Paris Saint Germain - das Chelski / ManCity Frankreichs


  • BTT: Hat der Scheich neuerdings einen Igel in der Tasche oder warum "verstärkt" Paris sich mit Diallo? Die hätten doch auch einen besseren IV bekommen können.

    In den letzten Jahren hat der Scheich "geklotzt" - und was hat es außer der Meisterschaft eingebracht? International nicht wirklich etwas. Also jetzt mal ohne "Großeinkäufe".

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • In den letzten Jahren hat der Scheich "geklotzt" - und was hat es außer der Meisterschaft eingebracht? International nicht wirklich etwas. Also jetzt mal ohne "Großeinkäufe".

    Naja, nachdem aber die CL das erklärte Ziel ist, macht ein Transfer von Diallo wenig Sinn...

    0

  • Naja, nachdem aber die CL das erklärte Ziel ist, macht ein Transfer von Diallo wenig Sinn...

    Auch denen sitzt FFP im Nacken - und solange sie keine großen Verkäufe tätigen, können sie eben auch nicht beliebig einkaufen. Die hatten ja erst Ärger mit UEFA und FIFA und seit der schrägen Neymar-Nummer schauen die da genauer huin.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Was ist denn daran gescheitert, wenn man einen Spieler nach einem Jahr teurer weiterverkauft, weil man glaubt bessere Spieler zu haben?

    Man holt junge Spieler, bevorzugt von aufkeimender nationaler Konkurrenz, stattet sie mit mehrjährigen Verträgen aus, verspricht ihnen ein große Karriere beim BVB und schiebt sie nach einem Jahr wieder ab.


    Was soll das anderes sein als scheitern? Sowohl des Spielers, als auch des Scountings, das offensichtlich viel zu optimistisch bei der Bewertung des Spielers war.
    Diese Praxis häuft sich beim BVB.

  • Man holt junge Spieler, bevorzugt von aufkeimender nationaler Konkurrenz, stattet sie mit mehrjährigen Verträgen aus, verspricht ihnen ein große Karriere beim BVB und schiebt sie nach einem Jahr wieder ab.
    Was soll das anderes sein als scheitern? Sowohl des Spielers, als auch des Scountings, das offensichtlich viel zu optimistisch bei der Bewertung des Spielers war.
    Diese Praxis häuft sich beim BVB.

    Und das ist jetzt eine neue Erkenntnis? Da kennen wir uns doch bestens aus - vom immer wieder zitierten del Heye angefangen über die Podolskis, Schlaudrafs, Götzes, Rudys, und Kurts. Das ist doch überall das gleiche. Und mal klappt's und mal nicht. Auch ein FC Köln hat sich den damals aufgehenden Stern von Gladbach und der NM Rahn geholt, der dann auch nichts mehr auf die Reihe bekommen hat.
    Mal holst du einen Kimmich und der schlägt ein und mal einen Bernat und der schafft es eben nicht.
    Das Problem haben doch alle Vereine - wenn es anders wäre, würden doch nicht jedes Jahr an die 70 Spieler alleine innerhalb der Liga wechseln. Nimm dir doch mal die ehemaligen HSV-Spieler Kostic und Waldschmidt die da nichts gebracht haben und jetzt in ihren neuen Vereinen plötzlich zu den Leistungsträgern gehören. Und nimm dier andere, die in ihren Vereinen zu den Leistungsträgern gehörten, wie ein Uth bei Hoffenheim oder ein Dahoud bei Gladbach, die in ihren neuen Vereinen bisher auch nicht überzeugen konnten.
    Und ob man den Wechsel eines Diallo von Mainz über den BVB zu PSG jetzt als Scheitern bezeichnen soll, ist auch eher fragwürdig - es sei den du siehst diese Kette als Abstieg an.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Wollen wir mal anfangen aufzurechnen? Bei wem hat denn der FCB alles draufgezahlt?
    Die Rede war doch von einem "gescheiterten Toptransfer". Was ist denn daran gescheitert, wenn man einen Spieler nach einem Jahr teurer weiterverkauft, weil man glaubt bessere Spieler zu haben?

