Jugend-/Nachwuchsmannschaften/-bereich des FCB

  • Bayern wird Meister und steigt das Jahr danach ab! Was sich für die Bundesliga wie ein dümmlicher, weil völlig unvorstellbarer Witz anhört, ist in der dritten Liga gerade tatsächlich passiert!

    Im vergangenen Jahr feierte Bayerns 2. Mannschaft die Sensations-Meisterschaft. Nun sind sie am vergangenen Wochenende in die Regionalliga abgestiegen.

    Die Wahrheit über den Bayern-Absturz – BILD analysiert, woran es gelegen hat.


    Die enge dritte Liga!

    Ein Grund: Die dritte Liga war sowohl in Bayerns Meister-Saison als auch in der Abstiegs-Saison extrem eng und ausgeglichen. Bayern II stand nach der Hinrunde der Saison 2019/20 noch auf Platz 15, kletterte dann immer weiter die Tabelle hoch. Noch fünf Spieltage vor Schluss hatten neun Teams Meister-Chancen, zwischen Platz 1 und 9 lagen gerade mal sieben Punkte. Am Ende wurde Bayern mit einem Punkt Vorsprung vor Braunschweig und Würzburg Meister.


    In dieser Saison war es zwar oben etwas klarer, dafür kämpften rund die Hälfte der Teams gegen den Abstieg. Und für Bayern lief es genau andersrum als im Jahr zuvor: Zur Halbzeit noch Neunter, dann der Absturz. Am Ende erwischte es neben Bayern Meppen, Lübeck und Unterhaching.


    Meister-Ausverkauf!

    Eine gewisse Ironie, dass Bayern II als Meister das Gleiche passierte, was weiter oben sonst nur Teams passiert, die nicht Bayern heißen: Andere Klubs werden auf die Meister aufmerksam und holen die besten Spieler – und den Trainer! Sebastian Hoeneß (39) formte die Meister-Truppe, wurde daraufhin von Bundesligist Hoffenheim verpflichtet. Der beste Stürmer Kwasi Wriedt ging in die niederländische erste Liga zu Willem II Tilburg, weitere wichtige Spieler wie Paul Will (21), Joshua Zirkzee (19), Chris Richards (20) und Oliver Batista Meier (19) verließen den Klub ebenfalls.

    Wie bei einer 2. Mannschaft üblich kamen eine Menge Talente neu dazu, viele von ihnen brauchten aber Zeit, sich an die dritte Liga zu gewöhnen. Im Winter wurde mit Dimitri Oberlin (23) ein etwas erfahrener Stürmer dazu geholt, um Bayern zum Klassenerhalt zu schießen. Klappte nicht, der Schweizer schaffte nur einen mickrigen Treffer.


    Auf der Trainerposition baute Bayern auf die interne Lösung, machte nach langem Überlegen Nachwuchs-Leiter Holger Seitz (46) zum Hoeneß-Nachfolger. Im April baute man noch mal um, zog die U17-Trainer Danny Schwarz (46) und Martin Demichelis (40) hoch zu den „Amateuren“ (46). Doch die Neuen holten keinen Sieg mehr.

    Nun wird es wieder einen Umbruch geben, bereits sechs Spieler wurden verabschiedet: Angelo Stiller (20/nach zehn Jahren nach Hoffenheim), Angelo Mayer (24), Kilian Senkbeil (21), Keeper Michael Wagner (20/zu Türkgücü), Daniels Ontuzans (21) und Alexander Lungwitz (20).


    Sturm-Flaute!

    Der Sturm – eines der großen Probleme. Bayern hoffte, dass Star-Talent Fiete Arp (21), der vor der Saison verkündet hatte, sich voll auf die dritte Liga statt die Profis zu fokussieren, endlich mal den Durchbruch zu schaffen. Aber ihm gelangen gerade mal fünf Treffer in 30 Einsätzen. War damit aber trotzdem bester Stürmer, weil auch die anderen Angreifer viel zu wenig trafen. Mit Malik Tillman (18) und Armindo Sieb (18) fielen zudem zwei Top-Talente lange verletzt aus.

    Und vor allem die 24 Tore von Kwasi Wriedt aus der Meistersaison fehlten Bayern extrem.


    Campus-Unruhe!

    Generell war es für Bayerns Nachwuchs-Campus ein schwieriges Jahr. Der Rassismus-Skandal um einen Jugend-Trainer sorgte für viel Wirbel. Dazu gibt es intern auch einigen Unmut, dass die Zusammenarbeit zwischen Nachwuchs-Leitung und Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic (in dessen Verantwortung auch der Campus liegt) nicht immer optimal abläuft.

    Der Meister-Absturz der Bayern – für den ruhmreichen Dauermeister ein schwerer Rückschlag. Denn auch Bayern kann in Corona-Zeiten nicht auf immer weitere Millionen-Stars setzen. Das klare Ziel beim Bau des teuren Nachwuchs-Campus war: Hier müssen wieder die Alabas und Müllers von morgen geschliffen werden. Und es ist ganz klar: Die dritte Liga ist deutlich geeigneter, um im Profifußball die ersten Schritte zu machen als die Regionalliga Bayern. Klares Ziel nun: der direkte Wiederaufstieg. Dafür geht es nun erst mal gegen Eichstätt oder Buchbach statt gegen Kaiserslautern oder 1860...


    Bitte !

  • Wir hatte schon mehrere starke Transfers für den Campus.

    Mit geht es aber eher darum vom Campus mal zu profitieren.

    Ich hoffe da auf JN.

    Mit musiala haben wir ja schon mal einen. Hinzu kommt vielleicht noch Richards.


    Dahinter kommen dann die Jungs wie Sieb, che, Mbi, Lawrence, rhein, Günther usw.


    Leider haben die u19 /U17 Spieler die letzten 1 1/2 Jahre mehr oder weniger verloren durch corona

    rot und weiß bis in den Tod