Bayer 04 Vizekusen

  • Damals haben sie das Spiel wegen einem Formfehler wiederholen lassen.
    Denn damals zeigte der Linienrichter an, dass es Tor sei, was aber eben damals nicht in seinen Kompetenzbereich fiel. Er durfte das schlicht und ergreifend nicht und deshalb konnte man das Spiel wiederholen lassen.


    Und zum Thema Ball im Aus:
    Dann die selbe Frage an dich: Was ist mit einem Eckball, der im zu großen Bogen reinkommt - sprich der Ball im Aus ist - und dann reingeköpft wird. Muss das auch wiederholt werden?
    Oder Ribs dribbelt auf Außen, knapp an der Seitenlinie entlang, Pass, Tor, nach Studium des Fernsehbildes war der Ball im Aus. Wiederholungsspiel?



    PS oh, sehe gerade, dass @mcgiver die selbe Frage gestellt hat. Sorry für doppelt gemoppelt.

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  • das ist natuerlich eine heikle situation die du da beschrieben hast


    allerdings steht bei z.b. nem eckball der assistent an der grundlinie und sollte eigentlich sehn ob der eckball so ne krumme banane war das er von aussen wieder reinkam


    und selbst wenn nicht so faellt das tor dann trotzdem und der torwart kann z.b. auf den kopfball oder schuss reagieren


    in diesem fall hatte der torwart allerdings keine chance zum reagieren da der ball ja nicht aufs tor ging



    es stellt sich natuerlich nun die frage: was macht eigentlich der zusaetzliche schiri assistent der neben dem tor steht?...wofuer ist der zustaendig?...der muesste das doch eigentlich sehn das der kopfball ans aussennetz ging und von dort rein ins tor

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  • also der Letzte, der sich aufregen dürfte, wäre Kießling - er hätte die Situation klären können, tat es aber nicht.


    Die Videoaufnahmen belegen deutlich, dass er genau gesehen hat und wußte, dass der Ball nicht drin war ! Seine ganze Reaktion, das enttäuschte Abdrehen, sind Beweis genug !
    Da muss er sich jetzt über Schmähungen nicht wundern...normalerweise müsste man ihn nachträglich sperren, wegen grober Unsportlichkeit !


    Und natürlich wäre eine Spiel-Wiederholung das fairste gewesen...das Schiri-Gespann hat einen äußerst groben Fehler begangen, der durch das Videomaterial belegt werden kann !
    Es bestehen also keinerlei Zweifel in diesem Fall...


    Und bei solch klaren Fällen dürfte der Tatsachenentscheid eigentlich gar nicht zur Geltung kommen ! Bei grenzwertigen Szenen wie roten Karten, Abseitsentscheidungen, okay, da ist das wohl anders...
    aber wenn das Gespann SO derbe patzt, dann sollte der DFB eigentlich Cochoñes zeigen, und das Spiel wiederholen lassen...


    und wenn sich die liebe FIFA auch drüber mokieren täte...das hier ist Deutschland, die deutsche Liga, und hier hat der DFB das Sagen ! Ich glaube kaum, dass die FIFA das Recht hat, sich in die Belange der nationalen Verbände einzumischen !

  • Da bin ich deiner Meinung. Ich habe nichts gegen eine Torlinientechnologie. Das funktioniert in England wunderbar, der Schiedrichter bekommt ein kurzes Signal auf seine Uhr und das Spiel muss nicht unterbrochen werden. Für solche Szenen, die relativ selten, aber besonder schwerwiegend sind, sollte man ein technisches Hilfsmittel in Anspruch nehmen.


    Die Tatsachenentscheidung gehört aber zum Fußball dazu. Vom Videobeweis halte ich wenig. Wie oft darf dann überhaupt unterbrochen werden und wegen was? Ich stelle mir gerade vor, eine Mannschaft kontert und dann wird dieser Angriff durch eine Challenge unterbrochen. Jede Pause kann sich auswirken und ganz knifflige Abseitsszenen werden nicht gleich per Zeitlupe auflösbar sein.

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  • Also die erste Aussage ist doch einfach nicht passend. Natürlich wäre es nicht möglich, in den laufenden Spielbetrieb einzugreifen, sondern müssten die "Challenges" in Spielunterbrechungen getätigt werden. Bzw. würden erst in der nächsten Spielunterbrechung dann untersucht werden.
    Ist ja auch in den allermeisten Fällen kein Problem, da nach den strittigen Szenen das Spiel eh unterbrochen ist.
    In dem ein oder anderen Sonderfall müsste man dann eben den Konter zu Ende laufen lassen und dann das Spiel unterbrechen. Aber wie gesagt, wie oft passiert es denn, dass nach einer richtig heiklen Szene das Spiel ganz normal weitergeht?


