FC Bayern Basketball

  • Naja der Artikel ist sehr optimistisch geschrieben. Allein was das Geld angeht fehlt da noch einiges zu den starken europäischen Klubs.

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  • Boom? Nun ja...Was nützen volle Hallen und spannende Spiele, wenndas Interesse alles in allem doch sehr niedrig ist?


    Basketball ist leider immer noch Randsportart in Deutschland. Es gibt ausnahmen wie Bamberg, Göttingen, Quakenbrück, in denen Basketball wirklich fast schon zur Religion geworden ist. Aber größtenteils ist die Begeisterung eher gemäßigt. Wer mal einen Blick auf die Zuschauerzahlen von Sport1 geschaut hat, der wird erstmal erschrocken sein. Letztjähriges Pokalfinale: nur etwas um die 250.000 Zuschauer...Dann weiß man, dass man sich bei normalen Ligaspielen weit unter diesem Wert bewegt. Eine fünfstellige Zahl dürfte da eher realistisch sein.


    Dann geht es in den Medien weiter: Wir haben zur Zeit einen kleinen Boom, aber einzig und allein begünstigt durch Nowitzki. Es ist teilweise schon traurig, wie wenig Aufmerksamkeit die heimische Liga in den Medien bekommt.


    Was auch immer deutlich wird ist, dass ein Großteil des "normalen" Publikums sehr eventgeprägt ist. Da tun dann die teilweise "Turnhallen" ihr Übrigstes, um die Leute vom Basketball fernzuhalten. Nicht umsonst hat Alba mit der O2 World plötzlich seinen Zuschauerschnitt enorm erhöht, obgleich die Stimmung dem Hören-Sagen nach doch schlechter ist als in der Max-Schmeling Halle...Gleiches ist doch auch im Fußball zu beobachten, s. FC Bayern mit Oly und AA ;-)

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  • @ mastermind00


    Die Einschaltquoten bei Sport1 hängen mit vielen Faktoren zusammen. Spiel 4 der diesjährigen Finals (die Quote von Spiel 5 kenne ich leider nicht!) hatte im Schnitt wohl ca. 230.000 Zuschauer... Das Finals-Spiel aus dem letzten Jahr mit den meisten TV-Zuschauern war Spiel 2 zwischen Frankfurt und Bamberg. Damals kam man im Schnitt auf 190.000 Zuschauer!


    Damit hat man sich immerhin schon einmal um gut 20% gesteigert.


    Jahrelang war die BBL nur im PayTV bei Premiere und Sportdigital.tv zu sehen, da kann man nach knapp 2 Jahren im Free TV, dazu noch bei einem absoluten Spartensender wie Sport1, nicht erwarten, dass man plötzlich im Schnitt 500.000 Zuschauer vor die TV-Geräte lockt. Es geht nur langsam....


    Der erneute Zuschauerrekord der BBL mit 1,365 Mio. Zuschauern in der Saison zeigt doch, dass man auf dem richtige Wege ist...

    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson

  • Zahlen sind immer relativ zu sehen und zu hinterfragen. Nur ganz kurz:


    Sowohl TV-Zahlen als auch Zuschauerzahlen haben ihre Gründe. Allein das Finale Bamberg vs. Berlin dürfte einiges mehr an Leute vor den Tv gelockt haben, allein schon weil sich die zwei Teams mit den wohl größten Fangruppen gegenüber standen (von den ganzen neutralen Zuschauern mal abgesehen).


    Nach der Hauptrunde betrug das Plus bei den Zuschauerzahlen 1,51%. Das macht von der reinen Anzahl her ein Plus im niedrigen 5-stelligen Bereich (15.000 - 20.000, bin etz zu faul zum Ausrechnen :D ).


    In den Playoffs kam dann noch hinzu, dass mit Alba die größte Halle bis ins Finale kam und dort 2 Heimspiele hatte...Das macht schon einiges aus.


    Denn wenn man sich die Statistiken der einzelnen Teams anschaut, dann stellt man fest, dass von den 18 Teams 9 Team alles in allem ein Minus im Vergleich zur letzten Saison hatte.


