Tigerentenclub Dortmund

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">die mayas spielen echt gut!!</span><br>-------------------------------------------------------Nö steht 3-0 für Juve :D:D

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  • dreydel


    Zunächst mal kann man ja bei einem "einstelligen Tabellenplatz" auch noch ein bißchen weiter kommen als bis zum 9...
    Würde mich sicher auch nicht grämen aber grundsätzlich ist es mir lieber, die - aus meiner Sicht derzeit ziemlich inhomogene - Mannschaft wächst langsam zusammen,entwickelt sich dabei weiter und klettert in der Abschlußplatzierung in den nächsten Jahren langsam aber sicher wieder nach oben.
    Ein direkter Sprung auf einen internationalen Startplatz am Ende der anstehenden Saison täte dem BVB m.E. nicht gut - und damit meine ich nicht nur die Mannschaft...


    Die von Dir aufgezählten Mannschaften sehe ich auch in der oberen Tabellenhälfte. Vielleicht kommt noch ein Überraschungskandidat hinzu und eine der genannten Mannschaften fällt dafür raus.
    Das Trio FCB, SVW und S04 wird den Meister aus meiner Sicht unter sich ausmachen. Die anderen Mannschaften sind auf den wichtigsten Positionen entweder stärker besetzt als wir oder bereits lange eingespielt. Letzteres gilt für mich insbesondere für Hannover, vor deren Trainer- und Mannschaftsleistung ich wirklich den Hut ziehe.
    Gespannt bin ich auf Wolfsburg. Magath ist schon in der letzten Saison mit einem Dutzend neuer Spieler gestartet und hat die Mannschaft in den UEFA-Cup geführt. Das hätte ich bei einem derart neu zusammengetellten Team nicht für möglich gehalten. Jetzt hat man noch die IV verstärkt. Das dürfte für viele ne harte Nuss werden...


    Also, ich bleibe bei meinen Erwartungen. Das heißt natürlich nicht, das wir gegen alle genannten Mannschaften zwangsläufig immer nur den kürzeren ziehen werden. Gegen die "Großen" haben sich unsere Spieler immer schon motivieren können und gute Ergebnisse erzielt.
    Unser Dauer-Problem sind die großen und kleinen Dörbies bzw. Nachbarschaftsduelle - und da stehen nur einem Abgang (MSV) zwei Zugänge (Köln und Gladbach) gegenüber...

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  • Ein direkter Sprung in den UEFA Cup birgt natürlich große Risiken. Allen voran das Anspruchdenken vieler Fans ist ja jetzt schon äußerst besorgniserregend. Ich lese ab und an bei Transfermarkt.de mit und bin da schon erstaunt, wie da plötzlich mit Millionen um sich geworfen werden soll.


    Wie gesagt, das Team muss sich einspielen, aber in einem Punkt sehe ich Dortmund stärker als andere Teams und zwar im Angriff. Petric, Frei, Klimowicz sind zusammen für 35-40 Tore gut, das Mittelfeld ist kompakt, lediglich die Abwehr wirkt etwas unerfahren. Man wird sehen, aber der BVB dürfte wieder im Kommen sein.


    Werder seh ich aber wie oben schon gesagt nicht als Meisterschaftskandidat. Die fallen auseinander bzw sind längst nicht mehr das Team, dass sie vor 3, 4 Jahren waren. Schon letzte Saison hatten sie große Probleme und heuer haben sie den Abgängen keinen einzigen wirklichen Neuzugang entgegenzusetzen, im Gegenteil, Diego meldet langsam Ansprüche an.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Für Alle, die es interessiert, hier noch mal was Abschließendes seitens des BVB zu den Fackelwürfen beim Uhrencup in Grenchen:



    Fackelwerfer melden sich beim BVB:
    Stadionverbot und Sozialstunden


    [1.08.] Fünf junge BVB-Fans, die beim Uhrencup in Grenchen (Schweiz) sog. "bengalische Fackeln" auf das Spielfeld geworfen hatten, sind in der letzten Woche dem Appell von Borussia Dortmund gefolgt und haben sich bei der BVB-Fanbetreuung freiwillig gestellt. Sie werden mit einem sechsmonatigen Stadionverbot für den Signal Iduna Park belegt und leisten jeweils 60 Sozialstunden beim Fanprojekt ab.


    Mit diesem vergleichsweise milden Strafmaß setzt der BVB einerseits ein Zeichen gegen sinnlose Gewalt und Pyrotechnik.


    Andererseits berücksichtigt er die Tatsache, dass alle Beteiligten sich in einer Gesprächsrunde mit Geschäftsleitung und Fanbetreuung des BVB sowie den betroffenen Fangruppierungen einsichtig zeigten, ihr aufrichtiges Bedauern aussprachen und zusagten, dass ihr Fehlverhalten einmalig bleiben werde.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Andererseits berücksichtigt er die Tatsache, dass alle Beteiligten sich in einer Gesprächsrunde mit Geschäftsleitung und Fanbetreuung des BVB sowie den betroffenen Fangruppierungen einsichtig zeigten, ihr aufrichtiges Bedauern aussprachen und zusagten, dass ihr Fehlverhalten einmalig bleiben werde.</span><br>-------------------------------------------------------


    Würde mich ja schon interessieren, ob die Dortmunder Fangruppen (insbesondere The Unity und Desperados) sich allgemein gegen Pyro ausgesprochen haben oder nur gegen verantwortungslosen Umgang mit Pyrotechnik (Bengalen aufs Spielfeld werfen)...

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  • Da ich als hessischer "Umlandfan" keine Verbindung zu diesen beiden Gruppen habe kenne ich natürlich auch nicht deren Argumentationskette in den betreffenden Gesprächen.


    Ich kann mir aber durchaus vorstellen, welche Einstellung zu Pyro bzw. diesem Vorfall man dort hat. Sie wird durch folgenden Auszug in der Spielberichtserstattung gegen Basel deutlich:


