Tigerentenclub Dortmund

  • "Extrem negative Stimmung" beim BVB
    München - Im Sommer schien sich in Dortmund alles zum Guten zu wenden. Der neue Trainer Thomas Doll hatte den BVB nach unruhigem Frühjahr noch auf Platz neun geführt.


    Anschließend investierte der noch vor nicht allzu langer Zeit fast bankrotte Klub 7,6 Millionen Euro in neue Hoffnungsträger.
    Die Vorbereitung machte große Hoffnung, dass insbesondere Jakub Blaszczykowski, Diego Klimowicz und Mladen Petric das chronische Offensivproblem des BVB würden beheben können.
    Nun ist die Saison gerade drei Monate alt, doch bei den Schwarz-Gelben ist längst Ernüchterung eingekehrt. Trainer Doll steht bereits dermaßen in der Kritik, dass selbst seriöse Medien das Ende seiner Zeit bei den Schwarz-Gelben für absehbar halten.
    Watzke hält sich bedeckt
    So schreibt die "Süddeutsche Zeitung", dass Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schon mögliche Nachfolgekandidaten kontaktiert haben soll.
    Watzke selbst hielt sich dazu auf Sport1.de-Nachfrage bedeckt. "Ich werde mich dazu nicht öffentlich äußern", meinte er. "Auf diese Weise kann ich Ihnen versichern, dass es keine Dissonanzen zwischen Thomas Doll und mir gibt."
    "Gefühlte Niederlage"
    Nichtsdestotrotz finden sich die Dortmunder nach dem dürftigen 1:1 gegen Eintracht Frankfurt, einer weiteren "gefühlten Niederlage", als Tabellendreizehnter mehr denn je in dem grauen Liga-Mittelmaß wieder, das sie so dringend verlassen wollten.


    In den vergangenen acht Bundesligaspielen landeten die Westfalen lediglich einen Erfolg, ein 2:1 am 5. Oktober gegen den VfL Bochum.
    "Wir kommen in dieser Saison nicht vom Fleck", gesteht Torhüter Roman Weidenfeller. "Eine richtige Erklärung habe ich nicht."
    Negative Stimmung
    Mladen Petric, mit sechs Toren mit Abstand bester Neuzugang, macht im "Kicker" die "extrem negative Stimmung im Umfeld, aber auch im Verein", für die durchwachsenen bis blutleeren Darbietungen der Mannschaft verantwortlich.
    Um ambitioniert oben mitspielen zu können, ergänzte der Kroate in den "Ruhr Nachrichten", müsse "etwas passieren": "Ich hätte nichts gegen Verstärkungen im Winter."
    Ein kaum verkappter Vorwurf an die sportliche Leitung um Doll und Sportdirektor Michael Zorc, die die aktuelle Kaderzusammenstellung zu verantworten haben.
    Leere Drohung
    Der Trainer hatte in der Vorwoche nach dem 1:2 in Hannover angekündigt, "andere Saiten aufziehen" und "arrivierte Spieler auf die Tribüne setzen" zu wollen.
    Der Ankündigung folgte jedoch lediglich die Versetzung der in der Mannschaftshierarchie nicht sonderlich weit oben angesiedelten Nelson Valdez (39 Spiele, 2 Tore für den BVB) und Delron Buckley (40, 0) auf die Bank.
    Nach 30 bzw. 62 Minuten fanden sich auch diese beiden gegen Frankfurt auf dem Platz wieder. Die "Bild" betitelte Doll daraufhin als "Dampfplauderer", hinter dessen Worten zu wenig Taten steckten, um Glaubwürdigkeit zu vermitteln.
    Leidenschaft bemerkenswert
    Zumal er sich alle Mühe gab, das Remis gegen die Hessen schönzureden, weil er "Leidenschaft und Engagement" bei seiner Mannschaft gesehen hatte. Andere Trainer setzen diese beiden Dinge bei Berufsfußballern voraus.
    "Mein Kader ist nicht groß genug, dass ich mir leisten könnte, Arrivierte auf die Tribüne zu verbannen", erklärte der Trainer später seine wenig einschneidenden Personalmaßnahmen.
    Dass Lars Ricken weiterhin ohne Not in der zweiten Mannschaft geparkt wird, gibt bei dieser Aussagen zu denken.
    Ebenso wie der Umstand, dass die ohne große Widerstände abgegebenen Steven Pienaar (FC Everton), Ebi Smolarek (Racing Santander) und Nuri Sahin (Feyenoord Rotterdam) in neuer Umgebung zu konstant guter Form auflaufen.
    Auf taube Ohren
    Dolls intern geäußerter Wunsch nach Aufrüstung des Kaders im Winter stoße bei Geschäftsführer Watzke auf taube Ohren, schreibt die "Süddeutsche Zeitung".
    Vor dem Hintergrund, dass die Verträge von Doll und auch Zorc im Sommer 2008 auslaufen, besäße diese Haltung durchaus Bedeutung. Watzke hatte stets betont, eine mögliche Verlängerung "vom sportlichen Erfolg" abhängig zu machen.
    Da dieser derzeit eher in bescheidenem Maß bei den Westfalen zu Hause ist, scheint die Perspektive der sportlichen Leitung des BVB überschaubar.
    Martin van de Flierdt