    Aber weg vom Thema. Es wird sich zeigen, wie es weitergeht. Mit Hilfe von Nowitzki besteht gerade die Möglichkeit, dass die Liga diesen kleinen "Boom" ausnutzt.


    Thema Dauerkarten: Ich finde es nicht gut, dass die DKs bei Bayern so teuer sind! Ich hab immer die Befürchtung, dass unser Wolle bei sowas dann auf dumme Gedanken kommt :D.

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  • @ mastermind00


    Irgendwann wird Wolle nachziehen müssen, weil man irgendwann auch keinen Sponsoren mehr weitermelken kann... Irgendwann ist auch in Bamberg das Ende der Sponsoring-Fahnenstange erreicht! Also Wolle, hoch mit den Dauerkartenpreisen in Bamberg, dann kann man in München damit werben, wie billig hier doch Dauerkarten sind, wenn man den Spitzenbasketball sehen möchte!!! :P:D

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  • Abwarten, wie diese 1. Saison läuft. Es ist schon ein Drahtseilakt, den man hier wagt. Wenn die Saison ein Erfolg wird, wird man irgendwann auch im Basketball das Phänomen wie im Fußball haben (DK Warteliste -> gab es in Bamberg auch mal).


    Aber was, wenn es nicht so rund läuft? Und ich bin ganz ehrlich: Bis jetzt macht mir der Kader keine Angst. Da muss noch einiges passieren, bis man überhaupt von einem sicheren Playoffkandidaten reden kann.

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  • @ mastermind00


    Das Risiko, das es in einer Saison mal sportlich nicht so läuft, wie man es sich zuvor "gedacht" hat, besteht immer und überall, für jeden Klub! Wer sagt denn, dass Bamberg auch in der kommenden Saison abermals um den Titel mitspielen wird? Der Repeat war schon ein hartes Stück Arbeit, der 3peat wird noch heftiger werden, gerade auch deshalb, weil ihr den Core beisammen halten werdet.... Es liegt nun einmal in der Natur des Menschen, dass er im wiederholten Erfolgsfalle nicht mehr 100% an Leistung abruft...


    Was ich damit sagen möchte: Ich glaube, dass auch in der kommenden Saison die Championship nur über Bamberg gehen wird. Ich wollte mit dem o.g. Beispiel aufzeigen, dass wirklich kein Klub vor einer mittelmäßigen Saison gefeit ist, weder ALBA, noch Bamberg und auch der FC Bayern nicht! Wenn es danach ginge, dürfte man solche "Drahtseilakte" eigentlich niemals probieren!

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  • Nein aber im Gegensatz zu den Bayern dürfte bei Alba so eine mittelmäßige Saison Zuschauertechnisch erstmal wenig anrichten. Bayern ist für mich noch in der Aufbauphase. Die nächste Saison wird für Bayern die entscheidende. Primäres Ziel muss es sein, die Zuschauer weiter zu binden.

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  • Es wird noch Jahre dauern/brauchen, bis es in München dieselbe Basketball-Kultur wie in Bamberg oder Berlin gibt. Ich denke, dass eine enttäuschende Saison des FC Bayern auf den Zuschauerschnitt genau solche Auswirkungen hätte, wie eine enttäuschende Saison der Berliner .... Beim FC Bayern hat man - auch im Fußball - immer ein Stück weit Event-Publikum dabei, d.h. Leute, die weniger wegen des Sports (Fußball oder Basketball) ins Stadion/in die Halle kommen, sondern einfach deshalb, um dabei gewesen zu sein!



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    @ all


    Hier der Link der Crunchtime-Ausgabe der BBL - Folge 11:


    Gast: Jan Pommer, Geschäftsführer der BBL
    Themen: Rückblick auf die Playoffs und kleine Vorschau auf die neue Saison, u.a. auch auf den FC Bayern:


    http://www.youtube.com/user/BekoBBL

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  • Ich habe gerade die Info Mail bekommen, dass die Dauerkarten für die Saison 11/12 ab sofort verfügbar sind und muss sagen, dass ich die Preise ziemlich enttäuschend finde, oder mache ich da einen Denkfehler?!


    Einzelkartenpreis Kat 2.: 25,- Euro x 17 Spiele = 425,- Euro
    Dauerkarte: 400,- Euro


    Das ist ja gerade einmal !EIN! Spiel Nachlass dafür, dass man dem FC Bayern Planungsicherheit und 400,- Euro im Voraus gibt.