    "Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Pause. Nach der Halbzeit wurden die Teams mit Pyroshows beider Lager empfangen. Basel präsentierte zu einem Spruchband für seine Ausgesperrten einige Bengalen, Rauch und Doppelhalter. Ein nettes Bild, zumal die Bengalen in der Hand gehalten wurden, der Rauch nach außen hin abzog. Anders dagegen auf unserer Seite. Pyroshows im Trainingslager haben ja durchaus eine lange Tradition. Was aber gestern auf der Tribüne abgelaufen ist, schadet einfach nur unserem Verein. Anstatt wie gewohnt die Bengalen auf der Tribüne zu entzünden, wurden diese und einige Rauchfackeln auf den Platz geworfen. Ein Bengalo schaffte gar den Weg über den Sechzehnmeterraum hinaus. Was bitteschön soll das? Hier werden unnötig Leute gefährdet, BVB-Torwart Lukas Kruse stand im Tor und hätte locker getroffen und verletzt werden können. Unfassbar, dass die eigenen Leute hierüber nicht ansatzweise nachdenken. Man hätte eigentlich davon ausgehen müssen, dass die Leute aus den Vorfällen beim letzten Wintertrainingslager gelernt haben. Dies ist aber offenbar nicht der Fall gewesen. So darf man sich auch nicht über die Berichterstattung in den Medien beschweren. Erst als Kapitän Sebastian Kehl in die Kurve kam, beruhigte sich die Lage. Eine ganz schön peinliche Situation.
    Schwatzgelb.de sprach unmittelbar nach dem Spiel mit dem Veranstaltungsleiter, der deutlich klar stellte, dass bereits viele Fans teilnehmenden Vereine Pyroshows auf den Tribünen gezaubert hätten und dies ja auch ein tolles Bild abgeben würde, so lange die Fackeln eben nicht geworfen werden, was an diesem Abend aber leider der Fall gewesen ist. Hätte man die Fackeln auf der Tribüne belassen, so wäre dies gar kein Problem gewesen, zumal der Rauch noch nicht einmal auf das Spielfeld gezogen wäre. Schade. Dies wird wohl leider ein Nachspiel mit sich ziehen und viele Fans werden für die Dummheit einer wenigen Fans gerade stehen müssen."


    Schwatzgelb.de sieht sich zwar nicht als Sprachrohr irgendeiner Fangruppierung. Zu Pyro gibt es aber scheinbar einen grundsätzlichen Konsenz, den man diesem Teil des Berichtes entnehmen kann.


    In die gleiche Richtung geht auch die Reaktion im Forum. Das Urteil wird durchweg als angemessen begrüßt und dies entspricht auch meiner Meinung. Ich bin froh, das der Verein keinen Rundumschlag gestartet sondern Gespräche angeboten und die Fackelwerfer mit diesem Urteil auch gezungen hat, der übrigen Fanszene darüber Rede und Antwort zu stehen.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">...Ich bin froh, das der Verein keinen Rundumschlag gestartet...</span><br>-------------------------------------------------------


    Wohl wahr... Der FC Bayern hätte nach solch einem kleineren Zwischenfall bestimmt wieder hunderte von Jahreskarten entzogen und jedem im Stadion anwesenden Bayernfan ein Stadionverbot verpasst... :x

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  • In N. Hornby`s Klassiker "Fever Pitch" findet sich ja leider die ernüchternde Feststellung: "(Fußball-)Wissen wird von einem bestimmten Zeitpunkt an zur Belastung."


    Deshalb kann ich beim Lesen solcher Berichte gewisse Zweifel auch immer noch nicht vollkommen ablegen. Ansonsten könnte Jürgen Klopp vielleicht der Mann sein, auf den wir beim BVB schon sehr lange warten...



    Mit Jürgen Klopp beim Bierchen diskutierenUngewohnte Fannähe in Dortmund: Um die BVB-Fanszene besser kennen zu lernen, lud Trainer Jürgen Klopp am Mittwochabend Vertreter vieler Fanclubs und Fan-Organisationen in die Lounge unter der Nordtribüne ein. In lockerer Atmosphäre beredeten Fans und Coach Themen wie den Einfluss der Südtribüne auf die Mannschaft, die Verantwortung der Fans, Dortmunds junge Innenverteidiger und Torflaute sowie Einsatzfreude bei Nelson Valdez.


    Jürgen Klopp ist ein Macher. Er packt an. Nicht nur im sportlichen Bereich. Um bestmögliche Diskussionsvoraussetzungen zu schaffen, rückt der Trainer zusammen mit den Fanbetreuern Petra Stüker und Jens Volke sowie den Fans erstmal einige Tische zur Seite und baut einen Stuhlkreis auf. Nachdem sich jeder am Getränketisch mit Pils, Biermischgetränken oder alkoholfreien Erfrischungen eingedeckt hat (Jürgen Klopp bevorzugt übrigens Radler), nehmen alle Teilnehmer Platz.
    Ein bunter Haufen von 22 Menschen, ein Querschnitt der Dortmunder Fanszene, sitzt da dem Trainer gegenüber. Vertreter der beiden größten Fanclubs, dem Freundeskreis Hostedde und dem Fanclub Oeventrop-Freienohl, sind ebenso da wie Abgesandte der Kamener Jungs, der Allesfahrer von den Magic Golagettern, des Kultclubs Dortmunds und der Bulldogs. Die drei Ultragruppierungen The Unity, JuBos und Desperados sitzen ebenfalls dabei, genau wie Die Kirsche sowie Sascha und DvB von diesem Fanzine hier.


    „Mir war gar nicht bewusst, wie ungewohnt so ein Treffen ist“, sagt Jürgen Klopp zu Beginn. „Aber ich finde es sehr wichtig, dass wir uns so gut wie möglich kennenlernen.“ Im Trainingslager habe er die Idee zu diesem Treffen gehabt und mit den Fanbetreuern darüber geredet. Der BVB-Coach möchte für einen Neuanfang werben, er will sich gemeinsam mit den Fans auf die neue Saison, die neue Zeit einstimmen. Denn: „Ihr steht da genauso in der Verantwortung wie ich“, so der Trainer.
    Er habe schon in den ersten Wochen bemerkt, dass hier in Dortmund eine besondere Stimmung herrsche. Über die Stimmung in der BVB-Fanszene habe er sich bis jetzt im schwatzgelb.de-Forum informiert. „Da waren ja auch nicht nur positive Kommentare über mich“, ist sich der Coach im Klaren darüber, dass seine Arbeit mitunter sehr kritisch beäugt wird. Er habe im Forum den Thread „Für alle die vergessen haben, wofür wir Petric haben“ entdeckt. Das Youtube-Video mit dem Zusammenschnitt aller Petric-Tore hätte er sich angesehen und im Training dann Mladen davon erzählt. „Er hat anschließend alle Freistöße rein gemacht“, sagt Klopp lachend.


    Nachdem Formalia geklärt wurden (Klopp: „Es ist mir egal, wie lange das dauert, ich habe Zeit.“ und „Ihr könnt natürlich „Du“ und „Jürgen“ zu mir sagen.“), geht es in die Diskussionsrunde. Zunächst teilen die Fanvertreter mit, was sie sich von der neuen Saison erhoffen: ein klares Spielsystem solle erkennbar sein, eine feste Innenverteidigung, früheres Attackieren des Gegners und natürlich weniger Gegentore. Sascha von schwatzgelb.de teilt dem Trainer außerdem mit, er wünsche sich, dass der BVB endlich mal lernen würde, nach einem gegnerischen Tor einen ordentlichen Konter zu fahren. „Das trainieren wir natürlich und ich verspreche Dir, dass Du das in dieser Saison wenigstens einmal sehen wirst“, sagte Klopp und fügte dann schmunzelnd an: „Wenn die Mannschaft es geschafft hat, binde ich eine Schleife um den Konter und überreiche ihn Dir.“ Was der Trainer in seiner lockeren Art damit sagen will: Er hat die Defizite erkannt und feilt im Training daran. „Wer Zeit hat, kann gerne beim Training vorbeischauen und sich davon überzeugen, dass wir da an allen Baustellen arbeiten.“


