Allianz-Arena

  • Ich glaube auch, dass die Busse nonstop zur Arena fahren.



    Ob das für einen persönlich Sinn macht hängt natürlich davon ab, von wo aus man zur Arena fährt.



    Für mich ist das auch keine Alternative, weil ich im Münchner Osten wohne und es keinen Sinn macht erst zur Donnersberger Brücke zu fahren.




    Ich denke aber, dass das für alle, die beispielsweise mit irgendeiner S-Bahn aus Richtung Westen kommen, durchaus Sinn macht.


    Für die macht es ja keinen Unterschied, ob sie mit der S-Bahn zur Donnersberger fahren und da in den Shuttle steigen oder ob sie weiter zum Marienplatz fahren und da in die U-Bahn steigen.




    Ist eigentlich irgendwer hier mit dem Shuttle gefahren und kann sagen wie lange das von der Donnersberger zur Arena gedauert hat?

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  • Hab auf facebook gelesen, dass die Fahrten zwischen 20 und 40 Minuten gedauert haben, je nach Verkehr auf dem Ring und der A9. Die Busse fahren nonstop.


    Ob das wirklich eine großartige Entlastung bringt für die U-Bahn hab ich auch schon bezweifelt. Die paar hundert Leute die da mit den Bussen gefahren sind könnten auch noch in die Bahn gequetscht werden. Und wenn es mal tausende werden die mit dem Bus kommen wollen wird die Donnersbergerbrücke vermutlich als Bushaltestelle zu klein.


    Ich wohne im Westen und arbeite im Osten von München. Wenn ich mal wieder von zu Hause zum Spiel fahre werde ich den Bus dann auch mal ausprobieren. :)

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  • an der donnersberger halten ja auch regionalzüge wie die bob (uli könnte da z.b direkt vom tegernsee diesen shuttle nutzen :8) und wenn die busse wirklich nur halten um einsteigen zu lassen und danach sofort losfahren, ist die belastung auch nicht so groß. wo sonst hat man in zentraler lage in münchen so viel platz für ein und umstieg.

  • Von der Donnersberger bis nach Fröttmaning braucht man mit S- und U-Bahn mit Umsteigen am Marienplatz auch ca. 30 Minuten.


    Der Shuttle ist also für alle, die mit der S-Bahn aus Westen kommen nicht langsamer, aber vermutlich bequemer als die volle U-Bahn...


    Die BOB-Fahrer sparen sich sogar einen Umstieg. (BOB -> Shuttle statt BOB -> S -> U) Wobei das wohl eine eher geringe Zahl sein wird...

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  • So wollte ich es eigentlich nach dem Spiel auch machen, doch habe ich keine Informationen erhalten wo denn bitte schön der Shuttle-Bus losfährt???
    Vor dem Spiel bin ich extra durch das große P&R-Haus getigert und sah mal wieder 28 leere Bushaltestellen aber keinen MVV-Bus der dort ankam.


    Zum Thema Test am letzten Spieltag:
    Ich fand das Aufkommen der U-Bahnnutzer dieses Mal ausnahmsweise wirklich mehr als grenzwertig.
    Die Innenstadt war wegen Weihnachtseinkäufe eh schon am Limit. Selbst in eine U3 Richtung Oly ging ab Sendlinger Tor schon nichts mehr. Hinzu kamen die Heimfahrer aus der Arbeit und offensichtlich viele die sonst mit den organisierten Reisebussen gekommen wären. Die Bus-Stellplätze an der U-Bahn waren unglaublicherweise nur halb belegt!! Da sind viele Fahrten nicht zustande gekommen.


    Also wenn so ein Tag für den MVV OK war, dann darf ich für die Genehmigung für 90.000 schon einmal hoffen.

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  • So weit ich weiß fährt der Bus nur vor dem Spiel, nicht aber danach!
    Liegt daran, dass bei Spielen unter der Woche Berufspendler und Fans vor dem Spiel zur selben Zeit die U-Bahnen nutzen. Nach Abpfiff sind die Berufstätigen schon zu Hause :-)

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  • Ja aber da brauchst du wirklich JEDES Spiel in der Registrierung ! Weil sich schon bisher ca 450 jedes Spiel registriert haben.. Ich denke das dann die Masse denen schon nur 1 Spiel abgeht auch nochmal in dem Bereich
    liegen wird und so wahnsinnig viele wird es dann auch nicht geben


    Wenn die Saisonkarten wirklich auf Abholung gehen ist es eh schwer da wir ja laut Herrn Aumann eh kaum Kassen haben und die für die Arena Card Ausgabe brauchen..

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  • Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar!
    Vor dem Spiel verteilen sich die ankommenden Besucher über 1 Stunde vor dem Spiel hinweg. Die U-Bahnen sind nur brechend voll wenn wie zuletzt zum Weihnachtsgeschäft sich am Marienplatz die Fahrgäste anderer Ziele in die Quere kommen.
    Aber nach dem Spiel bricht fast jeder zur gleichen Zeit auf und verläßt das Stadion. Folglich gibt's das bekannte Massendrücken wenn die Türen des eingefahrenen Zugs sich öffnen. Der Zug wird bis auf den letzten freien Meter in Sekunden gefüllt. So voll habe ich eigentlich bei einer Anreise noch nie einen Zug erlebt.


    Daher wäre es nach dem Spiel eigentlich wichtiger als vor dem Spiel. Bleibt also zu hoffen dass das Stellwerk im kommenden Jahr endlich so umgebaut wird, dass eine U-Bahn pro 10 Minuten mehr fahren kann.