    Bei der Preisgestaltung muss ich sagen, picke ich mir lieber die 10 besten Spiele heraus und verzichte auf die Spiele, die ohnehin im TV laufen oder nicht so übermässig interessant sein dürften.


    War letzte Saison bei ALLEN Spielen (bis auf krankheitsbedingt eines) dabei, aber die Preisgestaltung der Dauerkarten sehe ich nicht ein.


    Wirklich schade ...........

    #FCB2020: happy anniversary & 120 years of passion! <3

  • @ Ochris


    Man kann sich natürlich darüber streiten, ob die Ersparnis durch den Kauf einer Dauerkarte im Vergleich zum Kauf von 17 Einzelkarten wirklich akzeptabel ist, aber die Preise der Dauerkarten finde ich Höhe nach jetzt nicht zu extrem. Klar man ist mit der Kat.1-Dauerkarte auf Anhieb Spitzenreiter in der BBL. In Bamberg kostet eine Kat.1-Dauerkarte so um die 520-530 Euro. Falls dies nicht stimmen sollte, möge mich "Mastermind00" bitte korrigieren! Natürlich kann man jetzt sagen, dass der FC Bayern ein Aufsteiger sei und nicht wie Bamberg ein "back2back" Double-Gewinner! Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass man 1.) mit einem Etat von 6-8 Mio. Euro plant, 2.) dieser Etat irgendwie finanziert werden muss und 3.) man mit diesem Etat zwar kein Meisterschaftsfavorit sein wird, aber bei halbwegs normalem Saisonverlauf auf jeden Fall ein Playoff-Team sein wird.

    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson

  • Naja Dauerkarte macht nur Sinn


    a) wenn man deutlich spart
    b) wenn man sich sicher ist, dass man auch zu allen Spielen gehen kann.


    Insoweit ist der Unterschied von einem Spiel, nun nicht wirklich berauschend. Da kann ich die Kritik nachvollziehen.


    Was die Preise insgesamt angeht, muss man sagen das man natürlich niedriger hätte beginnen können, aber dann ist der Laden voll und x wollen vielleicht mehr rein, kriegen aber keine Karte mehr. Angebot und Nachfrage regeln den Preis und ich denke die vielen vielen Anfragen vor der Saison für nee Dauerkarte haben auch den Preis mitgeprägt. Natürlich ist es jetzt interessant zu sehen, wieviel DK man absetzen kann.

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  • marwahn : Die 520-530€ stimmen schon ;-) . Allerdings gebe ich zu bedenken, dass in diesem Preis schon 5 Euroleague-Spiele enthalten sind :D .


    Aber man muss abwarten, wie es sich entwickelt. Interessanter finde ich die Entwicklung im Kader. Das wird wirklich spannend, denn aktuell sehe ich noch nichts, was einen Etat von 6 Mio. und mehr gerechtfertigen würde.

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  • Naja, stimmt schon, der Preis ist jetzt definitiv nicht als übertrieben zu bezeichnen, aber vergleicht die Jahreskarten der Fussballabteilung mal mit denen der Basketballabteilung.


    Unter dem Aspekt, dass man Fussball Jahreskarten in einer Million Jahren nichtmehr bekommt, sind die Preise dort deutlich attraktiver gestaltet, nämlich (korrigiert mich wenn ich mich irre) 4-5 Spiele !OHNE! Topaufschläge für Spitzenpartien zu berücksichtigen.


    Zum Preis von 13/14 Spielen hätte ich sofort bestellt, ohne eine Sekunde darüber nachzudenken ... :(

    #FCB2020: happy anniversary & 120 years of passion! <3

  • @ mastermind00


    Welchen Etat von 6 oder mehr Mio. Euro? In diesem Etat sind, nach allem was man so liest, auch die (zumindest teilweisen) Kosten für den Umbau der RSH enthalten, daher dürfte der reine Spieleretat ein gutes Stück unter 6 Mio. Euro liegen.