    Einen nicht ganz ungewöhnlichen Wunsch formuliert Pizza-Toni aus Hagen: „Ich möchte, dass wir endlich mal die Blauen so richtig aus dem Stadion schießen. Aber ich habe das Gefühl, dass die Spieler dieses Derby gar nicht so ernst nehmen wie wir.“ Er sei sich der Besonderheit des Spiels bewusst, sagt Klopp. Nirgendwo sei die Rivalität größer als zwischen Dortmund und Sch****. „Aber ihr könnt natürlich von den Spielern, die von außen hier hin kommen, nicht das gleiche Rivalitätsdenken erwarten, das ihr habt“, so der Trainer. „Aber glaubt mir, die Spieler haben diese Rivalität viel mehr verinnerlicht, als ihr vielleicht denkt. Und Derbies finden alle Spieler geil.“
    Die Fanszene sei seit den Fast-Abstiegen viel enger zusammengerückt, sagt ein anderer Fanvertreter. „Klar, ihr habt Leidensfähigkeit bewiesen“, antwortet Klopp. „Glückwunsch dazu.“ Trotzdem sei es Leiden auf hohem Niveau, entgegnete ein Fanvertreter. Der Trainer nickt mit dem Kopf und öffnet die zweite Flasche Radler.


    Wolle bringt das Thema Erfolg und Saisonziele auf. Er meint, dass er das Gefühl habe, dass das Erfolgsstreben innerhalb der Fanszene nicht so übertrieben sei, wie es oft den Anschein hat. Der Schreiber dieses Artikels nimmt das Thema auf: „Ich denke auch, dass die Qualifikation für die Champions League oder den UEFA Pokal den Fans gar nicht so wichtig ist.“ Viel wichtiger sei es, dass die Zuschauer sehen und erkennen würden, dass die Mannschaft versucht, jedes Spiel zu gewinnen, auch wenn das natürlich nicht immer klappen würde. „Wir wollen ehrlichen Fußball spielen, das kann ich euch versprechen“, entgegnet Klopp. „Es gibt einige Mannschaften, die besser sind als wir, aber die wollen wir trotzdem schlagen.“


    In der Folgezeit nehmen Fans und Trainer einige Spieler näher unter die Lupe: „Ich hatte das Gefühl, dass Florian Kringe läuferisch immer mehr abbaut“, sagt einer. „Ja“, antwortet Klopp. „Florian war konditionell im Keller, musste aber wegen Verletzungen immer wieder einspringen.“ Ein anderer Fanvertreter will wissen, wie man Nelson Valdez das Toreschießen beibringen könne. „Das kann er schon“, lacht der Trainer. Valdez sei ein sehr wichtiger Spieler. Er sei durch seine Laufarbeit ständig in gefährlichen Situationen, er müsse sie nur rein machen. Klopp erzählt von einer Szene aus dem Training: „Da hatte Nelson eine Riesenmöglichkeit und wollte den Ball über den Torwart heben. Als ich ihn gefragt habe, warum er das gemacht hätte, antwortete er: Ich wollte es mal probieren, Trainer.“ Klopp lacht, als er an die Geschichte denkt. Man merkt ihm an, dass er den Spieler Nelson Valdez sehr schätzt. Er erzählt weiter: „Da hab ich ihm gesagt: Du probierst jetzt gar nichts mehr, sondern knallst ihn einfach rein.“ Jetzt lachen auch alle Fanvertreter herzlich auf.


    Ob denn die Spieler dem psychologischen Druck vor 80.000 gewachsen seien, will jemand wissen. „Das ist natürlich eine Extremsituation, wenn 80.000 meckern oder pfeifen. Aber natürlich ist es das gute Recht der Fans, Unmut zu äußern, das sage ich auch den Spielern“, sagt Klopp. „Aber andersrum gesehen ist es natürlich auch ein Ansporn, wenn ihr alle jubelt.“ Würden die Fangesänge denn die Spieler überhaupt anspornen, fragt ein anderer Fan. „Natürlich, das kriegen die Spieler alle mit und finden es absolut genial. Deswegen sagte ich ja auch, dass ihr eine große Verantwortung habt.“ Auch als gegnerischer Trainer bekäme man die besondere Atmosphäre im Westfalenstadion mit.


    Über Neven Subotic und Mats Hummels meint der Trainer, dass „wir die beiden größten deutschen Innenverteidiger-Talente in Deutschland haben“. Ob sie denn immer zusammen spielen werden, das stünde auf einem anderen Blatt. „Wir haben ja noch Robert Kovac und Felipe Santana und da werde ich auch mal wechseln. Nicht weil ich muss, sondern weil ich es kann.“ Auf die Frage, ob der Trainer denn Ausdauer habe, wenn es eine Zeit mal nicht so gut mit Hummels und „seiner“ Verpflichtung Subotic laufen würde, gibt der Trainer eine klare Antwort: „Ich hätte Neven Subotic ja nicht hier hin geholt, wenn ich nicht genau wüsste, was das für ein Riesenfußballer ist.“
    Über Giovanni Federico sagt Klopp, dass der sich total mit dem BVB identifiziere. Klar sähe das manchmal etwas langsam aus, wie er sich bewegt, „aber glaubt mir, der spielt hier richtig gerne. Wenn der einen Zehnjahresvertrag vom BVB vorliegen hätte, der würde den blind unterschreiben.“ Und Dede sei ein genialer Fußballer. „Wie der sich aus heiklen Situationen befreit, das ist schon sensationell.“


    Nach zweieinhalb Stunden intensiver Diskussion erklärt Jürgen Klopp, was er sich von uns Fans für die nächste Saison wünscht: „Lasst uns einfach zusammen einen Neuanfang starten. In einem Jahr sprechen wir uns wieder und dann schauen wir mal, was wir alles besser machen können“, so der Trainer. „Ihr werdet der Mannschaft und dem Trainerstab anmerken, dass wir alle Bock haben.“ Danke, Jürgen Klopp. Wir haben jetzt schon Riesenbock auf die neue Spielzeit.

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  • Hm... sehr interessant. Vorallem frag ich mich ob das Watzke und Susi gefallen wird, denn Klopp macht genau das, was er machen muss: Er holt sich die Fans auf seine Seite und versucht schonmal vorsorglich bei eventuellem Misserfolg Reaktionen des Managers zu unterbinden. Geschickt und vorbildlich zugleich. Hätten das van Marwijk, Röber und Doll mal vor ihm gemacht.


    Habs schon mehrfach gesagt, aber vom BVB erwarte ich heuer viel. UEFA Cup Platz ist möglich, aber leidenschaftlichen Fußball sollten wir auf jeden Fall wieder sehen.


