Fatal Madrid

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">hoffentlich treffen wir gleich in der Gruppenphase auf Real</span><br>-------------------------------------------------------


    Der FCB ist Gruppenkopf, Real vermutlich auch - ergo, frühstens im Achtelfinale kann man gegen Real gewinnen.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Der FCB ist Gruppenkopf, Real vermutlich auch - ergo, frühstens im Achtelfinale kann man gegen Real gewinnen.</span><br>-------------------------------------------------------


    FCB -> Topf 1, Real -> Topf 2!
    Daher ist ein Gruppenduell möglich! ;-)

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  • Ja, obwohl ich Fraaanck nie in einem anderen Trikot als unserem in der Arena sehen möchte.
    Was wär das ein Schmerz.

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  • Aha ! Das Vereinsgelände ist also Eine Milliarde wert, weil es in Madrid liegt ? Schon mal FTD gelesen ? Da hat der Deutsche, der bei Goldman arbeitet und den Crash auf dem amerikanischen Immobilien-Markt vor drei Jahren punktgenau - sogar mit der richtigen Reihefolge der pleitegehenden Banken - vorausgesagt hat, nämlich geschrieben, dass der nächste Crash von den Gewerbeimmobilien ausgehen wird. Der Baubooom in Spanien ist vorbei - das Land hat bereits einen Downgrade einstecken müssen. Neben Großbritanien und USA habe die in Spanien auch nicht mit dem Geld umgehen können. Eine Eigentumswohnung von 40 qm kostete in Madrid bis zu 400.000, - EUR. Ich glaube, ihr habt es noch nicht kapiert:
    Spätestens in 5 Jahren ist der Ofen aus. Da ich in einer Bank arbeite, weiß ich, wovon ich rede. Die Unternehmen weltweit haben soviel Cash verbrannt, dass keine Regierung der Welt das noch aufhalten kann. Hinzu kommt in Spanien eine Arbeitslosenquote von zum Teil 50 % in manchen Regionen, sowie, dass wie in England und Amerika keine Sparquote vorhanden ist. Die Japaner haben zehn Jahre gebraucht, um aus dem Crash in den 90er Jahren wieder einigermaßen herauszukommen. Die hatten aber auch noch Sparguthaben, von denen sie zerren konnten. Die Spanier haben nur ihre Wohnungen (70 % Eigenheimquote), die rapide an Wert verloren haben.


    Viele Bürogebäude stehen leer. Wer will da noch ein weiteres Gebäude bauen, wenn keiner einziehen will ? Und, wenn ihr jetzt meint, ich rede Blödsinn. Dann stellt Euch mal die Frage, warum in Spanien der Fremdenhass zunimmt ? Weil die Angst um die Arbeit, viele zu Rassisten werden lässt.


    Die Probleme in den USA, GB und Spanien sind deckungsgleich:
    Keinen Sinn für das Geldausgeben ! Maßloße Gier und Übertreibung.
    Perez schaufelt das Grab für Madrid. Und dann muß die Regierung eingreifen, die selbst kein Geld mehr hat. Bis dahin aber werden die Zentralbanken weiterhin noch Geld drucken und Anleihen, die nichts mehr wert sind, kaufen, bis auch der EUR und der USD nichts mehr wert sind.
    Spannend wird es auch, zu sehen, ob die großen Vermarkter noch zukünftig in der Lage sind, für die Spielübertragungen Milliarden zu bieten. M.E. werden da noch einige pleite gehen, weil Pay per View für viele nicht mehr bezahlbar sein wird.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Aha ! Das Vereinsgelände ist also Eine Milliarde wert, weil es in Madrid liegt ? Schon mal FTD gelesen ? Da hat der Deutsche, der bei Goldman arbeitet und den Crash auf dem amerikanischen Immobilien-Markt vor drei Jahren punktgenau - sogar mit der richtigen Reihefolge der pleitegehenden Banken - vorausgesagt hat, nämlich geschrieben, dass der nächste Crash von den Gewerbeimmobilien ausgehen wird. Der Baubooom in Spanien ist vorbei - das Land hat bereits einen Downgrade einstecken müssen. Neben Großbritanien und USA habe die in Spanien auch nicht mit dem Geld umgehen können. Eine Eigentumswohnung von 40 qm kostete in Madrid bis zu 400.000, - EUR. Ich glaube, ihr habt es noch nicht kapiert:
    Spätestens in 5 Jahren ist der Ofen aus. Da ich in einer Bank arbeite, weiß ich, wovon ich rede. Die Unternehmen weltweit haben soviel Cash verbrannt, dass keine Regierung der Welt das noch aufhalten kann. Hinzu kommt in Spanien eine Arbeitslosenquote von zum Teil 50 % in manchen Regionen, sowie, dass wie in England und Amerika keine Sparquote vorhanden ist. Die Japaner haben zehn Jahre gebraucht, um aus dem Crash in den 90er Jahren wieder einigermaßen herauszukommen. Die hatten aber auch noch Sparguthaben, von denen sie zerren konnten. Die Spanier haben nur ihre Wohnungen (70 % Eigenheimquote), die rapide an Wert verloren haben.


