Tigerentenclub Dortmund

  • yep... taktisch top geschult von dem besten trainer aller zeiten in spe...


    ->


    jürgen "the diver & california dreamboy" cleansmÄn...

    -> Becks84 ( TM ) - USER, BAYER, LEGENDE! <-

  • @sam, schon klar, aber 'ne Topmannschaft war das trotzdem.


    Aber egal, was ich meine ist: Gerade vG hat es doch gezeigt, dass man auch trotz Entwicklung sportlichen Erfolg nicht ausschließen muss.


    Und genau das gilt eben für Kloppo auch.
    Der hat eben nur in seinem 2. Jahr den Erfolg des ersten bestätigt, bzw. sogar noch weitergeführt und in seinem 3. erst recht.


    Und genau das erwarte ich eben bei uns auch.
    Sprich dass ein Trainer eine gute Kaderentwicklung hinbekommt und GLEICHZEITIG vernünftigen sportlichen Erfolg hat.


    Das heißt nicht, dass man jedes Jahr Meister werden muss.
    Aber man muss auch nicht gleich mit dem FcB die CL-Quali verpassen.
    Schon gar nicht, wenn man großmäulig behauptet hat, dass das 2. Jahr besser würde als das erste...

    give a man fire, he'll be warm for a day
    set a man on fire, he'll be warm for the rest of his life

  • 12.00 Uhr: Bengalos im Stadion? Kevin Großkreutz von Borussia Dortmund hat auf jeden Fall Freude am Feuerwerk im Stadion: "Wenn es vernünftig gemacht wird und sicher ist, sieht es schön aus, dann ist es toll." Aber Böller sind ein No-go für ihn: "Es darf nicht sein, dass Bengalos oder Böller auf den Platz fliegen, da hört der Spaß auf." Und wie könnte eine Lösung für das Bengalo-Problem in deutschen Stadien sein? "Lasst Bengalos doch einmal im Monat zu - ganz offiziell, in Abspreache mit dem Verein. Zum Beispiel auf einer abgesperrten Fläche in der Kurve oder im Innenraum", sagt er im Interview mit der "Sport-Bild".


    der kevin halt, in dem steckt so nen richtiger fussballfan

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  • Ich gebs ja sehr ungern zu, aber wäre Großkotz ein Bayernspieler, würde ich ihn lieben...aber so, da ist definitiv etwas falsch gelaufen...von seinem Naturell verkörpert er praktisch das Bild vom Ruhrpott, was man so hat.

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  • Tut mir leid Leudz, aber aus meiner Sicht personalisiert Ihr die Situation des FCB ein bißchen zu sehr.
    Natürlich liegt es nahe, die Arbeit unseres derzeitigen Trainers mit denjenigen des FCB zu vergleichen, zumal unser aktueller Erfolg ganz maßgeblich seine Handschrift trägt.
    Aber für meine Begriffe unterschätzt ihr die Handlungszwänge, denen euer sportliches Management unterliegt ein bißchen bzw. blendet sie über Gebühr aus.
    Der BVB ist nach dem Beinahe-Tod quasi von Null aus gestartet. Und obwohl es den meisten von uns inzwischen vorkommt als ob er von dort aus eine mehr oder weniger gradlinige Entwicklung zum jetzigen Erfolg durchlaufen hat war dem beileibe nicht so.
    Als der wirtschaftliche Bereich halbwegs wieder geordnet war ging es im sportlichen nämlich erstmal bergab. Mit BvM, Röber + Doll verschliss der BVB innerhalb kürzester Zeit 3 Trainer. Und das nicht etwa, weil man Gefahr lief einen europäischen Wettbewerb zu verpassen sondern weil - ich sag`jetzt mal - man der Meinung war, das sich das Tempo der sportlichen Genesung jetzt doch bitte auch mal an dem der wirtschaftlichen orientieren sollte.
    Klopp war seinerzeit Watzkes letzte Patrone. Deshalb steht für mich auch fest, das man nicht nur bei einer weniger rasanten Entwicklung an ihm festgehalten hätte sondern auch, wenn es zwischenzeitlich mal wirkliche Rückschläge gegeben hätte.