    0

  • Borussia Dortmund und Lars Ricken haben sich auf ein nahes Ende des bestehenden Lizenzvertrages geeinigt, gehen aber weiter gemeinsame Wege. Der Profi des Fußball-Bundesligisten wird vom 1. Januar 2008 an Mitarbeiter der BVB-Geschäftsstelle. In der Verwaltung wird der 31-Jährige ein 18-monatiges Trainee-Programm in allen Bereichen durchlaufen. Danach soll er eine feste Aufgabe voraussichtlich im Bereich Marketing übernehmen.


    In diesem Zusammenhang wird der bestehende Profivertrag mit Ricken zum 31. Dezember 2007 aufgelöst. Er verstärkt bis zum 30. Juni 2009 die Regionalliga-Mannschaft der Borussia, für die er bereits seit Beginn der laufenden Saison regelmäßig im Einsatz ist. «Ich freue mich, dass ich meine berufliche Zukunft auch nach dem Karriere-Ende bei meinem Club fortsetzen werde», wird Ricken am Montag in einer Mitteilung des BVB zitiert.


    Allerdings sieht die Vereinbarung vor, dass Ricken bei einem interessanten Angebot aus dem Profibereich vom BVB beurlaubt wird.
    Der gebürtige Dortmunder, der 1990 zur Borussia kam und insgesamt 16 Mal für die Nationalmannschaft spielte, würde seine Tätigkeit als BVB-Angestellter dann nach dem Ende eines solchen Engagements wieder aufnehmen. «Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich sehr gerne noch einmal eine neue sportliche Herausforderung im Profibereich annehmen würde», sagte Ricken.


    Der Mittelfeldspieler genießt nicht nur bei den Dortmunder Fans einen guten Ruf. Mit wichtigen Toren trug er zum Höhenflug des Vereins in den späten 90er Jahren bei. So erzielte er im Mai 1997 im Champions-League-Finale gegen Juventus Turin das alles entscheidende 3:1. Unter der Regie von Thomas Doll konnte sich Ricken aber nicht mehr durchsetzen: Der BVB-Trainer strich ihn zu Saisonbeginn aus dem Kader.


    :D:D:D:D:D

    0

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Borussia Dortmund und Lars Ricken haben sich auf ein nahes Ende des bestehenden Lizenzvertrages geeinigt, gehen aber weiter gemeinsame Wege. Der Profi des Fußball-Bundesligisten wird vom 1. Januar 2008 an Mitarbeiter der BVB-Geschäftsstelle. In der Verwaltung wird der 31-Jährige ein 18-monatiges Trainee-Programm in allen Bereichen durchlaufen. Danach soll er eine feste Aufgabe voraussichtlich im Bereich Marketing übernehmen.


    In diesem Zusammenhang wird der bestehende Profivertrag mit Ricken zum 31. Dezember 2007 aufgelöst. Er verstärkt bis zum 30. Juni 2009 die Regionalliga-Mannschaft der Borussia, für die er bereits seit Beginn der laufenden Saison regelmäßig im Einsatz ist. «Ich freue mich, dass ich meine berufliche Zukunft auch nach dem Karriere-Ende bei meinem Club fortsetzen werde», wird Ricken am Montag in einer Mitteilung des BVB zitiert.


