Tigerentenclub Dortmund

  • Bitte? Es ist also keine Strategie, seine besten Spieler zu halten, um damit größtmöglichen, sportlichen Erfolg zu haben, der wiederum Mehreinnahmen garantiert, die sich bedingt durch steigende Medienpräsenz skaliert? Also ich bin ja wahrlich niemand, der unsere Transferfenster der letzten 2, 3 Jahren völlig kritikfrei betrachtet, aber das ist wirklich lächerlich. Sorry....

    Dortmund ist an einem Punkt, wo das aber nicht mehr geht. Die bekommen die Spieler gar nicht erst, wenn nicht von vorn herein klar ist, dass die nach zwei, drei Jahren wieder gehen. Genau aus dem Grund, bekommen wird diese Spieler auch nicht. Weil wir sie nicht gehen lassen wollen, wir aber nicht mehr das Ende der Nahrungskette sind.


    Und wir stehen im Moment am Scheideweg. Aktuell droht uns aber genau das, nämlich dass noch mehr Spieler ohne Ablöse gehen und wenn Rummenigge das bei Alaba als Super-GAU bezeichnet, kannst du mir nicht 6 Monate später erklären, dass es Strategie sei, diese Spieler zu halten bis sie ohne Ablöse wechseln. Strategie war es bisher, niemanden zu verkaufen, weil wir wussten, dass die Spieler am Ende hier verlängert haben, oder dann dem Karriereende nahe sind. Aber Spieler im besten Alter zu verlieren, ist garantiert keine Strategie. Bisher haben wir aber keine Antwort darauf.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Strategie war es bisher, niemanden zu verkaufen, weil wir wussten, dass die Spieler am Ende hier verlängert haben

    Woher wussten wir das denn von vornherein bei Ribéry und Lewandowski? Das war letztlich dasselbe Gezocke wie bei Alaba, nur war es da gut ausgegangen.

  • Dortmund ist scheiße und der Frettchenmann ist ne Lachnummer.


    Wir sollten trotzdem aufpassen, der BVB hat einen sehr starken Kader. Wahrscheinlich wird Haaland noch ein paar Prozent draufpacken, das reicht dann schon um ernster Meisterkandidat zu sein. Mentalität bringt er halt auch mit.


    Wir, der große FCB, der immer mit seinem Festgeldkonto angegeben hat, stehen mehr oder minder völlig blank da (siehe Vereinskommunikation) und haben (laut Medien) starke Probleme mit den Vertragsverhandlungen wegen ein paar Millionen Euro im Jahr mehr oder weniger.


    Nochmal: Wir der große FCB, der seit gefühlt 20 Jahren jedem sagt, wie toll er wirtschaftet.


    Der BVB wird bald im Geld schwimmen, wenn sie das machen was sie am besten können: Verkäuferverein spielen.

    Wir nicht.


    Das ist die Wahrheit, oder?

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  • Der BVB wird bald im Geld schwimmen, wenn sie das machen was sie am besten können: Verkäuferverein spielen.

    Wir nicht.


    Das ist die Wahrheit, oder?

    Sorry, das ist einfach Schmarrn.


    Auch Dortmund hat wegen Corona äußerst empfindliche Umsatzeinbußen. Aber natürlich tun sie sich jetzt etwas leichter am Transfermarkt, weil sie ein Top-Talent für gutes Geld verkauft haben.


    Wir hingegen bekommen die Spieler, die wir eigentlich verkaufen wollen, derzeit nicht los. Das ist eigentlich unser aktuelles Problem.

  • Der BVB wird bald im Geld schwimmen, wenn sie das machen was sie am besten können: Verkäuferverein spielen.

    Wir nicht.


    Das ist die Wahrheit, oder?

    Der BVB schwamm auch schon nach den Verkäufen von Dembele, Aubameyang oder Pulisic im Geld, Aber hat sie das sportlich weiter gebracht? Mit Sancho verlässt sie der zusammen mit Haaland beste Spieler im Kader und es ist mehr als fraglich ob sie diesen Qualitätsverlust auffangen können, denn das wäre ja das entscheidende Kriterium um uns sportlich auf die Pelle zu rücken und nicht die Frage ob sie ein prall gefülltes Konto haben.