    Und zum Thema Abseits: Dass Abseits nicht durch den Videobeweis geklärt werden kann, ist klar. Schließlich könnte man dadurch nur einseitig korrigieren, da man nur richtigstellen könnte, wenn fälschlicherweise nicht gewunken wurde. Umgekehrt bringt aber eine Richtigstellung nix, da man dem Stürmer ja schlecht die Situation wiederherstellen kann, die ihm (zu Unrecht) abgewunken wurde.

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  • Ok, das käme auf die Augestaltung an. Na, es kann doch sein, dass die eine Mannschaft im gegnerischen 16er ein Handspiel reklamiert, das Spiel ganz normal weiterläuft und ein Konter daraus entsteht. Wenn bei diesem Spielzug ein Tor fällt, dann wird natürlich gleich der Videobeweis gezogen. Und ganz ehrlich, manche Szenen sind ja so schwer zu erkennen (erst Recht bei der aktuellen Auslegung (unnatürliche Handbewegung), die viel Spielraum lässt), dass eine lange Diskussion erwarbar wäre (selbst nach 2-3 Zeitlupen, man müsste dann eventuell ein Tor aberkennen, weil vorher ein Handspiel vorlag).


    Ich halte nichts davon, weil jede Unterbrechung (kleine) Auswirkungen haben kann. Es ist eben nicht garantiert, dass alles innerhalb von 10-20 Sekunden geregelt ist. Und selbst diese kleine Pause gibt einer Mannschaft die nötige Gelegenheit, sich zu sammeln oder irgendwelche Dinge kurz zu besprechen.

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  • Die gibts nur international, aber nicht in der Bundesliga! Es würde auch in der bundesliga Sinn machen, aber die Leistungen der Torrichter in der CL waren bisher sehr enttäuschend!

    Man fasst es nicht!

  • Wie gesagt, das ist natürlich ein Sonderfall. Klar gibt es diese Szenen, in denen das Spiel weiterläuft. Dann müsste eben so eine Situation tatsächlich nachträglich geklärt werden.
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    Und lange Diskussionen darf und sollte es natürlich nicht geben. Mein Vorschlag wäre eben, dass der 4. Offizielle - der ja eh in der Nähe einer Kamera ist - direkt sobald die Challenge des Trainers erfolgt, Zugriff auf die Szene bekommt. Das kann sogar während des Spiels passieren.
    Sieht er dann eine EINDEUTIG falsche Schiri-Entscheidung (und sind wir ehrlich, das gibt es bei Handspiel fast nicht), dann piepst er den Schiri an, das Spiel wird unterbrochen und zurückgepfiffen. Ist es eine EINDEUTIG richtige Entscheidung, verliert der Trainer seine Challenge. Ansonsten passiert gar nichts. Diskutiert wird das nicht, der Schiedsrichter bekommt die Szene gar nicht mehr zu Gesicht.


    Dadurch wäre der Spielfluss kaum gestört, zusätzliche Unterbrechungen würden fast nicht stattfinden. Da ich die die Challenges auf 11m und rote Karten beschränken würde, wäre mE auch gewährleistet, dass man gerne akzeptiert, dass ein Konter o.ä. zurückgepfiffen wird, damit die Szene richtiggestellt wird. (wie gesagt, ich bin mir sicher, dass keiner will, dass ein Einwurf oder Eckball auf seine Korrektheit überprüft werden kann).


    Und es würde nach wie vor sehr viel von der Auslegung des Schiris abhängen, weil eben viele Szenen wie du richtig sagst, gar nicht eindeutig als richtig oder falsch angesehen werden können. Aber die wirklich krassen Dinger wie eben zB die 2 (!) Szenen im Hoffenheim-Spiel mit dem Nicht-Tor UND dem fälschlichen Elfmeter würden einfach nicht passieren.
    Ich bin mir sicher, dass das Spiel dadurch deutlich fairer würde, so Dinge wie Schwalben deutlich seltener vorkämen, der Grundsatz des Spiels aber nur sehr geringfügig verändert würde. Und - als kleiner Bonus - so Dinge wie bei Hoyzer weitaus schwieriger würden.

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  • Genau das! Das war ein Tor, über das keiner diskutiert hätte, wenn dieses Loch nicht gewesen wäre, da der Ball dann im Aus gelandet wäre. Das ist etwas ganz anderes, als eventuelles Abseits, Foul oder Schwalbe!

