Hertha BSC Berlin

  • Windhorst soll man erstmal das Ihme-Zentrum in Hannover sanieren. Dann ist der sowieso wieder insolvent. Und dann müßt ihr auch vor Hertha keine Angst mehr haben.

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  • Ambitionierte Ziele zu haben ist ja schön und gut, aber ich glaube auch nicht, dass das funktionieren wird. Nicht mit den Summen, die da gehandelt werden. Da müssten sie auf dem Transfermarkt schon 5-6 absolute Glückstreffer landen.


    Zumal es für einen Verein im Niemandsland der Tabelle noch mal zusätzlich teurer werden dürfte sich zum Titel hochzukaufen als bspw. für Dortmund oder Leipzig, nicht nur wegen der schlechteren Ausgangssituation, sondern schon deshalb, weil da wohl kein Topspieler hin will, wenn er nicht mit Geld zugeschüttet wird. Wer geht schon zur Hertha, wenn er auch zu einem CL-Teilnehmer wechseln kann?

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  • Windhorst soll man erstmal das Ihme-Zentrum in Hannover sanieren. Dann ist der sowieso wieder insolvent. Und dann müßt ihr auch vor Hertha keine Angst mehr haben.

    Ich glaube, bei den gehandelten Zahlen hat hier keiner Angst, nichtmal wirklich Respekt.

    Aber grundsätzlich finde ich es gut, wenn sich die Zahl der ambitionierten Teams erhöht. Denn das sorgt idR für besseren Fußball.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Aber grundsätzlich finde ich es gut, wenn sich die Zahl der ambitionierten Teams erhöht. Denn das sorgt idR für besseren Fußball.

    Da könnte man jetzt als Gegenbeispiel Werder Bremen anführen, die ja vor der Saison das Minimalziel Europaleague ausgerufen haben. ^^

    Aber ok, ich finde das auch in Ordnung, auch wenn es dann im Nachhinein etwas lächerlich wirkt wenn's in die Hose geht...

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  • Ambitionierte Ziele schön und gut, aber der Kader von Hertha ist nunmal deutlich schlechter als der von den aktuellen Top 5.

    Da reicht es nicht 3-4 Spieler zu holen.

  • Richtig. Machen wir mal eine Beispielrechnung auf: Um einen Spieler wie Sane nach Berlin zu locken, müssten sie ihm wohl tatsächlich mindestens die angeblich geforderten 20 Mio. / Jahr zahlen. Wäre dann ein Gesamtpaket von 150 Mio. Um um den Titel mitspielen zu können, braucht man aber mindestens 7-8 Spieler dieses Kalibers, den Rest kann man dann evtl. mit solidem Mittelmaß besetzen das dann qualitativ mit hochgezogen wird.


    Da wären wir dann bei einer Milliarde, Minimum. Wo soll die herkommen? So viel ist der gesamte Club nicht wert. Und Windhorst wahrscheinlich auch nicht, selbst wenn der irre genug wäre sein gesamtes Vermögen in einen long shot zu investieren. Mit Anteilsverkäufen ist das nicht zu machen, dafür bräuchten sie extrem potente Sponsoren die da langfristig einsteigen, in Größenordnungen wie unsere. Die sind aber auch eher nicht in Sicht...

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  • Interessant was da bei Hertha passiert. Solange Preetz aber da rumwurschtelt, wird es trotz Geld schwierig.

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Der Windhund gibt mächtig Gas. 150 Mio neues, zusätzliches Investment.

    Damit könnten die etwa zwei Jahre lang die Differenz im Gehaltsbudget zu Leverkusen oder RB ausgleichen. Sprich, das reicht bei Neuverpflichtungen mit Standardvertrag nicht mal gehaltstechnisch, um zu den Top-Clubs aufzuschließen, und dann haben sie noch keinen Cent Ablöse gezahlt. Ein völliger Witz, sich mit solchen Beträgen "hochkaufen" zu wollen.


    Ich seh schon die Headlines 2023 vor mir: "Hertha: Was ist mit den Millionen passiert?"

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  • Hertha BSC - Windhorsts Visionen für den "Big City Klub": Die Vorbilder sind Chelsea, City und PSG


    Der Windhund gibt mächtig Gas. 150 Mio neues, zusätzliches Investment.


