Allianz-Arena

  • Jetzt wo Du es sagst. Sorry, ich hatte den Zusammenhang gar nicht auf dem Schirm. In diesem Fall natürlich ein schönes Zeichen.


    Aber schlecht umgesetzt, da man halt automatisch von links nach rechts guckt - außer in China.;-)

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Papier ist geduldig, schade das dem Antrag kein Finanzierungskonzept (und ein entsprechender Scheck :D ) beiliegt. Aber es ist auf jeden Fall schonmal positiv das intern die Einsicht inzwischen überwiegt, das es keine gesunde Zukunft in der AllianzArena geben kann, statt weiterhin vom europäischen Spitzenfussball in der Arena zu träumen.


    Wir werden noch rote Sitze erleben, da bin ich sehr sicher. Alles nur eine Frage der Zeit.

  • Habs mir mal durchgelesen. Unabhängig davon das jeder Absatz zum schreien komisch ist, fällt mir 3.2 Standort, Terminsetzung, Finanzierbarkeit auf. Da heißt es durch Fixierung des Ausstiegsdatums, Standort und Finanzierung kann es eine Aufbruchstimmung unter Fans, Mitglieder und Sponsoren geben.....
    Die haben doch im ersten Schritt nur den Ausstieg in 2 Jahren abgestimmt. Weder Finanzierung, noch Standort in dem Schreiben klargestellt.


    Ich glaube dass die am Ende nicht in die HGK zurückgehen werden, wenn der Ausbau auf die gewünschten 25.000 nicht möglich ist. Zu dem Spielen neben unseren Frauen noch beide Amateurmannschaften drin.
    Ich glaube am Ende wirds eine Stahlrohrkonstruktion in Riem, das die Fans ebenso meiden werden wie in den letzten Jahren im Oly und unser Stadion schon seit Jahren.

  • Für den Fall eines Auszugs der Untermieter müsste man vermutlich auch noch mit den Logenbesitzern sprechen, denn auch wenn die meisten die Loge wohl wegen dem FCB haben, gingen ihnen ja so mindestens 17 Veranstaltungen im Jahr verloren...aber auch das sollte machbar sein;-)

  • Ja, ich denke auch nicht, dass 25.000 im Grünwalder noch möglich sind. Das werden Polizei und die Anwohner sicher nicht mitmachen.


    Doch wie könnte man erstmal eine gute Spielstätte haben, wenn man (hoffentlich) ca. 2017 aus der AllianzArena auszieht? Aus meiner Sicht könnte das schon das Grünwalder sein, aber mit höchstens ca. 17-18.000 Zuschauern und das auch nur zeitlich befristet. Dafür könnte man die teils eh nicht mehr nutzbare Westtribüne abreißen und dort eine Stahlrohrtribüne hinstellen. Das müsste wohl ausreichen und auch nicht zu groß sein, so dass es für eine gewisse Zeit machbar sein könnte, bis die Möwen eine echte Lösung haben. Und wenn sie in die 3. Liga absteigen, dann werden die 1859er sicher mit Freuden ins Gründwalder gehen, auch wenn dort heute nur 12.500 reingehen. Aber mehr werden sie in der 3. Liga auch nicht dauerhaft haben.


    An den Standort Olympiapark glaube ich garnicht, denn im weiten Olympiastadion verlieren sich die paar Hanseln ja völlig und deshalb kann es auch keine Dauerlösung sein. Wenn es aber doch so käme, dann könnte der FCB vielleicht deswegen auch ein paar Großveranstaltungen pro Jahr genehmigt bekommen, denn dann hätte der Olympiapark ja wieder regelmäßige Fußballeinnahmen. Und dass irgendwo anders im Olympiapark ein kleines Stadion gebaut würde, davon ist schonmal garnicht auszugehen.


    Bliebe also als einzige Möglichkeit der Standort Riem, wo die Möwen sich entweder relativ zügig ein gut gebautes Stahlrohrstadion wie Wehen Wiesbaden - nur etwas größer - hinstellen könnten oder während sie noch als Übergang im Grünwalder sind was richtiges. Nur bleibt hier freilich die Frage, wer dieses richtige Stadion dann bezahlen soll.


    Und einen weiteren Standort, vielleicht etwas näher in der Stadt kann ich mir auch nicht vorstellen. Denn Unterhaching wird auch keine Option sein, nichtmal als Übergang. Die Hachinger werden sich ja sicher nicht die Pest ins eigene Stadion holen wollen.

