Tigerentenclub Dortmund

  • Dein Angebot zur PN würde ich annehmen wenn es um was Privates geht. Jetzt unterhalten wir uns aber über den BVB bzw. ich versuche gerade, Dir zu sagen, das ich mit Deiner Leistungsbeurteilung unserer Jungs nicht so ganz einverstanden bin.
    Das ich mir persönlich unter dem Strich ein bißchen mehr als das ausgerechnet habe, was uns jetzt am Nikolaus-Abend droht steht außer Frage. Aber in allen seitherigen EL + CL-Partien haben sie mich bislang nur ein einziges Mal wirklich enttäuscht. Und das war in Piräus.
    Obwohl ich sicherlich mehr als einmal nach den Spielen meine bescheidene Meinung kund getan habe, wie es unsere Jungs vielleicht besser anstellen könnten, bin ich mit Ihnen immer noch im Reinen. Sie machen mir, seit Klopp sie trainiert, immer noch unglaublichen Spass und den lass ich mir auch nicht von Negativ-Erlebnissen nehmen, die zur Entwicklung einer Mannschaft mMn dazu gehören.
    Sammer hat mal gesagt: Das Fundament großer Erfolge sind Niederlagen. So gesehen legen wir in Europa zur Zeit gerade ein ziemlich kräftiges Fundament...


    :D

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Das Fundament großer Erfolge sind Niederlagen. So gesehen legen wir in Europa zur Zeit gerade ein ziemlich kräftiges Fundament...
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    wie gut, dass wir bald auch wieder ganz obenauf sind... :D

    -> Becks84 ( TM ) - USER, BAYER, LEGENDE! <-

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">aber nochmal, es ist viel geiler, fan eines vereins zu sein, den jeder verlieren sehen will und der am ende trotz allem wieder oben steht. </span><br>-------------------------------------------------------


    wieder :-O ? meinst du letztes Jahr oder was?

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">
    Neonazis greifen Jugendliche an in Kooperation mit
    Er gilt als einer der bekanntesten Neonazis Nordrhein-Westfalens: Der Dortmunder Sven K. erstach vor sechs Jahren den Punker "Schmuddel". Jetzt soll der 24-Jährige auf zwei türkische Jugendliche losgegangen sein - auf dem Weihnachtsmarkt.



    Man hätte meinen können, die Neonazis hielten sich erst einmal zurück. Man hätte denken können, die allgemeine Empörung über die der Zwickauer Zelle zugeschriebenen Verbrechen machte sie vielleicht nachdenklich. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Während die Republik mit der bitteren Erkenntnis ringt, dass es hierzulande tatsächlich rechtsradikale Terroristen gibt, schlagen die Glatzen in Dortmund wieder zu.


    Es soll bloß ein Wortwechsel gewesen sein, der am späten Samstagabend auf dem Weihnachtsmarkt der Ruhrgebietsstadt dazu führte, dass ein halbes Dutzend Männer "in szenetypischer Bekleidung", so die Oberstaatsanwältin Ina Holznagel, auf zwei Jugendliche losging. "Scheiß Ausländer" hätten die Angreifer gebrüllt, sagte einer der Attackierten später den "Ruhr Nachrichten". Dann habe er nur noch "Springerstiefel gesehen". Der in Deutschland geborene Türke erlitt nach Angaben der Ermittler "beträchtliche Verletzungen".


    Zu dem entfesselten Mob gehörte nach ersten Erkenntnissen der Behörden auch ein alter Bekannter der Staatsschützer. Sven K., 24, hatte im März 2005 an einer U-Bahn-Haltestelle den Punker Thomas "Schmuddel" S. erstochen. Das Landgericht Dortmund, das den Schulabbrecher später zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren verurteilte, erkannte seinerzeit, dass der damals 17-Jährige in "seiner sozialen-sittlichen Entwicklung erhebliche Defizite" aufwies.