    Kommt darauf an, hier würde man Götze auch als gescheiterten Toptransfer ansehen, allein schon weil die Erwartungen sich einfach nicht erfüllt haben.

  • Kommt darauf an, hier würde man Götze auch als gescheiterten Toptransfer ansehen, allein schon weil die Erwartungen sich einfach nicht erfüllt haben.

    Den Unterschied kannst du bei transfermarkt nachlesen.
    Götze für 37 Mio Ablöse geholt und für 22 Mio abgegeben.
    Dialllo für 28 Mio geholt und für 32 Mio abgegeben.
    Vom Gehalt mal ganz zu scheigen.
    Da kann man vom finanziellen her einen Götze schon eher als "gescheitert" bezeichnen.
    Wobei der auch immer in den entscheidenden Phasen von Verletzungen gebeutelt war.
    Ausgerechnet ein Coman hat es ja auf den Punkt gebracht: "Wenn du dich im Herbst schwer verletzt und erst im März wieder einsteigen kannst, hast du kaum noch eine Chance in eine eingespielte Mannschaft zu kommen, die so gut besetzt ist.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Den Unterschied kannst du bei transfermarkt nachlesen.
    Götze für 37 Mio Ablöse geholt und für 22 Mio abgegeben.
    Dialllo für 28 Mio geholt und für 32 Mio abgegeben.
    Vom Gehalt mal ganz zu scheigen.
    Da kann man vom finanziellen her einen Götze schon eher als "gescheitert" bezeichnen.

    Und bei Isak, Schürrle, Castro, Yarmolenko und wie sie nicht alle heißen, hat man Verlust gemacht. Ansonsten kann man sich auch gerne die Anzahl der verpflichteten Spieler vor Augen führen, die verpflichten im Schnitt doppelt so viele Spieler von anderen Vereinen wie wir. Insofern würde ich schon sagen, dass florierender Spielerhandel eher das Geschäftsmodell abbildet, als gezieltes Einkaufen, um sportlich voran zu kommen. Man muss sich doch nur mal überlegen, dass Hummels in der Hinsicht schon der strategischste Transfer in der letzten Zeit ist.

  • Einer der wichtigsten Fußballfunktionäre Europas steht unter Korruptionsverdacht. Nasser Al-Khelaifi, der Präsident von Paris Saint-Germain (PSG), ist von französischen Untersuchungsrichtern verhört worden - und hat den Ermittlern dabei womöglich nicht die Wahrheit gesagt. Diesen Schluss legen Dokumente nahe, in die der britische "Guardian", das französische Nachrichtenportal Mediapart und der SPIEGEL Einblick hatten.


    https://www.spiegel.de/sport/f…n-psg-chef-a-1277299.html

    FC Bayern München

  • Ich spinne das mal weiter. Er wird juristisch verfolgt, muss oder will daraufhin sein Engagement in Paris aufgeben, das finanzielle Kartenhaus bricht zusammen, Spieler verlassen (streiken) den Verein, Tuchel steht ohne schlagkräftige Truppe da und kann sich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen.


    Ich hoffe also die finden noch mehr bei ihm.

  • Und bei Isak, Schürrle, Castro, Yarmolenko und wie sie nicht alle heißen, hat man Verlust gemacht. Ansonsten kann man sich auch gerne die Anzahl der verpflichteten Spieler vor Augen führen, die verpflichten im Schnitt doppelt so viele Spieler von anderen Vereinen wie wir. Insofern würde ich schon sagen, dass florierender Spielerhandel eher das Geschäftsmodell abbildet, als gezieltes Einkaufen, um sportlich voran zu kommen. Man muss sich doch nur mal überlegen, dass Hummels in der Hinsicht schon der strategischste Transfer in der letzten Zeit ist.