    Vorallem interessant, wie unterschiedlich die Vereine doch arbeiten. Bei uns sperrt man die Fans quasi aus, beim BVB trinkt der Trainer Bier mit ihnen.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Habs schon mehrfach gesagt, aber vom BVB erwarte ich heuer viel. UEFA Cup Platz ist möglich, aber leidenschaftlichen Fußball sollten wir auf jeden Fall wieder sehen.
    </span><br>-------------------------------------------------------


    Das halte ich für ziemlich ausgeschlossen.Trotz Klopp hat die Mannschaft in meinen Augen zwar das Potenzial für Platz 7-10 aber nicht mehr.
    Ich mag Klopp seh,r aber seine kumpelhafte Art kann bei fehlendem Erfolg ganz schnell nach hinten losgehen.Dann heißt es nämlich, er ist zu sehr Kumpeltyp und zu wenig Trainer.Ich halte die Mannschaft von der Qualität her,nicht gut genug für einen Uefa Cup Platz.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Habs schon mehrfach gesagt, aber vom BVB erwarte ich heuer viel. UEFA Cup Platz ist möglich, aber leidenschaftlichen Fußball sollten wir auf jeden Fall wieder sehen.
    </span><br>-------------------------------------------------------


    Das halte ich für ziemlich ausgeschlossen.Trotz Klopp hat die Mannschaft in meinen Augen zwar das Potenzial für Platz 7-10 aber nicht mehr.
    Ich mag Klopp seh,r aber seine kumpelhafte Art kann bei fehlendem Erfolg ganz schnell nach hinten losgehen.Dann heißt es nämlich, er ist zu sehr Kumpeltyp und zu wenig Trainer.Ich halte die Mannschaft von der Qualität her,nicht gut genug für einen Uefa Cup Platz.</span><br>-------------------------------------------------------


    Wird man sehen. Ich denke es hängt viel vom Start ab. Wenn wir mal Bayern, Schalke, Bremen und den HSV weglassen hat man mit Stuttgart, Dortmund, Hannover, Wolfsburg und Kusen gleich 5 Teams die man auf einem Level sehen kann. Frankfurt ist auch nicht weit weg und bei Hoffenheim wird man sehen müssen, wohin die Reise geht. Aber die Liga dürfte sich einmal mehr zweiteilen. Die eine Hälfte spielt um die internationalen Plätze, die andern gegen den Abstieg. Und entscheidend werden dann sicher Verletzungen, Formschwächen, Skandale oder sonstwas sein.


    Aber auch wenn es in der kommenden Saison noch nicht für den UEFA Cup reichen sollte, Klopp wird den BVB nach vorn bringen. Ich denke spätestens in 5 Jahren sind die wieder regelmäßig in der CL dabei und ein Gegner um den Titel.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Moin, Ihr Beiden!
    Seid Ihr eigentlich Schichtarbeiter, oder leidet Ihr unter Schlafstörungen? ;-)


    Aber mal zurück zum Thema. Erfolg oder Mißerfolg für/von Klopp wird mir hier momentan zu sehr vom Erreichen des internationalen Wettbewerbes abhängig gemacht.
    Ich befürchte zwar auch immer noch, das Watzke ihn letzten Endes schon in seiner ersten Saison daran mißt. Aber ich muss auch zugeben das sich einige Dinge inzwischen anders entwickelt haben als ich es erwartet hatte und ich Klopps Verpflichtung mehr als skeptisch gegenüber stand.


    Der BVB hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur kontinuierlich in die zweite Tabellenhälfte "vorgearbeitet" - die Mannschaft hat sich vor allen Dingen mit ihrem Gekicke immer weiter von ihren Fans entfernt. Das ist viel schlimmer. Gerade für uns, gibt es Personen wie Watzke doch die Möglichkeit, Keile zwischen Mannschaft, Trainer und Fans einzutreiben.


    Ich habe es hier schonmal an anderer Stelle erwähnt. Früher habe ich mir die Lunge heiser geschrien um unsere Jungs während des Spiels zu unterstützen. Wenn am Ende eine Niederlage auf der Anzeigetafel leuchtete habe ich mir das auch ein Stück weit selber angelastet.
    Inzwischen fahre ich in dem Bewußtsein zu den meisten Spielen, mich wieder 90 Minuten lang quälen zu müssen. Weil die Mannschaft im Tempel einen Fußball "spielt", der nicht mehr der Fußball des BVB ist - und das Geschehen auf den Rängen dabei weitestgehend zu ignorieren scheint.


    Klopp war schon zu Mainzer Zeiten von der schwatzgelben Symbiose zwischen der Mannschaft und ihren Fans fasziniert. Das hat man bei den Pressekonferenzen nach den Spielen gespürt und das hat mit Sicherheit auch dazu beigetragen, das er von Mainz zu uns gegangen ist.
    Angenehm überrascht bin ich nicht nur von der Art + Weise wie er sich in diesem Spannungsfeld bewegt sondern auch davon, mit welcher Konsequenz er von allen Beteiligten ihre jeweiligen Beiträge zum Wiederaufleben der von uns Fans so sehr vermißten "alten Zeiten" einfordert.


    Ich glaube immer mehr, das ich ihn gewaltig unterschätzt habe. Von den Fans wenige Wochen nach seinem Amtsantritt etwas einfordern, das hat es beim BVB bislang noch nicht gegeben!

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  • Ich denke Dortmund kann heuer vorne mitspielen.
    Und ehrlich gesagt sind sie mir lieber als die Schalker oder Bremer.....
    Also kämpft ihr kleinen gelben männchen, kämpft ;-) und der dritte platz kann euch gehören

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  • Moin, Ihr Beiden!
    Seid Ihr eigentlich Schichtarbeiter, oder leidet Ihr unter Schlafstörungen? ;-) </span><br>-------------------------------------------------------


    Student, beantwortet das deine Frage ;-)


    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Ich glaube immer mehr, das ich ihn gewaltig unterschätzt habe. Von den Fans wenige Wochen nach seinem Amtsantritt etwas einfordern, das hat es beim BVB bislang noch nicht gegeben!</span><br>-------------------------------------------------------


    Ich glaube, dass Klopp dieses Problem ja generell hatte. Ich hätte ihn liebendgern bei uns als Trainer gesehen und ich bin mir sicher, dass das irgendwann auch der Fall sein wird, aber Klopp ist eben weit mehr als nur der kumpelhafte Trainer aus Mainz. Der weiß genau was er macht und schafft es obendrein zu begeistern.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • dreydel


    Student, beantwortet das deine Frage



    Na klar. War die dritte Alternative, die ich aus früheren eigenen Erfahrungen nicht erwähnen wollte um keine "Feindbilder" zu bedienen... :D


    Was Klopp`s weiteren Werdegang betrifft wäre er ja nicht der Erste, den wir Euch freundlicherweise überlassen...
    Wenn er in beiden Vereinen dann auch noch so erfolgreich arbeitet wie Ottmar hätten wir vermutlich Alle ne Menge Spaß in den nächsten Jahren.