    Viele Bürogebäude stehen leer. Wer will da noch ein weiteres Gebäude bauen, wenn keiner einziehen will ? Und, wenn ihr jetzt meint, ich rede Blödsinn. Dann stellt Euch mal die Frage, warum in Spanien der Fremdenhass zunimmt ? Weil die Angst um die Arbeit, viele zu Rassisten werden lässt.


    Die Probleme in den USA, GB und Spanien sind deckungsgleich:
    Keinen Sinn für das Geldausgeben ! Maßloße Gier und Übertreibung.
    Perez schaufelt das Grab für Madrid. Und dann muß die Regierung eingreifen, die selbst kein Geld mehr hat. Bis dahin aber werden die Zentralbanken weiterhin noch Geld drucken und Anleihen, die nichts mehr wert sind, kaufen, bis auch der EUR und der USD nichts mehr wert sind.
    Spannend wird es auch, zu sehen, ob die großen Vermarkter noch zukünftig in der Lage sind, für die Spielübertragungen Milliarden zu bieten. M.E. werden da noch einige pleite gehen, weil Pay per View für viele nicht mehr bezahlbar sein wird.</span><br>-------------------------------------------------------


    Schöner Beitrag vengo30 - diese Lawine hält man nicht mehr auf. Sollen wir uns bloß nicht einreden das wir schon das Schlimmste überstanden hätten... es ist nahezu unverantwortlich was bei Real gerade passiert in diesen Zeiten. Die Welt ist aus den Fugen geraten und es passiert einfach nichts um es wieder zu richten.
    Arbeitslosigkeit, Überschuldung sind die tragenden Wörter die uns in Zukunft beschäftigen werden. Ein rosige Zukunft sieht anders aus. Das schlimme ist wir brauchen nicht mal mehr über die Grenzen zu schauen - auch hier wird dieser ganze Wahnsinn noch ordentlich nachwirken.
    Jetzt vor der Wahl wird man versuchen das Volk zu beschwichtigen und einzulullen. Aber man muss kein Prophet sein um zu erkennen das die nächsten Jahre ein ganz harter Kampf werden für den großteil der Menschen.


    Das schlimmste an dem ganzen Desaster ist das man nicht einmal mehr weiß was "Morgen" ist. Wie kann man da noch ein geregeltes Familienleben führen? Kinder erziehen?
    Utopie! Das jetzige Finanzsystem hat alles geschluckt und die Politik hat nichts weiter getan als selbst davon zu profitieren und den Weg zu ebnen für diesen Schlamassel.


    Volksvertreter gibt es schon lange nicht mehr - "Interessenverbände" trifft es mehr.