  • Mal ganz unabhängig von den Zecken betrachtet kann es nie schaden ein wenig mehr Demut an den Tag zu legen,denn wer weiß schon wie lange man sich noch auf den Lorbeeren vergangener Tage ausruhen kann. Geht es mit Corona so weiter, dann kann dieser Mist uns schneller um die Ohren fliegen, als viele glauben. Topspieler können dann eventuell nicht mehr gehalten werden, oder nur durch Gehälter jenseits der Vernunft (was sich ja jetzt schon teilweise abzeichnet) und wir könnten auch irgendwann gezwungen sein unsere Strategie zu verändern. Man kann wirklich nur hoffen, dass wir den Schaden einigermaßen begrenzen können. Gerade im Bereich Scouting sehe ich uns (egal was Dortmund macht) nicht auf internationalem Topniveau.

  • Sorry, das ist einfach Schmarrn.


    Auch Dortmund hat wegen Corona äußerst empfindliche Umsatzeinbußen. Aber natürlich tun sie sich jetzt etwas leichter am Transfermarkt, weil sie ein Top-Talent für gutes Geld verkauft haben.


    Wir hingegen bekommen die Spieler, die wir eigentlich verkaufen wollen, derzeit nicht los. Das ist eigentlich unser aktuelles Problem.

    Dazu kommt ebenfalls, dass unser Kader vermutlich deutlich kostspieliger ist.

  • Dortmund ist an einem Punkt, wo das aber nicht mehr geht. Die bekommen die Spieler gar nicht erst, wenn nicht von vorn herein klar ist, dass die nach zwei, drei Jahren wieder gehen. Genau aus dem Grund, bekommen wird diese Spieler auch nicht. Weil wir sie nicht gehen lassen wollen, wir aber nicht mehr das Ende der Nahrungskette sind.


    Und wir stehen im Moment am Scheideweg. Aktuell droht uns aber genau das, nämlich dass noch mehr Spieler ohne Ablöse gehen und wenn Rummenigge das bei Alaba als Super-GAU bezeichnet, kannst du mir nicht 6 Monate später erklären, dass es Strategie sei, diese Spieler zu halten bis sie ohne Ablöse wechseln. Strategie war es bisher, niemanden zu verkaufen, weil wir wussten, dass die Spieler am Ende hier verlängert haben, oder dann dem Karriereende nahe sind. Aber Spieler im besten Alter zu verlieren, ist garantiert keine Strategie. Bisher haben wir aber keine Antwort darauf.

    Dortmund ist diesen Weg aber ganz bewusst gegangen, weil sie eben nicht die Gehälter zahlen wollten, um etablierte Spieler dauerhaft zu halten. Das war ihnen wohl einfach zu riskant, dass dadurch im negativen Falle das rückwärtige Trend wieder einsetzt. Die sind da wohl noch ein wenig sehr gebrandmarkt aus den frühen 2000er Zeiten, als Geld einfach nur so aus dem Fenster geworfen worden ist, mit den bekannten Folgen.


    Und wir stehen keineswegs am Scheideweg. Wir agieren, wie wir schon immer agiert haben: Nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt. Das war schon immer das Credo und damit haben wir uns VOR Corona zu einem Top5 Verein in Europa gearbeitet, natürlich mit Höhen und Tiefen. Dass WÄHREND und noch eine Weile NACH Corona die Gelduhren im Fußball ein wenig anders ticken werden, außer dir pumpt Investor X fleißig Geld in den Verein, steht ja außer Frage. Aber diese Vereine gab es davor auch schon und auch da konnten wir uns erfolgreich zur Wehr setzen. Es mag zwar so kommen, dass wir die kommenden Jahre etwas kleinere Brötchen werden backen müssen, dann ist das eben so. Das liegt dann aber Mitnichten an unserer Ausrichtung, sondern an äußeren Einflüssen, die auch nicht Elon Musk, Steve Jobbs und Jack Ma in Personalunion hätten vorher sehen können. Wenn wir unseren Weg weiter gehen, werden wir auch hier wieder an Erfolge anknüpfen können. Wir sollten uns alle mal von dem Gedanken verabschieden, dass wir auf immer und ewig dieses Standing haben werden, was wir aktuell (noch) haben. Dieses wirtschaftliche vernünftige Handeln ist mir aber allemal lieber, als am Tropfe irgendeines Investors zu hängen, oder wie im Falle der Spanier wirtschaftliches Kamikaze zu vollziehen.


    Das ist alles kein Super-Gau, sondern schlicht der Weg, der uns erst zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Diesen zu verlassen, nur um möglicherweise in aktuell verrückten Zeiten noch verrücktere Dinge mitzumachen, wäre der wirkliche Super-Gau.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Auch Dortmund hat wegen Corona äußerst empfindliche Umsatzeinbußen. Aber natürlich tun sie sich jetzt etwas leichter am Transfermarkt, weil sie ein Top-Talent für gutes Geld verkauft haben.

