UEFA / FIFA

  • Mit einem 4. Wechsel doktort man aber nur an einem Symptom herum. Die Spieler sind keine Belastung über 90-100 Minuten gewöhnt. Darauf sind sie trainiert, darauf dosieren sie ihre Leistung. Der 4. Wechsel wird es maximal möglich machen den Schwächsten von 11 auszuwechseln, die anderen 10 stehen weiter vor dem selben Problem. Das ganze ist wohl eher taktisch interessant.

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  • Wobei auch gerade das den Reiz ausmacht, dass nach 90 Minuten und mehr die Spieler eben nicht mehr so viel laufen können, ich habe z.B. das Spiel gegen Algerien bei der WM zuletzt richtig genossen. ;-)

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  • Aber genau dann erhöht sich ja auch die Verletzungsgefahr viel mehr. Wenn man dann jemanden noch auswechseln kann, der angeschlagen ist, schleppt der sich vielleicht nicht das ganze Spiel durch, um anschließend ein halbes Jahr auszufallen.

  • UEFA prüft wohl Pläne für Allstar-Game


    Eine Marketingfirma will ein Allstar-Game im Fußballkalender verankern. Es könnte zu einer Allianz zwischen Premier League und Bundesliga kommen.


    Eine Auswahl mit Manuel Neuer und Eden Hazard gegen ein Team mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo - dieses Aufeinandertreffen könnte es bald geben. Eine Marketingfirma will nach dem Vorbild einiger US-Profiligen ein Allstar-Game ins Leben rufen und ist mit seinen Plänen an die UEFA herangetreten. Das berichtet die spanische Zeitung El Mundo Deportivo.


    Demnach soll ein Team Nord, in der unter anderem die besten Profis der Premier League und der Bundesliga spielen, gegen ein Team Süd antreten. Dort wären die Stars der Primera Division, der Serie A und der Ligue 1 vereint.


    Die Spieler sollen per Online-Voting gewählt werden, jeder Klub dürfte aber höchstens drei Akteure stellen. Laut El Mundo Deportivo könnte das Spiel ab 2017 fester Bestandteil des UEFA-Kalenders werden. Eine Stellungnahme des Verbandes steht noch aus.


    http://www.sport1.de/internati…-und-neuer-ist-in-planung

    It's the kendiman!

  • Dann werden Spieler aus Spanien und England nominiert, sowie von uns, Juve und Paris...
    Als Fußballfan empfinde ich es als nette Idee, als Vereinsfan stört mich die Idee ungemein.
    Da wird die Geldmaschinerie angeworfen, Verletzungsrisiko ist auch gegeben. Ich kann gerne darauf verzichten.

  • Naja es gibt doch so oft irgendwelche Benefitsspiele, Abschiedsspiele oder Auswahlspiele. Da kommts da sicher nicht drauf an. Wenn man es in der Saisonvorbereitung macht, wo es nicht stört, ist es nicht so schlimm.

    Man fasst es nicht!

  • Letztlich wird das eine Frage des Geldes werden. Wenn die Vereine Kohle damit machen, spielen sie mit, ansonsten nicht.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • das nächste absolut sinnfreie und sportlich wertlose Event... wenn das zum Ende der Sommervorbereitung kommt, wäre es wenigstens nicht störend...ansonsten ist jeder Termin dafür komplett vergeudet und eine weitere Aufblähung des eh schon vollen Kalenders...

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  • UEFA reformiert Auslosungsmodus


    Der Europäische Fußballverband will die Rolle der nationalen Titelträger in der Champions League künftig stärken und schraubt dafür kräftig an seinem Regelwerk.


    Die UEFA wird das Auswahlverfahren der Gruppenauslosungen zur Champions League zur neuen Saison reformieren.


    Wie der Europäische Fußballverband am Dienstag verkündete, sollen die nationalen Meister bei der Besetzung der Lostöpfe größeres Gewicht und damit eine bessere Chance auf den Einzug in die nächste Runde erhalten.


    Demzufolge werden die Titelträger der sieben Top-Verbände Spanien, Deutschland, England, Italien, Frankreich, Russland und Portugal künftig aus Topf eins gezogen und damit die Gruppenköpfe bilden.


    Gewinnt der Titelverteidiger auch seine nationale Meisterschaft, rückt automatisch der Champion der achtbesten Liga auf. Das sind aktuell die Niederlande.


    Die anderen drei Töpfe bleiben hingegen unverändert, so dass der UEFA-Koeffizient der Klubs zum Saisonstart weiterhin über die Platzierung bestimmt.


    http://www.sport1.de/fussball/…uslosung-der-gruppenphase

    It's the kendiman!

