Jugend-/Nachwuchsmannschaften/-bereich des FCB


  • Und die Kampagne der Sportschau ist wieder mal ins leere gelaufen

    ..und wieso nur die Sportschau und auch der Spiegel (Nr.46/2020) nahm sich das Thema an


    --


    ..und schon mal von mir betrachtet


    wie man einen Menschen gleich in die rassistische Nische bringen kann, wenn die Eltern ihren Jungendl.Schützling nicht immer spielen sehen oder anders bewerten..


  • Die Aussagen sind ziemlich eindeutig:


    Alles was in den anonymen Briefen stand war falsch.


    3 Mitglieder der Chat Gruppe haben rassistische Äußerungen getätigt und wurden entlassen. Die anderen ab oder verwarnt.


    Wenn das Mitglied der chatgruppe das anonym die Posts ins Internet gestellt hat dirrkt zu Sauer gekommen wäre, dann hätte man es auch geklärt.


    MMn hat es weder die Sportschau noch sonst irgend jemanden gebraucht hier aufzuräumen.



    Hat der FC Bayern Campus denn nun ein Rassismus-Problem oder nicht?
    Sauer: Wenn Sie die Frage so stellen: nein. Der FC Bayern hat bei drei Mitarbeitern der U 9- bis U 15-Mannschaften arbeitsrechtliche Pflichtverletzungen ermittelt. Die rassistischen Äußerungen in der Chatgruppe gab es, keine Frage. Und sie haben uns weh getan, denn es wurde auch gegen die Werte und die Haltung des FC Bayern verstoßen.


    Sauer: Es war für alle ein Schock! Wir hatten keine Ahnung, dass es - in einem Teilbereich unseres Campus’ - zu rassistischen Äußerungengekommen war. Für uns war gleich klar, dass wir diese Vorwürfe sofort untersuchen und aufklären müssen.

    Sauer: Es ging um arbeitsrechtliche Pflichtverletzungen, innerhalb einer geschlossenen Gruppe. Rassistische, diskriminierende Aussagen wurden Anfang August über einen Fake-Account bei Twitterverbreitet. Damals haben wir erstmals davon erfahren. Weil die Chatgruppe wie ein verschlossener Raum funktioniert hat. Alles ist zwischen den Mitgliedern hinter digital verschlossenen Türen ausgetauscht worden. Es ist bis August 2020 nie etwas nach außen gedrungen.


    Sauer: Sie sprechen die anonymen Briefe an. Man muss ganz klar festhalten, dass sich diese Vorwürfe nach den Untersuchungen nicht bestätigt haben, mehr noch: Sie haben sich als falsch erwiesen. Wenn Eltern in der Vergangenheit auf uns zugekommen sind und gesagt haben, mein Sohn wird ungerecht behandelt, sind wir dem natürlich nachgegangen. In aller Regel haben sich diese Vorwürfe nicht bewahrheitet - so auch in diesem Fall nicht


    Sauer: Der Justitiar des FC Bayern hat eine Gruppe gebildet, die mit der Untersuchungbeauftragt wurde. Die Mitarbeiter dieser Gruppe sind gewöhnlich in der Direktion Recht und Personal an der Säbener Straße tätig. Wir haben Wert darauf gelegt, dass gewissermaßen „Externe“ aus dem Unternehmen, also keine Campus-Mitarbeiter, die Untersuchung führen. Es ging im ersten Schritt darum, die Vorwürfe auf ihre Echtheit zu überprüfen.

  • Es läuft in allen Bereichen eigentlich immer auf das Gleiche raus.

    In den 80er Jahren, als es noch eine Bundeshauptstadt Bonn gab, hat im zusammenhang mit diversen "Skandalen" der Leiter des Spiegelbüros einmal gesagt: "Hier in Bonn bekommst du jede Information, egal ob die intern oder geheim ist - das ist nur eine Frage des Preises."

    Und an dem System hat sich egal in welchem Bereich nichts geändert.

    Der eine ist User und geht nicht zum Campusleiter sondern zu einer Sportredaktion - natürlich anonym, ha,ha! Anonyme kann man aber nicht bezahlen.

    Der andere sitzt wo auch immer in der Säbener und gibt natürlich auch völlig selbstlos kostenlos Internas weiter.

    Der nächste macht das, um irgendwo Unfrieden zu stiften

    Und der nächste um seine "Schäfchen ins Trockene zu bringen.


