SpVgg Greuther Fürth

  • Fürth fehlt die Qualität in allen Punkten um erste Liga spielen zu können, wenn man nur 14 Tore in 25 Spielen schießt ist das einfach erbärmlich.....

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  • Am besten irgendein Zweitligist verpflichtet noch den 87jährigen Dettmar Cramer, dann heißt es nächste Saison beim Aufeinandertreffen Kramer vs. Cramer, vielleicht bekommen sie dafür dann auch den Oscar.:)

  • Ich hoffe den Fürthern geht es nicht ähnlich wie damals dem SSV Ulm. Die hatten einige Zeit lang immer schön konstant oben in der zweiten Liga mitgespielt und stiegen dann irgendwann auf.


    Und als dann der Abstieg aus der Bundesliga kam ging danach fußballtechnisch alles kaputt in dem Verein. Weil sie sich die Bundesliga auch einfach nicht leisten konnten. Für die war die Bundesliga ein Fluch wie sich im Nachhinein rausgestellt hat.


    Manche Vereine sind einfach nicht für die erste Liga geeignet. Bzw. können sich das ganze Ballyhoo einfach nicht leisten. Und dazu gehört auch Fürth. Es gehört mehr als ein rein sportlicher Aufstieg dazu um in der Bundesliga mitspielen zu können.


    Wie gesagt - ich hoffe das den Fürthern ein ähnliches Schicksal wie Ulm erspart bleibt nach dem Abstieg.

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  • Ehrlich gesagt tut mir Frank Kramer leid.
    Was will er jetzt noch machen?
    Kann eben nur noch die Ehre des Vereins etwas retten, damit es nicht ein zweites Tasmania Berlin wird.;-)


    Dann aber trotz Abstieg den Neuanfang in der 2. BL zu machen mit dieser Truppe (natürlich noch ein gewisses Wechselspiel) stelle ich mir für ihn schon schwierig vor.


    Fürth ist für mich auch max. ein Zweitliga-Team.
    Haben zwar eine Tradition, aber die ist wahrlich schon sehr alt.;-)
    Ansonsten kleines Stadion nicht gerade viele Fans, na da ist dann die 2. BL schon ok.


    Aber wenn es dumm läuft, dann es auch noch weiter nach unten gehen (siehe mein Vorschreiber mit dem Beispiel Ulm).


    Im Interesse des bay. Fußballs, hoffe ich, dass Fürth noch ein paar Punkte holt und so nicht mit Tasmania Berlin immer wieder verglichen wird.;-)

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  • Sehr ärgelich das Fürth. Seit langem gab es keinen Verein mehr, der es sich sportlich dermaßen verdient hatte, in die 1. Liga aufzusteigen.


    Stimmt aber schon, dass Fürth nicht für die 1. Liga geeignet ist. Vielleicht sollten potentielle Aufsteiger am Ende der Saison erst nochmal á la Microsoft Windows gefragt werden: "Wollen Sie wirklich Aufsteigen?". Wenn nicht, dann würden eben die nächsten nachrücken.


    :D

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  • Da kann ich dich beruhigen, eben weil Fürth eigentlich so gar nichts mit dem SSV Ulm von damals gemein hat. Ulm stieg zwischen 1997 und 1999 direkt im Durchmarsch von der dritten in die erste Liga auf und betrieb ben jenes finanzielle Risiko, welches ihnen nach dem Abstieg 2000 das Genick brach. Für das Unterhaus musste man sich schon strecken, dann kam der direkte Weiteraufstieg derart überraschend dass man sich eben übernahm.


    Seit der Fusion nach der fast-Pleite 1996 hat Fürth eigentlich sehr konservativ und vorausschauend gewirtschaftet (Helmut Hack hat da auch eine gewichtige Rolle gespielt) - weswegen man eben mit einem Zweitligakader in die Bundesliga ging und heuer sportlich absäuft statt das stetig erwirtschaftete Geld in einem provinziellen Umfeld auf die Karte "Klassenerhalt" zu setzen. Zumal das Kleeblatt mindestens ein Jahrzehnt lang den Aufstieg in die Bundesliga anpeilte bis es dann endlich mal klappte. Den wird man dann auch in guter fränkischer Kleinkrämermanier durchgeplant haben...

