Vizekirchen 0815

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Gute Besserung :( </span><br>-------------------------------------------------------


    bei dieser erkrankung leider nicht möglich...
    früher oder später wird der mann vollzeitpflege benötigen...

    -> Becks84 ( TM ) - USER, BAYER, LEGENDE! <-

  • Stimmt, gute Besserung geht leider immer noch nicht bei dieser Krankheit, aber villeicht ein hinauszögern.
    Darum zumindest noch eine möglichst lange Zeit für Rudi in der er noch alles mitbekommt.

    „Let's Play A Game“

  • alles gute assi!


    zusammen mit unseren präsidenten noch einer der letzten aufrechten in diesem showzirkus bundesliga.
    es war immer eine wonne ihm beim doppelpass zuzuhören....

    0

  • Tut mir sehr leid, dass es dieser Weg für ihn wird. In der Richtung, in die er nun gehen wird, gibt es einfach nichts Gutes. So sehr es mich auch drängen mag, ihm dies zu wünschen.

    0

  • Bezeichnend fand ich heute abend eine Szene im Fernsehen, in der Assauer sagte "ich werde noch erleben, dass die Schale auf Schalke kommt".


    Egal ist es mir nicht, aber ich habe zur Not hoffentlich auch noch ein paar Jahre, in denen ich drauf warten kann, aber fuer Rudi faende ich es schoen, wenn es bald gelaenge.
    Sollte es wider aller Erwartung dieses Jahr klappen waere es fuer Rudi wohl das schoenste Geschenk.


    Und nun back to normal, Samstag gegen Mainz 3 Punkte.

    0

  • Ich denke mit ihm wäre so Einiges anders gelaufen auf Schalke, da bin ich mir sicher!
    Den haben die damals so richtig mit Gardemaß abserviert.
    Entsprechend ist heute auch der Schuldenstand bei den Orks.
    Will jetzt nicht sagen, das man unter Assauer nun schwarze Zahlen vermelden könnte, aber er hätte zur gegebenen Zeit die Handbremse angezogen.
    Hoffentlich kommt er wieder einigermaßen auf die Beine, tut mir echt leid um ihn.

    0

  • Man kann zu Manni stehen wie man will. Aber mit dem Kommentar trifft er die Sache zu 100%.


    Ich habe in meinem Leben bislang noch nie vor irgendetwas wirklich Angst gehabt - die Vorstellung, vielleicht selbst einmal daran zu erkranken, die erzeugt sie in mir in zunehmendem Maße.


    Was die Opfer dieser menschlichen Geißel brauchen, ist die aufopferungsvolle Liebe anderer Menschen, die sich immer noch um sie kümmern, wenn sie von all den nach der Diagnose Betroffenen schon längst wieder vergessen wurden.

    0

  • Denke er trifft die Sache allenfalls zu 30%.
    Natürlichlich gibt es im Zuge der medialen Kampagne diverse schmierige Typen, die vor allem Ihren Vorteuil im Auge haben (überhaupt fällt ja auf, daß ja - die wenigen wirklich erfolgreiechen- erfolgreichen Fußballer und Fußballmanager oft von Leuten umgeben sind, die wir nicht gerne als Freunde hätten...).
    Dennoch sollte man den positiven Aspekt der Debatte höher bewerten, wie der SZ-Artikel von heute herausstellt - der deshalb m.E. die Sache besser trifft.


    Rudi Assauer hat Alzheimer
    Mehr als eine Krankheit
    02.02.2012, 07:37


    Ein Kommentar von Charlotte Frank
    Der ehemalige Fußballmanager Rudi Assauer macht in seiner Autobiographie seine Alzheimer-Erkrankung öffentlich - und führt uns damit vor Augen, dass diese Krankheit jeden treffen kann. Das ist wichtig, denn die Gesellschaft ignoriert die Erkrankung, für die es bis heute kein Heilmittel gibt, noch immer. Aus Angst.


    Definiert man Männlichkeit einmal ganz klassisch, entlang der Ideale Fußball, Frauen und Zigarren, so war der Schalke-Manager Rudi Assauer Zeit seines öffentlichen Wirkens wohl das, was viele Deutsche unter einem "echten Mann" verstehen: Einer, der Kraft und Sportlichkeit ausstrahlte, der sich mit schönen Frauen umgab, der sein Macho-Image vor sich hertrug und verbal kräftig zulangen konnte. In dieses Bild passt kaum, was dieser Tage über Assauer zu lesen ist: Ausgerechnet er leidet unter Alzheimer.