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  • Sind wir mal erlich wenn die Zeit gekommen ist , wird Uli Höneß
    Ribery für das richtige geld gehen lassen.
    Ob die halbe Liga in Spanien pleite ist oder nicht interresiert keinen so wirklich.Wirklichkeit und Realität gehen mittlerweile getrennte wege im Fussball .
    Wenn von der Fifa ( UEFA) kein riegel vor diesen Transfair Wahnsinn geschoben wird ,ist diesem Geldtreiben kein ende zusetzen.
    Auch dieser President von Real wird nicht ewig bleiben, und was bleibt dann ein haufen voller schulden.
    Aber das hatten wir ja schon mal bei Real.
    Ein früherer Bayern Spieler hat mal gesagt, wenn jederVerein im In oder Ausland nur mit dem Geld arbeiten dürfte was er zuverfügung hat , wo würde dann Chelsea stehen oder Real Inter oder AC Mailand .
    Juventus Turin zwangsabstieg sofort wieder ins oberhaus zurück und direkt wieder an die Töpfe der Großen /siehe Diego/ Transfair.
    Die BL ist zwar nicht eine der besten , aber dafür eine wenn nicht sogar die gesündeste liga der Welt.

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  • Hmmm....hier wurden ja Wirtschaftsexperten verlangt et voilà :D ich komme.


    Nein im ernst, ich kenn mich ein Bisschen in der Materie aus und versuchs mal einfach zu erklären.


    Im Moment kann man die Prognostiker in zwei Gruppen unterteilen. Die Pessimisten und die apokalyptischen Pessimisten. Wenn es so kommen sollte wie der deutsche Goldman Sachs analyst da prophezeit (ich kenne den zwar nicht aber momentan schiessen diese Leute ja wie Pilze aus dem Boden :) ) dann wäre das .... na sagen wir mal unschön.


    Stimmen tut mal folgendes. Der Häuserboom in Spanien ist vorbei. Es ist das Land, welches EU weit wahrscheinlich am stärksten von der Immobilienkrise betroffen ist.


    Und jetzt zu Real. Also ich kann mir schon so einige Sachen erklären aber wie das was die Vorhaben gehen soll leider auch nicht so ganz. Dabei ist die Überlegung noch nicht mal schwer. In der momentanen Lage wo bei Grosskonzernen auf der ganzen Welt Gewinne schrumpfen schafft es ein FUSSBALLVEREIN einfach mal so locker flockig rund 160 Mio. Euro an Ablösesummen aufzubringen. Und das wo dieser Fussballclub eigentlich nichts produziert. Das heisst das einzige was die können oder besser gesagt können sollten ist den Menschen Freude zu bringen.


    Das Gesamte Konzept zum Geldverdienen fusst auf dem Verkauf und somit in letzter Instanz auf Marketing, Sponsoring etc. Momentan aber müssen sich alle Konzerne Fragen, ob wir in den letzten Jahren das richtige gemacht haben. Die meisten kommen zum Schluss, dass eine Überkapazität herrscht und beginnen zu sparen. Was in der letzten Zeit feststellbar war ist, dass nicht als erstes Leute Entlassen wurden sondern Kosten anderweitig gesenkt wurden. Dazu gehört auch, dass auslaufende Sponsoringverträge nicht verlängert werden etc.


    So, wem das jetzt auf deutsch gesagt nicht spanisch vorkommt, dann weiss ich nicht weiter. Betriebswirtschaftlich sind solche Investitionen mit einem solchen Konzept nicht machbar. Wenn jemand noch eine wissenschaftlich fundiertere Erklärung möchte, dann sagts mir einfach.

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  • Ich hab noch was vergessen. Das Real untergeht kann man getrost vergessen. Das beste Beispiel ist seine Entschuldung im Jahre 2001. Damals wurde das Trainingsgelände an die Stadt Madrid verkauft, die es umgezont und anschliessend and private weiterverkauft hat.