    Mir soll's Recht sein. Konkurrenz belebt das Geschäft. Allein der Glaube, das die das da positiv umsetzen fehlt mir.

    wenn ich das schon lese: Big City Club...


    was für arrogante, überhebliche Arxxlöcher - Berlin, "Big City"? - nee .. big shithole City !


    ich hoffe auf eine Entwicklung wie bei den Orks...die Stadt selbst tut da schon ihr Bestes...

  • Also wenn Berlin keine ‚Big City‘ ist, dann weiss ich auch nicht. Einwohnerzahl, Fläche, Historie, kulturelles Angebot etc. Aber egal, Berlin und jede Stadt in England scheinen vielen hier ein grosses Ärgernis zu sein. 😄


    Aber der BSC wird sicher kein grosser Club werden. Wie granti sagt, 150 Millionen bringen da langfristig gar nichts. Es sei denn, du kriegst sie jährlich. Da müsste mindestend eine weitere Null dazu, um Ansprüche melden zu können... So ist die Katastrophe vorprogrammiert, wenn man wirklich das Gefühl hat, mit diesen läppischen paar Millionen ganz vorne angreifen zu können.

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  • Damit könnten die etwa zwei Jahre lang die Differenz im Gehaltsbudget zu Leverkusen oder RB ausgleichen. Sprich, das reicht bei Neuverpflichtungen mit Standardvertrag nicht mal gehaltstechnisch, um zu den Top-Clubs aufzuschließen, und dann haben sie noch keinen Cent Ablöse gezahlt. Ein völliger Witz, sich mit solchen Beträgen "hochkaufen" zu wollen.


    Ich seh schon die Headlines 2023 vor mir: "Hertha: Was ist mit den Millionen passiert?"

    Richtig.


    Die haben 2 Möglichkeiten, was sie mit dem Geld machen können.


    1. Alles diesen Sommer ausgeben und hoffen mit der zusammemgekauften Mannschaft (die dann vielleich auf Gladbach-Niveau ist) versuchen die CL-Gelder zu erreichen.


    2. Das Geld zum Teil in die Jugendarbeit stecken und zum Teil in Talente investieren.



    Möglichkeit 1 ist extrem riskant. Man würde alles auf eine Karte setzen und hätte eine, maximal zwei Saisons Zeit die CL zu erreichen. Klappt das nicht ist das Geld weg und von den Einnahmen kann der Kader nicht bezahlt werden.


    Möglichkeit 2 würde die Gelegenheit für ein langsames, aber stetiges Wachstum bieten. Mit einer guten Jugend und gutem Scouting könnte man peu a peu den Abstand zur spitzengruppe verringern.



    Vermutung: Sie probieren Variante 1 und es geht schief...

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  • Also wenn Berlin keine ‚Big City‘ ist, dann weiss ich auch nicht. Einwohnerzahl, Fläche, Historie, kulturelles Angebot etc. Aber egal, Berlin und jede Stadt in England scheinen vielen hier ein grosses Ärgernis zu sein. 😄

    Also wer schon mal in einer richtigen "big city" war, der kann Berlin tatsächlich nur als "big dorf" wahrnehmen. Gerade die Weitläufigkeit ohne einen echten Stadtkern wirkt immer wie eine Ansammlung von Mittelstädten die mit der Zeit halt ineinander verwachsen sind. Auch die Mentalität der Leute entspricht so garnicht dem was man aus richtigen Metropolen gewohnt ist.


    Ohne seine herausragende historische Bedeutung wäre Berlin kaum mehr als das Ruhrgebiet: 5 Millionen Menschen eiern irgendwie weit unter ihren Möglichkeiten rum, generieren ihre Relevanz vornehmlich durch die schiere Masse und jeder Ansatz von Planung und Entwicklung wurde über die Jahrzehnte unter meterweise rotem Filz begraben.

  • die Weitläufigkeit ohne einen echten Stadtkern

    Wobei man den Berlinern da zugute halten muss, dass halt leider der Russe gekommen ist bevor der Stadtkern fertiggestellt werden konnte. ^^

    Großbauprojekte scheinen da schon immer problembehaftet gewesen zu sein...

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