    Darüber schreibt Assauer in seiner Autobiographie, die schon vor ihrem Erscheinen an diesem Donnerstag viel Aufsehen erregt hat - und das wohl weniger, weil sich die Deutschen plötzlich so sehr für einen alternden Fußballmanager interessieren, als deshalb, weil Assauers Drama ihnen in aller Härte vor Augen führt: Diese Krankheit kann jeden treffen. Selbst die ganz Starken, selbst die ganz Reichen. Niemand ist vor Alzheimer sicher. Und niemand weiß, wie man sich davor schützt.


    Deshalb schauen die Deutschen am liebsten weg von der Krankheit, wenden sich mit Gruseln ab - und wenn sie alle paar Jahre doch gezwungen werden hinzuschauen, weil ein Rudi Assauer erkrankt oder ein Gunter Sachs oder Walter Jens, dann reagieren sie schockiert - als wären nicht längst mehr als 1,3 Millionen Deutsche von Alzheimer und anderen Formen der Demenz betroffen; als wüsste nicht jeder, dass nur Hinschauen hilft, um diesen Menschen zu helfen.


    Doch zum Hinschauen reicht oft der Mut nicht: denn Alzheimer ist in der Wahrnehmung der Deutschen längst mehr als eine Krankheit. Es ist die Summe aller Horrorvorstellungen, die wir uns vom Alter ausmalen: eine Addition aus Hilfsbedürftigkeit, Einsamkeit und Windeln, aus Furcht davor, ohne Hose durchs Treppenhaus zu irren, davor, im eigenen Bett fixiert zu werden, davor, abhängig zu sein und ertragen statt geliebt zu werden. Alzheimer ist zu einem Synonym geworden für die Urangst, das Letzte zu verlieren, was uns im Leben bleibt: das eigene Ich.


    Und wie um diese Machtlosigkeit noch zu persiflieren, gibt es bis heute keine Arznei, die Alzheimer heilen könnte. Keine Impfung vermag die Krankheit zu verhindern, kein tägliches Kreuzworträtsel-Lösen oder Gehirnjogging. Heißt es am einen Tag, Vitamine seien die beste Vorbeugung, so wird am nächsten Tag möglichst viel Bewegung oder möglichst wenig Chemie als Mittel der Wahl gepriesen.


    Ignoranz in der Gesellschaft


    Doch dass auch nur eine dieser Empfehlungen Alzheimer wirklich abwendet oder auch nur verlangsamt, ist nicht belegt. Der Mensch ist ausgeliefert. Auf diesen ungewohnt primitiven Zustand reagiert die überversorgte Gesellschaft, die sich doch sonst auf dem Weg ins hohe Alter von der Natur nichts bieten lassen muss, so primitiv sie nur kann: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.


    Verwirrte alte Menschen werden ins Heim abgeschoben oder der Obhut ihrer überforderten Angehörigen überlassen, die in Deutschland auf viel zu wenig Hilfe zählen können. Das ist empörend. Doch kaum einer empört sich. So war auch das Interesse mäßig, als im vergangenen Jahr mit viel Wirbel endlich Abhilfe angekündigt wurde: Nach Jahren des Stillstands, so rühmte sich das zuständige FDP-Gesundheitsministerium, wollte man dafür sorgen, die Dementen und ihre Familien endlich besserzustellen. Alles, was dann passierte, war ein lächerliches Feilschen, ein Verschieben und Verzögern. Zuetzt gab es ein paar lauwarme Versprechen. Die Erregung darüber fiel so mau aus wie die politischen Zusagen.


    Über so viel Ignoranz kann sich die Politik nur freuen, von der jeder Handlungsdruck genommen wird. Warum in so einem aufreibenden, teuren Bereich Augen, Ohren und Mund öffnen, wenn es die Wähler gar nicht einfordern? Warum aufklären, integrieren und endlich die Hunderttausenden Dementen als Normalität einer alternden Gesellschaft begreifen, wenn das doch keiner verlangt? Die Angst vor dem Schreckgespenst Alzheimer ist tragisch, denn sie verhindert nicht nur das Hinschauen und das Fordern - sondern auch das Wissenwollen: So gibt es bis heute keine einheitliche Definition, was die Krankheit Alzheimer ausmacht.


