Tigerentenclub Dortmund

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    • Blubb, blubb, weg sind die Borussen
      In Dortmund wird offen darüber diskutiert, welche personelle Fehlplanung in wessen Verantwortung fällt.
      Von Freddie Röckenhaus
      Martin Amedick ist noch nicht lange dabei. Wer noch so jung ist, wie Dortmunds Manndecker, der drückt die Dinge oft noch nicht profihaft verklausuliert aus. ,,Die Partie ist uns völlig aus dem Ruder gelaufen‘‘, fasste Amedick also die Eindrücke des 2:4 in Hannover zusammen, ,,es hat nur noch blubb blubb gemacht.‘‘ Präziser hätten es Dortmunds Anhänger nach dem dritten Auswärts-Desaster in Serie kaum wissen wollen.

      Von den Ansprüchen kündet bei Borussia Dortmund derzeit nur noch das kleine Sternchen über dem Vereinswappen auf dem Trikot. Es steht für Champions-League-Sieger, es ist ein Ehrensymbol, und eigentlich hatten sie sich in Dortmund zur Saisonmitte ausgerechnet, dass man noch an jenen Plätzen der Bundesliga schnuppern könne, die die Rückkehr zu den Sternen ermöglichen. Spätestens als es aber kurz 4:0 für Hannover stand, sind die Reste des alten Standesdenkens zerplatzt. Möglich, dass sich das bei Amedick, der als Vertreter des erkrankten Christian Wörns zu den wenigen akzeptablen Borussen zählte, wie blubb blubb angehört hat.

      Buhmann des Tages war Stürmer Nelson Valdez. Der zog zuerst Hannovers Stürmer Vahid Hashemian im Borussen-Strafraum am Trikot zu Boden, was Schiedsrichter Fandel mit jenem Strafstoß ahndete, der zum 0:1 führte. Drei Minuten später drosch Valdez, der nach 23Spieltagen im BVB-Trikot noch immer ohne Torerfolg ist, den längst im Toraus liegenden Ball gefrustet in die Tribüne - und bekam von Fandel die Gelb-Rote-Kombination präsentiert. Allerdings: Wer nur noch zu Zehnt spielt, nach 59 Minuten 0:1 zurück liegt und in der ersten Halbzeit die bessere Elf war, der muss deswegen noch lange nicht so auseinanderbrechen, wie es den Dortmundern in den folgenden zwanzig Minuten passierte. ,,Die vier Tore haben wir uns wirklich einschenken lassen‘‘, fand Torwart Roman Weidenfeller. Erst zwei BVB-Tore in den letzten drei Minuten schönten das Resultat zum 2:4.

      Vor dem letzten Heimspiel gegen Gladbach waren noch ein gemeinsamer Kinobesuch und ein Kurz-Trainingslager als Heilmittel gegen Disharmonie eingesetzt worden. ,,Aber das kann man ja wohl nicht alle 14 Tage bis zum Saisonende machen‘‘, meinte Amedick. Immer heftiger wird deshalb in Dortmund diskutiert, ob nicht die generelle Linie des Klubs das Übel sei. Nachdem Jürgen Röber als Trainer bisher noch weniger Zählbares vorweisen kann als Vorgänger Bert van Marwijk, wird nun offenbar nachgekartet, welche Fehlplanungen eigentlich auf wessen Kappe gehen. Vor allem die Neuzugänge, allen voran Nelson Valdez (Bremen) und der Südafrikaner Steven Pienaar (Ajax Amsterdam), aber auch der inzwischen nach Basel verliehene Delron Buckley oder Verteidiger Philipp Degen gelten beim BVB-Anhang als Fehleinkäufe. Und selbst bei den bislang durchwachsen spielenden Alex Frei und dem Brasilianer Tinga werden die hohen Ablösesummen zum Ballast, der auch diese Transfers abwertet. Das Mittelfeld, so die gemeine Meinung, sei das langsamste der Liga.

      Spätestens seit der vergangenen Woche wird Sport-Manager Michael Zorc als Hauptschuldiger für die Fehlinvestion der Ablöse-Millionen aus den Transfers von Tomas Rosicky und David Odonkor ausgemacht. In Fan-Foren im Internet wird der ewige Borusse, der als B-Jugendspieler 1978 zum BVB kam, dann 463 Bundesligaspiele absolvierte und nun seit fast neun Jahren im Management mitmachen darf, rüde attackiert. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke steht ,,felsenfest‘‘ hinter Zorc -, aber längst wird in Dortmund gewitzelt, Watzke und Klub-Präsident Reinhard Rauball ständen nur deshalb hinter Zorc, um ihn von dort besser schubsen zu können.