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  • @ pippi_langstrumpf


    Ich würde mal sagen, unsere Meinungen über Klopp sind wohl im Wesentlichen identisch.


    Falls es Dich und Andere interessiert - und Ihr ne Menge Zeit habt ;-) - hier ein Interview das er 11 Freunde gegeben hat
    Mal abgesehen davon, das ihm derzeit offenbar Jeder versucht ein ein Mikro/Diktiergerät hin zu halten und letzten Endes doch immer wieder nur Antworten auf die gleichen Fragen rauskommen sind ein paar Sachen dabei die auch für mich wieder neu waren:




    Jürgen Klopp: "Ich bin Einzelkämpfer"
    Fußball, 07.08.2008, 11Freunde

    Dortmund. Nach 18 Jahren als Spieler und Trainer beim FSV Mainz 05 wechselte Jürgen Klopp zu Borussia Dortmund. Ein Gespräch über sein Image als Kumpeltyp, nervige Sportjournalisten, den Materialraum des BVB 09 und wehleidige Profis.



    Jürgen Klopp, sollen wir uns Aktien von Borussia Dortmund zulegen?


    Klopp: Wie Sie Ihr Geld anlegen, müssen Sie schon selbst entscheiden.


    Kennen Sie den aktuellen Kurs?


    Klopp: Nein.



    Die Fans in Dortmund freuen sich auf den neuen Trainer. Foto: dpa Der liegt bei etwa 1,60 Euro. Können Sie mit dieser Zahl etwas anfangen?


    Klopp: Nein. Es gibt nichts, was mich mehr langweilt als Zahlen. Ich habe noch nie Aktien gekauft. Wenn ich in der FAZ auf die Seite mit den Börsenkursen komme, klappen mir die Augen zu. (lacht) Das ist nicht meine Welt.


    Spüren Sie, dass Sie nun einen börsennotierten Verein trainieren?


    Klopp: Borussia ist für mich ein Fußballverein, weil sie eine Mannschaft haben. Die Organisationsform ist für mich als Trainer nicht relevant. Aber ich wurde vorab darauf hingewiesen, dass ich bestimmte Dinge nicht oder nicht zu früh sagen darf. Wobei ich ohnehin kein Plauderer bin, auch wenn es vielleicht anders wirkt. (lacht.)


    Wenn Sie einen Top-Star an der Angel hätten, würden Sie es uns also wegen des Aktienkurses nicht erzählen?


    Klopp: Ich würde es Ihnen sowieso nicht verraten. Es gibt hier genug andere Leute, die den richtigen Zeitpunkt der Veröffentlichung kennen.


    Hat sich Ihr Job als Trainer beim BVB im Vergleich zu Ihrer Zeit beim FSV Mainz 05 verändert?


    Klopp: Ich habe nicht das Gefühl, dass ich einen anderen Job mache, wobei ich in Mainz noch einige Aufgaben übernehmen musste, die nun wegfallen.


    Zum Beispiel?


    Klopp: In Mainz bin ich anfänglich noch die Sportplätze der Umgebung abgefahren, auf der Suche nach Trainingsmöglichkeiten. Bis zum Schluss war ich noch bei vielen Marketingterminen dabei, weil Sponsoren immer wieder fragten, ob sie mich kennen lernen könnten.


    Sie waren gleichzeitig Trainer und Gesicht des Marketings.


    Klopp: Wenn man so will. Die Zeit in Mainz war eben geprägt von einer Goldgräberstimmung: Schaufel raus und los! Da musste jeder mit anpacken, dafür konnten wir fast neu anfangen und peu a peu wachsen.


    Wie schwer fiel es Ihnen, von diesem Indie-Konzept Abschied zu nehmen?


    Klopp: Ich wusste schon sehr lange, dass der Moment kommen würde. Es ist mir nicht leicht gefallen, sonst wäre es ja kein Abschied, sondern eine Flucht gewesen. Aber die Abschiedsmelancholie war auch gepaart mit einer großen Vorfreude auf das, was jetzt kommt.


    Es wurde Zeit, das warme Nest zu verlassen.



    Klar. Ich wollte nach 18 Jahren die Veränderung. Ich brauche keine Sicherheit. Bevor ich nach Mainz kam, habe ich jedes Jahr den Klub gewechselt, mitunter auch gezwungenermaßen wegen meines Sportstudiums. Jetzt freue ich mich brutal auf Dortmund. Es gab keinen Plan B.


    In Mainz konnten Sie es sich später sogar erlauben, per Megaphon mit dem Publikum zu diskutieren. Bei 80 000 im ehemaligen Westfalenstadion wird diese Nähe zu den Fans schwierig.


    Klopp: Jetzt macht es Euch mal nicht so leicht. So eine Frage enttäuscht mich. Ihr solltet in der Lage sein zu abstrahieren, dass meine Nähe und der daraus resultierende Umgang mit den Fans in Mainz über Jahre gewachsen ist.


    Natürlich. Trotzdem fragen wir uns, ob Ihnen diese Nähe nicht fehlen wird.


    Klopp: Ich bin nicht auf den Kopf gefallen, das habe ich beim Wechsel mit einkalkuliert. Überhaupt bin ich in diesem Gefüge sensationell unwichtig. Ich genieße es lediglich, total am Limit mit einer Gänsehaut im Stadion zu sein. Und ich möchte dafür sorgen, dass auch andere Menschen dieses Empfinden haben. Was jetzt in Dortmund passiert, ist etwas ganz anderes. Und ich garantiere Ihnen, ich werde bei meinem ersten Heimspiel kein Megaphon in der Hand haben und nicht auf den Zaun gehen.


    Sie hatten langfristig bekannt gegeben, dass Sie im Falle des Nichtaufstiegs Mainz verlassen würden. Wie lange planten Sie ihren Abschied schon?


    Klopp: Den Zeitpunkt gab es nicht, aber es war immer klar, dass ich nicht bis an mein Lebensende Trainer von Mainz 05 bleiben würde. Dafür bin zu neugierig. Andererseits kam für mich aber auch nicht in Frage, vor Ablauf meines Vertrages zu gehen.


    Wann reifte die Entscheidung, wohin es geht?


    Klopp: Als bekannt wurde, dass ich mit den Verantwortlichen des FC Bayern gesprochen hatte, fing ich an zu überlegen. Ich habe mich mit der Bundesligatabelle hingesetzt und überlegt, welche Vereine, mich reizen würden. Natürlich war Dortmund dabei. Mein Plan war: 1. Liga, ja, 2. Liga, nein. Und wäre kein passendes Angebot gekommen, hätte ich ein paar Praktika bei Top-Klubs in England absolviert.


    Wie heiß war Ihr Flirt mit dem FC Bayern?


    Klopp: Dazu ist alles gesagt. Das war kein Flirt. Uli Hoeneß hat mich in Kenntnis gesetzt, dass ich einer von zwei möglichen Kandidaten bin.