    Das ist doch nichts neues und da widerspricht ja auch keiner. Wobei ich gerade Isak völlig anders sehe. Da haben sich ja die Insider auch darüber mokiert, dass der sich schon mit 17 aufführte wie Ibrahimovic. Genauso wie ein Mor - kennen wir ja auch bestens von einem Sinan Kurt. Der hielt sich na nach der Unterschrift beim FCB schon für einen Weltstar.
    Und auch wir haben ja so unsere Erfahrung mit Spielern, die sich im Nachhinein eher als Flop herausgestellt haben. Aber das passiert na nicht nur uns und dem BVB, sondern allen anderen genauso.
    Ob wir uns bei den Podolskis, Schlaudrafs, Bernats, Weisers, den Brenos, Petersens, Braafheids, Pranjics, Sosas und und und mit "Ruhm bekleckert" haben sei mal dahingestellt
    Der BVB macht im kleinen das, was Chelsea im großen Stil macht.
    Als börsennotierter Verein kannst du es dir eben nicht leisten, "miese" zu machen.
    Ob das letztlich der Weisheit letzter Schluß ist, ist die Frage.
    Solange die Ergebnisse so sind, wie in den letzten Jahren, kann man sich immer zurücklehnen und mit dem Finger auf "die da" zeigen.
    Böse wird es nur - und da erinnere ich mich auch an 2011 und 2012, wenn "die da" plötzlich in der Endabrechnung vor dem FCB stehen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Wie gesagt, wir haben in etwa den halben Durchlauf an Spielern wie der BVB. Und könnte es sich der BVB nicht leisten, Miese zu machen, wären sie ja schon lange pleite.
    Da haben sie mal ganze zwei Jahre vor uns gestanden, riefen da schon die Wachablösung aus, weil sie einen Trainer hatten, der kurzzeitig weit mehr aus den Spielern holte, als das eigentliche Potenzial es hergab. Zudem hatte man dort ein goldenes Händchen in Sachen Transfers, wie davor und danach nicht wieder. Jedenfalls floppten ab 2014 die großen Transfers wieder zum großen Teil, und es zementierte unsere Vormachtstellung.

  • Wie gesagt, wir haben in etwa den halben Durchlauf an Spielern wie der BVB. Und könnte es sich der BVB nicht leisten, Miese zu machen, wären sie ja schon lange pleite.Da haben sie mal ganze zwei Jahre vor uns gestanden, riefen da schon die Wachablösung aus, weil sie einen Trainer hatten, der kurzzeitig weit mehr aus den Spielern holte, als das eigentliche Potenzial es hergab. Zudem hatte man dort ein goldenes Händchen in Sachen Transfers, wie davor und danach nicht wieder. Jedenfalls floppten ab 2014 die großen Transfers wieder zum großen Teil, und es zementierte unsere Vormachtstellung.

    Wobei wir in der letzten Saison das Glück hatten, dass die unsere Schwäche nicht konsequent ausgenutzt haben. Es ist ja nun nicht so, dass wir mit einem Riesenvorsprung vor denen ins Ziel gegangen wären.
    Und ich sage ja auch nicht, dass deren System besser ist. Aber auch in Erinnerung an 2012 kann ich mir vorstellen, was wieder los ist, wenn denen noch einmal so etwas gelingt.
    Und es ist ja im Moment nicht gerade so, dass wir uns auf irgendwelchen Lorbeeren ausruhen können.
    Nicht umsonst hat ja ein Uli Hoeneß gesagt, dass er eine Meisterschaft am letzten Spieltag nicht unbedingt als Ziel haben will


    Und auf das Getöse von Watzke darf man sowieso nichts geben - das Paradebeispiel war doch neben der Wachablösung dieses Jahr der Spruch, dass die Meisterschaft in Dortmund natürlich etwas ganz anderes ist als in München.
    Hätte er wenigstens Ruhrpott gesagt. Aber so brauchte ein Stevens den Schalkern eigentlich nur noch den Artikel in die Kabine zu hängen.


    Tuchel geht offensichtlich konsequent den Weg der Kaderverjüngung in der Abwehr - Bernat, Kehrer, Diallo.
    Ob er damit Erfolg hat wird man sehen.
    Wir machen ja letztlich das Gleiche. Ob ein Diallo jetzt besser ist als ein Pavard- Ansichtssache!

