Tigerentenclub Dortmund

  • Es ist generell sehr interessant, wie sich die Sprachen bei anderen bedienen.


    Weitere Beispiele:
    Krossword - crossword (puzzle) - Kreuzworträtsel
    Bistró - russ.: schnell
    Awtoban - Autobahn


    Etc pp


    PS: Im Russischen sind aber vor allem die Transkriptionen aus anderen Sprachen ganz gruselig. Da las ich mal einen Fussballartikel...und verstand nicht, was dieses "Ganri" sein sollte...Am Ende war der Stürmer Henry gemeint. :D

    0

  • du solltest mal deinen umgang überprüfen :)


    als ich vor gefühlt 100 jahren mein senior high school year in iowa verbracht habe (not the end of the world, but damn close to it), hat das in der schule eigentlich jeder gesagt. aber ok, der mittlere westen ist ja eh immer trendsetter gewesen in dem land :8.

  • Och, der ist völlig in Ordnung dort. *g*


    War auch vor gefühlten 100 Jahren dort auf der High School, aber halt in Michigan.
    Danach weitere gefühlte 100 mal dort und auch meinen Bruder in New Jersey, California und Pennsylvania besuchen (je nachdem, wo er gerade wohnte). Auch da habe kein "rucksack" vernommen.
    Ich komme auch gerade mal wieder aus den USA, und auch an den diversen Flughäfen hat man mich immer aufgefordert, mein "backpack" in den tray oder daneben zu legen oder zu öffnen oder was auch immer sie damit machen wollten.


    Ich glaub dir das natürlich mit "rucksack", aber seltsam, dass ich das bisher nie vernommen habe.

    0

  • Vielleicht haben deutschstämmige Amerikaner oder Amish (die ja auch einen mit deutsch verwandten Dialekt sprechen) das Wort dort eingeführt. Kann also durchaus sein, dass innerhalb der USA verschiedene Wörter dafür benutzt werden.


    Aber da kann ich nicht mitreden, war bisher nur in NYC und da hieß es meiner Meinung nach auch "backpack"

    Da kommt ihr nie drauf!

  • Hatte neulich eine Unterhaltung mit 'nem Briten, der nicht glauben konnte dass "Stein" im Deutschen als stone verstanden wird und nicht "Maßkrug" bedeutet wie im Englischen...

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage

  • Das kann ich so nicht bestätigen. Ein Stein ist nämlich auch im Deutschen wie das Maß eine Volumeneinheit und entspricht einem Liter, zumindest hier bei uns in der Region. Ein Stein Bier, sind bei uns also 1L Bier ;-)

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • :(:( wohne nicht in ner Höhle, aber bei mir in der Gegend ist das sehr geläufig.. ( Rheinhessen):)


    edit.. was man aus so nem langweiligen , äh sorry, supercoolem Vereinsthread alles machen kann:D

  • Nochmal klugsch...