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage

  • Es ist wirklich schade, wie Fürth unseren bay. Fußball in der 1. Liga blamiert. Na gut, sie sind Franken, aber gehören auch zum Bundesland Bayern.;-)


    Man kann gegen den BVB durchaus verlieren, aber das "wie" ist entscheidend.
    Ob die in dieser Saison überhaupt noch einen Heimsieg einfahren werden?

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  • Das hatte ich auch mal, da machst du erstmal ein bis zwei Tage gar nichts :-S

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage

  • Glückwunsch an die Fürther! Den Blub mit 5:1 wegzuräumen ist ganz nach meinem Geschmack... :D


    Und wie krank muss dieser Nürnberger Depp bitte gewesen sein, in der U-Bahn einen Feuerlöscher aus dem Fenster zu werfen, der in den entgegenkommenden Zug einschlug und dessen Fahrerin verletzte?:
    http://www.focus.de/sport/fuss…-verletzt_id_4053574.html


    Hoffentlich machen sie den Blubb-Penner ausfindig und verpassen dem ne Strafe, die sich gewachsen hat.

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  • STELLUNGNAHME ZUR BILD-BERICHTERSTATTUNG


    Boulevard-Journalismus ist sicherlich polarisierend. Schwarz und Weiß, verkürzte Darstellungen – diese Form der Berichterstattung wird seit jeher immer wieder kontrovers diskutiert, aber eben auch von vielen Menschen konsumiert. Am Montag wurde allerdings im Fall Bastian Lerch eine Grenze überschritten, die die Verantwortlichen der SpVgg Greuther Fürth nicht hinnehmen wollen. Ein BILD-Reporter hat in der Uniklinik Erlangen den am Kopf operierten Bastian Lerch besucht oder besser gesagt überrumpelt. Zwar mit der Zustimmung des in dieser Situation wohl überforderten Spielerberaters, der unter Schock stehenden Eltern und des letztlich verdutzten Spielers, der gerade von der Intensivstation in eine normale Abteilung verlegt wurde.


    Der Verein, der zuvor als Ansprechpartner diente, wurde über diesen Besuch erst nachträglich informiert und erfuhr erst am Nachmittag davon. Für die Verantwortlichen ist damit eine klare, moralische Grenze überschritten worden. Einen jungen Menschen, der erst Samstagnacht am Kopf einen neurochirurgischen Eingriff über sich ergehen lassen musste, und zwei geschockte Personen so zu überrumpeln, wollen wir als Verein nicht hinnehmen und werden deshalb unsere Konsequenzen daraus ziehen. Wir waren in unserer Kommunikation sehr offen, haben schon seit Sonntag diverse Medienanfragen ausführlich beantwortet und auch und gerade die dieses Reporters. Er wusste also, in welchem Zustand sich der Spieler befand. Warum man einen Spieler unmittelbar nach dessen Entlassung von der Intensivstation und gegen das Anraten der anwesenden Krankenschwestern dennoch mit dem Besuch unter Druck setzt, ist menschlich extrem fragwürdig. Noch am Montagabend wurde versucht, die Sichtweise des Vereins dem betreffenden Journalisten mitzuteilen. Eine Einsicht war dabei leider nicht zu erkennen.


    Es geht hierbei – und das wollen wir ausdrücklich hervorheben – nicht um eine kritische Berichterstattung, die der Vereinsseite nicht gefällt. Es geht rein um moralische Fragen. Und was würde es bedeuten, wenn wir diese Form der Berichterstattung zulassen, beziehungsweise uns nicht dagegen zur Wehr setzen? Stimmen wir dann nicht indirekt diesem Vorgehen zu? Jeder Mensch, der schon mal in dieser Lage war, wird nachvollziehen können, dass in dieser Phase Besuch sicherlich gern gesehen ist: Familie, engste Angehörige und gute Freunde können einem Kraft geben. Aber will man in dieser Phase einem Medienvertreter Fragen beantworten und ein Foto machen? Kann man die Tragweite in dieser Phase einschätzen? Sorry, liebe BILD, diese Form des Sensationsjournalismus geht in unseren Augen überhaupt nicht. Spieler und Trainer werden immer nur als Hochleistungs-Maschine gesehen, in Hochzeiten bejubelt, in schlechten Phasen kritisiert. Damit muss man im Profifußball leben. In diesem Fall wollen wir das nicht. Es gibt Grenzen und die wurden dieses Mal deutlich überschritten.


    Die Verantwortlichen der SpVgg Greuther Fürth

    rot und weiß bis in den Tod