Paris Saint Germain

  • Neymar haben die französischen Verteidiger auch schon durch die Treterei zweimal den Fuß gebrochen.

    Aber Neymar ist auch nicht gleich Messi. Wer die Karriere von Neymar beendet, würde nicht nur Buhrufe ernten, denn Neymar ist nun nicht gerade der große Sympathieträger in allen Teilen der Welt.

    Wenn Du aber Messi die Knochen brichst und seine Karriere beendest, dann ist Dir der Eintrag in die Geschichtsbücher sicher.

    Insofern denke ich schon, dass die Verteidiger in Frankreich ihn nicht so hart bearbeiten wie Neymar oder Mbappé.


    Aber mal abwarten: vielleicht täusche ich mich da auch und es gibt auch für Messi dort ordentlich auf die Socken.

    Auch ein Mbappe und ein di Maria bekommen da ordentlich ihr Fett weg.

    Ich will ja keiner Mannschaft zu nahe treten - aber schau dir die Liga an. PSG, Lille, Marseille - die die Pariser sowieso hassen, Monaco und Lyon.

    Und die anderen 15 ersetzen dann die fehlenden spelerischen Mittel durch die "gesunde Härte".

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.


  • Aus dem TagesAnzeiger:


    So will Katar mit Lionel Messi Politik machen



    Der Transfer des Argentiniers zu Paris Saint-Germain entzückt nicht nur die Fussballwelt. Er nutzt dem Wüstenstaat auch auf dem diplomatischen Parkett.



    Simon Widmer

    Publiziert am 12. August 2021 um 20:00 Uhr


    Mit ihm hat Katar Grosses vor – nicht nur auf dem Fussballfeld: Lionel Messi, der hier ausserhalb des Fussballstadions Parc des Princes frenetisch begrüsst wird.


    Nasser Al-Khelaifi konnte seine Begeisterung kaum verbergen. «Leo macht den Fussball magisch und schön», sagte der katarische Präsident von Paris Saint-Germain an der Pressekonferenz zusammen mit Lionel Messi.Der Vereinswechsel des 34-jährigen Argentiniers, der sein ganzes bisheriges Sportlerleben beim FC Barcelona verbracht hat, versetzt die Fussballwelt in Ekstase. Doch der Transfer hat eine Bedeutung, die weit über den Sport hinausgeht. Denn die von Al-Khelaifi heraufbeschworene Magie und Schönheit soll nicht nur auf das Pariser Fussball-Ensemble ausstrahlen. Sondern auch auf den Staat Katar.

    Paris Saint-Germain, kurz PSG, wird direkt vom katarischen Königshof gesteuert. Nasser Al-Khelaifi ist nicht nur Präsident des Pariser Fussballclubs, er steht auch an der Spitze der Qatar Sports Investment (QSI), die 2011 PSG gekauft hat. Finanziert wird die QSI vom katarischen Staatsfonds, der die Milliardeneinnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft anlegt.



    «Der Messi-Transfer bringt für Katar politische Vorteile mit sich», sagt der britische Sportökonom Simon Chadwick. «Er führt dazu, dass die Menschen positiver über das Land sprechen. Die Rede ist jetzt von Messi, PSG, der Fussball-WM im nächsten Jahr. Und nicht von Katar als Exporteur von Öl und Gas, als Land, in dem Frauen nicht dieselben Rechte haben und Homosexualität unter Strafe steht.» Sport dient als Tarnung für ein autoritäres Regime, das den Klimawandel befeuert und Menschenrechte verletzt.

    Dabei gäbe es durchaus Anlass, die Menschenrechtssituation genau zu beobachten, vor allem im Hinblick auf die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. Gemäss einem Bericht von Amnesty International hat Katar zwar die rechtliche Lage der ausländischen Arbeiter verbessert, setzt die Reformen aber nur unzureichend um. Besonders problematisch sei die Lage der Hausangestellten. Diese müssten bis zu 18 Stunden am Tag arbeiten, erhielten keine Freitage, würden misshandelt und beschimpft.


    Mit seiner Sportoffensive und dem neuen Aushängeschild Lionel Messi gibt Katar auch vor, eine politisch und wirtschaftlich mächtige Nation zu sein. Dabei ist das Land lediglich so gross wie die Kantone Bern und Wallis zusammen und umgeben von Feinden. «Katar ist geopolitisch in einer schwierigen Lage», sagt Chadwick. Es liege zwischen der sunnitischen Grossmacht Saudiarabien und dem schiitischen Gottesstaat Iran, in der Nähe der unstabilen Staaten Syrien und Jemen. «Die Regierung lebt mit der Angst, dass ein feindlicher Staat Katar angreifen kann», so der Sportökonom.