    Auf gut deutsch: Das ehemalige Trainingsgelände konnte an eine staatliche Einrichtung verkauft werden. Wahrscheindlich (und das ist eine Vermutung von mir) hatte Perez schon damals diese Privaten Investoren in der Hinterhand, konnte das Gelände aber nicht zum gewünschten Preis Veräussern, da sich diese einen günstigeren erhofften, wenn Real das Gelände unbedingt verkaufen muss weil es seine Schulden nicht zahlen kann. Sodann halfen ihm (Perez) seine Beziehungen und die Stadt kahm zum Zug. Da diese staatlich ist und nötigenfalls Jahre warten kann bis sie den gewünschten Preis erziehlt mussten diese Privaten nun das Gelände quasi zu einem Perezpreis kaufen. So liebe Leute, das wäre ja eigentlich staatliche Förderung was nach EU-Recht untersagt ist. ABER der Nachweis ist sehr schwer zu erbringen, deshalb musste die Transaktion für sauber erklärt werden.


    Und wenn Real wieder einmal in Schwierigkeiten sein sollte, wird es wieder so ähnlich laufen, da braucht man sich keine Ilusionen zu machen. Real ist in Spanien etwa eine Institution wie die Post.


    Jetzt könnt ihr sagen das ist unfair, ist es auch aber leider die Realität.

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  • Was soll das bei Real eigentlich werden? Eine Fußballmannschaft oder eine Zirkustruppe? Wenn man die finanzielle Seite, also die Geldverschwendung mal aussen vor lässt, ist auch die sportliche Seite zumindest fragwürdig. Ich glaube nicht, dass die Gleichung Superstar x 11 = Gewinn der CL aufgeht.

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  • auf die Dauer gesehen schießt Geld leider doch Tore - und mal ehrlich, egal ob sie dann lauter Einzelspieler oder Egoisten auf dem Platz haben, irgendwann kommt der Erfolg dennoch - leider

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">auf die Dauer gesehen schießt Geld leider doch Tore - und mal ehrlich, egal ob sie dann lauter Einzelspieler oder Egoisten auf dem Platz haben, irgendwann kommt der Erfolg dennoch - leider</span><br>-------------------------------------------------------


    das stimmt wohl, langfristig wird der Erfolg wieder zurückkommen.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">auf die Dauer gesehen schießt Geld leider doch Tore - und mal ehrlich, egal ob sie dann lauter Einzelspieler oder Egoisten auf dem Platz haben, irgendwann kommt der Erfolg dennoch - leider</span><br>-------------------------------------------------------


    das stimmt wohl, langfristig wird der Erfolg wieder zurückkommen.</span><br>-------------------------------------------------------


    chelsea???

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Mich wundert, dass Real noch nicht an Torres dran ist.
    Der gehört zu den besten Stürmern der welt und ist Spanier.....</span><br>-------------------------------------------------------


    schätze mal, dass Real bei Torres bestimmt angefragt hat
    vielleicht hat er einfach keinen Bock zu wechseln (solls geben) oder spekuliert auf Barca?

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Mich wundert, dass Real noch nicht an Torres dran ist.
    Der gehört zu den besten Stürmern der welt und ist Spanier.....</span><br>-------------------------------------------------------


    schätze mal, dass Real bei Torres bestimmt angefragt hat
    vielleicht hat er einfach keinen Bock zu wechseln (solls geben) oder spekuliert auf Barca?</span><br>-------------------------------------------------------


    Hängt Torres nicht sehr an Athletico Madrid ? Er hat doch auch über Jahre hinweg Angebote von Real ausgeschlagen, da er nicht zum Rivalen wollte.

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  • Die Banken Santander und Caja Madrid gewähren Real Madrid Kredite für deren Transfervorhaben. Gesamtvolumen beider Kredite beläuft sich auf 150 Mio. €. Als Sicherheit dient Reals TV-Vertrag mit Mediapro.



    PS:


    Habe hier die letzten Seiten gelesen. Im Zusammenhang zum Thema Wirtschaftskrise, Immobilienschätzungen/Prognosen fiel mir ein Satz/Widerspruch besonders auf:


    "Da ich in einer Bank arbeite, weiß ich, wovon ich rede."



    Es werden "Unwörter" des Jahres gewählt... würde man auch "Unsätze" des Jahres wählen, hätte obriger gute Aussichten das Rennen zu machen.

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