    Davon abgesehen: Du siehst nicht, was einen Etat von 6 oder mehr Mio. Euro rechtfertigen würde? :-O Schon vergessen, dass man aktuell 3 dt. Nationalspieler mit Hamann, D-Greene und Schwethelm im Roster hat? Mit Doreth hat man einen A2-Nationalspieler, der an der Schwelle zur A1-Nationalmannschaft steht.Qualitativ gute deutsche Spieler zu finden, ist schwer und wenn man sie denn dann gefunden hat, sind sie auch sehr teuer! Bei allem Respekt, aber bspw. US-Spieler mit der Qualität von Hamann, Schwethelm und Co. gibt es wie Sand am Meer und diese US-Spieler wären auch im Verhältnis günstiger, als ihre deutschen Kollegen!


    Aber eine Kette ist nur so stark wie ihre schwächsten Glieder und dies sind in den BBL-Klubs nun einmal die deutschen Spieler! Daher gilt: Je besser die deutschen Spieler sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man oben mitspielen wird. Einen halbwegs talentierten US-Spieler kann jedes BBL-Team scouten und ggf. unter Vertrag nehmen!

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  • Über das Zustandekommen des Etats will ich jetzt gar nicht diskutieren, das erledigen die bei schoenen-dunk schon recht fleißig :D . Allerdings vertrete ich auch die Meinung vieler, dass die Umbaukosten nur einen Bruchteil des Etats ausmachen können.


    Aber der zweite Punkt von dir könnte der entscheidende sein, danke für die Erinnerung! Ich hatte nämlich fast schon wieder vergessen, wie das mit Bauermann bei uns am Ende lief. Dieses leidige Thema mit deutschen Nationalspielern und ihren billigeren Ami-Kollegen...


    Problem dabei: Es sind trotzdem nur seltend ie deutschen Spieler, die einem richtigen Erfolg bescheren. Schwethelm hebt das Niveau dahingehend sicherlich deutlich an! Denn Hamann und Greene sind - so viel v.a. Hamann für Bamberg geleistet hat - sehr sehr ausrechenbar und auch recht limitiert. Schwethelm hingegen ist für mich eine Kategorie stärker einzuschätzen...Er hat noch eine große Zukunft vor sich! Nicht umsonst hätte ich mich nicht beschwert, wenn er den Weg nach Bamberg gefunden hätte...


    Und deinen letzten Satz finde ich so auch nicht richtig. Gerade für US-Spieler ist es häufig eine riesen Umstellung in Europa zu spielen. Nicht umsonst langt man bei der Verpflichtung von ausländischen Spielern am häufigsten daneben.


    Was ist egtl. für dich ein halbwegs talentierter Spieler? Einfach mal ein paar Namen aus der BBL nennen ;-) .


    Denn ich bin der Meinung, dass es schon richtig gute Spieler braucht, um den FC Bayern zu einem sicheren Playoffteilnehmer zu machen! Denn Fakt ist: Am Ende zählt nur der Erfolg, Etat hin oder her.

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  • @ mastermind00


    Für US-Spieler, die direkt vom College kommen, ist es deshalb eine riesige Umstellung, weil die Spieler am College in der NCAA auf den wichtigsten Basketball-Markt der Welt vorbereitet werden: Auf die NBA. Die NCAA ist doch eine kleine Kopie der NBA. In der NBA ist das Spiel auf Athletik, aufs 1:1 und auf die Mega-Stars Kobe, LBJ und Co. ausgerichtet. In der NCAA ebenso, siehe Jared Sullinger, Kemba Walker und Co.! In Europa wird aufgrund der viel geringeren Athletik der Spieler und der in der Regel im 1:1 limitierteren Spieler in der Offense Team-Basketball gezockt. Dies ist für College-Spieler zu Beginn neu. Dies ändert aber nichts daran, dass US-Spieler nicht aufgrund ihres fehlenden Könnens scheitern, sondern aufgrund der fehlende Adaption! In den USA funktionieren diese Spieler dann wieder perfekt, ggf. auch bei einem 2. Anlauf in Europa!


    Die Qualität der deutschen Spieler trennt BBL-Borderline-Playoff-Klubs von BBL-Playoff-Klubs. Die Top-Ausländer trennen die Meisterschaftsfavoriten dann von den "nur" Playoff-Klubs!

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