    Bedauern Sie, dass es mit den Bayern nicht geklappt hat?



    Jürgen und Jüürgen: Klopp war auch beim FC Bayern als Nachfolger für Ottmar Hitzfeld im Gespräch. Am Ende wurde es dann Jürgen Klinsmann. Klopp: Um es noch einmal klarzustellen: Nicht ich habe entschieden, dass ich nicht Bayern-Trainer werde, sondern das dortige Präsidium. Ob ich dahin gewechselt wäre, weiß kein Mensch, denn soweit sind die Gespräche nie gediehen.


    Ist der BVB in der gegenwärtigen Verfassung ein Klub, in dem ein Trainer kreativer wirken kann als beim FCB?


    Klopp: Als starker Trainer kann man überall etwas bewegen. Jürgen Klinsmann kann in München auch noch an vielen kleinen Schrauben drehen. Und an den großen muss er gar nicht drehen, denn die laufen schon im richtigen Rhythmus.


    Auch der HSV soll für Sie eine Option gewesen sein. Auch dieser Klub steht sportlich wesentlich besser da als der BVB.


    Klopp: Was interessieren mich die Tabellensituationen von anderen Vereinen? Ich bin nach Dortmund gegangen, weil ich große Lust auf die Stadt, den Verein und diese Mannschaft habe. Den UEFA-Cup-Platz on top fand ich lässig. Es gab kein tieferes Kalkül.


    Beschreiben Sie doch mal, wie schnell die Entscheidung für Dortmund fiel.



    Klopp: Montags nach dem letzten Spieltag in der 2. Liga wachte ich schlecht gelaunt auf. Dann kam der Anruf aus Dortmund, und am Freitag habe ich den Vertrag unterschrieben. Vorher gab es keinen Kontakt, weder persönlich noch über mein Management.


    Welche Rolle spielte Geld bei der Entscheidung?


    Klopp: Keine. Auf diesem Niveau ist vollkommen klar, was ein Trainer bekommen muss. Egal wohin ich in der 1. Liga gewechselt wäre, hätte ich aus meiner Perspektive genug verdient.


    Die Infrastruktur in Dortmund, gerade was die Medien angeht, ist etwas anders als in Mainz. Die Brandrede von Thomas Doll in der letzen Saison kam nicht von ungefähr.


    Klopp: Aber das kenne ich doch zur Genüge. Manchmal habe ich den Eindruck, alle dächten, wir hätten in Mainz nur Kindergarten gespielt und jetzt begänne der Ernst des Lebens. Auch wir hatten vor Zweitligaspielen Pressekonferenzen mit bis zu 50 Journalisten. Zudem stand ich durch meine Arbeit fürs ZDF im Blickpunkt: Ich war »TV-Bundestrainer«, war »Harry Potter«, der beim Abstieg aus der 1. Liga seinen Zauberstab verloren hatte. Auch darüber wurde überregional berichtet.


    Haben Sie trotzdem vorab mit Thomas Doll gesprochen?


    Klopp: Nein. Es ist doch klar, dass der letzte Trainer mir kein übermäßig positives Bild vermitteln kann. Auch von den Spielern will ich nichts über das letzte Jahr wissen. Ich kann doch nicht ankündigen, es gehe hier bei Null los und beginne dann bei minus 50, weil ich gehört habe, dass der ein oder andere schwierig sein soll.


    Glauben Sie, dass Sie sich auf die BVB-Chefs verlassen können?


    Klopp: Ja, ich habe das Gefühl, hier absolut vertrauensvoll arbeiten zu können. Und das Leben ist viel zu kurz, als dass man sich ständig negative Gedanken dazu machen sollte – und, keine Sorge, ich bin nullkommanull naiv. Ich kenne die Gesetzmäßigkeiten des Geschäfts. Ich denke bei Euch ja auch nicht: »Hm, da musst du aufpassen, mal sehen, was die schreiben. 11Freunde war mal ein tolles Blatt, aber irgendwann wird alles zum Boulevard…«. (lacht.)


    Die Borussia hat in 18 Monaten drei Trainer verschlissen. Mit Verlaub, darüber denkt doch jeder vor seinem Amtsantritt nach.


    Klopp: Klammern Sie die letzte Zeit aus und fragen Sie irgendeinen Trainer auf der Welt – die würden alle loslaufen, um den Job in Dortmund zu machen. Das ist ein sensationeller Verein, der seine größten Erfolge in einer Zeit hatte, als sie relativ viel Geld zur Verfügung hatten – oder auch nicht hatten – aber ausgegeben haben. (lacht.) Dieser Zeit müssen sie Tribut zollen und Erfolg neu definieren.


    Definieren Sie doch mal.


    Klopp: Ich bin der Letzte der sagt: »Platz 13 ist nicht so schlecht«. Das hat aber auch Thomas Doll nie gesagt. Wenn wir die Stärke und das Potential für Platz 7 haben, und würden Elfter werden, wäre ich natürlich nicht zufrieden. Aber warum soll ich mich, bevor das Ganze begonnen hat, mit der Tabellensituation auseinandersetzen?


    Sie haben einen Zweijahres-Vertrag mit Option auf ein drittes Jahr. Gab es in den Gesprächen mit dem BVB- Präsidium konkrete Zielsetzungen?


    Klopp: Solche Absprachen sind substanzlos und haben nicht stattgefunden. Natürlich erwartet ein Klub von der Verpflichtung eines neuen Trainers eine Verbesserung, alles andere wäre Quatsch.


    Wurden ansonsten Erwartungen in den Vorgesprächen formuliert?


    Klopp: Gar keine. Die Verantwortlichen waren einfach gut informiert. In Dortmund hatte ich von Anfang an den Eindruck, dass sie mich, den Trainer Jürgen Klopp, mit all seinen Fähigkeiten haben wollten.


    Das sollte doch bei jedem Klub eine Selbstverständlichkeit sein.


    Klopp: Wissen Sie, ich habe bei den Gesprächen, die ich mit Vereinen geführt habe, zwei Erfahrungen gemacht: Die einen schauen genau hin und wissen, wie wir in den letzten Jahren in Mainz gearbeitet haben. Dass wir Spieler weiterentwickelt und oft gewinnbringend verkauft haben und in schwierigen Situationen immer wieder reagieren konnten. Die anderen achten mehr darauf, wie ich mich in der Öffentlichkeit bewege.


    Sie sprechen in Rätseln.


    Klopp: Für manche Klubs ist die Qualität eines Trainers offensichtlich weniger wichtig, als die Tatsache, dass er in der Presse gut rüber kommt. Ich habe es mehrfach erlebt, dass ich mich als Person immer wieder erklären musste.


    Wie genau lief das ab?


    Klopp: Ich will nicht ins Detail gehen, aber es wurde sogar meine Optik thematisiert.