    «Katar ist geopolitisch in einer schwierigen Lage»:


    Der Mini-Wüstenstaat fährt politisch denn auch einen wechselhaften Kurs: Zum einen unterstützte Emir Tamim bin Hamad Al Thani die Aufstände der Jugend im Arabischen Frühling, beherbergt die grösste US-Militärbasis im Nahen Osten und betreibt den Nachrichtensender al-Jazeera, der auch im Westen respektiert wird. Andererseits unterhält Katar Beziehungen zur schiitischen Grossmacht Iran, den afghanischen Taliban und gewährt sowohl den Hamas-Kadern wie auch den Muslimbrüdern Exil.

    2017 hatten Saudiarabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate genug vom unberechenbaren Kleinstaat. Sie setzten die diplomatischen Beziehungen zu Katar aus und schotteten die Grenzen zu dem Land ab. Katar unterstütze den Terrorismus, so der offizielle Vorwurf. Seither sind die Beziehungen schlecht, erst im Januar 2021beendete Saudiarabien die Blockade gegen Katar.

    Während der grössten diplomatischen Krise des Landes setzte das Regime auf internationale Diplomatie mit dem Checkbuch. Nur zwei Monate nach der Grenzschliessung schloss sich der brasilianische Aussenstürmer Neymar für umgerechnet 240 Millionen Franken PSG an. «Mit dem Neymar-Transfer signalisierte Katar, dass man genügend Geld hat, um sich gegen verfeindete Staaten wie Saudiarabien und Abu Dhabi zu wehren», sagt Chadwick. Die Machtdemonstration auf dem Transfermarkt diente gleichzeitig als politisches Signal.


    Fussballtransfers mit politischer Signalwirkung:

    Im Falle von Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist gar eine Art fussballerischer Stellvertreterkrieg im Gange. Denn auch der verfeindete Golfstaat leistet sich Milliardeninvestitionen in den Fussballclub Manchester City. Dort leitet Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan die Geschäfte. Das Mitglied der Herrscherfamilie von Abu Dhabi investierte Milliarden in den Verein, um ihn in die Elite des europäischen Fussballs zu hieven. Trotz Pandemie gab der Klub zuletzt 128 Millionen Franken für den offensiven Mittelfeldspieler Jack Grealish aus. Dazu könnte sich in den nächsten Tagen noch Harry Kane vom Ligarivalen Tottenham Hotspur dazugesellen, für einen deutlich höheren Betrag.

    Selbstverständlich verblassen diese Transfer im Vergleich zu dem von Lionel Messi. Dank dem 34-Jährigen dürfte Katar auch das leichterfallen, was Sportökonom Simon Chadwick als «Fast-Track-Diplomatie» bezeichnet. «Anstatt Staatschefs anzurufen, kann die katarische Regierung sie in die Logenplätze der Champions League einladen», sagt Chadwick. Üblicherweise liessen sich Regierungsvertreter für gute Fussballspiele einfach gewinnen.

    «Katar ist in dieser Art von Fussball-Diplomatie viel besser als andere Staaten», sagt Chadwick und nennt ein Beispiel: 2010 fand das Spiel Argentinien - Brasilien in Doha statt. Eingeladen waren auch Sportfunktionäre, die drei Wochen später für Katar als Ausrichter für die WM 2022 stimmten. Trotz aller Menschenrechtsbedenken und der nicht vorhandenen Fussball-Infrastruktur im Wüstenstaat. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Emir Lionel Messi auch für Katars WM-Kampagne einspannen wird. Schon postet Qatar Airways, Airline im Staatsbesitz, begeistert Promovideos mit dem Fussballer.

    Ob sich dieser der weltpolitischen Implikationen seines Vereinswechsels bewusst ist? An der Pressekonferenz in Paris stellte kein Journalist, keine Journalistin eine Frage dazu.

  • 163 Millionen alleine an Handgeld und Gehalt für Messi in drei Jahren?

    Welchen Heul- und Schauspiel-Trainer hat er in Barcelona die letzten Monate besucht?

    Was hat das noch mit Fußball zu tun?

    Warum wollen Menschen mit einem Milliardenvermögen immer mehr?

    Was kaufen sie sich damit? (Die neue Schlampe?)

    Wie klein ist ihr Ego?


    Wenn die L'Equipe mit ihrer Schätzung Recht hat zahlt PSG pro Saison ein Gesamt-Gehalt von 233 Mio. € für den Kader (22 Spieler) aus. Ein Drittel davon an zwei Spieler: Messi und Ramos, die zusammen fast 70 Jahre alt sind :D.


    Was hat das noch mit Fußball zu tun? Das ist reines Marketing; und vermutlich noch nicht mal gutes. Und jetzt soll noch CR7 kommen? Das wird wie die Trump Präsidentschaft im Fußball. Das kann man gleich auf Apple TV als Reality Soap direkt hinter Ted Lasso streamen.


    Ich glaube nie und nimmer, dass die mit der Truppe die CL gewinnen.


    Es ist einfach nur lächerlich. Leonardo ist ein Narr. Der Sieger ist Tuchel. Eindeutig.

  • Schafft die UEFA Financial Fairplay wieder ab?

