Jugend-/Nachwuchsmannschaften/-bereich des FCB

  • Ich bin da offenbar sehr schizophren unterwegs. Bei diesem (für mich) emotionalen Thema hätte ich mir eine andere Verlautbarung gewünscht, als diese nüchterne, wenig aussagekräftige Stellungnahme. Und das von jemandem, der eigentlich jedes Mal hofft, dass sich der Verein nüchtern und sachlich in der Öffentlichkeit äußert und bei dem die emotionalen Statements insbesondere eines Uli Hoeneß häufig Unwohlsein, Angstschweiß oder Fremdschämen ausgelöst haben. Scheinbar bin ich das Problem, weil ich nicht weiß, was ich will, daher nehme ich diese Stellungnahme zur Kenntnis.


    Wichtiger als das, was nach außen kommuinziert wird, ist ohnehin, was nach innen gemacht wird. Da hoffe ich einfach, dass Strukturen geschaffen werden, die ein derartiges Verhalten bei Personen, die für den FC Bayern in nicht völlig untergeordneter Rolle unterwegs sind, soweit wie möglich ausschließt. Strukturen und auch eine Athmosphäre, die eine offene Kommunikation erlauben, wenn doch mal jemand gegen das verstößt, wofür der FC Bayern eigentlich steht. Strukturen, in denen dann auch klare Konsequenzen gezogen werden.

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  • Warum schreibst Du keinen Brief an Gerlinger ?

    Falls die Frage an mich gerichtet war: Warum sollte ich das tun?


    Ich unterstelle den Verantwortlichen des FC Bayern, dass sie grundsätzlich Ahnung von ihrem Job haben. Herr Gerlinger ist Direktor Recht & Personal und Compliance-Beauftragter, er wird daher auch ohne meine sicherlich enorm wertvollen Beiträge wissen, wie man solche Strukturen schafft. Er wird sich womöglich bei der Aufarbeitung sogar externe Unterstützung geholt haben; die werden ebenso wissen, wie man solche Strukturen schafft.


    Daher bin ich ja auch hoffnungsfroh, was die Zukunft anbelangt, was ich durch das Wort "hoffen" hoffentlich hinreichend zum Ausruck gebracht habe.

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  • Da wird intern eine Menge gemacht werden- da bin ich ziemlich sicher. Nur ist es als Arbeitgeber in diesen Situationen oftmals unmöglich aus rechtlichen Gründen konkreter oder detaillierter zu werden. Denke auch das einiges noch im Fluss und noch nicht alle organisatorischen Änderungen vollzogen sind. Sollte das so sein dann spricht man ja immer zuerst mit den Berroffenen bzw. involvierten Personen direkt und nicht über die Medien.

  • Wichtiger als das, was nach außen kommuinziert wird, ist ohnehin, was nach innen gemacht wird. Da hoffe ich einfach, dass Strukturen geschaffen werden, die ein derartiges Verhalten bei Personen, die für den FC Bayern in nicht völlig untergeordneter Rolle unterwegs sind, soweit wie möglich ausschließt. Strukturen und auch eine Athmosphäre, die eine offene Kommunikation erlauben, wenn doch mal jemand gegen das verstößt, wofür der FC Bayern eigentlich steht. Strukturen, in denen dann auch klare Konsequenzen gezogen werden.

    Wobei man sich da schon fragen muss wieso das nicht längst passiert ist. In der alten Jugendabteilung hätte mich das jetzt weit weniger gewundert. Die war, nicht zuletzt wegen des demonstrativ zur Schau gestellten Desinteresses der Führungsetage, ja quasi seit Jahrzehnten ein eigener Verein innerhalb des Vereins mit dem Tiger als einziger von außen wahrnehmbarer Verbindung.


    Zwar haben die veröffentlichten Äußerungen von PW schon eine (negativ) herausragende Qualität, aber ehrlicherweise war das bis vor 10, 15 Jahren im Jugendfussball quer durchs Land auch erschreckende Normalität (und wird es vielerorts in den reinen Amateurvereinen bis heute sein) von Schwarz- oder Lakritzfüßen und Ölaugen zu sprechen. Das mag heute vielerorts etwas leiser geschehen, aber völlig verschwunden ist das noch lange nicht.


    Das kann und darf gerade für den FC Bayern natürlich keine Ausrede sein, umso mehr wundert es, dass beim Umzug vom alten Jugendhaus zum Campus nicht nur dieses Denken mittransportiert wurde, sondern auch die alten, unzureichenden Strukturen, die es nicht nur möglich machten solche Dinge ungeahndet zu äußern, sondern auch noch ein Repressionssystem zu etablieren, das Opfer und Andersdenkende am Ende noch unter Druck setzt oder gar aus dem Verein drängt.