    Nach dem Motto: Wenn Du unser Team trainieren willst, muss der Drei-Tage-Bart ab?



    Klopp: Aufgrund meines Aussehens wurden offen Spekulationen angestellt, inwieweit meine Autorität beim Team darunter leiden könnte. Mag sein, dass ich als Bankvorstand vielleicht Probleme mit der Glaubwürdigkeit hätte. Ich bin gerne nett zu Leuten, und ich mag auch Fußballspieler. Warum auch nicht, die haben das gleiche Hobby wie ich? Aber deswegen bin ich noch lange kein Kumpeltyp.


    Bei welchen Klubs liefen die Gespräche so ab?


    Klopp: Sag ich nicht, aber bitte keine falschen Rückschlüsse ziehen.


    An die Bayern und Uli Hoeness dachten wir gar nicht.


    Klopp: Nein, bei denen war es auch nicht so.


    Was denkt Jürgen Klopp, wenn ein Vereinsmanager über seine Glaubwürdigkeit spekuliert?


    Klopp: Er denkt, dass Deutschland viel größer ist, als er ursprünglich annahm. Es haben wohl doch nur die wenigsten mitbekommen, was wir in Mainz in den vergangenen sieben Jahren bewegt haben. Aber solche Gespräche hatten auch etwas Gutes: So wusste ich gleich, dass ich zu diesem oder jenem Klub nicht passe. Dort hätte ich jeden Tag Überzeugungsarbeit leisten müssen.


    Interessant, dass im Fußballgeschäft die Optik eine Rolle spielt. Dabei gelten Sie doch fast als Prototyp des modernen Trainers.


    Klopp: Aber Ihr Journalisten spielt das Spiel doch mit. Auch in der Presse wird immer wieder darüber spekuliert, ob ich bei einem Verein mit dieser Tradition und in dieser Stadt der Richtige bin.Dabei sind gerade Sportjournalisten gelinde gesagt nicht die Oberstyler. Aber Ihr wollt auch nicht Bundesligatrainer werden und steht die meiste Zeit hinter der Kamera. (lacht.)


    Trotz des Erfolges, den Sie in Mainz hatten, fühlen Sie Ihre Arbeit offensichtlich nicht entsprechend gewürdigt. Was muss nach einem Treffen mit den Bayern denn noch passieren?


    Klopp: Ich beklage mich ja nicht, aber ich habe den Eindruck, dass viele Leute durch das Fernsehen wissen, dass ich das, was ich mache, sehr gut verkaufe. Die Leute wissen: Der ist dreimal Vierter in der 2. Liga geworden – unter welchen Voraussetzungen hinterfragt aber kaum einer.


    Ist das nicht auch der Preis, den ein Trainer für die große Wahrnehmung, die der Fußball hierzulande hat, zahlen muss?


    Klopp: Ich bin schon froh, dass es mit dem Beruf geklappt hat, weil ich sonst gar nicht wüsste, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Aber im Moment habe ich den Eindruck, dass alles nur noch bunt ist. Riesenüberschrift, kein Inhalt. Keiner interessiert sich noch für die Hintergründe, warum Felix Magath mit Medizinbällen trainieren lässt, sondern nur noch dafür, dass er es tut. Genauso wird über Klinsmanns Trainerteam berichtet. Keiner fragt, warum sein Team mit Gummibändern Entengang macht, aber jede Sendung zeigt die Szene. Dabei arbeiten Trainer tagein, tagaus für den Erfolg der Mannschaft und machen sich pausenlos Gedanken.


    Sind Sie im Fußballgeschäft schon mal persönlich enttäuscht worden?


    Klopp: Nein, das hängt aber auch mit meiner Erwartungshaltung zusammen. Ich verteile eine Unmenge Chancen, habe aber nur wenig Erwartungen an Menschen. Ich habe mehrere Situationen erlebt, die andere als persönliche Enttäuschung gewertet haben. Mir tat es nur Leid für den Betreffenden, dass er nicht anders konnte.


    Ein Trainer ist und bleibt eben ein Einzelkämpfer.


    Klopp: Ja, natürlich, zumindest im Verbund mit meinem Co-Trainer Zeljko Buvac, der mich nie enttäuschen würde, bin ich Einzelkämpfer. Ich muss Ergebnisse abliefern. Aber ich fühle mich trotzdem wohl, weil ich gerne mit einer Mannschaft arbeite. Ich konnte viel besser Tennis als Fußball spielen, wurde aber Kicker, weil es mir besser gefiel, mit anderen zusammen zu spielen, als für mich allein.


    Jürgen Klinsmann hat in München alles auf den Kopf gestellt: Neues Trainerteam, veränderte Medienpolitik, das Trainingsgelände wurde umgebaut, auch, um die Spieler besser abschirmen zu können. Haben Sie beim BVB auch einen Anforderungskatalog eingereicht?


    Klopp: Dortmund hat nicht die Möglichkeiten wie München. Wir werden auch kleinere Umbaumaßnahmen vornehmen in unserem Trakt auf dem Trainingsgelände. Zum Glück wird bei uns nicht soviel darüber geschrieben. Auch unser Trainerteam ist nicht viel kleiner als das in München, nur schlechter bezahlt.


    Was steht denn in Ihrem Anforderungskatalog?


    Klopp: Ich sehe keinen Sinn darin, diesen hier zu veröffentlichen. Nur soviel: Wir waren im Materialraum und haben geschaut, was wir noch brauchen.


    Sie müssen im Materialraum nach dem Rechten sehen? Wir nahmen an, bei Borussia Dortmund sei schon alles vorhanden.


    Klopp: Ist es ja auch. Aber jeder hat andere Vorstellungen, was er für seine Arbeit braucht.


    Nach dem Vorbild von Felix Magath haben Sie also noch ein paar Medizinbälle nachbestellt.


    Klopp: Es waren keine Medizinbälle da, und wir haben auch keine bestellt. Im Ernst: Wir haben nur Kleinigkeiten geordert.


    Als Moderator für das ZDF schwärmen Sie oft von Spielern aus allen Teilen der Welt. Auf wen haben Sie sich beim BVB besonders gefreut?


    Klopp: Ich wäre ein Schwachkopf, wenn ich anfangen würde, einzelne Spieler herauszupicken. Ich freue mich auf die Mannschaft, ehrlich. Und die Gespräche vorab waren sehr gut: Die Jungs sind sehr selbstkritisch. Keiner möchte noch mal 13ter werden und ein dreiviertel Jahr jeden Tag auf die Mütze bekommen.


    Hat Ihnen Michael Zorc noch einen Hochkaräter versprochen?


    Klopp: Wir haben nicht die Möglichkeit, Spieler zu verpflichten, die fünfzig Prozent über dem Gehaltsniveau liegen, das wir jetzt haben. Transfersummen von 10 bis 15 Millionen können wir nicht leisten.


    Aber Geld schießt gemeinhin Tore.