    Die Ausgangslage des FCB ist eine völlig andere. Und wie schnell selbst ein UH in seiner damaligen Funktion von diesen überrollt wird zeigte die PK auf der Klinsmanns Entlassungsgründe nochmal aufgerollt wurden: sinngemäß räumte er da nämlich ein, das man beim FCB gar keine Zeit für sportliche Experimente habe.
    Der sportliche Anspruch des FCB besteht darin, die "Heimatfront" zu dominieren und in der CL nicht nur regelmäßig mit zu spielen sondern diese auch ab und an mal zu gewinnen. Dies verlangt nach einer gewissen wirtschaftlichen Stärke und die hat sich der Verein über Jahrzehnte aufgebaut. Er kann sich dadurch einen Spielerkader leisten der diesen Ansprüchen genügt und dessen Gehaltsniveau so hoch ist, das bei diesem Verein Angstellte nicht gleich der erstbesten Verlockung konkurriender Vereine erliegen und wechseln - auch eine grundlegende Verlockung für dauerhaften sportlichen Erfolg.


    Das Problem des FCB liegt für meine Begriffe derzeit darin, das zum Beispiel ein BVB gezwungenermaßen die Zeit und letzten Endes aber auch das Glück hatte, ein alternatives Konzept zu verfolgen mit dem man jetzt DM geworden ist. Wie tragfähig dieses Konzept für die weitere sportliche Entwicklung in 3 Wettbewerben tatsächlich ist, und ob man nicht irgendwann doch wieder in die üblichen Verhaltensmuster zurückfällt muss sich erst noch zeigen.
    Zunächst jedoch wird ein FCB ständig an dieser Entwicklung gemessen - und das ist nicht in Ordnung. Weil viel mehr Aufwand jeglicher Art getrieben werden muss um oben zu bleiben als dorthin zu kommen.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Das heißt nicht, dass man jedes Jahr Meister werden muss.
    Aber man muss auch nicht gleich mit dem FcB die CL-Quali verpassen.
    Schon gar nicht, wenn man großmäulig behauptet hat, dass das 2. Jahr besser würde als das erste...</span><br>-------------------------------------------------------
    Ach nein? Der Einzige, der mal nicht Meister wurde, und nicht gegangen worden ist, war Ottmar Hitzfeld einmal 2002 (also die Saison nach dem CL-Sieg, und man konnte bis zum letzten Spieltag noch Meister werden), und einmal 2007, als selbst er nicht vermochte, die Mannschaft noch in die CL-Quali zu führen, nachdem er sie von Magath übernommen hatte, was gleichzeitig auch den Startschuss für die gewaltigen Investitionen in die Mannschaft bedeutete.


    Van Gaal hätte das zweite Jahr nur mit dem CL-Titel toppen können, es ist mir nicht bekannt, dass er das jemals behauptet hätte, dass das zweite Jahr besser würde, es wäre auch völlig durchgeknallt so etwas nach einer derartigen Saison zu behaupten.


    Haben sich im Verein alle lieb, hat es meist nicht gelaufen, genauso wenig, wie wenn sie sich gegenseitig zerfleischt haben, und der FC Hollywood aufkam (Ersteres haben wir jetzt wieder bei Heynckes, letzteres hatten wir unter van Gaal). Eine gesunde Mischung aus alledem war immernoch am produktivsten. Siehe 2001, als Beckenbauer nach dem Lyon-Spiel die Spieler erst mit "Scheiß-Mannschaft" derart bei der Ehre zu packen wusste, dass sie den Turbo einlegten. Dafür muss man ihm Heute noch dankbar sein, auch wenn Effe es ihm immernoch übel nimmt.

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Das Problem des FCB liegt für meine Begriffe derzeit darin, das zum Beispiel ein BVB gezwungenermaßen die Zeit und letzten Endes aber auch das Glück hatte, ein alternatives Konzept zu verfolgen mit dem man jetzt DM geworden ist. Wie tragfähig dieses Konzept für die weitere sportliche Entwicklung in 3 Wettbewerben tatsächlich ist, und ob man nicht irgendwann doch wieder in die üblichen Verhaltensmuster zurückfällt muss sich erst noch zeigen.
    Zunächst jedoch wird ein FCB ständig an dieser Entwicklung gemessen - und das ist nicht in Ordnung. Weil viel mehr Aufwand jeglicher Art getrieben werden muss um oben zu bleiben als dorthin zu kommen.</span><br>-------------------------------------------------------


    Das ist richtig. Das große Problem ist, wenn ihr jetzt mal Meister geworden seid, war das alle Erwartungen übertreffend, da fällt es dann auch unter den Tisch, dass man in Europa nix gerissen hat. Der FCB hat aber eben den Anspruch, und der Trainer die Pflicht, alle zwei Jahre Meister werden zu müssen. Dazu auch noch in Europa möglichst weit zu kommen (sprich mindestens Viertelfinale), und den Pokal nebenbei auch noch anzuvisieren. Ließe man diese beiden anderen Hochzeiten links liegen, könnte man in der BL auch eine heißere Sohle aufs Parkett schwingen ;-)