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  • Hier würde es drauf ankommen, ob man dann als Kompensation nicht vielleicht doch ein paar Großveranstaltungen in der AllianzArena pro Jahr genehmigt bekäme. Wäre schön, aber wie es mit den Verträgen aussieht, wenn die Möwen ausgezogen sind, also keine Einnahmen mehr produzieren, müsste man sehen.

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  • http://www.fcbayern.de/de/news…icherheitslage-191115.php


    Die Vorfälle der vergangenen Tage haben auch den FC Bayern München nachdrücklich beschäftigt. Der FC Bayern München steht seit den Anschlägen von Paris in einem ständigen Austausch mit den für Sicherheit in der Allianz Arena zuständigen Behörden. Auf die veränderte Sicherheitslage wird der FC Bayern bei Heimspielen in der Allianz Arena - in Abstimmung mit der Polizei - mit zusätzlichen, veränderten Sicherheitsvorkehrungen reagieren. Der FC Bayern München folgt damit auch den Empfehlungen von Polizei und Innenministerium.Jan-Christian Dreesen, der als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG für das Thema Sicherheit zuständig ist, sagt: „Wir stehen in engem Kontakt mit DFL und DFB und den für die Sicherheit zuständigen Behörden. Ich kann bestätigen, dass es künftig intensivere und umfassende Personenkontrollen geben wird. Zu weiteren Details möchte ich mich mit Rücksicht auf das mit den Behörden abgestimmte Sicherheitskonzept nicht äußern. Unsere Fans und alle Zuschauer bitten wir um Verständnis dafür, dass es am Einlass zu Verzögerungen kommen kann.“

  • Übertrag aus dem Möwen-Thread als Antwort von pieras_123:
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    Ob es für den FCB wirklich so ein großer (nennenswerter) finanzieller Vorteil wäre zb. ein paar Konzerte im Jahr zu veranstalten kann ich nicht beurteilen. Dass das allerdings die Fans bindet bezweifle ich mal ganz stark. Nur weil ich mal U2 oder die Rolling Stones (so viele Bands gibt es ja eh nicht für die die Arena in Frage käme) in der Arena sehen kann, verändert das doch nicht meine Bindung zum Verein oder stellt bei manchen gar überhaupt erst eine her?!


    Ist die Arena abgesehen davon überhaupt tauglich für solche Veranstaltungen? Was ist zb. mit dem Rasen? Den können wir ja nicht mal eben wie auf Schalke raus fahren.
    Ich hab mal ein Konzert auf Schalke gesehen und da sind nach dem Spiel vier oder fünf Sattelschlepper in die Arena gefahren um das ganze Equipment, die Bühne usw. aufzuladen. Wäre sowas in der Arena irgendwie möglich?


    Obwohl es natürlich schon was hätte Abends vorm Konzert das Metallica Logo auf der Fassade zu sehen:D:D
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    Einen finanziellen Vorteil hat man auf jeden Fall, denn was meinst du, was Veranstaltungshallen für solche Großevents an Miete nehmen? Das ist nicht wenig. Zudem kommt ja durch Essen und Trinken sowie Parken auch noch einiges rein. Und zu solchen Großevents kommen zudem ja deutlich mehr als zu den heutigen Heimspielen der Mietzen. Wenn da also statt nur 18.000 blauweisen Hanseln dann z.B. 60.000 Konzertzuschauer kommen, dann ist das ein deutlicher Unterschied in den Einnahmen allein aus Catering und Parken.


    Und natürlich ist die AllianzArena für sowas tauglich. Warum sollte die das nicht sein? Für den Rasen gibt es sehr gute Abdecksysteme, wie sie auch in vielen anderen Stadion genutzt werden, so dass der Rasen geschont und danach wieder bestens aussieht. Ob es möglich bzw. überhaupt nötig wäre, mit Sattelschleppern reinzufahren weiß ich nicht, aber das braucht man garnicht, wenn man das Material auf kleineren Transportern rausfährt und draußen auflädt.


