wohl eher, dass die Wohlfühloase offenbar falsch interpretiert wird von einigen Spielern. Eher Fußball ohne großen Druck und gut bezahlt. Meisterschaften sind garantiert und die Saison fängt so richtig erst in der Rückrunde an.

    Wird dann übigens auch spannend sein zu sehen, was Flick mit diesen Spielern erreichen kann, lol... denn die entscheidenden Teile der NM sind ja eigentlich die selben wie bei Bayern.

    0

  • Ich kann mir ehrlich gesagt sehr gut vorstellen, dass die „Wertschätzung“ die Art von Ansprache ist, die die Spieler im Verein erfahren. Und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass diese Art von Ansprache unter HS und OK einfach nicht vorhanden ist. Wenn ich Spieler höre, die sagen, dass mit mir einfach nicht kommuniziert wird über einen x-Zeitpunkt, dann ist das einfach ein Fehlverhalten unserer Verantwortlichen!
    Alles nur aufs Geld zu reduzieren, scheint mir auch zu kurz gegriffen….

  • Die Frequenz, in der in letzter Zeit sich Spieler unzufrieden äußern, Spieler und Funktionäre den Verein verlassen, ist jedenfalls sehr ungewöhnlich und auffällig für den FC Bayern.


    Aus meiner Sicht ist es sehr unwahrscheinlich, dass das nur mit den finanziellen Gegebenheiten zusammenhängt. Dem sollte man kritisch auf den Grund gehen - und nicht nur alles auf Raffgier von Spielern und Beratern schieben.


    Selbst wenn man diese gelten lässt, muss man akzeptieren, dass das nunmal das Geschäftsfeld ist, in dem der FC Bayern arbeitet - und auch in Zukunft wird arbeiten müssen. Da ist es schon aus Prinzip sinnvoller, die eigenen Fehler zu suchen, um darauf Einfluss nehmen zu können, dass es in Zukunft anders läuft.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Für Österreich ist das schon ein gutes Level, für Bayern nicht, wobei Sabitzer heute noch okay ist. Er hat seine Momente. Hat aber die erste Halbzeit ziemlich verpennt. Bärenstark ist das nicht. Hat auch extrem viel Freiraum. Da blendet die österreichische Euphorie. Laimer jedenfalls...meh.

  • Die Frequenz, in der in letzter Zeit sich Spieler unzufrieden äußern, Spieler und Funktionäre den Verein verlassen, ist jedenfalls sehr ungewöhnlich und auffällig für den FC Bayern.


    Aus meiner Sicht ist es sehr unwahrscheinlich, dass das nur mit den finanziellen Gegebenheiten zusammenhängt. Dem sollte man kritisch auf den Grund gehen - und nicht nur alles auf Raffgier von Spielern und Beratern schieben.


    Selbst wenn man diese gelten lässt, muss man akzeptieren, dass das nunmal das Geschäftsfeld ist, in dem der FC Bayern arbeitet - und auch in Zukunft wird arbeiten müssen. Da ist es schon aus Prinzip sinnvoller, die eigenen Fehler zu suchen, um darauf Einfluss nehmen zu können, dass es in Zukunft anders läuft.

    Sehe ich auch so. Das liegt alles nicht nur daran, dass die Spieler immer gieriger werden. Auch, aber nicht nur. Das stört mich bekannterweise total, also dieses Geflenne und Wertschätzungsgelaber. Trotzdem steckt da mehr dahinter, denke ich.


    Meines Erachtens ist offensichtlich, dass intern zu wenig geredet wird und es gibt mittlerweile so viele Medienberichte, die sich auch mal ausführlicher oder differenzierter mit dem Thema beschäftigt haben, sodass ich mir sicher bin, dass viele Leute im Umfeld des FCB in den letzten 2-3 Jahren gemerkt haben, dass sich die Kommunikation zum Negativen geändert hat. Und vor allem habe ich auch nicht das Gefühl, dass Konflikte intern wirklich aufgearbeitet werden. Vielmehr entwickelt sich fast jeder Streitpunkt zu einer medialen Schlammschlacht, weil man dann praktisch nur noch über die Medien kommuniziert.


    Über Nagelsmann hört man, dass der viel mit den Führungsspielern spricht, aber offenbar auch Spieler wie Tolisso „wertschätzt“ (im klassischen Sinn). Über zwischenmenschliche Themen, Vertragsgespräche, Planungsthemen etc. muss aber die Vereinsführung mit den Spielern sprechen, in erster Linie der Sportvorstand. Das scheint er aber nur spärlich zu tun und wenn, dann vor allem mit Lieblingen wie Kimmich oder Goretzka, während andere Spieler vergleichsweise ignoriert werden. Und natürlich mit Neuzugängen, denen man offenbar stets den roten Teppich ausrollt, um sie zu bekommen. Die, die da sind, vor allem die aus der zweiten Reihe, scheinen da aber schon recht deutlich abzufallen.