  • vGaal mußte nun ganz sicher nicht gehen, weil er im Jahr 2 nicht die CL gewinnen oder das Double verteidigen konnte ...
    er mußte gehen, weil die CL-TEILNAHME ernsthaft in Gefahr war..dazwischen liegen mehrere Welten...


    deswegen mußte auch Klinsmann gehen oder -wegen des frühen Zeitpunktes in der Saison damals ziemlich hysterisch..- Magath...


    und das sind nachzuvollziehende Gründe...insbesondere weil zB ein vGaal ja auch sehenden Auges mit seiner Hurra-oder-Tod-Spielweise in die Katastrophe geschlittert wäre...



    hat jetzt aber gar nicht so viel mit Dortmund zu tun ...zu den Unterschieden zw Dortmund u Bayern und den Zwängen hat wolfjo alles gesagt....

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Natürlich kann man auch beim FcB was entwickeln. </span><br>-------------------------------------------------------


    Man kann beim FCB nur dann was entwickeln, wenn man mind. einen Titel pro Jahr holt und mind. Platz 3 erreicht.
    Wie toll man hier die letzten Jahre entwickeln konnte, sah man daran, wie viele untersch. Trainer mit untersch. Spielkonzepten hier anheuerten. Der eine wollte selbst nicht mehr, der andere spielte zuviel Ergebnisfußball, der andere wusste gar nicht was er tat, der eine war einfach böse und unser aktueller Trainer ist ein altbekannter Freund des Vereins.


    Ein durchdachtes Muster kann man hier wirklich nicht drin erkennen, außer das zweijährliche Geldbörsen öffnen...


    Desweiteren muss man bei einer Entwicklung/Umbruch auch mal in Kauf nehmen können, dass man sportl. Ziele verpassen kann.


    Das alles ist mit Dortmund überhaupt nicht zu vergleichen. Da wurde von Klopp Schritt für Schritt eine Mannschaft aufgebaut und wer nicht ins Konzept passte, musste gehen. Man hatte/hat auch die Geduld diesen Weg zu gehen, etwas was uns völlig fremd ist. Desweiteren waren die erbärmlichen Auftritte in der EL und CL alles andere als Sägen an Klopps Trainerstuhl. Man weiß einfach die Lage realistisch einzuschätzen....



    Der Diver und ne Topmannschaft hinterlassen? Das war taktisch ein Hühnerhaufen, dem man grundlegende Dinge wieer beibringen musste...

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • van gaal musste gehen, weil die fronten zwischen ihm und uli verhärtet waren...
    zwischen den welten hingen nerlinger und kalle, die bis zum rand des abgrundes den trainer halten wollten...
    ich glaube kaum, dass man van gaal rausgeschmissen hätte, wenn die stimmung zwischen allen beteiligten gut gewesen wäre...
    so dämlich ist nichtmal unser vorstand, wenn er die damalige situation rein sportlich betrachtet hätte...


    in der hinserie mit vielen handicaps ( verletztenliste, wm ), dazu ein bvb in überragender form...
    in der rückserie waren wir sogar tabellenführer...

    -> Becks84 ( TM ) - USER, BAYER, LEGENDE! <-

  • vGaal war schon nach dem Trainingslager nicht nur mit Hoeness, sondern bereits mit Nerlinger und KHR zerstritten...selbst Nerlinger, der ja eigentlich nie irgendwas sagte, hat später zugegeben, dass seit der Kraft für Butt -Entscheidung ein Bruch zwischen ihm und vGaal entstanden war...der sportliche Mißerfolg tat dann sein übriges...alle wirklich wichtigen Spiele hat man ja - mit Ausnahme gegen Leverkusen- verloren...gegen Dortmund, in Hannover, Pokal gegen Schalke, Heimspiel Mailand...
    was war daran denn erhaltenswert ?


    das Auswärtsspiel in Mailand war das Beste...das hat man sich dann im Heimspiel mit der wahnsinnigen zweiten HZ und der Offensive bis in den Tod selber kaputt gemacht..durchaus auch dank des Trainers...


    wie gesagt, bei allen Verdiensten vGaals, er hat es dann überzogen mit seiner Sturkopf-Philosophie...


    ach ja...Dortmund...
    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Man hatte/hat auch die Geduld diesen Weg zu gehen, etwas was uns völlig fremd ist. </span><br>-------------------------------------------------------


    Tja, welche Geduld brauchte Dortmund eigentlich mit Klopp ????
    er übernahm eine Mannschaft aus dem Niemandsland, führte sie auf Platz 6 (unglücklich) und dann auf Platz 5 . Das war doch- mindestens- völlige Zielerfüllung von Anfang an. Was war denn da zu dulden ?