    Eben. Als wir vorletzte Saison 9 Mio. Gewinn erwirtschaftet haben, haben die über 40 Mio. Minus gemacht. Dazu haben die mindestens so hohe Zuschauereinnahmeverluste wie wir, vielleicht sogar noch mehr, das Stadion ist ja größer und meist auch ziemlich voll, aber keine Ahnung, ob deren 8.000 Plätze mehr unsere ggf. teureren Tickets aufwiegen. Am Ende kommt's dann wohl ca. aufs Gleiche hinaus. Von den 85 Mio. € für Sancho gehen Steuern ab, es gehen 10-15% an Manchester City und gleichzeitig haben sie schon 30 Mio. in Malen investiert (der nicht mal ein richtiger Sancho-Nachfolger ist) und geben vielleicht noch mal 30-35 Mio. für Demiral aus. Ansonsten haben sie Kobel für über 15 Mio. geholt und Halstenberg steht auch kurz bevor, für ca. 10 Mio.


    Von der Sancho-Kohle wird am Ende nicht viel übrig bleiben. Im Grunde machen sie es ja richtig, indem sie Spieler von dem Geld kaufen, gleichzeitig ist das aber auch wieder diese Sackgasse, in der sie sich seit Jahren befinden: Talente wie Malen (der in meinen Augen nicht so einen hohen Wiederverkaufswert hat wie Sancho oder Haaland) plus gehobener Durchschnitt wie Halstenberg.


    Dazu kommt noch, dass die bis zum Dembele-Transfer nie wirklich Gewinn mit ihren krassen Ablösen erzielt haben, weil sie die Kohle immer 1 zu 1 (teilweise sogar mehr als sie durch Transfers eingenommen habe) reinvestiert haben, oftmals für Gurken wie Schürrle oder Schulz. Dazu mussten (müssen?) sie viel Geld für ihre Schuldentilgung aufwenden. Bis die uns finanziell wirklich gefährlich werden könnten, müssten noch viele Jahre ins Land gehen. Wir haben halt immer konstant Wachstum erwirtschaftet, während deren Umsätze um 100 - 200 Mio. € im Jahr schwanken, weil nie klar ist, ob sie wirklich jeden Sommer für so viel Geld einen Spieler abgeben können. Fehlt der 100 Mio. Abgang, geht denen mal eben ein Viertel oder Fünftel Umsatz flöten. Sogar ohne Corona.


    Und selbst wenn Haaland keine 75 Mio. AK, sondern eine 100 Mio. AK hat: Dann werden sie 40-50 Mio. für einen Nachfolger hinlegen müssen, weil sie ausgepresst werden, weil jeder weiß, wie viel Geld sie eingenommen haben. Mal richtig viel Geld, von dem auch etwas bleibt, würden sie wohl nur machen, wenn diesen Sommer jemand 175 Mio. für Haaland hinlegen würde. Aber selbst davon können sie nicht auf Jahre damit kalkulieren, ihren Gehaltsetat empfindlich zu erhöhen, was sie aber müssten, wenn sie ein Top-Verein werden wollen.


    Das ist halt eben deren Problem und das unterscheidet sie von Vereinen wie uns. Den Weg haben sie bewusst gewählt, klar. Aber damit spielen sie halt auch bewusst die zweiten Geige.

  • Kleine Korrektur:

    Aufgrund des großen Verlustvortrags werden die auf den Netto Gewinn für Sancho keine Steuern zahlen müssen

    Okay. Ändert dann im Endeffekt aber ohnehin nicht viel. Stattdessen zahlen die ja z. B. die höchsten Beraterhonorare in ganz Deutschland, was einfach an der hohen Fluktuation in deren Kader liegt.

  • Dazu haben die mindestens so hohe Zuschauereinnahmeverluste wie wir, vielleicht sogar noch mehr, das Stadion ist ja größer und meist auch ziemlich voll, aber keine Ahnung, ob deren 8.000 Plätze mehr unsere ggf. teureren Tickets aufwiegen.

    Ich glaube nicht, dass Dortmund mehr Zuschauereinnahmen hat als wir. Eher im Gegenteil.


    Man darf nie vergessen, dass das Stadion in Dortmund eigentlich sogar kleiner ist als die AA (siehe internationale Spiele).

    Die packen nur die Stehplätze dichter.


