Jugend-/Nachwuchsmannschaften/-bereich des FCB

  • Man sollte sich wohl mit dem Gedanken anfreunden das, abgesehen vom gewaltigen Imageschaden, die Nachwuchsarbeit beim FC Bayern auch operativ in Kürze einen massiven Rückschlag erleben wird. Alles andere wäre überraschend und kaum glaubwürdig zu verkaufen.

    Ich glaube, unsere Strahlkraft gleicht da vieles aus. Wenn die Eltern sogar Angst haben, ihre Meinung in einer anonymen(!) Umfrage kundzutun, weil sie froh sind, dass ihr Sohn eventuell Karriere beim großen FCB macht, dann wird man aus selbigen Gründen auch bei einem Angebot, für die Jugend des FCB zu spielen, ein Auge zudrücken, vor allem wenn man den nun hoffentlich öffentlichkeitswirksam mit hochkantig rauswirft.


    Aber der Imageschaden ist da, keine Frage. Und das strahlt dann leider auch auf den ganzen Verein aus.

  • Ich habe eigentlich auch das tiefe Urvertrauen in KHR und Hoeneß, dass sie das niemals gedeckt hätten.


    Allerdings wurde ich gerade sanft darauf hingewiesen, dass Hoeneß im Rassismus-Eklat um Tönnies der einzige war, der Tönnies den Rücken stärkte mit Verweis auf die Freundschaft der beiden.

    Geht das zu weit in der Kombination jetzt?

  • Ich habe eigentlich auch das tiefe Urvertrauen in KHR und Hoeneß, dass sie das niemals gedeckt hätten.


    Allerdings wurde ich gerade sanft darauf hingewiesen, dass Hoeneß im Rassismus-Eklat um Tönnies der einzige war, der Tönnies den Rücken stärkte mit Verweis auf die Freundschaft der beiden.

    Geht das zu weit in der Kombination jetzt?

    Sei mir nicht bös, aber ich finde schon, ja...


    Tönnies war eine eklige, aber sehr allgemeine Aussage. Hier gibt es nicht nur klare Adressaten auf die sich die Äußerungen direkt beziehen, sondern es betrifft den sehr kleinen Mikrokosmos FCBayern-Campus. Wäre UH noch operativ tätig hätte die komplette Campus-Leitung schon die Papiere, so eine Schei**e hätte er niemals geduldet.

  • Wie war das noch gleich, wer ein Anliegen hat, kann uns jederzeit anschreiben? Gilt offenbar nur für Mitglieder, nicht für Angestellte... ^^

    Das gilt auch nicht für Mitglieder. Also, schreiben kannst du schon, das war es dann aber auch...

  • Das denke ich auch. Was den Verein betrifft, ist UH schon immer eine Glucke gewesen, die keinen Schaden am Verein zulässt. Wer den FCB angreift oder beschmutzt, tut dies gleichermaßen mit ihm. Auch wenn sportliche Entscheidungen manchmal kritisch oder schräg waren, so steht das Wohl des Vereins bei ihm an erster Stelle.

  • Sei mir nicht bös, aber ich finde schon, ja...


    Tönnies war eine eklige, aber sehr allgemeine Aussage. Hier gibt es nicht nur klare Adressaten auf die sich die Äußerungen direkt beziehen, sondern es betrifft den sehr kleinen Mikrokosmos FCBayern-Campus. Wäre UH noch operativ tätig hätte die komplette Campus-Leitung schon die Papiere, so eine Schei**e hätte er niemals geduldet.

    Warum sollte ich böse sein? Ich finde es ja selbst weit hergeholt, darum frage ich ja.;)

  • Hoeneß und Tönnies sind halt befreundet. Hoeneß tut alles für Freunde, die in Not sind, auch wenn er damit über das Ziel hinausschießt.


    Würde ich tatsächlich auch nicht überbewerten. Hoeneß trägt kein rassistisches Gedankengut in sich. Niemals.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Furchtbare Geschichte - furchtbar in erster Linie für die Betroffenen/die Opfer.