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Ist ein schwieriges Thema, bei dem ich bis heute keine richtige Meinung habe. Ehrlich gesagt, interessiert mich das bei diesen Vereinen auch wenig.
    Mit welcher Situation kann man das vergleichen? Eigentlich mit keiner...annähernd mit der von Helmer, doch da war es die Spieleröffnung und bei Leverkusen das 2:0. Ich denke auch, dass es bei 3:0 kein Thema wäre. Dazu hat Hoffenheim irgendwo zu wenig protestiert. Warum eigentlich? Wenn es nen Elfer gibt, rennen doch auch gleich alle angstochen auf den Schiri los.
    Dann ist da noch Kießling...Wie würde ich mich an seiner Stelle verhalten? Ich weiss es nicht und das ist auch irgendwo der falsche Ansatzpunkt. An erster Stelle kommt der Schiedsrichter, der diese Situation beurteilen und seine Möglichkeiten nutzen muss. Hat er nicht. Ich kann von keinem Spieler erwarten, dass er die Wahrheit sagt auf dem Platz. Das tun die wenigsten beim bolzen, warum also da. War das ein Tor? War das ein Handspiel? War das ein Foul? War der Ball im Aus?...so ehrlich soll es nicht zugehen und das wollen wir auch nicht sehen.
    Am Ende war es nur Hoffenheim gegen Leverkusen an einem Freitagabend irgendwo auf dem Land. Wenn Hoffenheim deswegen absteigt, ist es okay. Ob Leverkusen am Ende 20 oder 18 Punkte auf uns Rückstand hat...geschenkt.

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  • Er hat eigentlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Erst einmal versuchte er seine Gesten nach dem "Tor", die eindeutig besagten, der Ball war nicht drin, zu leugnen, dann ist er wieder umgeschwankt, dem SR hat er nicht die Wahrheit gesagt (er hatte freie Sicht), meinte er wisse angeblich nicht, ob der Ball rein gegangen (wie gesagt, man beachte seine Geste nach der Aktion) und wenn ich dann noch sehe, dass er sich noch abfeiern lässt...
    Ganz zu schweigen von seinen Aussagen die Tage danach...


    Bei dem fehlt es doch hinten und vorne!


    Wie geschrieben, Kießling ist in dieser Sache kein Opfer, auch wenn es Leute gibt, die das gerne so sehen würden. Tatsächlich kam er in den Medien viel zu gut weg. Er hat mit seinem unsportlichen Verhalten viele Sympathien verspielt (wenn er denn zuvor noch welche hatte) und wieder einmal ist klar geworden, was Löw bei Kießling wohl tatsächlich nicht passt...glaubt doch nicht ernsthaft jemand, dass Löw dessen Spielweise weniger gefällt als die von z.B. einem Cacau.

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  • Da kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner mehr.;-) Natürlich könnte man es so ausgestalten wie du es beschrieben hast. Für meine Begriffe ist das aber erstmal blanke Theorie, denn man muss Ausnahmesituationen einkalkulieren. Ich würde es gleich auf eine Torlinientechnologie beschränken. Nicht gegebene Tore, obwohl der Ball (knapp) über der Linie war, sind die größte Ungerechtigkeit. Hier wäre eine pragmatische Lösung (kurzes Signal auf die Schiri-Uhr) wünschenswert. Mehr braucht es mMn nicht, aber das kann man freilich auch anders sehen.

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  • Bist ein wenig am Ende abgekommen. :P
    Und ganz ehrlich, ich bekomme von den Medien überhaupt nichts mit, weil ich mich mit dem Thema direkt nicht beschäftige. Um die Ohren wirds einen auch nicht gehauen. Die Runde bei Sky90 fand ich dazu ganz gut, bis auf den Völler, und das reicht mir. Alles andere ist irgendwo zweitrangig. Kießling war in dieser Szene ein Spieler in einem Fussballspiel und kein Privatmensch auf nen Sonntagsausflug mit seiner Familie...Nochmal, ich weiss nicht, wie ich mich in dieser Szene verhalten hätte...eben als Fussballer. Bei diesem "ruhigen" Ablauf nach dem Tor mit Sicherheit sehr ähnlich. Übt man allerdings sofort Druck aus, wirds schwierig. Das haben die Hoffenheimer irgendwie verpasst.
    Kießling ist ansonsten noch nie so mein Ding gewesen. Grund, ihn zu verteidigen, habe ich absolut nicht. Ihn deswegen anzuprangern und als Hauptschuldigen auszumachen...nein. Er hat nur das getan, was die meisten in dieser Szene auf dem Fussballplatz tun würden.