    Uli ist, was das angeht, auf jeden Fall ein Faktor, der fehlt. Aber der lädt meines Wissens immer noch Spieler zum Essen zum Tegernsee ein. Aber ich glaube, man darf das Fehlen von Kalle auch nicht unterschätzen, denn der hatte meines Erachtens auf der Büroebene ein sehr gutes Gespür dafür, wann er mit Spielern oder deren Beratern sprechen musste. Ich glaube, der hat nicht zu viel gesprochen, aber wusste immer, wann es drauf ankommt. Und diese Kombination aus Kalle und Uli hat uns halt auch etwas ausgezeichnet im zwischenmenschlichen Bereich.


    Wenn ich Kahn, aber in erster Linie Brazzo wäre, wäre das ein Faktor, bei dem ich ansetzen würde. Mal mehr für die interessieren, die da sind. Sich mal Zeit für die nehmen. Ansonsten schauen, dass man sein Team vergrößert, um diese Zeit zu haben.


    Ich sag’s immer wieder und selbst wenn er nur gelabert haben sollte: Für sowas war Sammer einfach Gold wert. So ein Kommunikator - intern wie extern - geht uns einfach komplett ab. Und daraus resultiert definitiv auch diese allgemein durchscheinende Unzufriedenheit und die ständigen Unruheherde im Umfeld des Vereins, die sich dann an die Medien übertragen, weil bestimmte Sachen lanciert werden, um die jeweils andere Partei in ein schlechteres Licht als sich selbst zu rücken.

  • In meinen Augen sitzen da mit Hainer,Kahn und Brazzo Leute in der Chefetage die nicht in der Lage sind einen Club wie den FC Bayern zu führen und da auch nicht hingehören.
    Besonders Kahn der als Spieler ein Leader war ist eine einzige Enttäuschung was Aussendarstellung,Führungspersönlichkeit und Menschenführung betrifft, versteckt sich und wurde völlig überschätzt.
    Von Hainer sollte man am besten gar nicht reden. Wirkt für mich wie ein Platzhalter und eine Schlaftablette,mehr aber auch nicht.
    Unabhängig davon das ein Hoeneß und Rummenigge auch ein weitaus anderes internationales Standing und Ansehen hatten.

  • Ich kann mir ehrlich gesagt sehr gut vorstellen, dass die „Wertschätzung“ die Art von Ansprache ist, die die Spieler im Verein erfahren. Und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass diese Art von Ansprache unter HS und OK einfach nicht vorhanden ist. Wenn ich Spieler höre, die sagen, dass mit mir einfach nicht kommuniziert wird über einen x-Zeitpunkt, dann ist das einfach ein Fehlverhalten unserer Verantwortlichen!
    Alles nur aufs Geld zu reduzieren, scheint mir auch zu kurz gegriffen….

    Zu deiner Aussage passt ein aktueller Artikel aus der SZ mit der Überschrift

    Sprachlosigkeit an der Säbener Straße“

    „Unter der Führung von Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic verspielt der Klub gerade etwas, das immer sein Markenkern war.“ ……..

    „Es gibt inzwischen so viele Fälle von beschriebener Sprachlosigkeit, dass es schwerfällt, an eine böswillig konzertierte Kampagne zu glauben.“

    https://sz.de/1.5596468


    Wie gesagt, das aktuelle Bild, das der FCB gerade abgibt - und das trotz der 10. Meisterschaft - hat leider viele Ursachen. Wer ist in der Lage, dieses stimmungsmäßige Abdriften umzukehren?

    Zuallererst sollte das von der Mannschaft kommen - initiiert durch den Trainer: mit Leistung und Spielfreude. Das fehlt. Und wenn dann scheinbar niemand im Verein ist, der kommunikative Führung übernimmt?

    0

  • In meinen Augen sitzen da mit Hainer,Kahn und Brazzo Leute in der Chefetage die nicht in der Lage sind einen Club wie den FC Bayern zu führen und da auch nicht hingehören.
    Besonders Kahn der als Spieler ein Leader war ist eine einzige Enttäuschung was Aussendarstellung,Führungspersönlichkeit und Menschenführung betrifft, versteckt sich und wurde völlig überschätzt.
    Von Hainer sollte man am besten gar nicht reden. Wirkt für mich wie ein Platzhalter und eine Schlaftablette,mehr aber auch nicht.
    Unabhängig davon das ein Hoeneß und Rummenigge auch ein weitaus anderes internationales Standing und Ansehen hatten.

    Herbert Hainer war 15 Jahre lang Vorstandsvorsitzender bei Addidas! Das wird und bleibt man nicht so lange wenn man eine Schlaftablette ist. Wo Kahn eine Enttäuschung in Aussendarstellung und Menschenführung ist, sehe ich auch nicht. Jeder muss in seine Tätigkeit auch erstmal hineinwachsen. Hoeneß und Rummenigge haben sich ihr Standing auch erstmal erarbeiten müssen.

    0