    Badenser: 0,2 Liter; Heidelberg
    Becher: 0,2 Liter; Düsseldorf
    Becher, Stange, Tulpe: 0,3 Liter Lagerbier; deutschsprachige Schweiz
    Blechsemmel: 0,33 Liter (klein) 0,5 Liter (groß)in der Alu-Dose, Sachsen
    Blech: 0,33 Liter (klein) 0,5 Liter (groß) in der Alu-Dose, Wien, Burgenland, Nieder-und Oberösterreich (Besonderheit: 16′er Blech: Doseninhalt stammt aus der Ottakringer Brauerei im 16. Wiener Gemeindebezirk)
    Bombe: 0,5 Liter Flaschen- oder Dosenbier
    Bullenkopp: 6,0 Liter; altes Biermaß aus dem münsterschen Raum.
    Canette: 0,5 Liter im Glas; Westschweiz, insbesondere Freiburg (CH)
    Chübel: 0,5 Liter; deutschsprachige Schweiz westlich von Zürich
    Chübeli: 0,3 Liter; deutschsprachige Schweiz
    Dicke: 0,5 Liter Flasche; Sauerland und Umgebung
    Doppler: 2,0 Liter; Bayern und Österreich
    Durchgezapftes: Schnell eingeschenktes Bier; etwa 0,2 l in einem 0,4-l-Glas, Hannover
    Eimer: 0,4 Liter Kölschglas (selten in Privathaushalten anzutreffen, da Kölsch nicht dazu geeignet ist, lange offen zu stehen)
    Ein Meter: Eine einmeterlange Holzvorrichtung, in der mehrere 0,2 Liter Gläser stecken. Wird auch “ne Latte Bier” genannt; Düsseldorf und Berlin. In Hessen auf der Kirmes mit zehn oder elf 0,33-Liter-Gläsern, vor allem unter den Kirmesgesellschaften beliebt.
    Flasche: Halbliter- bzw. 58-cl-Flasche Lagerbier; Ostschweiz
    Flöte: 0,2 Liter; Köln und Umgebung
    Flûte: 0,2 Liter; Schweiz – Wallis
    Gambrinus: 0,4 Liter; deutschsprachige Schweiz
    Gläsle: kleines Bier (Export) im Glas oder Krug mit 0,3 oder 0,25 Liter; Schwaben
    Grenadier: 5 Liter; studentisches Maß; Österreich
    Großes: 0,5 Liter; Österreich und Ostschweiz bis und mit Zürich; 0,4 oder 0,5 Liter in Deutschland
    Halbe: 0,5 Liter im Bierkrug oder Glas; Bayern, Österreich und Schwaben; in einigen Gaststätten, insbesondere in der Münchner Region zunehmend auch 0,4 Liter im Bierkrug/Glas (= “Preissn-Hoibe”)
    Halber: 0,4 bis 0,5 Liter im Bierseidel; Norddeutschland
    Halber Liter: nie mehr als 0,4 (trotz des Namens!), Hannover
    Half Pint: 0,284 Liter; Großbritannien, Irland (in den USA 0,227 Liter)
    Henkel: 0,4 bis 0,5 Liter im Bierseidel; Berlin
    Herrgöttli: 0,2 Liter; deutschsprachige Schweiz
    Hülse(-n): 0,5 Liter ; in der Dose (deutschsprachige Schweiz, Österreich)
    Humpe: 0,5 Liter im Glasbierkrug; deutschsprachige Schweiz
    Humpen: 0,4 Liter (bis 2005: 0,33) (Luxemburg)[0,5 Liter Pils im Saarland], auch 5 Liter (Österreich)
    Kanne: 1,85 Liter (studentische Maßeinheit)
    Kattla: 0,4 Liter (Raum Coburg)
    Karaffe: 2,0 Liter (studentische Maßeinheit) (“Bis zu 8 Liter”)
    Kleines: 0,2 bis 0,3 Liter; Deutschland, Österreich und Deutschschweiz
    Kölner Stange: 0,2 Liter; Köln und Umgebung
    Kübel: 0,5 Liter; westliche deutschsprachige Schweiz, Innerschweiz und Bern
    Krügel: 0,5 Liter im Glas; Österreich
    Krügerl: In Ostösterreich gebräuchlich; = Krügel
    Krug: 1 Liter; deutschsprachige Schweiz
    Kugel: 0,4 im bauchigen, fast runden Glas; Berlin
    Ladie’s Pint: 0,284 Liter; siehe Half Pint; Großbritannien, Irland
    Liesl: 2 Liter; studentisches Maß; Österreich
    Löschzwerg: 0,2-0,25 Liter oder 0,33 Literflasche (ugs.)
    Lütten: 0,2 bis 0,33 Liter; Schleswig-Holstein