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    Das käme für mich persönlich in der Regel zwar nicht in Frage, an sich fände ich das ganze aber schon klasse! Aber zählt sowas aktuell auch zu dem Eventverbot? Ich weiß es nicht, aber da das ja eine Veranstaltung vom Verein wäre, könnte ich mir vorstellen, dass das auch jetzt schon möglich wäre.
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    Genau das ist die Frage, ob Public Viewings in der AllianzArena im heutigen Vertrag zu den Großveranstaltungen gerechnet wird und deshalb verboten ist. Das denke ich nämlich eher nicht, weil es sich dabei ja nicht um ein Konzert o.Ä. handelt sondern ebenfalls mit Fußball zu tun hat. Demnach müsste das wohl schon heute möglich sein. Aber wenn die Mietzen erstmal draußen sind, dann steht aus meiner Sicht solchen Public Viewings, wo die Bayernfans an Auswärtsspielen (v.a. CL und DFB-Pokal) in IHREM Stadion auf Großbildleinwänden die Spiele zusammen ansehen könnten nichts im Weg. Denn Sicherheitskräfte braucht man ja auch nicht so vielen, eben weil ja keine Gästefans da sind.


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    In der Arena zu heiraten wäre an sich auch ne gute Idee, wobei ich dann wenn eher für etwas standesamtliches wäre.
    Eine Kapelle würde ich definitiv nicht befürworten. Es ist ein Stadion und da sollte es nur um Fußball gehen...ok, auch um Bratwurst und Bier:D aber genau so wie die Politik sollte man da Religion so weit wie möglich außen vor lassen, finde ich. Auch wenn das aktuell vielleicht nicht so einfach ist.

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    Gut, ich habe mich da eben auf das Beispiel Schalke bezogen, wo man eine Kapelle hat. Auch in Frankfurt und Berlin haben dies und sie stehen für ökomenische Feiern offen, also auch für Taufen, silberne/goldene Hochzeiten sowie andere Dinge. Also warum sollte es ein Problem sein, hier in Bayern auch so eine Einrichtung zu haben? Wir sind nunmal ein christliches Land und in Bayern gehören 76% der Bevölkerung dem christlichen Glauben an (55% katholisch, 21% evangelisch). Soll man diesen Menschen dies nur deshalb verwehren, weil der weit kleinere Teil von 24% entweder nicht gäubig ist oder anderer Konfession sind? Was meinst du wie schön es für nicht wenige Fans wäre, wenn sie in IHREM Stadion heiraten oder ihr Kind taufen lassen können? Das würde die Bindung zum FC Bayern für sie auf ein noch höheres Level heben und stärkt einmal mehr das schöne Gefühl, dass wir alle eine große Familie sind.


    Hier nur was standesamtliches anzubieten wäre nix Halbes und nix Ganzes wäre und brächte auch nicht diese innige, emmotionale Bindung mit dem FCB sowie der AllianzArena auf.

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  • Einen finanziellen Vorteil hat man auf jeden Fall, denn was meinst du, was Veranstaltungshallen für solche Großevents an Miete nehmen? Das ist nicht wenig. Zudem kommt ja durch Essen und Trinken sowie Parken auch noch einiges rein. Und zu solchen Großevents kommen zudem ja deutlich mehr als zu den heutigen Heimspielen der Mietzen. Wenn da also statt nur 18.000 blauweisen Hanseln dann z.B. 60.000 Konzertzuschauer kommen, dann ist das ein deutlicher Unterschied in den Einnahmen allein aus Catering und Parken.


    Klar, die Mietgebühr wäre schon ein satter Betrag, aber wie oft könnte man das generieren? Wenn ich so überlege fallen mir nämlich nicht allzu viele Bands ein, für die die Arena in Frage käme. Dadurch und weil sowas wohlschwer im laufenden Spielbetrieb zu organisieren wäre, würde die Arena mMn. so viel seltener genutzt als von den Miezen, wodurch der finanzielle Vorteil wohl kaum gegeben wäre.
    Wobei es mir natürlich, obwohl mir am liebsten wäre es gäbe nur unsere Veranstaltungen in der Arena, lieber ist es findet ein Konzert anstatt ein Möwenspiel statt;-)


    Abgesehen davon würde sich dabei aber wohl auch die Frage der Logen stellen. Dadurch, dass ein Veranstalter die Logen nicht mitnutzen könnte, würde das den Preis vermutlich auch drücken.



    Genau das ist die Frage, ob Public Viewings in der AllianzArena im heutigen Vertrag zu den Großveranstaltungen gerechnet wird und deshalb verboten ist. Das denke ich nämlich eher nicht, weil es sich dabei ja nicht um ein Konzert o.Ä. handelt sondern ebenfalls mit Fußball zu tun hat. Demnach müsste das wohl schon heute möglich sein. Aber wenn die Mietzen erstmal draußen sind, dann steht aus meiner Sicht solchen Public Viewings, wo die Bayernfans an Auswärtsspielen (v.a. CL und DFB-Pokal) in IHREM Stadion auf Großbildleinwänden die Spiele zusammen ansehen könnten nichts im Weg. Denn Sicherheitskräfte braucht man ja auch nicht so vielen, eben weil ja keine Gästefans da sind.