    Hier wurde eindeutig bei der Strukturierung der Zuständigkeiten und Kontrollen kläglich versagt, aber es passt halt leider auch ins Bild der damaligen Verlautbarungen rund um die Campus-Eröffnung. Dieser Vorgang zeigt exemplarisch das es eben nicht genügt tolle neue Gebäude und Plätze zu bauen. Gerade im NLZ kommt es auf moderne Strukturen auf operativer und personeller Ebene an, da kann man nicht die alte FCB-Jugend einfach 1:1 verpflanzen und erwarten das der über Jahrzehnte entwickelte Filz plötzlich den modernen Ansprüchen in den verschiedensten Bereichen genügt, "jedes Jahr einen Alaba" produziert und gleichzeitig noch dem Code of Conduct der Profiabteilung gerecht wird.

  • 1:0 für unsere U19 zur Halbzeit. Stuttgarter gefallen mir überhaupt nicht. Eine sehr unsympathische Truppe, da ständig am Reklamieren, Schwalben und Beschweren beim Schiedsrichter. Nicht unser Problem.

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  • 2:1 unnötig und ärgerlich. Muss nur durchstecken und wir machen wohl das 3:0. Er spielt aber den Ball auf den falschen Spieler. Durch den Ballverlust dann im Gegenzug das 2:1, weil der Stuttgarter eben sauber durchsteckt.

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  • Was mich stört, dass gleich wieder spekuliert wird, was was bedeutet haben könnte usw.


    Lasst es doch einfach stehen, wie es geschrieben wurde. Der Verein weiß genau, was er da macht.

    Ich bin eben nicht bereit, das einfach stehen zu lassen. Dass man weiter spekulieren darf, liegt ja eben genau daran, dass der Verein nicht konkret wird. Ich erwarte keine Namen, aber zum Einen, dass rigoros aufgeräumt wird - was mir bei zwei Entlassungen und den vorgelegten Chats zumindest fraglich erscheint - aber vor allem, dass der Klub die konkreten Vorfälle benennt und nich von Verstoß gegen arbeitsrechtliche Pflichten schwurbelt. Man könnte meinen, die wären unentschuldigt nicht zur Arbeit gekommen. Dass man sich gegen Diskriminierung stellt, impliziert zwar, dass es darum ging. Aber man sagt es eben nicht deutlich. Das ist mir viel zu wenig, zumal es hier nach Lage der Dinge um Rassismus und nichts weniger geht.


    Wenn sich manche Vorwürfe nicht bestätigt haben, sollen sie sagen welche, und welche eben doch. Wie gesagt, Namen brauche ich nicht, aber konkret zu bennenen, was für eine Sauerei da gelaufen ist, das muss man verlangen, denke ich.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Wobei man bei allem öffentlichen Interesse an dem Fall trotzdem im Auge behalten muss, dass es dem FC Bayern nichts bringt, Leute in der Öffentlichkeit an die Wand zu nageln. Man hätte sich da deutlich gegen Rassismus positionieren können, ja. Aber dem (ehemaligen) Arbeitgeber gegenüber wird das auch rechtlich nicht so einfach sein. Es hat ja keiner ein Interesse daran, dass seine arbeitsrechtlichen Konsequenzen öffentlich diskutiert werden dürfen...

  • Aufstellung für das u19 topspiel. Schade das so viele fehlen.

    Die Bank :/=O


    https://mobile.twitter.com/FCB…tatus/1317135909716983813

    Man sollte auch mal das positive herausstellen wenn es sogar die Sport inside schreibt.

    scheint das sich das alles sehr sachlich und professionell eingerenkt hat so das sogar die kritischsten Medien nichts mehr zu meckern haben. War auch überhaupt nicht anders zu erwarten.


    Das Klima vor Ort soll sich bereits jetzt deutlich verbessert haben.

  • Wobei man bei allem öffentlichen Interesse an dem Fall trotzdem im Auge behalten muss, dass es dem FC Bayern nichts bringt, Leute in der Öffentlichkeit an die Wand zu nageln. Man hätte sich da deutlich gegen Rassismus positionieren können, ja. Aber dem (ehemaligen) Arbeitgeber gegenüber wird das auch rechtlich nicht so einfach sein. Es hat ja keiner ein Interesse daran, dass seine arbeitsrechtlichen Konsequenzen öffentlich diskutiert werden dürfen...

    Bitte um Aufklärung wie man es noch deutlicher formulieren könnte.


