Allgemeines zur Liga und zu den Konkurrenten

    • Vor allem haben sie den Mut, so eine Zusammenfassung auch mal zu schreiben - bei den Zeitungen in Franken dürfte man auf so eine Zusammenfassung lange warten...

      Die Frage, die sich Brose als Unternehmen stellen muss: Wie lange ist der Basketball in der Art und Weise noch tragbar für sie? Mehr Negativ Marketing geht ja eigentlich gerade hinsichtlich des Personal Recruiting nicht...
    • Es gab auch eine sehr gute Reaktion von einem Bamberger Fan Club zum dem Rauswurf von Beyer. Auch der Hallensprecher hat auf Facebook sehr klare Worte gefunden.

      Die Zeitungen in Franken dürften da eher weniger gegen Brose bzw. Stoschek schießen, da Brose der größte Arbeitgeber der Region ist und gegen Stoschek in Person traut sich da regional sicherlich niemand was zu sagen. Zu deutlich hat Stoschek schon gezeigt, wie er mit Leuten umgeht, die ihm nicht passen.

      Man hätte der Auflistung auch noch hinzufügen können, dass Stoschek sich bei der Meisterschaft groß feiern lässt, in seinem Auto einen Brad Wanamaker sitzen hat und dann ein Jahr später fordert, dass man eben genau diesen auszupfeifen hat, wenn er mit einem anderen Team nach Bamberg kommt.

      Mir ist der Stoschek schon seit vielen Jahren vollkommen unsympathisch und ich verstehe nicht, warum so viele Bamberger ihm derart die Schuhe lecken. Aber vielleicht ist das einfach ein perfektes Beispiel wie ein Superreicher mit ein paar Groschen (aus seiner Sicht) sich viele Menschen kaufen kann.

      Und wieder bleibt mir nur zu sagen: Ich bin froh, dass das so beim FCB(B) nicht ist. Sonst wäre ich auch kein Fan und auch kein Mitglied dieses Vereins. Bei uns stehen auch Fans auf und kritisieren öffentlich und scharf einen Uli Hoeness. Wo sie damit auch meine Meinung vertreten, sei dahin gestellt. Es besteht nicht nur die Möglichkeit offen etwas gegen die Führung des Vereins zu sagen, sondern es wird auch aktiv gemacht.
    • ballsportler76 schrieb:

      ...

      Mir ist der Stoschek schon seit vielen Jahren vollkommen unsympathisch und ich verstehe nicht, warum so viele Bamberger ihm derart die Schuhe lecken. Aber vielleicht ist das einfach ein perfektes Beispiel wie ein Superreicher mit ein paar Groschen (aus seiner Sicht) sich viele Menschen kaufen kann.

      Und wieder bleibt mir nur zu sagen: Ich bin froh, dass das so beim FCB(B) nicht ist. Sonst wäre ich auch kein Fan und auch kein Mitglied dieses Vereins. ...

      In meinen Augen kann man das nicht so schwarz / weiß sehen.

      Denn Stoschek wird auch in Bamberg von vielen kritisch gesehen. Ist auch wenig verwunderlich, denn das die Persönlichkeit des Milliardärs leicht angekratzt wird, wissen die in Ungnade gefallenen Coburger schon seit längerem und spätestens seit der Androhung, ein Werk mit zuviel Krankheitstagen nach Tschechien zu verlegen, wissen auch alle potentiellen Mitarbeiter im Automobil Zulieferer Bereich, wie der Hase personaltechnisch bei den Franken läuft.

      Andrerseits ist nun auch der FC Bayern kein Verein der Saubermänner. Überall wo viel Geld im Spiel ist, leidet auch die Moral. Spieler & Management leisten sich da schon auch das ein- oder andere... Vorteil bei Bayern ist halt, dass man nicht so sehr von EINEM EINZIGEN Mäzen abhängig ist. Aber wohin das Basketball Projekt ohne Hoeneß gelaufen wäre, ist auch ungewiss. Andrerseits würde es auch in Bamberg weiter Bundesliga Basketball geben, wenn Stoschek die Segel streichen würde. Da bin ich mir ganz sicher.
    • Hmmm, ja, wegen der Beyer Sache sind viele Bamberger Fans sauer. Aber ich frage mich, ob das nicht auch einfach daran liegt, dass man dieses Mal eben (noch?) nicht den grandiosen Umbruch wie 2014/15 hat.