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Wobei wir in der letzten Saison das Glück hatten, dass die unsere Schwäche nicht konsequent ausgenutzt haben. Es ist ja nun nicht so, dass wir mit einem Riesenvorsprung vor denen ins Ziel gegangen wären.

    Der BVB war nur einmal unter Tuchel und einmal unter Kloppo besser, das war es. Auch hatten sie zu Saison-Beginn das Glück, knappe Partien noch für sich entscheiden zu können, auch weil ihr Joker Alcacer oft stach. Nur dass dieses kein Dauerzustand sein würde, war weit wahrscheinlicher, als dass solche Glückssträhnen weiter anhalten. Allein aufgrund dieser sehr guten Saison des BVB war es schon sehr schwierig, mit großem Vorsprung Meister zu werden, und nach dem schwachen Herbst so ziemlich unmöglich.

    Und ich sage ja auch nicht, dass deren System besser ist. Aber auch in Erinnerung an 2012 kann ich mir vorstellen, was wieder los ist, wenn denen noch einmal so etwas gelingt.

    Na klar, wenn ihnen alle Jubeljahre mal eine Saison gelingt, die historisch gut ist, dann beweist das deren Brillanz, und dass bei uns alles kagge ist.
    Ich von meiner Seite aus wäre da ganz entspannt, selbst wenn ihnen noch mal sowas gelingt, denn von Dauer ist das selbst bei uns nicht, dass man da jede Saison über 80 Punkte holt.

    Tuchel geht offensichtlich konsequent den Weg der Kaderverjüngung in der Abwehr - Bernat, Kehrer, Diallo.
    Ob er damit Erfolg hat wird man sehen.
    Wir machen ja letztlich das Gleiche. Ob ein Diallo jetzt besser ist als ein Pavard- Ansichtssache!

    Noch haben wir aber einen erfahrenen Haudegen wie Boateng, nur haben wir auch noch Hernandez bzgl. der Verjüngung, und der steht mE deutlich vor den genannten PSG-Neuverpflichtungen.

  • https://www.transfermarkt.de/l…ch-paris/view/news/340729


    Demnach haben sich der BVB und der französische Meister am Sonntag auf eine Ablöse von rund 32 Millionen Euro geeinigt – angesichts eines Marktwerts von 35 Mio. Euro und eines noch bis 2023 laufenden Vertrages ein guter Preis für Paris. Die Borussia überwies für die Dienste des Defensivmanns im vergangenen Sommer noch 28 Millionen Euro an den 1.FSV Mainz 05.


    Wenn man noch das Gehalt von Diallo einrechnet, war Dortmund hier quasi nur ein Verschiebebahnhof für Diallo zwischen Mainz und Paris.
    Allerdings frage ich mich ernsthaft, wie Paris mit den Transfers Diallo, Sarabia und Herrera den Angriff auf die CL starten möchte.

  • Allerdings frage ich mich ernsthaft, wie Paris mit den Transfers Diallo, Sarabia und Herrera den Angriff auf die CL starten möchte.

    Wieso? Das wird doch locker durch den Trainer kompensiert.
    Gewinnen sie die CL nicht, war eben der Kader wieder zu schlecht besetzt.


    ;)

  • Für mich ist PSG mit dem Kader auf jeden Fall definitiv kein Favorit auf den CL Gewinn. Eine herausragende Offensive mit der besten Flügelzange aktuell, aber je weiter es nach hinten geht, desto international durchschnittlicher wird es.


    Ich verstehe auch nicht so ganz, warum der Verein die ganzen Buli-Transfers um Choupo-Mouting, Bernat, Kehrer und Diallo oder auch Sarabia und Herrara durchwinkt. Solche Spieler waren vor Tuchel eigentlich nie auf der Transfer-Agenda von PSG...



    Wenn Neymar nun auch noch geht, hat der Verein ein riesiges Problem. Keine Ahnung, was die mit der ganzen Kohle anfangen könnten. Und das was Diallo spielt, hätten sie auch mit Boateng noch 1-2 Jahre günstiger und besser haben können...