    Allerdings sieht die Vereinbarung vor, dass Ricken bei einem interessanten Angebot aus dem Profibereich vom BVB beurlaubt wird.
    Der gebürtige Dortmunder, der 1990 zur Borussia kam und insgesamt 16 Mal für die Nationalmannschaft spielte, würde seine Tätigkeit als BVB-Angestellter dann nach dem Ende eines solchen Engagements wieder aufnehmen. «Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich sehr gerne noch einmal eine neue sportliche Herausforderung im Profibereich annehmen würde», sagte Ricken.


    Der Mittelfeldspieler genießt nicht nur bei den Dortmunder Fans einen guten Ruf. Mit wichtigen Toren trug er zum Höhenflug des Vereins in den späten 90er Jahren bei. So erzielte er im Mai 1997 im Champions-League-Finale gegen Juventus Turin das alles entscheidende 3:1. Unter der Regie von Thomas Doll konnte sich Ricken aber nicht mehr durchsetzen: Der BVB-Trainer strich ihn zu Saisonbeginn aus dem Kader.


    :D:D:D:D :D</span><br>-------------------------------------------------------


    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/22/MLS_Logo.gif


    :D:D:D

    0

  • Na, na, na... nich` gleich wieder schwarz sehen... aber mehr als ein Unentschieden traue ich denen auch nicht zu... ;-)

    0

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">das war doch mal ein schöner abschluss der heimspiele,jetzt noch in wolfsburg was holen und die hinrunde wäre so halbwegs gerettet.</span><br>-------------------------------------------------------


    das die mannschaft nicht schlecht ist konnte man schon gegen uns oder dem vfb erkennen. das 6:1 und das ergebnis in stuttgart letzte woche bestätigen doch indirekt, dass die mannschaft potenzial hat. und wenn frei endlich wieder zurückkommt, haben sie einen knipser der die tore auch mal macht!

    0

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">das war doch mal ein schöner abschluss der heimspiele,jetzt noch in wolfsburg was holen und die hinrunde wäre so halbwegs gerettet.</span><br>-------------------------------------------------------


    Was heisst hier "halbwegs gerettet"? Die ist doch schon gerettet... immerhin habt ihr mit den Abstiegsplätzen ja nichts mehr zu tun. :D


    Nein, jetzt mal im Ernst... mit Kehl gewinnt euer Spiel an Struktur. Das ist schon ein guter Kicker. Wäre da nicht die alte Geschichte und seine grosse Verletzungsanfälligkeit.... wäre er glatt ein Mann für die Bayern. :P

    0

  • "Einer geht noch, einer geht noch rein..."


    Zweimal hab`ich dieses Lied innerhalb Jahresfrist jetzt im WS miterleben dürfen - aber Was für ein Kontrast!


    Abhaken, die zurückliegenden 12 Monate, und den Schwung in der Rückrunde beibehalten. Dann könnten die schwatzgelben Tipp-Kick-Männchen unseres Trikot-Sponsors in der jüngsten Anzeige der Stadionzeitung ja vielleicht sogar Recht behalten: "Welche Rückrunde war eigentlich unsere Beste? Die nächste:"

    0

  • Es gibt keinen größeren Fanatiker als den, der all jene des Fanatismus anklagt, die nicht seine Meinung teilen. (Nava'i Ali Shir)

    0

  • http://sport.t-online.de/c/13/81/27/44/13812744.html


    Schlecht wäre es nicht für die WM aber Weidenfeller wird dann nicht in den Kasten kommen bis zur EM und wer weiß wenn Lehmann gut ist und bleibt noch 1-2 Jahre dann kann Weidenfeller dort einpacken.


    Warum die dem Zweiten keine Chance geben wo der es doch gut gemacht hat als Weidenfeller gesperrt war.


    Dortmund ist und bleibt ein Wurstverein.

  • wie geil wäre das... dann sieht man wenigstens mal wie schlecht der jens in echt ist.... und sieht seine patzer we für we!!


    ausserdem käme es dann zu einem richtigen keeperduell ;-)


    bitte jens, komm nach dortmund, dass wir dir 5-6 buden einschenken können!!!
    frohes fest allesn!

    0

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">:P :P
    ja des wäre geil wenn der lehmann mit dofmund in die arena kommt....</span><br>-------------------------------------------------------


    das ist genau der grund warum ich hoff, das der wechsel klappt... :8

    0

  • Klasse das Lehmann wieder kommen wird, allerdings dürfte Weidenfeller sich dann auch einen anderen Verein suchen................vielleicht wir ?

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">wie lang?</span><br>-------------------------------------------------------


    3 monate auf jeden fall, dann mal schauen...

    0