    Aber umsonst tut es keiner - und das gehört eben zum Beruf des Journalisten, solche Quellen zu finden - und entsprechend zu bezahlen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Die Posts waren von verschiedenen Zeitpunkten. Es hätte also JEDER der Gruppe damit schon vor geraumer Zeit zu Sauer gehen können, Problem gelöst.


    Warum machte das keiner? Und nun soll das hier von einem User unter den Teppich gekehrt werden? Hier wurde Rassismus von vielen geduldet, indem weggeschaut wurde.


    Aber klar, das Problem hätte sich natürlich irgendwann von selbst aufgelöst. Besagter Mitarbeiter wurde auch erst über Nacht Rassist und war zudem erst seit drei Tagen im Amt. Ohne die Öffentlichkeit hätte sich hier gar nichts geändert.

  • Was gibt's da noch zu besprechen?


    Eine Kampagne gab es zu keinem Zeitpunkt. Wohl aber ein offenkundiges Fehlverhalten Einzelner sowie ein Organisationsverhalten. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

  • Die Posts waren von verschiedenen Zeitpunkten. Es hätte also JEDER der Gruppe damit schon vor geraumer Zeit zu Sauer gehen können, Problem gelöst.


    Warum machte das keiner? Und nun soll das hier von einem User unter den Teppich gekehrt werden? Hier wurde Rassismus von vielen geduldet, indem weggeschaut wurde.


    Aber klar, das Problem hätte sich natürlich irgendwann von selbst aufgelöst. Besagter Mitarbeiter wurde auch erst über Nacht Rassist und war zudem erst seit drei Tagen im Amt. Ohne die Öffentlichkeit hätte sich hier gar nichts geändert.

    Genau das hat Sauer ja ganz klar angesprochen. Und es hat wohl im nachhinein ernsthafte Gespräche mit den Chatteilnehmern gegeben.

    Keiner hatte soviel Arsxx in der Hose, zu Sauer zu gehen. Und einer geht dann an die Öffentlichkeit. Entweder die hatten alle Schiß vor dem Hauptverantwortlichen, oder was noch viel schlimmer ist, sie haben es einfach geduldet.

    Vermutlich eher das letztere.

    Das erinnert an das eine Fußballspiel, wo ja ganz offensichtlich von der Tribüne von drei Personen rassistisch gepöbelt wurde.Und bis auf einen, der das ja auch dokumentierte, hielt es keiner der drum herum Sitzenden für nötig einzuschreiten.


    Das einzige, was an der Sache komisch ist - laut Sauer wurde ein Chatverlauf von 30! Monaten ausgewertet. Da hat man sich mit dem veröffentlichen aber auch Zeit gelassen. Das sind ja immerhin zweieinhalb Jahre, in denen das in dieser Gruppe bekannt war.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Holger Sauer sagt, wir hatten(!) keine Ahnung.

    Konfuzius1900 sagt, die Kampagne der Sportschau oder auch sport inside ist mal wieder ins Leere gelaufen.


    Wie passt das genau zusammen?


    Ohne diese von dir sogenannte Kampagne, die alles andere ins Leere lief - hätte ua. Holger Sauer nach wie vor keine Ahnung

    Genauso wie hier schon richtig geschrieben, wär der Rassist noch im Amt, ebenso würde es die Chatgruppe höchstwahrscheinlich noch geben.


    DANKE an die ARD, danke an die Damen und Herren der Sportschau oder auch sport inside. <3<3<3

  • Hmm


    1. Das Mitglied der Chat Gruppe fotografiert Verläufe ab und stellt sie ins Internet. Sicherlich hat er Hilfe und Ermutigung gehabt. Hoffentlich keiner von den Medien.

    Wieso aber geht er nicht zu Sauer?

    Oder wieso schickt er nicht die abfotografierten Verläufe in Kopie an Sauer Salihamidzic KHR etc?


    2. Die an die Sportschau geschickten Kopien der anonymen Briefe auf denen die Story ursprünglich basierte waren ja alle haltlos. Sogar die Sportschau räumt ein das lange vor der Veröffentlichung der FCB interne Ermittlungen eingeleitet hatte, mit dem gleichen Ergebnis.


    Alles was bleibt sind die Chatverläufe deren Inhalt nur Mitglieder der Gruppe kannten.


    Offiziell hat einer der Gruppe aus heiterem Himmel ein Fake Account erstellt und Kopien reingestellt. Aber dieser Angestellte des Verein ist nie zur Geschäftsführung gegangen- wieso nicht?


    Die Vermutung liegt nahe das dieser Typ einen Deal mit den „Medium“ gemacht hat, das Durchstecken per anonymen Fake Account ist clever- denn so kann man kaum rechtlich belangt werden.