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  • Ja, belassen wir es dabei.
    Was mich an der Torlinientechnologie einfach am Meisten stört ist das Missverhältnis aus Aufwand/Kosten und möglichem Ertrag. Das ist eine Technologie, auf die man mE auch getrost verzichten kann, weil sie in fast keinem Spiel was bringt und dafür dann Millionen auszugeben, ergibt für mich einfach keinen Sinn.
    Ich kann mich beispielsweise bei uns - also nicht NM - an keine Szene in den letzten Jahren erinnern, bei dem es mit dieser Technik ein anderes Ergebnis gegeben hätte.
    Doch, stimmt, ich glaube, da war mal ein Kopfball von Klose vor 3 oder 4 Jahren, der klar hinter der Linie war...


    Der - wie auch immer geartete - Videobeweis dagegen würde in jedem 2. oder maximal 3. Spiel sinnvoll zum Tragen kommen können.
    mE wird da an etwas herumgedoktert, was kein wirkliches Problem darstellt.

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  • Also erstmal:
    Kies hat da mE alles richtig gemacht. Klar sieht er, dass der Ball vorbeigeht. Dann spricht ihn der Schiri an und natürlich sagt er dann: "Habe es nicht genau gesehen".
    Genau wie das JEDER Spieler macht, der nach einem Handspiel im Strafraum bei den Interviews befragt wird. "Ja, war der Ball an der Hand? Habe ich gar nicht gemerkt, das ging so schnell..."
    Oder: "Kann sein (!) dass ich ihn an die Hand bekommen habe, Absicht war es aber auf keinen Fall".
    Gerne auch: "Muss ich mir erst mal die Fernsehbilder noch mal genau ansehen, im Spiel habe ich das nicht so deutlich wahrgenommen". So Aussagen werden gerne getroffen, nachdem der Ball in bester Basketball-Manier mitgenommen und dann versenkt/geklärt wurde.


    Ganz ehrlich, wenn ein Bayernspieler mal in die selbe Situation kommt, dann hat er gefälligst genauso zu handeln. Und nicht zum Schiri zu gehen, brav die Wahrheit zu erzählen und uns Punkte zu kosten.


    Der letzte Punkt ist aber mE ziemlich weit hergeholt. Also Löws permanente (und sportlich fragwürdige) Nichtberücksichtigungen in der Rückschau mit dieser Szene zu erklären??? Interessante These...

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  • Tja, die Medien...schöne Parallelen zum Fall Helmer von 1994, bzw. eben eher nicht.


    In Deutschland gab es sowas zuvor ja erst zweimal, schwer zu sagen, wie andere hier reagieren würden. Aber selbst wenn man kein Problem hat mit seinem Verhalten auf dem Platz, so zumindest mit dem was danach geschah.


    Seit wann besagt eine Geste wie das "Haare raufen", dass man nicht genau gesehen hat, ob ein Ball rein gegangen ist oder nicht. Kießling hatte keine verdeckte Sicht, stand nicht soweit weg. Natürlich hat er genau gesehen, was passiert ist. Also, seine Reaktionen auf dem Platz dann...ok, wir sind alle Menschen und natürlich ist Fairplay am Ende einen Sch... wert, weil es einfach um zuviel geht - aber danach hätte er entweder komplett schweigen, oder aber die Wahrheit sagen sollen.

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  • Nö, nicht jeder, Klose z.B. vielleicht nicht - müsstest du als Pfälzer (?) doch eigentlich wissen. :D


    Aber wenn es so einfach ist, zu sagen, dass jeder das so machen würde...warum dann überhaupt noch "fairplay"? - Das wird ja immer angepriesen von DFB, DFL, UEFA, FIFA...


    Und es geht hier nicht um ein Handspiel im Strafraum oder ähnliches.


    Schade, dass nicht überliefert ist, wie die Fan-Reaktionen damals auf das Helmer-Tor ausfielen...aber natürlich ist man als Fussball-Fan in erster Linie Fan des eigenen Vereins, logisch. Keine Ahnung was das jetzt ändern soll.


    Höh? - Oh ja, natürlich...Löw wusste schon lange vorher, dass es zu dieser Szene kommen wird und lädt ihn deshalb schon lange vorher nicht ein. :x
    Das Verhalten von Kießling hat meine persönliche Meinung über ihn mal wieder bestätigt und ich bin sicher, dass Löw ebenfalls keine sportlichen Gründ sieht, die dafür sprechen ihn nicht zu nominieren.

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