Hamburger Spaß Verein

  • Vielleicht will er gar kein Geld verdienen, aber verhindern, dass seine Zuwendungen weiter derart verschleudert werden?

    Dann bringen die Anteile aber auch nichts, weil er so oder so keine Kontrolle darüber hat, welche Managemententscheidungen getroffen werden.


    Wie gesagt, dann soll er die Stadt (der gehört die Arena, richtig?) dazu bringen dass sie ihm das Stadion verkaufen. Da hätte er wesentlich mehr Macht, weil er dann als Vermieter mit Zuckerbrot und Peitsche agieren und auf Mietzahlungen verzichten könnte, wenn der Verein ihm genehme Entscheidungen trifft. Ob er 1% oder 49% oder (je nach Firmenstruktur) 99% der Anteile hat, ist für seine Entscheidungsbefugnis völlig irrelevant.

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  • Er bereitet damit aber aber eine eventuelle Übernahme vor, sollte 50+1 irgendwann fallen. Auch sind die Anteile jetzt relativ günstig. Sollte der HSV irgendwann mal wieder CL spielen, hätte sich das gelohnt. Er mag damit nicht die komplette Kontrolle haben, aber dumm ist das doch trotzdem nicht. Der HSV ist halt ein anderes Kaliber als die 60er, oder Uerdingen.

  • Er bereitet damit aber aber eine eventuelle Übernahme vor, sollte 50+1 irgendwann fallen.

    Das ist auch nicht gesagt.


    Ich weiss nicht wie der HSV das ganze strukturiert hat, aber bei den meisten Vereinen wird 50+1 ja so umgesetzt, dass sie eine Geschäftsführungs-GmbH gründen, die zu 100% dem Verein gehört und für alle Entscheidungen in der Aktiengesellschaft zuständig ist. So ist das z.B. auch bei Borussia Dortmund: die haben ja glaub ich über 90% der Anteile verkauft, der Verein ist aber trotzdem alleinverantwortlich für die Geschäftsführung. Das wird sich auch nach einem Fall von 50+1 nicht ändern.


    Einzige, saudumme Ausnahme sind mal wieder die Möwen; die haben ihrem Investor nämlich vertraglich eingeräumt, dass er die Geschäftsführungs-GmbH für 10.000 Euro kaufen kann wenn 50+1 fällt.

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  • Das ist auch nicht gesagt.


    Ich weiss nicht wie der HSV das ganze strukturiert hat, aber bei den meisten Vereinen wird 50+1 ja so umgesetzt, dass sie eine Geschäftsführungs-GmbH gründen, die zu 100% dem Verein gehört und für alle Entscheidungen in der Aktiengesellschaft zuständig ist. So ist das z.B. auch bei Borussia Dortmund: die haben ja glaub ich über 90% der Anteile verkauft, der Verein ist aber trotzdem alleinverantwortlich für die Geschäftsführung. Das wird sich auch nach einem Fall von 50+1 nicht ändern.


    Einzige, saudumme Ausnahme sind mal wieder die Möwen; die haben ihrem Investor nämlich vertraglich eingeräumt, dass er die Geschäftsführungs-GmbH für 10.000 Euro kaufen kann wenn 50+1 fällt.

    richtig, 50+1 definiert die Stimmenmehrheit, nicht die Kapitalmehrheit.


    In anderen Worten, ein Club kann theoretisch nur 0,1% an der AG halten, solange er mindestens 50+1% der Stimmenanteile hält.