RasenBallsport Leipzig

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    • Aber gerade für diese Regionen ist es doch toll, dass es in Zukunft wieder Profifussball zu bewundern gibt, welcher nicht Jahr für Jahr auf der Kippe steht. Sei es nun finanziell oder sportlich.

      Ohne ein solches Projekt wäre man doch noch in Jahrzehnten da, wo man jetzt ist.
      Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass dort 30.000 Zuschauer beim Heimspiel waren und 4.000 bei einem Auswärtsspiel. Von solchen Zahle träumen einige Zweitligisten.

      Es könnte auch einen Schub für den ganzen Osten bedeuten. Spieler, die es bei RB Leipzig nicht packen und aus der Region kommen bleiben eventuell auch dort und gehen zu Vereinen wie Dresden, Aue & Co. Für diese Vereine wäre es sportlich nicht schlecht.

      Ich mag mich vielleicht gerade täuschen, aber gerade die Ostvereine haben ja auch häufig Spieler aus dem Osten. Daher finde es auch nicht abwägig, dass es einen Aufschwung für den Osten geben kann.

    • Und genau da klingelt die Glocke. Hier wird es Projekt genannt, beim nächsten Modell usw usw. Es ist aber nur ein künstlich mit unmengen finanziellen Mitteln die ein "Sponsor" ( wie RB ) oder "Mäzen" ( Hopp ) bereitstellt erzeugtes Konstrukt. Diese Vereine würden ohne diese gewaltigen Finanzspritzen heute noch immer in der Kreisliga A spielen, Vereine die sich ohne diesen finanziellen Luxus entwickeln mussten wie zb. Freiburg mussten von Anfang an über Jugendarbeit, eigene Talente und stetiger Entwicklung ihren Weg gehen.
      Bei diesen Retortengebilden wurde Kohle ohne Ende reingepulvert, schnell was zusammengekauft und fertig, das hat mit Fußball doch nichts zu tun. Wenn man ohne so ein Projekt in Jahrzehnten noch da ist wo man jetzt ist gehört man da auch hin, es gibt genug andere Möglichkeiten noch oben zu kommen, es dauert dann nur etwas länger siehe z.B Augsburg. Das ist für mich wenigstens fair und ehrlich gewachsen und nicht gekauft worden.
    • Klar kann es klappen wie die Beispiele Augsburg und Freiburg zeigen.
      Vorallem Freiburg sollte als Vorbild für so manch anderen Verein stehen.

      Wenn du die beiden Vereine jetzt mal ausklammerst wird es schon schwierger.
      Begrenzen wir das Ganze nun auf den Osten der Nation hat man nichtmal ein nennenswertes Beispiel.
      Wie oben schon genannt, dass größte Potential hat Dresden. Die stehen sich aber leider selbst im Weg. Cottbus, Aue, Chemnitz und Jena geben zu wenig her, um auf Dauer oben mitzuspielen.

      Ich versuche das Ganze neutral zu sehen. Nicht als Fussballromantiker und auch nicht als "Fussball-Konsument". Auf der Bundesligakarte ist der Osten nunmal grau unterlegt, für die Menschen dort sicher nicht zufriedenstellend. Die "alten" Leipziger Clubs kriegen es ja leider nicht auf die Reihe...

      Ich differenziere aber auch Hoffenheim und Leipzig. Mit Hoffenheim kann ich nichts anfangen, da es mitten in der Pampa liegt. Leipzig als Metropole hat aber seinen Anreiz und wird einen Zulauf haben. Nicht nur sportlich, sondern auch von den Fans her. Die Euphorie ist jetzt schon so groß, das selbst in der Relegation unnormal viele Leute kommen. Das Ganze kann nur noch größer werden, wenn man weiter nach oben klettert.

      Von den Regionalen Verhältnissen gönne ich es einem Ostklub (ob jetzt Plastik oder "echt" sei jetzt mal dahin gestellt), wieder erstklassig mitzuspielen.

      Wir selbst profitieren doch auch von einem dauerhaften Konkurrenten, zudem ich Leipzig in wenigen Jahren sicher zählen kann. Auch wird man gute Spieler anlocken können. Ob nun aus dem Ausland oder dem Inland, am Ende kann nur der Fan gewinnen, da er tollen Fussball zu sehen bekommt.
    • Das größte Problem ist doch die Misswirtschaft nach der Wende. Misswirtschaft gibt/gab es auch im Westen, aber in den 90igern war das ein strukturelles Problem im Osten. Die Vereine und die Verantwortlichen waren von heute auf morgen den Gesetzen eines Multimillionen-Marktes ausgesetzt ohne dass es vor Ort das nötige Know-How dafür gab. Also fielen viele Vereine auf Scharlatane herein. Siehe Dynamo Dresden.