    Klopp: Stimmt. Wenn Wolfsburg auch noch Aleksander Hleb holt, sind sie neben Bayern der Topfavorit. Aber so was ist bei uns nicht möglich. Was können wir also machen? Wir können die Drucksituation erhöhen. Bislang bestand der Eindruck, dass bei Dortmund alle spielen, sobald sie fit sind. Es ging nicht mehr um die Form, nur noch um die Fitness. Das ist jetzt vorbei.


    Wie erhöhen Sie den Druck?


    Klopp: Das muss ich gar nicht. Letztlich hängt es bloß davon ab, welche Spieler sich auf die Leistungsbereitschaft einlassen, die ich fordere. Wer weiterkommen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle anderen haben kein besonders schönes Jahr vor sich.


    Gibt es denn in der heutigen Zeit, in der körperliche Fitness das A und O im Fußball ist, noch Trainer, die auf einen Mangel an Leistungsbereitschaft bei bestimmten Spielern Rücksicht nehmen?


    Klopp: Keine Ahnung, ich vergleiche mich nicht. Aber wenn ich ein Trainingsspiel sehe, in dem nicht alle mitziehen, beginnt es in mir zu kochen. Wir trainieren schließlich nicht acht Stunden, sondern eineinhalb. Da möchte ich sehen, dass alle sich verausgaben. Training muss müde machen. Wo ist der Ertrag, wenn ich mich nach der Einheit genauso fühle wie vorher?


    Sind manche Profis von heute zu weich?


    Hang zur medizinischen Überversorgung
    Klopp: Nein, aber es gibt heute einen Hang zur medizinischen Überversorgung. Die Jungs haben heute Verletzungen, die kannten wir vor zehn Jahren gar nicht: Die alte Knochenprellung, die ich als Spieler noch hatte, ist gestorben. Die gibt es nicht mehr. Heute heißt sie Bone Bruise, und ihr Heilungsprozess dauert vier Wochen. Ich konnte als Spieler mit Verletzungen ganz gut umgehen. Für übertriebenes Schmerzempfinden gibt es also verständnisvollere Menschen als mich.


    Wie läuft bei Ihnen ein Gespräch mit einem eingebildeten Kranken ab?


    Klopp: Ich weiß nicht, wie sich Sodbrennen anfühlt, also kann auf mein Mitgefühl zählen, der darunter leidet. Bei Dingen, die ich selbst nachempfinden kann, ist das anders. Wenn ein Spieler zu mir kommt und sagt »Trainer, mein Zehennagel ist eingewachsen und hat sich entzündet«, dann warte ich auf einen Zusatz. Denn meine Zehen waren schon in alle Richtungen verbogen.


    Für einen Spieler wie Mohamed Zidan hatten Sie hingegen mehr Verständnis als seine Teamkollegen bei Werder Bremen und beim HSV. Dort gilt er als Sonderling mit extravaganten Eigenschaften.


    Klopp: Einen Spieler muss man dort abholen, wo er steht. Ich kann Marko Rose und Mohamed Zidan nicht unter den gleichen Voraussetzungen behandeln. Sonst würde ich beiden nicht gerecht werden. Trotzdem müssen sich beide bestimmten Regeln unterordnen, sonst können sie nicht mitspielen. Das tut Mohamed. Ich habe mich vielleicht ein, zwei Mal mit ihm hingesetzt und ihn erzählen lassen. Er ist ein netter, verrückter Kerl, der mitunter auch Dinge macht, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Aber gerade das zeichnet ihn als Spieler aus. Wenn ich höre, dass sich Teamkollegen über seine Albernheiten aufregen und ihn ausgrenzen, habe ich dafür wenig Verständnis. Die erkennen offensichtlich nicht, was für ein Potential er als Kicker besitzt.



    Als Moderator im ZDF erklären Sie dem Zuschauer Dinge, von denen er keine Ahnung hat. Wie viel Ahnung haben Spieler vom Fußball?


    Klopp: Mein Vorteil als Trainer ist, dass ich eine Unmenge Spiele aus unterschiedlichsten Kameraperspektiven angeschaut habe. Ein Spieler sieht ein Match meistens nur aus seiner Sicht, und auch Top-Stars vergessen immer wieder, wie sie ihre Position richtig interpretieren und sich ins Spiel einbringen.


    Ein Trainer ist also auch dazu da, Spieler immer wieder an Dinge zu erinnern, die er schon weiß.


    Klopp: In vielen Fällen ist das so. Leider.


    Wie viel Ahnung hat Johannes B. Kerner vom Fußball?


    Klopp: Ich war überrascht, wie gut er sich auskennt. Natürlich habe ich auch ihm gegenüber einen Vorsprung. Aber er hat enormes Interesse, dazu zu lernen. Und in WM- und EM-Statistiken kennt er sich ohnehin viel besser aus als ich.


    Sie haben den Job beim ZDF mit der EM abgeschlossen. War das Engagement für Ihren Job als Trainer kontraproduktiv?


    Klopp: Nicht so, dass ich es wahrgenommen hätte.


    Obwohl manche Medien beim Abstieg des FSV Mainz 05 in der Saison 2006/07 spotteten, ob Sie der Richtige seien, um den Deutschen Fußball zu erklären.


    Klopp: Über Konsequenzen dieser Art war ich mir im Vorfeld schon klar. Aber ich hatte Lust auf diese Aufgabe. Es war eine wunderbare Zeit. Ich war beim ConFed Cup und der WM in Deutschland dabei und habe aus nächster Nähe die EM 2008 erlebt. Turniere, die in Mitteleuropa stattfanden und mir die Möglichkeit gaben, parallel dazu zu arbeiten.


    Was passiert, wenn es in Mainz unter dem neuen Trainer nicht läuft? Befürchten Sie, dass die Fans alle Nachfolger an Ihnen messen werden?



    Klopp: Nein. Wir haben dort in sieben Jahren gemeinsam gelernt, wie man mit Erfolg umgeht. Auch die Fans wissen, dass sie ihren Teil dazu beitragen können und dass es keinen Sinn macht, allzu laut zu schreien. Jörn Andersen findet optimale Voraussetzungen vor und hat einen sehr loyalen Vorstand, der Kummer gewohnt und deshalb stressresistent ist. Er kann sich auf diesen Job freuen.


    Beschreiben Sie doch mal, wie es für Sie wäre, mit dem BVB gegen den FSV Mainz 05 anzutreten.


    Klopp: Ein besonderes Spiel wäre es allemal, aber ich sehe es wie Guus Hiddink, als er mit Russland gegen die Niederlande spielte: »Es ist nur Sport.« Ich muss nicht wie im Mittelalter die Stadtmauern erobern oder das Brunnenwasser in Mainz vergiften, sondern nur ein Spiel gewinnen. Das ist mein Job.

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  • Sag mal Wolfjo... was heut eure Führung denn da wieder geritten? Petric an den HSV verkaufen und das nur um Zidane zu bekommen?

    "When life gives you lemons, go murder a clown."