    Kontakt zu Kameraden



    Doch auch wenn K. im Herbst 2010 vorzeitig auf freien Fuß kam, schien sich an diesem Manko nicht viel geändert zu haben. Der Dortmunder Antifa zufolge suchte der aus der Haft entlassene Rechtsradikale umgehend den Kontakt zu seinen Gesinnungsgenossen - und schreckte möglicherweise trotz Bewährungsauflagen nicht vor neuerlichen Straftaten zurück.


    Im Dezember 2010, nachts um 1 Uhr, sah man kahl rasierte Schädel, breite Schultern und Bomberjacken, man hörte wütende Schreie und Beschimpfungen. Ein Dutzend Neonazis griff die linke Dortmunder Szenekneipe "HirschQ" ("Asozial aus Tradition") an, mehrere Personen wurden verletzt. "Wir bedauern", sagte der Stadtsprecher hinterher, "dass erneut Menschen Opfer von rechter Gewalt geworden sind."


    Besonders brisant an dem Vorfall: An der Attacke soll auch Sven K. beteiligt gewesen sein. Noch in der Nacht nahm die Polizei ihn fest. Er bestritt jedoch eine Beteiligung an dem Überfall vehement und durfte wieder nach Hause gehen. Die linke Szene schäumte und unterstellte den Behörden eine ausgeklügelte Verschleppungstaktik, was die allerdings bestritten.


    Dortmund ist ein Schwerpunkt der Szene


    Nirgendwo in Deutschland werden mehr rechte Straftaten gezählt als in dem bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen. Zwischen 4000 und 5000 Verfahren leiteten die Behörden hier in den vergangenen Jahren jeweils ein. Und Dortmund ist ein Zentrum der Szene.


    Der WDR nannte die Stadt bereits eine "Neonazi-Hochburg". Ein Aussteiger sagte: "Gerade in Dortmund haben wir uns oft gewundert, wie es sein kann, dass wir solche Dinge tun, wie körperliche Angriffe auf Antifaschisten, ohne dass es Konsequenzen gegeben hat. Dass wir entweder gar nicht festgenommen wurden, es gar nicht zur Anzeige kam oder dass die Anzeige eingestellt wurde."


    Aktivisten der Antifa sind überzeugt, dass die Dortmunder Behörden gegen rechte Straftäter jahrelang besonders zögerlich vorgegangen sind. Polizei, Stadtverwaltung und Staatsanwaltschaft weisen diese Vorwürfe entschieden zurück. Die Ermittlungen wie etwa die wegen des Überfalls auf die linke Szenekneipe "HirschQ" seien eben aufwendig und langwierig, so Oberstaatsanwältin Ina Holznagel.


    Pöbeleien, Überfälle und Einschüchterungen


    Jedenfalls haben sich im Stadtteil Dorstfeld die Rechten breitmachen können. Immer wieder kam es zu Pöbeleien, Überfällen und Einschüchterungen. Wände wurden beschmiert, Scheiben eingeworfen, Menschen zusammengeschlagen. Eine Familie, die wohl wegen ihres Engagements gegen Nazis wiederholt Opfer von Angriffen wurde, flüchtete aus der Stadt.


    Die Zahl der rechten Straftaten ist in Dortmund in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Verurteilungen allerdings gab es wenige. Zumeist scheiterten die Ermittlungsbehörden an der Beweislage. Ist der Hakenkreuz-Sprayer oder Steinewerfer erst einmal entkommen, wird ihn die Polizei nur in den seltensten Fällen aufspüren.


    Die Landtagsabgeordnete Anna Conrads (Linkspartei) und die Dortmunder Antifaschisten gehen davon aus, dass die rechte Szene in der Stadt mehrere hundert Personen mobilisieren kann. Sie habe in den vergangenen Jahren starken Zulauf von Kadern und Aktivisten aus den neuen Bundesländern erhalten, heißt es. Und die Sogwirkung, die von der Kameradschaft "Nationaler Widerstand Ruhrgebiet" ausgehe, sei ungebrochen.