      Diese Altlasten tragen die Vereine bis heute mit rum... Nur Cottbus und Aue konnten sich nachhaltig davon befreien.

      Hinzu kommt natürlich das Negativimage, vorallem bei Dynamo Dresden, Rostock und den beiden Leipziger Vereinen. Das hindert Großsponsoren.

      Hinzu kommen natürlich strukturelle Nachteile: Dynamo Dresden muss theoretisch die höchste Stadionmiete aller Bundesligavereine bezahlen. In Leipzig sind sie natürlich froh überhaupt eine Verwendung für das Stadion zu haben und Red Bull bezahlt es ja sowieso am Ende...
    • Das traurige ist, dass einige hier wirklich diesen Shit noch gutheißen, und da ist es egal obs ein Dorf wie Hoffenheim oder ne Stadt wie Leipzig ist. Hochgekaufter Mist ist hochgekaufter Mist!
      Ihr alle habt damit kein Recht dann über Paris, Man City und Co zu urteilen, denn das ist exakt das selbe nur ein Stück krasser. RB würde es hier genauso machen wenn es die Statuten hergeben würden.
    • 1.FC Magdeburg ,EC-Sieger1974 kurz nach der Wende wegen nicht mal 2Mio.DM Schuld zum Zwangsabstieg verurteilt und damit wurde der Club praktisch zerstört! Große andere Vereine dürfen heute noch viel viel höhere Schulden haben(Schalke,Dortmund zb.)und es passiert nichts,dadurch weil mit zweierlei Maß gemessen wurde sind viele Ostvereine in der Bedeutungslosigkeit verschwunden! Dresden ist eine ganz andere Sache,die zerstören sich seit Jahren ganz allein weil sie irgendwie an Größenwahn leiden sobald es mal etwas besser läuft! Allerdings sind die vor 20 Jahren tatsächlich von Baulöwe Otto und Co richtig über den Tisch gezogen worden!
      Rasen-Ballsport-Leipzig hat meiner Meinung nach trotz viel Geld keine Zukunft,da ungeliebt wie Hoffenheim! Richtig ist auch die richtig gute Arbeit von Aue und Energie Cottbus(stets ohne Auflagen die Lizenz bekommen die Cottbusser)!
    • Habe das erste Spiel gegen Lotte gesehen. Es hat mich für die Leute dort gefreut. 30k Zuschauer sind schonmal ne Hausnummer. Wenn man da an die 37 Auswärtsfans von Hoffenheim und 250 Wolfsburger denkt.

      Trotzdem finde ich müsste man einiges ändern. Es kann ja nicht sein das RB aus neun Vereinsmitgliedern besteht. Und die anderen Lächerlichkeiten, wie"RB"im Firmennamen, den Farben, den Bullen usw.

      Ich hoffe das dieser Verein ähnlich schnell wie Hoffe, Wolfsburg in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird.

      Noch was zu Leverkusen. Der Bayerkonzern hat damals auch zig Millionen in eine künstliche Werkself gepumpt, sodass sich dieser "Verein" über die letzten 2-3 Jahrzehnte etablieren konnte. Leider!

      Wir schwelgen in Fußballromantik und hoffen das die Bundesliga noch in vielen Jahren aus den heiligen Kühen (Traditionsclubs) bestehen wird. Nur, wer entscheidet was Tradition ist? Ab wann ist ein Verrein in der Buli ein Traditionsclub? Wenn zwei oder drei Generationen vergangen sind?

      /dreammoduson
      Wenn ich entscheiden könnte, so wie in einem Onlinegame, dann würde ich Hoffe sofort auflösen, für Leverkusen eine Regel erstellen das, sollten sie am Ende einer Saison die meisten Punkte haben und auf Platz 1 stehen, automatisch der zweitplatzierte zum "Deutschen Meister" ernannt wird, VW/Wolfsburg in Liga zwei verbannen mit dem Malus nicht aufsteigen zu können. Und das sagen über RB Leipzig in die Hand der dortigen aktiven "Fans" übergeben.
      /dreammodusoff


    • Ich habe noch viel Verwandtschaft "drüben" und kann nur sagen, dass die dort heilfroh sind, dass mal wieder jemand in einen Ostverein investiert. Die Leute da sind so Fußballhungrig, dass es echt eine Schande ist was da nach der Wende mit dem DFB lief.

