Fortuna Düsseldorf

  • Über den Klassenerhalt von Augsburg freue ich mich auch. Aber dass das Konstrukt nun noch die Chance bekommt, ist mehr als ärgerlich. Die hatten gestern 6000 Fans dabei , incl. Campino (man kann sich seine Fans nicht aussuchen, wir haben Pocher). Kommt das Konstrukt sind es 60 Gästebegleiter. Von Fans will ich da gar nicht sprechen.
    Alleine schon aus diesem Grund finde es sehr schade, dass Düsseldorf absteigt, anstelle von Ho$$enheim.

    0

  • In der Stadt, die den Fussball erfunden hat, sah die Fanschar eher nach 2000 aus... ich wollte das mal richtig stellen... Emotionen sind eine Seite des Fussballs, Fakten die andere.


    Es muss wohl einen anderen Grund geben, warum Hannover für die Hoffe-Fans so unattraktiv ist...


    ;-)

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Eine Bekannte bei uns aus dem Dorfe hat es vor drei Jahren getan und sich vom HSV abgewandt und der TSG ihr Herz geschenkt...



    :P

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • in einem schrebergarten auf meiner radlstrecke war vor einigen jahren auch die fahne der tsg gehisst. inderen sensationeller rückrunde. nach der rückrunde war sie weg. die letzten 2 jahre hing da eine bvb fahne. ist jetzt auch wieder weg. also entweder ein extremer opportunist oder ein bayernhasser. mich amüsiert sowas.

  • Gut, dass Düsseldorf abgestiegen ist. Die hatten den Aufstieg nach der Relegation ohnehin nicht verdient.


    Laut den Aussagen der Fans ist es denen ja sowieso egal, ob sie in der "zu kommerziellen 1. Liga" (mehere Einträge in deren Forum) spielen.
    Schon besser für die, dass sie jetzt wieder mit etwas Glück Montags umsonst schauen dürfen.:D

    0

  • Mit tut's leid für Düsseldorf. Pesch gehabt. Früher oder später wäre es mit der Substanz eh wieder abwärts gegangen. Aber eine zweite Saison hätte ich ihnen gern gegönnt.

    0

  • Es ist natürlich sehr traurig, was sich in der Rückrunde bei der Fortuna abgespielt hat. Das bittere Ende zeichnet sich normalerweise immer schon über eine Vielzahl von Spielen ab und das war in diesem Fall auch so. Über eines muss man sich im Klaren sein: Auch wenn Fortuna 33 Spieltage auf einem Nichtabstiegsplatz stand, so steht man am Ende verdient auf dem Platz, den man erreicht hat. Die Art und Weise war mehr als bitter und wünscht man keinem: Außer vielleicht unseren Freunden aus Gelsenkirchen, die 2001 Ähnliches erlebt haben. Der FC Augsburg bleibt ohne Frage verdient drin. Bei denen scheinen Aufholjagden ja mittlerweile Tradition zu haben.


    Dennoch bleibt ganz klar festzuhalten und ich sage das, weil ich mich ja bekanntlich auch im Düsseldorfer Umfeld bewege: Den meisten ist der direkte Abstieg lieber als die Relegation. Man hat so die Klarheit und kann für die Zukunft planen. Es steht außer Frage, dass der juristische Streit um den Aufstieg 2012 viel Zeit gekostet hat und viele gute Spieler auf dem Transfermarkt nicht mehr zu bekommen waren, zudem ging die Truppe mit einem Etat von nur 7 Millionen Euro in die Saison. Dafür hat sie eine bemerkenswerte Saison gespielt. In der Hinrunde ging das taktische Konzept auf, die Bundesliga kannte Fortuna nicht, hat die Mannschaft vielleicht auch unterschätzt. Mehr als 21 Punkte konnte man von einem Aufsteiger nicht erwarten, Vergleiche zur Eintracht aus Frankfurt stellen sich überhaupt nicht, da diese Mannschaft ganz andere Voraussetzungen hatte. Erwartungsgemäß ist Fortuna mit ihrer kämpferischen Philosophie besser in der neuen Liga zurecht gekommen als beispielsweise Greuther Fürth. Dazu kam dann noch die Euphorie des kurzfristigen Aufstiegs, zumal das Umfeld in Düsseldorf auch einfach 10 Mal so groß ist wie in Fürth.