    Ich weiß es nicht, aber ich würde auch schätzen, dass man das dürfte. Dadurch, dass die Turner im Pokal auch nie weit kommen, wäre es dann ja jetzt schon spätestens ab der CL-KO-Phase möglich.



    Wir sind nunmal ein christliches Land und in Bayern gehören 76% der Bevölkerung dem christlichen Glauben an (55% katholisch, 21% evangelisch). Soll man diesen Menschen dies nur deshalb verwehren, weil der weit kleinere Teil von 24% entweder nicht gäubig ist oder anderer Konfession sind? Was meinst du wie schön es für nicht wenige Fans wäre, wenn sie in IHREM Stadion heiraten oder ihr Kind taufen lassen können? Das würde die Bindung zum FC Bayern für sie auf ein noch höheres Level heben und stärkt einmal mehr das schöne Gefühl, dass wir alle eine große Familie sind.


    Zuerst einmal sind ja von den 76% der Christen nicht alle gläubig. In der Statistik würde ich auch dazu gehören, weil ich eben christlich getauft bin, aber gläubig bin ich deshalb trotzdem nicht.
    Ich will auch niemandem seinen Glauben verwehren, wer glauben will darf das wegen mir gerne machen, aber ich glaube auch nicht, dass man davon sprechen kann, nur weil man keine Kapelle im Stadion hat.


    Das andere ist, dass die Bindung zum Verein wohl eh kaum noch zu steigern ist, wenn man zur Hochzeit ins Stadion will:D Sollte der Fall jemals eintreten, dass ich heirate, und es gäbe die Möglichkeit standesamtlich, würde ich das sicherlich auch dort machen wollen.
    Ich kann auch die Gegenseite verstehen, aber für mich gilt einfach der Satz, dass Religion nicht ins Stadion gehört.

  • Die Arena soll bitte ein Fußballstadion bleiben! Wenn ich mir allein den Rasen nach so einem Event vorstelle, reicht mir das schon, um nein zu sagen.


    Heiraten meinetwegen. Wobei mir die Arena dafür eindeutig zu steril wäre. Eine Kapelle? Nunja, letztlich wäre das doch nur ein Raum, den man mit Kruzifix usw. ausstaffiert. Ich fände das nicht sonderlich einladend und wüsste auch nicht, warum das die Bindung an meinen Fußballverein steigern sollte. Die ist groß genug - und bei Leuten, die in der Arena heiraten wollen, muss sie doch ohnehin schon verdammt groß sein.


    Nee, lasst mal den Firlefanz und schenkt uns endlich eine ROTE Arena, die von Kopf bis Fuß den Hausherren erkennen lässt! Das könnte zwar meine Bindung zum FC Bayern auch nicht mehr steigern, aber meine Vorfreude, in die Arena zu gehen, wäre unermesslich. Heute fehlt mir das schon sehr und diese graue Betonhöhle ist ein trauriger Kontrapunkt zur äußeren Erscheinung bei ROT leuchtender Hülle.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Also Konzerte würden höchstens in der Sommerpause Sinn machen, wenn anschließend der Rasen eh ausgewechselt würde, oder er wenigstens genügend Zeit zur Erholung hätte. Mehr als zwei oder drei Stück wären so wohl nicht machbar, und die müssten dann kurz aufeinander folgen.
    Das müsste dann erst mal in den Tour-Kalender der paar Kandidaten passen, die da in Frage kämen. Allzu viele sind das nicht. Soweit ich weiß, waren es im letzten Jahr nur AC/DC und Helene Fischer, die im Olympiastadion aufgetreten sind. AC/DC sogar zweimal, und das kurz vor unserem letzten Heimspiel.


    Die Miezen sollten zusehen, dass sie sich auf das sportliche konzentrieren, und wieder erstklassig werden, anstatt sich mit dem Bau von Luftschlössern zu beschäftigen. Die kann man dann immer noch in Angriff nehmen, wenn man zu alter Stärke zurückgefunden hat, und international spielt. Dann wäre das Mietverhältnis auch wirtschaftlich für sie zu betreiben, wenn sie den Laden wenigstens halbvoll bekommen.