    Es gibt viel zu wenig Langzeitstudien, und keine systematische Sammlung aller Krankheitsfälle wie sie zum Beispiel das Krebsregister bietet. Dafür gibt es Fragen: Wer kann eigentlich genau erklären, wo die natürliche Grenze zwischen dem Verlauf von Alzheimer einerseits und dem normalen Alterungsprozess andererseits liegt? Wer kann erklären, was "geistiger Verfall" im Alter überhaupt meint? Wer kann erklären, warum sich ein Mensch wie Gunter Sachs das Leben nahm, nur weil er glaubte, an Alzheimer zu leiden?


    "Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten", schrieb Sachs damals im Abschiedsbrief. Dass ein Mensch so fühlt, mag man verstehen - dass er mit seiner Krankheit und seiner Furcht in Deutschland so alleingelassen wird, hingegen nicht. Es ist menschlich, dass die Menschen so große Angst vor Alzheimer haben. Sie machen aber einen furchtbaren Fehler, wenn sie deshalb versuchen, Alzheimer zu vergessen.

    0

  • breuckmann mal wieder völlig daneben. die biographie wollte assauer selbst unters volk bringen. er ist eine rampensau und will aus allem kohle machen. das ist das wofür er immer stand (tv-werbung mit der eigenen gelibeten inklusive). nun soll also wieder die presse und der voyeurismus der menschheit an sich schuld sein?


    das beste was stumpenrudi in seinem leben bisher erreicht hat, ist dass dadurch das thema wieder öffentlich wird. dafür respekt, obwohl ich nen teufel tun werde in deshalb zu idealisieren. ich mochte ihn nie uns er wird mir dadurch auch nicht sympathsicher. wie heuchlerisch hier manche sind. dennoch wünscht man so etwas niemanden und ich wünsche ihm und seinen angehörigen alles gute.


    umgekehrt könnte manni aber vielleicht seine alkoholismus öffentlich machen. vielleicht durch eine biographie? der böse az-journalist hat jetzt wieder kapazitäten frei.

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">breuckmann mal wieder völlig daneben. die biographie wollte assauer selbst unters volk bringen.</span><br>-------------------------------------------------------


    So sehe ich das auch und das ist auch vollkommen ok.
    Was zur zeit passiert geschieht bestimmt mit der Zustimmung von Rudi oder ist von Rudi auch so geplant, sicher primär auch mit dem Vorsatz noch einmal richtig Geld verdienen zu können um denen die ihn in den kommenden schlechteren Zeiten zu Hause pflegen wollen und für ihn da sind wenigstens den finanziellen Druck nehmen zu können.


    Rudi ist eine Person aus dem öffentlichen Leben und sobald seine Erkrankung auf irgend einem Weg offiziell geworden wäre, wäre von Seiten der Medien diese Erkrankung von ihm sicher zu einem großen Thema geworden. Warum soll er dann nicht lieber gleich die Zügel in der Hand behalten, den zeitpunkt selber bestimmen und auch den Ablauf der weiteren "Vermarktung"...um für ihn und seine Angehörigen das noch möglichst Beste aus dieser schlimmen Erkrankung zu mache? Da braucht ein Herr Breukmann nicht moralisch daher zu kommen und nun beim Thema Rudi und Alzeimer das Wort zum Sonntag zu sprechen...aber vermutlich wollte der Breukmann auch mal wieder eine Schlagzeile.


    Und Rüdi wünsche ich noch eine möglichst lange und gute Zeit, aber auch wenn er noch einmal bewußt erleben möchte das Schalke Meister wird....das wird sich wohl nicht erfüllen lassen und das ist auch ok so, (sorry Rudi ;-))

    „Let's Play A Game“

  • Zu der Diskussion, ob es von Assauer richtig ist, jetzt gerade ein Buch über sein Leben herauszubringen:


    Diese Entscheidung wird er -so wie es aussieht- nicht mehr vollständig selber getroffen haben. Er war auch sichtlich nicht in der Lage, so ein Projekt alleine zu gestalten.


    Ich finde es richtig, dass er diesen Weg wählt, sich von der Öffentlichkeit zu verabschieden. Er war immer ein öffentlicher Mensch, überall präsent, im Fussball und in der Gesellschaft.