      Zorcs tatsächliche Bilanz ist schwer zu berechnen. Zu Zeiten des allmächtigen Klublenkers Gerd Niebaum (und seines Adlatus Michael Meier) wurde Zorc überwiegend als so etwas wie der sportliche Strohmann missbraucht, hinter dessen ,,Kompetenz als langjähriger Profi‘‘ man eigenes Wursteln verstecken konnte. Welchen Einfluss Zorc auf die Personalplanung hatte, war stets schwer einzuschätzen. Inzwischen bescheinigt ihm der neue Geschäftsführer Watzke, er sei ,,in alle Planungen umfassend eingebunden‘‘. Ob die erkennbar ohne letzte Kompetenz zusammengeholte Mannschaft allerdings wirklich auf Zorcs Entscheidungen zurückgeht, wird von Insidern bezweifelt. Eigener Ideen und allzu großer Initiative wird Zorc seit Amtsantritt nicht verdächtigt. Auch der jüngste Einkauf von Jakub Blasczykowski, 21, der für rund 2,8 Millionen Euro von Wisla Krakau kommt, geht irgendwie auf Zorc zurück - aber vielleicht auch nicht.

      Gut möglich, dass Zorc (Vertrag bis 2008) schon zum Saisonende, wenn möglicherweise Thomas von Heesen als neuer Trainer kommt, die Zeche für alle zahlen muss, die an Dortmunds personeller Gestaltungswut mitgewirkten. Als Kandidat für die Nachfolge wird immer heftiger Michael Rummenigge genannt. Der lebt seit 1989 in Dortmund und war einer der wenigen klaren Kritiker Niebaums. Sein Nachteil könnte sein, dass er einen eigenen Kopf hat. Und einen berühmten Bruder beim FC Bayern.


      http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga/special/83/36047/index.html/sport/bundesliga/artikel/405/103302/article.html
    • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">POL-BI: BVB-Fans randalieren im eigenen Fan-Bus auf dem Rastplatz "Niedergassel"!
      25.02.2007 - 02:03 Uhr, Polizei Bielefeld Pressemappe [Pressemappe]

      Bielefeld (ots) - Nach der Auswärtsniederlage in Hannover waren
      anscheinend einige Fans von Borussia Dortmund so "gefrustet", dass
      sie ihren Ärger am eigenen Transportmittel auslassen mussten. Sie
      randalierten im Bus und warfen mit Flaschen, so dass sich der
      Busfahrer, am Samstag, 24.02.2007, gegen 20.00 Uhr, in Höhe des
      Rastplatzes "Niedergassel" gezwungen sah, seinen Bus anzuhalten. Er
      wollte die Fahrt mit diesen randalierenden Fans nicht mehr fortsetzen
      und ließ die 50 Personen aus seinem Bus aussteigen. Eine Scheibe des
      Busses war da bereits zerstört worden.
      Zusammengezogene Einsatzkräfte aus Bielefeld konnten nach einiger
      Zeit auf dem Rastplatz der A 2 die Gemüter beruhigen. Sechs männliche
      Fans und ein weiblicher Fan aus Dortmund durften aber an der weiteren
      Rückfahrt nicht mehr teilnehmen und wurden in das Bielefelder
      Polizeigewahrsam verbracht. Die übrigen Fans nahm der Busfahrer
      wieder in seinen Bus auf und fuhr nach Dortmund zurück. Es kam zu
      keinen weiteren Zwischenfällen. Ein Strafverfahren wurde eröffnet. Es
      entstand nur geringer Sachschaden.


      ots Originaltext: Polizei Bielefeld





      typisch dortmund...
      dieses pack</span><br>-------------------------------------------------------

      ach, das ist doch alles Verleumdung. Die wollten gemeinsam Tee trinken und wurden von bösen Polizisten dabei gestört die nichts besseres zu tun haben als Fans zu verprügeln und sie in eine Kartei eintragen zu lassen.
    • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Die sind halt nur gegen uns motiviert , nur leider reicht das wohl nicht....wenns so weitergeht , dann gibts demnächst nur noch Montags BVB-Spiele :D</span><br>-------------------------------------------------------

      Wird auch Zeit. Haben damals auch unter fadenscheinigen Gründen die Lizenz erhalten als sie pleite waren.
    • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">gibt es nicht jemanden von Dortmund den wir gebrauchen könnten? Ich mein, wenn die in die 2.Liga gehen :P</span><br>-------------------------------------------------------

      der einzig angenehme bei denen ist glaub frei, ansonsten metzelder oder kehl obwohl bei letzterem sich keiner mit einer verpflichtung einen gefallen tun würde (nach der vorgeschichte)!
    • Denke, dass Borussia nicht absteigt, da gibt es eindeutig drei schwächere... ausserdem wäre es aufgrund des stadions schon schade... so unsymphatisch sie sind, ich stehe lieber in dortmund im gästeblock als in rostock oder noch schlimmer in aachen...

      die werden sich jetzt wieder fangen und irgendwann im tabellen-niemandsland verschwinden
    • absteigen werden sie wohl (leider) nicht.
      Dennoch werden sie es nächstes Saison ohne Einnahmen aus dem internationalen Wettbewerb schwer haben, ihren aktuellen Kader zu halten.

      Meztelder kommt nicht zu uns und Kehl wird mit Sicherheit nie für den FC Bayern spielen....
    • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">gibt es nicht jemanden von Dortmund den wir gebrauchen könnten? Ich mein, wenn die in die 2.Liga gehen :P</span><br>-------------------------------------------------------

      Viktor Huschka