    Aber klar- die Geschäftsleitung des Campus und des FCB kann natürlich hellsehen oder hört die Chat Verläufe ihrer Angestellten ab.


    Und klar ohne die Kampagne der Sportschau hätte sich niemals etwas beim Campus geändert- naiv!
    Absurder gehts nimmer!

  • Eine Kampagne gab es zu keinem Zeitpunkt.

    Kampagne ist sicherlich übertrieben, aber der Skandal war dann doch eher ein Skandälchen. Unschön und fraglos sanktionierungsbedürftig, aber angesichts dessen was da von einem, wie auch immer gearteten, über Jahre aktiven, repressiven Netzwerk bis in hohe Vereinsebenen fabuliert wurde, das Spieler und Eltern systematisch gemobbt, unter Druck gesetzt und aus dem Verein getrieben hat, womöglich noch mit rassistischem Hintergedanken, ist am Ende wenig bis nichts übrig geblieben.


    Auch machte es den Anschein das die veröffentlichten WA-Chats nur ein Ausschnitt seien und es da praktisch in einer Tour so zuging...aber das war alles, in 1000+ überprüften Äußerungen waren es sechs. Keine Frage, schon einer ist zu viel, aber ich stimme Konfuzius1900 insofern zu, dass die ARD sich da sicherlich deutlich mehr von versprochen hat. Angesichts des tatsächlichen Ausmaßes war das medial schon recht aufgepumpt.

  • Damit hier kein falscher Zungenschlag entsteht- wir brauchen trotz aller Qualitäten solche Leute nicht in unserem Club. Da kann es keine zwei Meinungen geben. Aber von den Anschuldigungen das Kinder mit Trainingsmethoden schikaniert wurden ist nicht übrig geblieben. Auch die Geschichte mit dem Berater nullkommanull.


    Da muss man sich schon fragen wie öffentlich rechtliche Medien recherchieren und berichten.

    Von Spiegel 11FREUNDE und aller weiteren die sich am antiFCB berichten aufgeil...n ist man ja sowieso seit Jahrzehnten nichts anderes gewohnt.


    Aber wenn sich sogar der Weserkurier zurückhält!!!

    Ps MMn fährt die Sportschau zumindest der wdr Teil eine anti FCB Kampagne, TV Verteilung, Bundesliga restart, Campus.


    Das geht schon lange so und KHR hat es zurecht moniert

  • Was gibt es an der gesamten Geschichte zu relativieren? Da arbeiten Rassisten in UNSEREM Verein mit Kindern und eine ganze Reihe von Erwachsenen schaut über Jahre weg. Man sollte sich vielleicht mal unsere Vereinsgeschichte vor Augen rufen.


    Ich kann hier nicht von einem Skandälchen sprechen und wir können uns auch wirklich glücklich schätzen, dass das nicht systematisch war/ist. Dennoch wirft es eine ganze Reihe Fragen auf.


    Die wichtigsten:

    Wie kann ein „unbedeutender“ Jugendtrainer eine solche Macht erhalten, dass andere aus Angst wegschauen und sich nicht trauen, etwas zu sagen.
    Wieso muss man den Weg über die Medien gehen? Gibt es hier eine fehlerhafte oder nicht vorhandene Reportingkette, sodass eine interne anonyme Meldung möglicherweise gar nicht nach oben gelangt?
    Wieso hatte keiner die Eier in der Hose, direkt zu KHR, Hoeneß, Brazzo, Sauer und Co zu gehen und dort vorstellig zu werden? Gibt es diesen Weg vielleicht gar nicht?

  • Überlege doch mal, der Typ war 15 Jahre als Trainer beim FCB tätig. Da lief die Hälfte unserer Manschaft noch im Kindergarten rum.

    Der einzige, der mir im Moment einfällt, der noch länger beim FCB ist, ist Hermann Gerland.

    Das sind dann eben Vereins-Urgesteine, wo man sich als vielleicht Neuer oder noch nicht Etablierter überlegt, ob man dem jetzt ans Leder geht.

    Retrachte dir mal das Personal des Campus - und dann ist da einer, der war schon 10 Jahre da, als von Cambus noch keiner gesprochen hat

    Das soll jetzt nichts entschuldigen, aber könnte ein Grund sein.

    Und das gibt es - abgesehen von Rassismus - bei vielen Vereinen. Das ist das Urgestein der Herrscher der Jugendarbeit - und keiner wagt es, den in Frage zu stellen. Und wagen heißt - man versucht es erst gar nicht.