    Mit prominenten Zuschauern auf den Rängen geht Paris Saint-Germain in der französischen Ligue 1 das erste Heimspiel der neuen Saison an. Lionel Messi wird das Geschehen gegen Aufsteiger Racing Straßburg am Samstag noch nicht beeinflussen können. Das Debüt des mit großem Rummel geholten Argentiniers in Frankreich wird erst Ende August erwartet. Auch andere Stars der Pariser sind noch nicht wirklich im Bestform.


    So plagte sich PSG bereits zum Ligaauftakt. Beim 2:1-Auswärtserfolg gegen Troyes - einem weiteren Oberhaus-Rückkehrer - fehlten angefangen von Neo-Keeper Gianluigi Donnarumma auch Neymar, Marco Verratti oder Angel Di Maria. Der neue Abwehrchef Sergio Ramos ist verletzt und wird noch einige Wochen pausieren müssen. Wer gegen Straßburg verfügbar ist, war zunächst noch unklar. Immerhin Kylian Mbappe ist fix dabei.Während der Club den Hype um Messi am Freitag mit einem 15-minütigen Clip einer Trainingseinheit - zu sehen waren Aufwärmübungen - befeuerte, reiben sich Beobachter weiter die Augen. Dass PSG, Manchester City oder Chelsea trotz Financial Fairplay (FFP) weiter mit Hunderten Millionen um sich werfen, beschäftigt die Konkurrenten. "Ich reibe mir auch gelegentlich verwundert die Augen, wie das alles funktioniert", sagte beispielsweise Bayern Münchens Trainer Julian Nagelsmann.


    Es dürfte kein Zufall sein, dass in den Furor um das Gebaren von Scheich- und sonstigen Investoren-Clubs ein Zuckerl der UEFA durchsickert. Die will nämlich im kommenden Jahr mit dem FFP machen, was die seit elf Jahren existierende Regelung nach Meinung von Kritikern faktisch längst geschehen ist: es abschaffen. Stattdessen soll einem Bericht von "The Times" zufolge eine Gehaltsobergrenze eingeführt und Verstöße mit einer Luxussteuer bestraft werden.


    Beim FFP dürfen die Clubs in den zurückliegenden drei Jahren ein Defizit von maximal 30 Millionen Euro aufweisen. Der neue Vorschlag sieht vor, dass künftig jährlich betrachtet wird und 70 Prozent des Umsatzes für Gehalt aufgewendet werden dürfen. Liegt man darüber, muss als Strafe die Luxussteuer gezahlt werden, die dann über einen Topf an Clubs verteilt wird. Erst Wiederholungstätern gilt wie nun beim FFP der Ausschluss vom europäischen Wettbewerb.


    Zum Vergleich: Paris hatte laut einem Bericht des Wirtschaftsprüfers KPMG in der Saison 2019/20 einen Jahresumsatz von 541 Millionen Euro und gab 405 Mio. für Gehälter aus, also knapp 75 Prozent. Mit Messi und Co. werden nun beide Zahlen steigen. Zwar werden für die neuen Stars gehörig Gagen fällig, über Merchandising und andere Einnahmen wird sich der Umsatz aber in neue Höhen schrauben.


    Verabschiedet werden soll der neue Vorschlag auf einem Gipfel zur Zukunft des europäischen Fußballs im kommenden Monat in der Schweiz. Dort wird auch PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi als UEFA-Exekutivmitglied und Chef der europäischen Clubvereinigung ein Wort mitreden. Die Luxussteuer dürfte ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubern, denn Geld ist bei PSG und in Katar nun wahrlich nicht das Problem.


    Quelle: laola1.at

  • 105 MUSD hat PSG an Einnahmen aus Messi- Trikotverkäufen am ersten Tag. 10% davon ist Gewinn, dh gut 9-10 MEUR. Auch mal ne Meldung wert.

    Und wie viele davon sind exklusive Käufe? Wie viele davon hätten sich sonst wohl demnächst ein Mbappe oder Neymar Trikot gekauft?

  • Ramos, Donnarumma, Wijnaldum, Messi, Hakimi

    Im Prinzanpark flippen die Anhänger bei der Vorstellung aus.


    Na da hoffen wir mal auf ein Gruppenaus in der CL:)


    Bin gespannt wie Pochetino, die Stars auf der Bank bei guter Laune hält.

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  • Ruiz

    Sarabia

    Rafinha

    Herrera

    Di Maria

    Draxler

    Wijnaldum

    Paredes

    Verratti

    Simons

    Danilo Gueye


    Für 3 MF Positionen.

    Schätze ein paar MFs kommen noch auf den Wühltisch.


    Aufgepasst Brazzo.

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  • 1-0 Paris.


    Klares Abseitstor gegeben. Der VAR wurde abgeschafft.

  • Sarabia, di Maria, Wijnaldum, Draxler, Messis Bester Freund Paredes, Verrati, Gueye bleiben. Simons wird verliehen. Der Rest wird verkauft, würde ich da tippen ;)