      *Member of "Die Gruppe" since 2013*
    • Vielleicht wäre es ideal, wenn ein existierender Ost-Traditionsverein einen guten Sponsor (nicht Besitzer etc.!!!) finden würde.
      Das wäre doch auch für den Sponsor eine tolle Sache, denn das die Leute "hungrig" sind, sieht man ja.
      Aber ein Modell wie in Leipzig sehe ich nicht als die richtige Lösung an diesen "Hunger" zu stillen.
    • Ehrlich gesagt, haben mich die Zuschauerzahlen überrascht...vor allem die 4000 zum Auswärtsspiel. In der regulären Saison sah es da nicht besser aus, wie in Hoffenheim. Die 30.000 sind dann eben "Interessierte", aber keine richtigen Anhänger. Leute, die mal wieder "Fussball" sehen oder erleben wollen. Wenn die Menschen das dort annehmen, sollen sie es natürlich machen. Die Zeiten des Leipziger Fussballs sind seit 20-25 Jahren vorbei und die Generation ist eine andere...nur so funktioniert das ja auch. Sachsen Leipzig gibt´s nicht mehr, bzw. hat sich neu gegründet und Lok Leipzig ist den selben Weg vor 10 Jahren gegangen...mit prominenten Gastspielern. Neue Fan´s gibt´s da kaum...es sind eben die Alteingesessenen.
    • Sorry für die verspätete Antwort auf diese berechtigte Frage. Der Unterschied zwischen dem "Hoffenheim-" und dem "Leipzig-Projekt" ist für mich persönlich dem Umstand geschuldet, dass Hoffenheim im Gegensatz zu Leipzig nur ein Dorf (Größe/Einwohnerzahl) ist.

      Meiner meinung nach, sollten in der 1. deutschen Bundesliga ausschliesslich größere Städte vertreten sein, wobei eine Stadt auch stellvertetend für eine Region gesehen werden kann, wenn das ausserhalb des Fussballs ebenso betrachtet wird. Mannheim wäre demnach für mich akzeptabler gewesen als Hoffenheim.

      Wie ich bereits gesagt habe, finde ich Retorten-Vereine überhaupt nicht gut und hoffe, dass diese Entwicklung im deutschen Fussball schnellsmöglich gestoppt wird. Nur wenn wir es hinnehmen müssen, dann lieber Leipzig (oder Mannheim in diesem Beipiel), als Hoffenheim.
    • Schade, schade das uns dieses Unheil eine Liga näher gekommen ist. Maximal drei Jahre werden wir noch unsere Ruhe vor denen haben fürchte ich, dann gibt es den nächsten Retortenverein in der Bundesliga. Für die Leute in L freue ich mich sogar ein wenig, tolle Stadt mit langer Fußball-Tradition, die höherklassigen Fußball längst verdient hätte.

      Bei aller Antipathie gegen den Brauseclub muss man allerdings auch festhalten das die beiden Traditionsvereine in Leipzig an der Entwicklung zu großen Teilen selber Schuld sind. In so einer großen Stadt inkl. Umland, ein tolles Stadion hat man frei haus hingestellt bekommen...und das einzige was Lok und Sachsen/Chemie seit 23 Jahren hinkriegen ist sich gegenseitig aufs Maul zu hauen.

      Schön ist es nicht, aber mir ist Leipzig auch lieber als Hoffenheim. Bei RBL steht man wenigstens dazu ein Plastikclub zu sein und schreibt sich nicht irgendwelche Jahreszahlen in den Namen um Tradition vorzutäuschen.
      Wenn ihr keine Antwort wisst. Richtig ist, was richtig ist!
    • RasenBrechreiz Leipzig soll bleiben, wo der Pfeffer wächst.ich wurde mich auch sehr freuen, wenn ein Ostverein es irgendwann wieder in die buli schafft...wir sind hier schon recht ausgehungert, was Bana....ähm Erstligafussball betrifft, aber nicht so ein Drecksprojekt. So penetrant, wie der Sponsor sich in den Verein gedrängt hat (Name, Logo, Trikots, Werbung etc.) finde es ja sogar fast noch schlimmer als die Hoppis...wobei sie sich da nicht viel nehmen.

      Allerdings Fan ich die Selbstironie der "Ultras" schon recht witzig...mit Bannern wie "Tradition seit 2009" oder "RB - verleiht Prügel" (Jaja, ich weiß, inhaltlich unterirdisch, allerdings fand ich es rein von der Analogie her lustig):D