    Habe ich in anderen Bereiche und auch im Sport live erlebt- ja der ist aber doch, das brauchst du gar nicht zu versuchen, der ist unantastbar - auch wenn es eigentlich gar nicht stimmte.

    Wir reden von Zeiten seit 2005! Da hat ein Hoenß noch den BVB gerettet, da war ein Klopp noch kein Thema, da wurde ein Jahr später der VfB deutscher Meister. Und da war der schon da - irgendwo auch Kopfsache.

    Wie gesagt, das entschuldigt nichts, den Vorwurf keinen Arsxx in der Hose zu haben, berechtigt. Aber am Denkmal muss man sich auch erst mal zu kratzen trauen.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Nächste Runde:

    Rassismus am FC Bayern Campus: Unvollständige Aufarbeitung!
    Der FC Bayern hält den Rassismus-Skandal an seinem Campus, dem Nachwuchsleistungszentrum, für umfassend aufgearbeitet.
    Daran jedoch gibt es Zweifel.
    Manchen Vorwürfen ist der Klub bei seinen internen Ermittlungen offenbar gar nicht nachgegangen.


    Hier äussert sich Matthias Wolf in einer Videobotschaft:

    https://www.sportschau.de/fuss…kinder-fc-bayern-100.html


    Ich kann mich nur wiederholen,

    großer Dank und vorallem Respekt an Matthias Wolf.

    An die ARD,

    insbesondere an die Damen und Herren der Sportschau und sport inside.


    Als Mitglied sage ich,

    ohne wenn und aber: Ich hoffe sehr, dass man an der Sache dran bleibt!

  • Kampagne!

    Es kann garnicht genug Kampagnen geben um Rassismus aufzudecken!

    Ebenso im Bezug auf den FC Bayern, um die furchtbaren Verfehlungen wie zB. auch im Thema Katar immer wieder zum Thema zu machen.

    Bis, ja bis endlich Vernunft, Einsicht, Respekt vor den wahren Werten und der eigenen Geschichte eintritt.

    Werte gilt es zu leben,

    dies tut man nicht, wenn man sich nur damit schmückt.


    Ich empfinde extremen Scham, dass sich mein Herzverein eine Kurt Landauer-Statue an die Säbener Str stellen lässt und im selben Atemzug Trikots mit Qatar Airways keine 500m weiter verkauft,

    wofür man regelrechtes „Blutgeld“ aus Qatar annimmt.


    Und jetzt versucht man Rassismus(!) in den eigenen Reihen regelrecht unter den Tisch zu kehren.


    Verantwortung gegenüber der eigenen Geschichte?

    Verantwortung gegenüber den vielen vielen eigenen Mitarbeitern & Spielern?

    Verantwortung gegenüber den eigenen Mitgliedern und Fans?

    Verantwortung gegenüber der ganzen Gesellschaft als Weltverein oder auch Globalmark?

    Fehlanzeige!

  • Ist mir viel zu viel Hörensagen, anonyme und unbewiesene Behauptungen und Aussage gegen Aussage um da jetzt weiterhin die ganz große Trommel zu rühren. Vielmehr liegt die Vermutung nahe das jetzt hier vor allem deshalb nachgelegt wird weil man den Hauptinformanten identifiziert und als mutmaßlichen Nestbeschmutzer ebenfalls entfernt hat. Aber wer Interna nach außen trägt, und sei es in besten Absichten, muss damit rechnen, denn das Vertrauensverhältnis ist einfach nachhaltig zerstört. So jemandem kann man nichts mehr ruhigen Gewissens anvertrauen.


    Der Rest, das sind halt die üblichen Geschichten die es in jeder Jugendabteilung und in jedem NLZ so oder so ähnlich gibt. Bei allem Hochglanz, gerade NLZs sind Orte wo regelmässig Hoffnungen, Träume und ganze Lebensplanungen von Kindern und Eltern nach Jahren der zeitlichen, nervlichen und oft auch monetären Investition zerplatzen wenn es dann halt doch nicht für die ganz große Karriere reicht. Der Frust entlädt sich dann immer auf Trainer und Leitung und die Vorwürfe sind immer Rassismus (bei Mihigru) oder halt Mobbing, Seilschaften, böse Mächte.


    Da das eigentlich jeder weiss, der im Jugendfussball ab einem gewissen Niveau involviert ist oder war, stellt sich schon die Frage ob es dem "Hintergrundmagazin" wirklich noch um Aufklärung der Sachverhalte geht.