    Der FC Bayern setzt sich für eine weltoffene, vielfältige Gesellschaft ein. In unserem Klub dulden wir weder Intoleranz noch Diskriminierung. Dass jetzt an einer Stelle gegen unsere Grundsätze verstoßen wurde, schmerzt uns. Wir werden alles dafür tun, dass sich so etwas nicht wiederholt.“

  • Bitte um Aufklärung wie man es noch deutlicher formulieren könnte.


    Der FC Bayern setzt sich für eine weltoffene, vielfältige Gesellschaft ein. In unserem Klub dulden wir weder Intoleranz noch Diskriminierung. Dass jetzt an einer Stelle gegen unsere Grundsätze verstoßen wurde, schmerzt uns. Wir werden alles dafür tun, dass sich so etwas nicht wiederholt.“

    "Nachdem der FC Bayern von mehreren Fällen rassistischer Diskriminierung Kenntnis erlangt hat, wurden umgehend interne Ermittlungen eingeleitet. Leider mussten wir feststellen, dass sich diese Vorwürfe zumindest teilweise bestätigt haben. Die betroffenen Personen wurden mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden. Die zu erwartenden arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen werden vom FC Bayern mit aller Konsequenz geführt. Darüber hinaus wurden die Strafverfolgungsbehörden über die Ergebnisse unserer Ermittlungen in Kenntnis gesetzt und werden selbstverständlich auch weiterhin mit Tatkraft vom FC Bayern unterstützt.


    Beim FC Bayern gibt es keinen Platz für Rassismus, Intoleranz und Diskriminierung! Dass es dennoch zu solchen Vorfällen kam, ist beschämend für den Verein! Neben den genannten Konsequenzen gilt es daher nun umso mehr, die Gründe dafür aufzuarbeiten und die Arbeit am Campus für die Zukunft so zu strukturieren, dass solche Tendenzen im Keim erstickt werden und dort eine weltoffene und tolerante Kultur nicht nur propagiert, sondern von ALLEN Mitarbeitern des FC Bayern gelebt wird!"

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ich bin eben nicht bereit, das einfach stehen zu lassen. Dass man weiter spekulieren darf, liegt ja eben genau daran, dass der Verein nicht konkret wird.

    Ich finde, dass der Verein konkret genug geworden ist. Es spricht nicht für einen Arbeitgeber, hier die genauen Details öffentlich zu machen und vielleicht sogar Personen an den Pranger zu stellen. Insbesondere auch, weil mögliche strafrechtliche Konsequenzen beeinflusst werden könnten. Wichtig ist doch die ganz klare Stellungnahme gegen Rassismus und Intoleranz.

    aber zum Einen, dass rigoros aufgeräumt wird - was mir bei zwei Entlassungen und den vorgelegten Chats zumindest fraglich erscheint

    Das ist nun wieder eine Vermutung, denn wir wissen nicht, wer und wie viele Personen tatsächlich involviert waren..

    aber vor allem, dass der Klub die konkreten Vorfälle benennt und nich von Verstoß gegen arbeitsrechtliche Pflichten schwurbelt

    Dazu habe ich meine Meinung weiter oben gesagt. Sollte der FC Bayern tatsächlich Ankläger und Richter zugleich sein und das ganze in der Öffentlichkeit breit treten? Nach dieser für mich klaren Aussage.......


    • Der FC Bayern setzt sich für eine weltoffene, vielfältige Gesellschaft ein. In unserem Klub dulden wir weder Intoleranz noch Diskriminierung. Dass jetzt an einer Stelle gegen unsere Grundsätze verstoßen wurde, schmerzt uns. Wir werden alles dafür tun, dass sich so etwas nicht wiederholt.

    ist ein mehr detaillierter Bericht über die aktuellen Vorfälle nicht wirklich nötig. Das war für mich detailliert genug.



    Dass man sich gegen Diskriminierung stellt, impliziert zwar, dass es darum ging. Aber man sagt es eben nicht deutlich.

    Da ist doch offensichtlich!

    Das ist mir viel zu wenig, zumal es hier nach Lage der Dinge um Rassismus und nichts weniger geht.

    Rassismus ist sicherlich eine schlimme Sache, und der Verein hat sich ja ganz klar und deutlich davon distanziert.


    Es gäbe sehr viel mehr zu Rassismus zu sagen, aber das ist eine Diskussion, die unsere Mods nicht gerne sehen würden. In meinen Augen wird das Thema in Deutschland teilweise falsch angegangen, insbesondere da Rassismus keine Einbahnstraße ist.

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