    Diese Tage und Wochen sind der Beginn seines Rückzugs aus der Öffentlichkeit.
    Ob man allerdings noch daran Geld verdienen muss, weiß ich nicht. Vielleicht spendet er ja auch die Gewinne der medizinischen Forschung (ich hoffe es!), ich denke, zusätzliches Geld wird er nicht mehr nötig haben.


    (btw, ich wundere mich jetzt im Nachhinein nicht mehr darüber, dass man ihn in den letzten 1-2 Jahren gar nicht mehr dort in GE gesehen hat, wo man ihm sonst ab und an mal begegnet ist....)

    0

  • Unprofessionelle, deplatzierte Reaktion von Breuckmann. Geradezu persönlich. Und da dies kaum berechnend erscheint, ein selten sympathischer Zug an diesem Menschen.



    Schlimm ist, dass diese Krankheit einen Mann wie Rudi Assauer erwischt hat. Nicht, wie dieser damit umgeht. Denn das tut er genau so, wie es dem Bild seiner Person entspricht. Aufrichtig und offensiv.



    Und wenn ein Breuckmann sich eine bessere Welt wünschen möchte, fände sich mit Sicherheit eine bessere Gelegenheit. Ein wenig mehr Respekt als sich mit derartigem Unfug derzeit an Assauer dranzuhängen, hätte ich gerade von ihm erwartet.

    0

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Diese Entscheidung wird er -so wie es aussieht- nicht mehr vollständig selber getroffen haben. Er war auch sichtlich nicht in der Lage, so ein Projekt alleine zu gestalten.</span><br>-------------------------------------------------------


    das sind zwei unterschiedliche dinge. die entscheidung hat er ganz sicher selber getroffen. wenn er das nicht könnte, würde er sicher nicht ein ganzes interview im zdf geben können. dass das alle, auch nur teilweise, nicht selbst entscheiden wurde ist unlogisch.


    dass er "es nötig hat" kohle für seine familie zu verdienen glaube ich auch nicht. da müsste er daheim genauso schlecht gewirtschaftet haben wie auf mordor.

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">da müsste er daheim genauso schlecht gewirtschaftet haben wie auf mordor. </span><br>-------------------------------------------------------
    Scheidungen können vielleicht auch mal etwas kostspielig sein und Rudi ist/war vermutlich auch kein Kostverächter. ;-)

    „Let's Play A Game“

  • Schalke hilft!: Mainz-Spiel im Zeichen der guten Sache


    03.02.2012


    http://www.schalke04.de/upload…_schalke_hilft_30.gif.gif


    Dass das Spiel am Samstag (4.2., 15.30 Uhr) gegen den 1. FSV Mainz 05 kein normales sein wird, werden die Fans schon beim Anblick der Trikots bemerken. „Schalke hilft!“ lautet das Motto des Spieltages. Deshalb werden die Königsblauen mit dem Emblem der vereinseigenen Stiftung auflaufen.


    Die Aktion ist bestens bekannt und bewährt. Schon in der vergangenen Spielzeit nutzte der Verein das Heimspiel gegen Borus sia Mönchengladbach, um auf die Projekte und Aktionen der gemeinnützigen Stiftung aufmerksam zu machen. „Für diesen 20. Spieltag hat die DFL den Platz auf dem Trikot geräumt, auf dem normalerweise ihr Logo ist, damit die Vereine ihre Stiftungen präsentieren können“, erklärt Schalke hilft!-Geschäftsführer Moritz Beckers-Schwarz.


    Und nicht nur dort wird sich die Stiftung zeigen. In und um die VELTINS-Arena verteilen Helfer tausende Flyer, die über die Aktionen der Stiftung, wie beispielsweise das wöchentliche Training für Menschen mit Behinderung oder „Schalke macht Schule“, informieren.


    Nach Abpfiff ist der Einsatz für die gute Sache noch nicht vorbei. „Wir wollen einige Trikots versteigern. Man darf nicht vergessen: Jedes einzelne Trikot ist durch das Schalke hilft!-Logo ein absolutes Unikat“, betont Beckers-Schwarz. Der Erlös kommt den von Schalke hilft! unterstützten Projekten zugute.

    0

  • Also wenn es Assauer wirklich so schlecht geht wie es heute auf der Onlineseite der Bild steht dann ist die Vermutung dass man bis zur Erscheinung des Buches gewartet hat wirklich nicht weit weg.