    Aufgrund der höheren Zahl Stehplätze bei Dortmund (=niedrigerer Ticketpreis) und der vielen hochpreisigen Karten bei uns (Logen, VIP-Bereich, Business Seats etc.) bin ich mir sicher, dass wir pro Heimspiel mehr einnehmen als Dortmund.

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  • Die Vergleiche zwischen beiden Klubs greifen halt nicht, weil die Voraussetzungen ganz andere sind. Ebenso die Zielsetzungen.


    Dass deren Transfers nicht immer sitzen, um es vorsichtig zu formulieren, ist ohne Frage richtig. Das tun sie bei uns aber auch nicht. Worin sich beide Klubs aber unterscheiden, ist nun mal die Tatsache, dass Dortmund mit deren Spielern Geld verdient. Nicht zu knapp. Wir gucken bei unseren "Problemfällen" halt ordentlich in die Röhre, weil die Spieler am längeren Hebel sitzen. Ich denke schon, dass man da als FCB auch feststellen kann, dass man da Nachholbedarf hat. Auch wenn der Verkauf nicht Teil unserer Strategie war, so wird man in Zukunft nicht drum herum kommen, denn das Geld fehlt halt dann, um einen Nachfolger kaufen zu können. Ein Verein wie Bayern kann es sich nicht leisten nur auf den Campus zu setzen, oder zu hoffen, dass man Plätze mit ein paar Leihen besetzt bekommt. IMHO ist das eigentlich das größte Eingeständnis, dass bei unserer Kaderplanung einiges im Argen liegt. Vereine dieser Größenordnung verleihen eigentlich nur, aber leihen nicht, es sei denn es gibt besondere Umstände. Bei uns gehört das jetzt zum alljährlichen Geschäft.


    Das finde ich dann schon arg fragwürdig und man wäre darauf vielleicht nicht angewiesen, würde man den ein oder anderen Spieler eben vorher verkaufen. So richten es mal wieder Leihen und es werden Spieler als Neuzugänge präsentiert, die bereits seit mehreren Jahren hier spielen.


    Sowas habe ich von Dortmund oder überhaupt einem anderen Verein noch nicht gehört. Nur bei uns verkauft man solchen Unsinn als Teil der Planung.

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  • Bei jedem Heimspiel ohne Zuschauer verliere der BVB rund vier Millionen Euro.


    https://www.google.de/amp/s/ww…itik-corona-reaktion/amp/


    Karl-Heinz Rummenigge nennt jetzt in diesem Zusammenhang konkrete Zahlen und spricht von einem Verlust von ca. 4 Mio. Euro pro Heimspiel ohne Fans.


    https://fcbinside.de/2021/02/0…-pro-heimspiel-ohne-fans/


    Kommt offenbar auf ziemlich genau das Gleiche pro Heimspiel hinaus.

  • Ist wohl immer eine Frage, was da alles mit eingerechnet wird.


    Bei uns sind da ja einiges an Sponsorenplätzen dabei. Das ist zwar sicher auch in Dortmund so, aber bei unseren Sponsoringeinnahmen dürfte das bei uns eine andere Größenordnung sein. Ist aber natürlich schwer zu rechnen, weil das in den Sponsoringverträgen mit eingerechnet ist. Die Frage ist, ob die Sponsoren-Zahlungen reduziert werden, wenn die Tickets wegen Corona nicht genutzt werden können.



    Um solche Effekte bereinigt würde die Statistik sicher zu unseren Gunsten ausfallen.

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  • Hatte nicht aber jemand erst die Tage Zahlen gepostet, wonach die Sponsoreneinnahmen im Vergleich zum Vorjahr exakt die selben gewesen waren?

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  • Hatte nicht aber jemand erst die Tage Zahlen gepostet, wonach die Sponsoreneinnahmen im Vergleich zum Vorjahr exakt die selben gewesen waren?

    Es kennt aber keiner die genauen Verträge.


    Es kann ja sein, dass in den Sponsoring-Verträgen nur ein "Erstzugriffsrecht" für die Karten verankert ist und die Karten dann separat vom Sponsor erworben werden. In dem Fall bleiben die Sponsoring-Einnahmen gleich, die Ticketeinnahmen sinken aber.

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  • Ist von außen auf jeden Fall schwer zu bewerten. In meiner einfachen Welt heißt das einfach, dass man 4 Mio. € weniger pro Heimspiel einnimmt als man es normalerweise täte. Unabhängig der Zusammensetzung.