    Das alles hat so ein bisschen die Tatsache verschleiert, dass man es vor der Saison mit einem Zweitligakader zu tun hatte, der eben auch für diese 2. Liga ausgerichtet war. Der Aufstieg war mitnichten eingeplant, was auch die Tatsache zeigt, dass Fortuna jetzt nicht derartig zerfallen wird wie vielleicht andere Mannschaften, die absteigen müssen. Jegliche Kommentare bezüglich den vielen Neuverpflichtungen Fortunas verbieten sich eigentlich, ich hätte das ja allzu gerne mal gesehen, wie Fortuna mit den gewollten Abgängen die Bundesligasaison bestritten hätte. Im Kern ist die Mannschaft nämlich erhalten geblieben, aber wichtige Leistungsträger haben die Mannschaft nun mal verlassen, dazu zählen Leute wie Beister, Lukimya, aber auch Sascha Rösler, der letztes Jahr die Saison seines Lebens gespielt hat. Auch einen Bröker darf man nicht ausklammern. Mit all diesen Leuten wollte man verlängern, konnte man aber nicht. Es ist nun mal Fakt, dass Fortuna Defizite in vielen Mannschaftsteilen hatte und Neueinkäufe brauchte. Manche sind auch gut eingeschlagen (Giefer, Malezas, Latka, Schahin, Reisinger), andere, vor allem in der Offensive, waren Flops (Rafael, Voronin). Letztlich kann man aber schon davon sprechen, dass die Mannschaft in dieser Konstellation die Liga hätte halten können, entgegen jeglicher Expertenmeinungen.


    Der Einbruch in der Rückrunde hat verschiedene Gründe: Zunächst einmal gab es viele Verletzungen und Ausfälle und die nicht zu knapp. Bestes Beispiel war das Zurückholen von Christian Weber in die direkte Startformation, was gezeigt hat, dass die Mannschaft in der Breite einfach nicht gut genug besetzt war. In der Hinrunde konnte die gute Chancenauswertung noch über gewisse Dinge hinwegtäuschen, in der Rückrunde, als die Ausfälle immer zahlreicher wurden, fast jeder hat mal gefehlt, kam eine gewisse Unruhe rein.


    Ich möchte noch zu guter Letzt etwas ansprechen, was auch gerne vergessen wird: Natürlich hatte Fortuna eine ganz schwache Serie gegen Saisonende, aber jeder, der die Spiele gesehen hat, der weiß, dass aus gut 90 Prozent dieser Spiele mehr mitgenommen werden musste.
    Gehen wir sie mal durch:
    1:2 auf Schalke: Spätes Gegentor
    1:1 gegen Mainz: Fortuna die bessere Mannschaft
    2:3 in München: Trotz klarer Feldüberlegenheit der Bayern in der 73. Minute 2:1 geführt, den Rest kennt ihr.
    1:1 in Wolfsburg, aber auch hier hat man geführt.
    1:4 gegen Leverkusen: Es stand 1:1 und die Gegentore waren unfassbar dumm, vergleichbar mit dem 1:2 in Gladbach, wo mir auch wieder das 2:3 gegen Augsburg einfällt, ein Spiel, bei dem ein regulärer Treffer zum 3:3 aberkannt wurde und Fortuna sich quasi 2 Tore selbst einschenkt.
    Ein verdientes 0:3 in Hoffenheim.
    Ein 2:2 gegen Bremen in einem Spiel, das man beim Stand von 2:1 entscheiden muss.
    Ein 1:2 in Hamburg in einem Spiel, das man sogar gewinnen kann.
    Ein 1:2 gegen die B-Elf von Dortmund, wo man größte Chancen vergibt.


    Und letztlich 3 verdiente Niederlagen zum Saisonende.


    Das alles zeigt: Es ist oft Kopfsache. Das zeigt aber auch: Fortuna war nie chancenlos, ist praktisch nie wirklich unter gegangen, Ausnahme beim 0:5 gegen uns.