    Aber am Ende wohl auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Man hört und schaut gerne weg, wenn es unbequem wird.


    Viel zu oft wird geschwiegen (und wer von uns kann sich da komplett rausnehmen?!), wenn es um die kleinen Seitenhiebe gegen Minderheiten geht.


    Den Alltagsrassismus etc.


    Es scheint so, dass hier nicht sein konnte, was nicht sein durfte. Auch kein gänzlich neues Phänomen.


    Schade, dass unter all dem jetzt eine Mannschaft bzw. deren Leistungen medial in den Hintergrund gedrängt wird, die eigentlich mMn zur Zeit


    für alles steht, für das der Sport stehen sollte: Teamgeist, Respekt für den anderen, Internationalität, Leistungsbereitschaft, Siegeswillen etc.


    Wie auch immer: ich drücke den Jungs die Daumen (die haben es verdient) - alles andere hat der Verein (so scheint es) versaubeutelt und dies


    muss Konsequenzen haben.


    Am Rande aber auch dies noch, an die, die geneigt sind zu sagen "typisch Bayern" - wie geht der G. Heinemann Spruch mit dem einen Finger, der auf


    andere zeigt und den drei Fingern, die auf einen selbst gerichtet sind?!

  • Es sind doch mittlerweile alle so erfahren im Umgang mit dem Internet.


    Da sollte man sich doch einmal die Website des FCB ansehen. Da gibt es unter dem Stichwort Club einen Unterpunkt Kinder- und Jugendschutz.

    Da zu gehört nicht nur die Aufforderung sich mit seinen Sorgen auch jemanden anzuvertrauen, sondern auch der Hinweis, dass es interne und externe Ansprechpartner gibt.

    Und die sind auch alle aufgelistet mit e-mail-Adresse und z.T. mit Telefonnummer.


    Hat aber offenbar keiner genutzt!

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Ich muss mich da moenne anschließen: so einen hohen Stellenwert kann der Wicht doch gar nicht haben, dass da die Führungsetage auf beiden Augen blind ist und nichts tut.


    Sowas kommt früher oder später raus und dann ist der Schaden umso größer, deshalb zieht man ja vorher die Reißleine und kann das dann sogar diskret tun, indem man dem Beschuldigten die Möglichkeit gibt, das nicht an die große Glocke zu hängen, wovon dann beide Seiten profitieren.

    Aber genau so werden es einige an die Wand malen wollen

  • Ist mMn auch gesetzlich gefordert und von DFL/DFB auch.


    Denke wenn der Brief nicht anonym sondern eine Unterschrift mit Namen und Adresse gehabt hätte man in der Führung auch mehr Handhabe gehabt hätte um die Untersuchungen 2018 produktiver zu gestalten.

  • Ist mMn auch gesetzlich gefordert und von DFL/DFB auch.


    Denke wenn der Brief nicht anonym sondern eine Unterschrift mit Namen und Adresse gehabt hätte man in der Führung auch mehr Handhabe gehabt hätte um die Untersuchungen 2018 produktiver zu gestalten.

    Und wenn man sich nicht traut, hindert einen doch keiner, sich an eine externe Stelle zu wenden, wie es ja sogar vorgeschlagen wird.

    Nun ja, der WDR ist ja auch eine externe Stelle.


    Und zum anonymen Brief - mit Namen kann man den Schreiber dazu hören und dann den Betroffenen. Hat man Pech, steht dann Aussage gegen Aussage.

    Und wenn dann alle anderen gehörten Eltern das - wie ja wohl geschehen - nicht bestätigen, ist man so schlau wie vorher.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Auch zu diesem Thema war das gestrige Spiel sehr gut für uns. Nimmt jetzt einige Tage den Pressedruck und man kann die Konsequenzen und zukünftige Maßnahmen ruhiger planen ohne irgendwelche Schnellschüsse. Wenn wir sportlich weiter so auftreten und hier überzeugende Maßnahmen bringen, hält sich der Imageschaden hoffentlich in Grenzen.