    Maß: 1 Liter; früher Schankmaß (s.u.), im Bierkrug oder Glas; früher Flaschengröße Süddeutschland, Franken, Österreich und Deutschschweiz
    Mini: 0,3 Liter in Luxemburg; 0,2 Liter in der Schweiz – Wallis
    Moggerla 0,33 Liter Export in einer kleinen breiten Flasche; Franken
    Nößel: 0,5 Liter; Braunschweig
    Patron: 0,5 vorwiegend im Süden Österreichs (Kärnten)
    Pfiff: 0,1-0,2 Liter (ist nicht genormt, ähnlich wie Schnitt); Bayern, Österreich
    Pint: 0,568 Liter (Imperial Pint) bzw. 0,473 Liter (US liquid Pint); Großbritannien, Irland, USA
    Piccolo für Nicolo: 2 cl (genormt in Schnapsgläsern in Bierhumpenform)
    Pitcher: 1,89 Liter im Krug; Großbritannien, Malta, USA, Kanada
    Quartl: 0,25 Liter im Bierkrug oder Glas; Bayern;
    Rammerl: siehe Schnitt; häufig in Zelt- und Hallenfesten; Bayern;
    Rugeli: 0,3 Liter in einem bauchigen Glas mit Henkel; Basel u. Umgebung
    Schankmaß: alt: 1,069 Liter
    Schifferl: 15 Liter in einer Schale; Österreich
    Schimmala: 0,75 Liter; Franken
    Schimmel: 0,5 – 2 Liter zur Verkostung in der Brauerei
    Schnitt: Schnell eingeschenktes (und damit zur Hälfte Bier und zur Hälfte Schaum) 0,3- bis 0,5-Liter-Glas oder -Steinkrug, vgl. Spruz; Bayern, Franken.
    Wird in Franken, insbesondere “auf dem Keller”, oft nur als letztes Bier vor dem Bezahlen ausgeschenkt, nachdem mindestens ein Seidla konsumiert wurde. Dann als “halbes Bier” (0,25 Liter) berechnet, oft aber als 0,3 – 0,4 Liter eingeschenkt. In Südthüringen auch ein normalgezapftes Pils in 0,25 Liter Glas; dagegen in Österreich kein Biermaß sondern ein Biermischgetränk (halb dunkles, halb helles Bier).
    Schoppen: 0,5 Liter im Glas (auch Wein); Pfalz, in Bayern 0,25 Liter im Glas
    une schopp: 0,5 Liter im Glasbierkrug; französischsprachige Schweiz
    Seidl: 0,3 Liter im Glas; (Ost-)Österreich, in Westösterreich oft auch Seidel; in Bayern 0,5 Liter im Glas
    Seidla: 0,5 Liter im Stein- oder Glaskrug; Franken
    Spezli; 0,33 Liter in der Flasche; “Spezialbier”, Ostschweiz
    Spruz: 0,3-0,4 Liter im Glas, vgl. auch Schnitt oder Pfiff
    Stange: 0,3 Liter (oft auch nur 0,2 Liter) im Glas; deutschsprachige Schweiz; in D: Raum Köln und Düsseldorf
    Steign: 24 Bierdosen (Österreich, Bayern)
    Stein: 1 Liter; Rheinland-Pfalz
    Steinieform, auch Knolle: 0,33 Literflasche; DIN-Norm 6199 (1953/1977)
    Stiefel oder Doppelliter: 2,0 Liter; Saarland, Österreich, Schweiz, Niederbayern
    Stößchen: 0,1 Liter; Köln und Umgebung
    Stößchen: circa 0,15 Liter; Dortmund
    Stubbi: 0,33 Liter Flasche; in den Regionen um Bitburg, Kirn und im Saarland
    Stübchen: Ein Stübchen selbst fasst ca. 3,6l, üblicherweise werden “viertel Stübchen” zu 0,9 – 1 Liter ausgeschenkt; Braunschweig
    Stüpper: 0,5 Liter in der Flasche; Sensebezirk (Schweiz)
    Tässchen/Tasse: wahlweise 0,25 , 0,33 , 0,4 oder 0,5 Liter (studentische Maßenheit)
    Willybecher: 0,2 Liter, 0,25 Liter, 0,3 Liter, 0,4 Liter und 0,5 Liter, ein 1954 von Ruhrglas entwickeltes Massenglas (10 Millionen Stück/Jahr).
    Yard: 2 imperiale Pint (1,136 l)


    Nun - Rheinhessen und Rheinland-Pfalz liegen ja nahe beieinander. Fraglich ist, ob der Begriff bereits durch Einwanderer in die USA (um 1900 sind aus dieser Region viele in die USA ausgewandert - z.B. auch die Großeltern von Donald Trump... - fremdschäm) oder durch die Besatzungszeiten nach dem 2. Weltkrieg.

    0