    Bayern kann es sich nicht leisten - in mehrfacher HInsicht-, die CL auszulassen, ohne dass das äußerst unschöne Bremsspuren hinterliesse....das sind minimum 20 , eher 25 Mio Mio alleine für die Vorrunde...bei unseren Kosten von über 100 Mio ist das absolut essentiell inzwischen...
    mir ist es ein Rätsel, wie man hier immer wieder glauben kann, Bayern könnte sich eine mehrjährige Umbruch-Phase mit evtl wiederholtem Scheitern an der CL Quali leisten...


    Barcelona konnte sich langen erfolglosen Jahre leisten..bei denen spielen nämlich anscheinend 400 Mio Schulden keine Rolle...Bayern wäre an sowas kaputt gegangen...
    Dortmund übrigens bekanntermaßen auch, wenn nicht alle möglichen Leute auf Geld verzichtet hätten...die Probe aufs Exempel möchte ich in München nicht machen...

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Der FCB hat aber eben den Anspruch, und der Trainer die Pflicht, alle zwei Jahre Meister werden zu müssen. Dazu auch noch in Europa möglichst weit zu kommen (sprich mindestens Viertelfinale), und den Pokal nebenbei auch noch anzuvisieren. </span><br>-------------------------------------------------------


    Es stimmt natürlich, dass der Erfolgsdruck bei einem Bayerntrainer ungleich höher ist als z.B. in Dortmund, wo eine geforderte Platzierung eigentlich gar nicht existiert. Allerdings ist es dem FCB auch in den letzten Jahren nicht gelungen, eine wirkliche Vereinsphilosophie zu entwickeln und die Trainer nach dieser Vereinsphilosophie auszusuchen. Typisches Beispiel war auch vGaal, der ja erst mal feststellte, dass er so einige Spieler nicht brauchen konnte, weil sie nicht in sein Spielsystem passen würden. ( eine Aussage, die eigentlich schon ein Unding ist!) Ebenso wenig wurde der Kader nach klaren Zielvorstellungen aufgebaut und verbessert. Wenn man sich mal die Transfers der letzten Jahre anschaut, so wurden doch die "großen" Transfers nur gemacht, wenn in der Saison davor sportlicher Misserfolg zu verzeichnen war. Es gab auch Jahre, wo der Kader auch in der Breite nicht systematisch verbessert wurde, sondern wo keiner geholt wurde bzw. Spieler wie Braafheid, Pranjic, Oddo etc., wo hinterher eigentlich keiner wusste, aus welcher Überlegung heraus sie verpflichtet wurden. Also solange der Verein da nicht mehr Eigenprofil entwickelt, wird man immer zu sehr von einzelnen Trainern geprägt. Wäre vielleicht auch mal an der Zeit, einen anderen Weg zu gehen. Dazu braucht es aber eines Sportdirektors mit Visionen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir den haben.

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  • Ich glaube, es wird langsam Zeit mal wieder die Kurve Richtung DO zu kriegen... ;-)


    Damit das allerdings nicht zu abrupt passiert stelle ich Euch mal den Link zu unserer heutigen Spieltags-PK rein:
    http://www.sportlive-tv.de/ind…-spiel-1-fc-nuernberg-bvb


    Was das nun mit der Begründung auf sich hat? Ganz einfach: hier wird im Zusammenhang mit einer Verpflichtung Klopps durch den FCB immer wieder argumentiert, er würde nicht zu diesem Verein passen - Jeder, der diese Meinung vertritt, wird sich vermutlich anschließend bestätigt fühlen...
    Aber Vorsicht, die PK dauert beinahe eine halbe Stunde. :)

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">van gaal musste gehen, weil die fronten zwischen ihm und uli verhärtet waren...
    zwischen den welten hingen nerlinger und kalle, die bis zum rand des abgrundes den trainer halten wollten...
    ich glaube kaum, dass man van gaal rausgeschmissen hätte, wenn die stimmung zwischen allen beteiligten gut gewesen wäre...
    so dämlich ist nichtmal unser vorstand, wenn er die damalige situation rein sportlich betrachtet hätte...


    in der hinserie mit vielen handicaps ( verletztenliste, wm ), dazu ein bvb in überragender form...
    in der rückserie waren wir sogar tabellenführer...</span><br>-------------------------------------------------------


    Unbestritten the_sam ;-)

    Oh Well. Whatever. Nevermind.