  • "Das Financial Fairplay ist tot"


    [Blocked Image: http://abload.de/img/rummplatinisauym.jpg]


    Die UEFA hat das Financial Fairplay so verwässert, dass Klubs jetzt wieder so viel Geld ausgeben dürfen, wie sie wollen. Ein Sportökonom erklärt, was das bedeutet.


    Das Financial Fairplay (FFP) ist das Lieblings- und Prestigeprojekt von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge und UEFA-Präsident Michel Platini. Doch mittlerweile muss man wohl fast sagen: gewesen.


    Das 2009 beschlossene und 2012 eingeführte FFP soll Fußballklubs zwingen, vernünftig zu wirtschaften und den Einfluss von Investoren im europäischen Fußball zu begrenzen. Klubs, die an internationalen Wettbewerben teilnehmen wollen, dürfen demnach vereinfacht gesagt nicht wesentlich mehr Geld ausgeben als sie einnehmen. Investoren dürfen ihren Klubs zudem nur "marktübliche" Summen zukommen lassen.


    UEFA hat Regelung komplett verwässert


    Doch Ende Juni hat die UEFA die Regelung so verwässert, dass sie höchstens noch als Luftnummer und nettes PR-Instrument taugt. Ab sofort dürfen Klubs, zumindest kurz- und mittelfristig, wieder so viel Geld ausgeben und so hohe Schulden aufhäufen wie sie wollen - so lange sie die UEFA vorher darüber informieren. Der Fußballverband hat eine Art Selbstanzeige eingeführt. Wenn ein Klub dem Verband vorher mitteilt, dass er durch Spielerkäufe in die roten Zahlen rutschen wird, bleibt er straffrei. Bedingung ist, dass der Klub aufzeigt, wie er wieder aus den Miesen herauskommen möchte.


    "Das übergeordnete Ziel des finanziellen Fairplays bleibt unverändert, und wir gehen von einer Zeit der Sparpolitik in eine Zeit über, in der wir mehr Möglichkeiten für nachhaltiges Wachstum und Entwicklung bieten können", erklärte Platini.


    Ist das wirklich so? Skepsis ist angebracht.


    PSG im Kaufrausch


    "Das Financial Fairplay ist tot", sagt dagegen der Sport-Ökonom Henning Vöpel zu SPORT1. Der Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschafts Instituts (HWWI) beschäftigt sich seit Jahren auch mit den rechtlichen Aspekten des FFP. Vor kurzem hat er im Rahmen einer möglichen Klage gegen die Regelung auch ein wissenschaftliches Gutachten darüber geschrieben. "Gemessen an dem, was das Financial Fairplay bewirken sollte, nämlich die Verschuldung der Klubs zu verringern und den Einfluss von Investoren zu mindern, bedeuten die jetzigen Reformen der UEFA den Tod für das Financial Fair", sagt er.


    Tatsächlich sind die ersten Folgen der Reform schon spürbar. Am Mittwoch hob die UEFA die Sanktionen gegen Paris Saint-Germain auf. Der mit katarischen Geldern alimentierte Klub reagierte am Freitag mit einer Erklärung auf der Klub-Website - und kündigte eine Transferoffensive an. "Wir sind nun in der Lage, uns auf dem Transfermarkt aktiver bewegen zu können als bisher. Wir werden nun die richtigen Talente verpflichten, die unsere Mannschaft braucht", erklärte Präsident Nasser Al Khelaïfi.


    Das war wohl noch vornehm ausgedrückt. PSG scheint mit aller Macht die Vorherrschaft über den Transfermarkt übernehmen zu wollen. Neben Frankfurts Kevin Trapp und Manchester Uniteds Angel di Maria sollen nun sogar Cristiano RonaldoCristiano Ronaldo NIKE Fussballschuhe - Mercurial Superfly und Paul Pogba auf dem Einkaufszettel der Pariser zu stehen. Laut der britischen Zeitung "The Telegraph" soll PSG ein 125-Millionen-Euro-Angebot für RonaldoCristiano Ronaldo NIKE Fussballschuhe - Mercurial Superfly an Real Madrid vorbereiten.


    Al Khelaïfis Erklärung gleicht einer Kampfansage. "Die bisherige FFP-Regeln haben uns nicht erlaubt, so schnell zu wachsen wie wir es wollten", schreibt er, "immer mehr Spieler wollen zu unserem Klub kommen. Das zeigt, wie attraktiv unser Projekt ist." Der Präsident beendet seine Erklärung mit den Worten: "Wir befinden uns erst auf der ersten Etappe."


    Rechtliche Bedenken


    PSG und andere superreiche Scheich-Klubs wie Manchester City können sich freuen. Doch warum hat die UEFA das FFP aufgeweicht - nur ein Jahr, nachdem und andere Klubs wegen zu großer Kauflust bestraft wurden?