    Jetzt allerdings könnten die Dortmunder Neonazis mit Sven K. einen schlagkräftigen Kader verlieren. Seit Sonntag sitzt der 24-Jährige in Untersuchungshaft und schon macht in Justizkreisen ein Wort die Runde, das eigentlich auch von den linken Aktivisten sehr begrüßt wird. Es lautet: Sicherungsverwahrung.


    Offiziell indes mag sich die Staatsanwaltschaft dazu nicht äußern. Noch nicht.</span><br>-------------------------------------------------------


    Nochmal als Nachtrag zu dem lobenswerten Fanprojekt was BVB Fans nach Auschwitz schickte um diesen die Bedeutung von Gewalt nahe zu bringen.

    Neulich wars gestern mehr als draussen

  • Auschwitz ist ein Ort , der den Schrecken der Terrorherrschaft am "erfühlbarsten" macht.
    Ich wusste aber schon vorher die grässlichen Verbrechen der Gewaltherrscher klar einzuordnen, dazu hätte ich nicht unbedingt nach Polen fahren müssen.
    Aber wer noch Eindrücke benötigt, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, der soll es erleben.


    Übrigens: Das "Ausbildungslager" Sachsenhausen ist jedem zum Besuch zu empfehlen, da kommt man wahrscheinlich eher hin als nach Polen!
    In der DDR war der Besuch Sachsenhausens übrigens für jeden Schüler PFLICHT, sowas täte der vereinten Bundesrepublik auch sehr gut!!

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  • Wenn man sich diesen ausführlicheren Artikel mal aufmerksam durchliest wird eigentlich klar, das die stille Duldung dieser ganzen shice auf den unterschiedlichsten gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ebenen eine genauso große - wenn nicht noch schlimmere - Gefahr ist.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">woher weißt du das der sachsenhausen-besuch pflicht war?
    schwachsinn.</span><br>-------------------------------------------------------


    Das hat der Guide (Führer schreibe ich mal besser nicht in diesem Zusammenhang...) bei der Führung erzählt, an der ich in Sachsenhausen teilgenommen habe. Er hat selber als Schüler in der DDR Sachsenhausen besucht!

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  • @woher weißt du das der sachsenhausen-besuch pflicht war?
    schwachsinn.
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    außer rumgeschreie kommt mal wieder nix von dir.
    sachsenhausen, buchenwald und co waren pflichtbesuche in der schule in der ehemaligen ddr. gehörte halt dort dazu.


    also einfach fre.sse halten, wenn du keine ahnung hast.

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  • dann hat er mist erzählt realist,der besuch eines KZ war pflicht im zuge der sogenannten jugendweihe,das stimmt.meiner einer war in buchenwald.

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  • Kann auch sein, dass der Guide vom Pflichtbesuch in einer Gedenkstätte sprach, es gab ja mehrere und nach Oranienburg wäre es von Görlitz auch ziemlich weit gewesen!


    Diese Tradition hätte man ruhig von der DDR übernehmen können, auch wenn dies Ostdeutschland nicht vor der "NSU" bewahrt hat >:|

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  • In dem Deutschland, in dem ich aufgewachsen bin, gibt es diese "Tradition". Zumindest kenne ich keinen, der nicht mal mit der Schule in Dachau oder Flossenbürg war...

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">zurück zum Thema. Wir sind Tabellenführer</span><br>-------------------------------------------------------


    Über zeitlich eng begrenzte Themen wird hier nicht gesprochen.


    Bei uns in NRW gibt es ja keine derartige Gedenkstätte. Im GeschichteLK wollte unsere Lehrerin mit uns nach Bergen Belsen (das Lager, in dem Anne Frank verstarb) fahren, aber diese Fahrt ist dann aus Termingründen geplatzt!

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">zurück zum Thema. Wir sind Tabellenführer </span><br>-------------------------------------------------------


    ..bis zum WE und Reus. ;-)

    „Let's Play A Game“