    Von Fortuna Düsseldorf konnte man ja alles erwarten, aber kein offensives Feuerwerk. Es wurden hier die etlichen 0:0s angesprochen, die die Mannschaft ja angeblich bewerkstelligt hat: Davon gab es in der ganzen Saison drei Stück, vom 2.-4. Spieltag. Das heißt auch ganz klar: Die anderen Mannnschaften waren nicht in der Lage, zu treffen. Eine Mannschaft, die als Absteiger Nummer 1 gehandelt wird, kann kein Offensivfeuerwerk abliefern. Und genau hier liegt das Problem der Rückrunde: Fortuna wurde spielerisch besser. Das wird manche hier vielleicht überraschen, aber es war anfangs so. Damit hat man aber den Fehler gemacht und hat versucht, mitzuhalten, hat noch Führungen verschenkt, die man bei einer ähnlichen Ausrichtung wie in der Hinrunde nicht mehr verspielt hätte. Zur Winterpause hat man sich noch einmal sinnvoll verstärkt und ein Fortuna Düsseldorf in Bestbesetzung hätte ohne Weiteres 40 Punkte geholt. Aber, und das muss man auch sagen: Am Ende war es viel Kopfsache.


    Zum Abschluss: Es wäre irrsinning, Norbert Meier rauszuschmeißen, den Mann, der die Mannschaft zu zwei Aufsteigen geführt hat. Natürlich werden das einige Unbelehrbare wieder anders sehen, die nur den Kopfstoß-Meier in Erinnerung haben. Ein Abstieg reinigt vielleicht auch ein bisschen die Tribünen, denn so eine Erfolgsgeschichte zieht auch allerhand Schwachmaten an, wir Bayern kennen das nur zu Genüge, die Hoffenheimer und Dortmunder natürlich auch.


    Fortuna Düsseldorf ist ein etwas anderer Club und ich traue dem Verein zu, an Meier festzuhalten, kann das aber nicht mit Sicherheit sagen, denn das Geschäft ist hart. Trotz vieler voraussichtlicher Abgänge (Kruse, Giefer, Malezas, Tesche, Langeneke, Rafael, Voronin, Ilsö) wird der Verein nächstes Jahr um den Aufstieg spielen und die Marke Fortuna Düsseldorf wird nicht arg drunter leiden, da der Rückhalt immer noch immens ist. Bei anderen Vereinen werden die Stadien zerlegt, man hat das hier recht realistisch aufgenommen. Die Bundesliga war ein Ausflug, der vielleicht etwas verfrüht kam, aber es steht für mich außer Zweifel, dass der Verein, wenn er die Ruhe bewahrt und nicht in alte Muster der 2000er zurückverfällt, auf mittelfristige Sicht eine gute Rolle im unteren Bereich der Tabelle der 1. Bundesliga spielen wird. Dafür spricht nicht nur, dass man finanziell auf einer guten Basis steht, sondern auch das Umfeld. Jetzt wird man sich zusammensetzen müssen und eine ruhige Fehleranalyse betreiben.

    0

  • Ich hoffe dass man an Norbert Meier festhält und nächstes Jahr wieder in das Oberhaus zurückkehrt.


    Bei der Fortuna muss man sich nichts vorwerfen, die Spielweise 2012/2013 war absolut folgerichtig, ebenso leider auch der Abstieg.

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage

  • Im Radio lief gerade das Meier entlassen wird/wurde.


    Nicht das es wichtig wäre,aber den einen oder anderen wird es sicher interessieren.


    Können ja jetzt den Frege einstellen. Hat doch immer sone grosse Schnauze.

    0

  • le_1_ :


    Du kannst 90 Minuten die klar bessere Mannschaft sein und am Ende mit leeren Händen dastehen (Wolfsburg vs. Lyon gestern oder Bayern vs. Chelsea)!
    Letztendlich zählt ob du gewonnen hast oder nicht. Ob du jetzt die bessere Mannschaft warst interessiert nach vier Wochen eh keinen mehr!