    "Die UEFA fürchtet, dass die Regelung vor Gericht nicht Bestand haben könnten", sagt Vöpel.


    Tatsächlich hat ein Spielerberater in Belgien gegen das FFP geklagt. Das Gericht ließ die Klage zu, der Mann könnte sich an den Europäischen Gerichtshof wenden.


    "Die Europäische Kommission hat bisher immer im Einklang mit der UEFA gesagt, dass die Regelung absolut wasserdicht sei. Aber jetzt versucht die UEFA offenbar, das Baby noch irgendwie zu retten", sagt Vöpel.


    Zwar ist überhaupt nicht klar, wie ein Gericht entscheiden würde, doch die UEFA will es gar nicht so weit kommen lassen.


    "Sie hoffen, eine Klage zu verhindern. Darum weichen sie die Regelung auf und versuchen, es sogar als Stärkung des FFP zu verkaufen. Sie können ja nicht sagen, dass das Konzept gescheitert ist. Das wäre eine kommunikative Katastrophe", sagt Vöpel.


    Sogar Rummenigge begrüßt Reform


    So ist es auch zu erklären, dass auch Rummenigge, gleichzeitig Chef der Europäischen Klub-Vereinigung ECA, die Neuregelung begrüßte. Offiziell. "Die neue Version der Regel entspricht in perfekter Weise den Prinzipien des Financial Fairplays, stärkt diese und entwickelt das System weiter. Deshalb ruft die ECA die Vereine dazu auf, das Financial Fairplay weiter zu unterstützen und sich im Rahmen der Regeln zu bewegen", hatte Rummenigge gesagt. Was angesichts seines jahrelangen und leidenschaftlichen Kampfes für die Schuldenbremse der europäischen Klubs dann doch reichlich bizarr klingt.


    Wieso aber ist das FFP tatsächlich mehr oder weniger gescheitert?


    "Die Regelung ist zwei, drei Jahre zu spät gekommen. Die UEFA ist schlicht von der Realität überrollt worden", sagt Vöpel, "die tatsächliche Entwicklung steht im krassen Gegensatz zu dem, was die UEFA erreichen wollte mit der Regelung. Man wollte den Einfluss von Investoren begrenzen, doch jetzt erkennen immer mehr Klubs, dass es ohne Investoren für sie nicht mehr geht."


    Als Beispiel nennt Vöpel den HSV, der sich mittlerweile für Investoren geöffnet hat, und Werder Bremen, dass dies nun vorhat. "Der HSV und Bremen haben jahrelang eine andere Politik betrieben. Doch nun öffnen sie sich oder haben es vor, um den Anschluss nicht zu verlieren", so Vöpel.


    http://www.sport1.de/internati…im-financial-fairplay-vor

    It's the kendiman!

  • UEFA möchte keine spielenden Kinder mehr auf dem Rasen:


    http://www.sport1.de/fussball/…-auf-dem-rasen-bei-der-em


    Wie ist eure Meinung dazu? Ich finde die Entscheidung eigentlich gut, weil ich nach dem Spiel sehen möchte, wie die Mannschaft zusammen mit den Fans feiert und nicht jeder Spieler mit seinen Rabauken da rumhüpft und die auch noch auf dem Mannschaftsfoto drauf sind, das dann das Poster versaut.

    Man fasst es nicht!

  • Die Spieler sollen das Recht dazu haben, auch mit ihren Kindern zu feiern. Das eine schließt doch das andere nicht aus. Poster hänge ich mir keine auf, aus dem Alter bin ich raus, aber wenn, dann würden mich die Kinder darauf nicht stören.

  • UEFA möchte keine spielenden Kinder mehr auf dem Rasen:


    http://www.sport1.de/fussball/…-auf-dem-rasen-bei-der-em


    Wie ist eure Meinung dazu? Ich finde die Entscheidung eigentlich gut, weil ich nach dem Spiel sehen möchte, wie die Mannschaft zusammen mit den Fans feiert und nicht jeder Spieler mit seinen Rabauken da rumhüpft und die auch noch auf dem Mannschaftsfoto drauf sind, das dann das Poster versaut.

    Kinder verderben also das Foto? Alles klar. Das dürfte eine treffende Beschreibung dafür sein, welchen Stellenwert Kinder in diesem Land noch haben. Glückwunsch dazu!
    Die Momente bei den Turnieren sind für viele Spieler absolut einzigartig emotional. Für mich nur allzu verständlich, dass man so etwas möglichst hautnah mit den Menschen teilen will, die einem am liebsten sind.
    Aber gut, sind nur Rabauken, stören doch sehr. Man sollte Kinder generell nicht mehr in die Öffentlichkeit lassen. Und was die für einen Lärm machen!