      Ich glaube nicht, dass eine einzige Person beim FCBB auch nur annähernd so viel Macht hat wie Stoschek in Bamberg. Allerdings vergleicht man da dann natürlich auch ein bisschen Äpfel mit Birnen. Der FCB ist halt als Verein einfach um Faktoren größer als der Bamberger Basketball. Setzt man Stoschek und den FCB gegeneinander, dann sind wahrscheinlich beide Basketballabteilungen gleich abhängig :)
    • ballsportler76 schrieb:

      ...Setzt man Stoschek und den FCB gegeneinander, dann sind wahrscheinlich beide Basketballabteilungen gleich abhängig :)

      Das ist überhaupt eine der wichtigen Fragen der Zukunft. Ich hab immer so ein bisschen das Gefühl, als wäre der Basketball im Gesamt Verein geduldet, weil Hoeneß dahinter steht. Es wird spannend sein zu sehen, ob es in ein paar Jahren, wenn Hoeneß in Rente geht, gelingt einen Nachfolger im Gesamtvorstand zu etablieren, der den Basketball ebenso vorantreiben will, wie Hoeneß das tut.
    • ...also von den Bayernprofis (aktuell und ex) sind ja am Spielfeldrand oft Leute zu sehen. Man davon ausgehen, dass eine gute Einbindung in den Gesamtverein gegeben ist.

      Auf der anderen Seite hängt die Zukunft von vielen Faktoren ab, wenngleich UH's bestehendes Interesse natürlich besonders förderlich ist.

      Versuchen wir die aktuellen Spieltage einfach nur zu genießen!
    • dapeda schrieb:

      ballsportler76 schrieb:

      ...Setzt man Stoschek und den FCB gegeneinander, dann sind wahrscheinlich beide Basketballabteilungen gleich abhängig :)
      Das ist überhaupt eine der wichtigen Fragen der Zukunft. Ich hab immer so ein bisschen das Gefühl, als wäre der Basketball im Gesamt Verein geduldet, weil Hoeneß dahinter steht. Es wird spannend sein zu sehen, ob es in ein paar Jahren, wenn Hoeneß in Rente geht, gelingt einen Nachfolger im Gesamtvorstand zu etablieren, der den Basketball ebenso vorantreiben will, wie Hoeneß das tut.
      Natürlich ist und bleibt Uli Hoeneß mit seinem Namen, Einsatz und seinen Verbindungen ein großer Vorteil für den FCBB. Andererseits werden ja jetzt Weichen für die mittelfristige Zukunft gestellt. Die neue Halle soll in 3 Jahren eröffnet sein und der dortige Mietvertrag wird sicher keine wöchentliche Kündigungsfrist enthalten. Da werden Tatsachen geschaffen, die lange wirken. Ebenso Richtung dauerhafte Teilnahme an der Euroleague. Wenn die Bayern mit einer neuen, großen Halle in die Euroleague wollen, wird man ihnen das nicht verwehren. So etwas gehört doch zu Jordis feuchten Träumen.

      Und die Ausgründung der Basketball GmbH hat auch damit zu tun. Man hatte damals durchaus im Präsidium sich Gedanken gemacht, was passieren könnte, wenn alle (Vize-) Präsidenten unter einem Baum stehen und dort der Blitz einschlägt. Dann muss ein neues Präsidium gewählt werden und wenn das dann sagt, Basketball ist blöd und macht nur Arbeit, hätte es relativ schnell gehen können, die erste Mannschaft dieser Nebenabteilung dauerhaft aus der Bundesliga zurückzuziehen. Da kann die Abteilungsleitung nur mit Taschentuch danebenstehen und zum Abschied winken, Mitspracherecht Null.

      Klar gehört die BB-GmbH zu 100% dem Hauptverein. Aber eine GmbH wickelt man so schnell eben nicht ab. Da sind die Geschäftsführer mit zum Teil länger laufenden Verträgen in der Pflicht, das wird alles langwieriger und deutlich schwieriger. Zudem kann man in der GmbH leichter professionelle Strukturen schaffen und die Tagesentscheidungen vor den Launen eines Präsidiums in Sicherheit bringen.

      Das Argument mit der Sicherung des e.V. im Falle einer Insolvenz des Profibetriebs im Basketball wird überbewertet. Zumindest beim FCB. Besonders zum Zeitpunkt der damaligen Ausgliederung. Selbst wenn der Sportdirektor massiv Blödsinn macht und mit einem Minus von 1 oder 2 Millionen dastünde. Das fände keiner lustig, aber dann muss ein Teil der Dividende der Fußball-AG halt einmalig dafür hergenommen werden. Die Chance, ungehindert so viele Miese zu machen, dass der Hauptverein, dem immer noch über 75% der Fußball-AG gehört, ins Rutschen kommt, hätte man gar nicht gehabt. Also, wenn man LeBron James und Steph Curry plötzlich verpflichtet hätte, wäre das auch den Fußballern aufgefallen. :D

      Die Ausgliederung war in erster Linie ein Schutz der Basketballer vor einem neuen Präsidium als ein Schutz des e.V. vor den Basketballern.
    • Die Strukturen einer GmbH sind innerhalb eines Vereins wie dem FCB kein Schutz vor irgendwas. Wenn der Basketball von der Vereinsführung nicht mehr gewollt wäre, wäre das Ding innerhalb kürzester Zeit Geschichte. Die GmbH dann formell abzuwickeln, mag etwas länger dauern, wäre aber nur Formsache.

      Der einzig wirksame Schutz sind Mitglieder, die den Basketball wollen und eine Vereinsführung die das unterstützt. Zumindest solange, wie der Verein der einzige Gesellschafter der GmbH ist.