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  • Hoffentlich kommt auch mal in nicht allzu langer Zeit die U9, womit sich Kapazität auf der Achse AllianzArena - City verdoppeln würde und man direkten Aschluss an den Hbf hätte. Gott sei Dank scheint die rotschwarze Rathausfraktion hier gemeinsam an einem Strang zu ziehen (Es soll ja auch endlich die U5-Verlängerung nach Pasing kommen).

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  • Naja, ich weiß nicht was ich von der Idee halten soll.


    Für die AA wäre es natürlich klasse, aber die Stadt sollte in erster Linie danach planen, ob das ganze auch sinnvoll ist.


    Die U9 würde über 600 Mio € kosten und zwar die U3/U6 und U2 entlasten, aber das Kernproblem des Münchner ÖPNV nicht lösen.


    Das Problem in München ist doch, dass alles durchs Zentrum abgewickelt wird und dadurch die Bahnhöfe dort völlig überlastet sind. Dieses Problem löst man nicht dadurch, dass man noch eine weitere Linie durchs Stadtzentrum baut.


    Mit den gut 600 Mio € könnte man ca. 60 km neue Trambahnstrecken bauen mit denen man die fehlenden Tangentialverbindungen schafft. Aktuell muss jeder, der aus Bogenhausen nach Schwabing will über den Odeonsplatz fahren. Mit einer Nordtangente durch den Englischen Garten könnte man die U3/U6 entlasten...


    Das ist jetzt nur ein Beispiel. Da gibt es noch zahlreiche andere, aber das ganze ist ja eh ziemlich Off-Topic, deshalb gehe ich da jetzt nicht weiter drauf ein...

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  • Die U9 würde aber die typischen Umsteigebahnhöfe wie Odeonsplatz, Marienplatz, Hbf und Implerstraße gerade entlasten, weil sie bisher nur durch Umsteigen erreichbare Ziele dann umsteigefrei anbietet und auch die U3/6 im Innenraum entlastet. Das bringt schon was. Auch die U5 nach Pasing würde für Entlastung auf der Stammstrecke sorgen, weil die U5 dann für einige Fahrgäste due bessere Wahl wäre.


    Aber ich gebe dir recht, dass es in München genau wie in den meisten anderen Städten das Problem gibt, dass fast alle Linien nur durch die City fahren aber es zu wenig Tangentiallinien gibt. Weil diese aber bekanntlich nicht so hoch belastet sind, rechnen sich hier eher Trams oder auch BRTs als hochwertige ÖPNV-Systeme. Ich teile deine Meinung, dass die Tram durch den Englischen Garten große Vorteile bringen würde. Und auch andernorts, v.a. im Stadtwesten, würden solche Querlinien viel an Verbesserungen bringen.


    Doch weil auch Trams manchmal noch zu teuer sind, würde ich mir wünschen, dass es auch in München für solche Relationen BRTs (Bus Rapid Transits) geben sollte, also Buslinien, wo es fast durchgehend wie bei einer Tram eigene Fahrspuren gibt, es viele Ampelvorrangschaltungen gibt, die Linienführungen etwas gestreckt sind und auch sonst alles dafür getan wird, dass die großen Busse in dichtem Taktn und schnell fahren können. Und solche BRTs sind nochmal mehr oder weniger günstiger als Tramstrecken.

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  • Wie gesagt: Es steht völlig außer Frage, dass die U9 sinnvoll wäre. Die sollte besser gestern als heute eröffnet werden.


    Das Problem ist aber, dass es einfach mehr sinnvolle ÖPNV-Projekte in München gibt, als Geld zur Verfügung steht. Da muss man dann eben fragen was man mit den 650 Mio am besten anfängt:


    - Die U9 als Entlastung in der Innenstadt


    oder


    - Diverse Trambahntangenten (Englischer Garten, Westtangente) und Verlängerungen (Cosimapark - Englschalking, Westfriedhof - Untermenzing, Amalienburgstraße - Obermenzing, Pasing - Freiham, St-Veit-Straße - Neuperlach)



    Am besten wäre natürlich beides plus zweite Stammstrecke, aber es fehlt halt am Geld....



    Außerdem sollte dringend die Staufalle am Isarring (Ifflandstraße) entschärft werden (am besten mit Tunnel, aber zur not auch ohne) und der Föhringer Ring vierspurig ausgebaut werden...

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  • Naja, der wird ja im nächsten Jahr eröffnet.



    Das ist ja das schöne. Wenn irgendwo erstmal mit dem Bau angefangen wurde, dann kann man sich auch sicher sein, dass das Projekt fertig wird (zumindest hier in München, in Berlin soll das ja anders sein...).



    Und welchen Tunnel man für wichtiger erachtet hängt wohl auch vom genauen Wohnort ab...;-)


    Der LuKi-Tunnel hilft mir persönlich vielleicht zweimal im Jahr. Am Isarring und am Föhringer Ring ärgere ich mich da deutlich öfter rum...

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  • Echt? Das wusste ich noch gar nicht, aber bis die komplette Baustelle fertiggestellt ist wird es noch ne ganze Zeit dauern, oder?


    Ich wohne zwar 500km weg, aber wenn ich unten bin, was wirklich ziemlich häufig ist, muss ich jedes mal mehrmals über den Platz und dann geht es einem schon ganz schön auf die nerven! Wobei ich mittlerweile auch ein paar Abkürzungen kenne um ihn so gut es geht zu umfahren;-)

  • Verkehrsfreigabe ist im zweiten Halbjahr 2015 geplant.


    Die Oberflächengestaltung soll dann bis Ende 2017 abgeschlossen sein...



    Liegt damit, wie schon der Petueltunnel und der Richard-Strauss-Tunnel, ganz gut in der geplanten Bauzeit...

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