Neue Halle für Basketball

  • Es muss doch keine 10.000er-Halle sein, nur weil die Euroleague dies als Vorgabe für die A-Lizenz hat. Ich denke, dass es da noch andere deutsche Teams gibt, die vor dem FC Bayern eine A-Lizenz bekommen dürften... Berlin und Bamberg!


    Man sollte die Halle am tatsächlichen Bedarf und nicht an irgendwelchen Vorgaben. Zur Not könnte man die Euroleague-Spiele auch in der Oly-Halle absolvieren und da könnte man die 10000er-Vorgabe locker übererfüllen.

    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson

  • Es wird schon seinen Grund haben, wieso Rauch eine 8.000-er Halle ablehnt und eine 10.000-er Halle fordert.


    Ich denke wenn ein Team eine Euroleague A-Lizenz bekommt, dann wird es zuerst der FC Bayern sein.

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  • Stell dir sowas nicht zu einfach vor, die großen Hallen haben an solchen Sportevents (nach meiner bescheidenen Erfahrung mit einer Halle) eher geringes Interesse.


    Du muss dir vorstellen, die Veranstaltungen Konzerte etc. werden 2 Jahre im Voraus geplant, wenn man da BB einbauen wollte, müsste man den Rahmenkalender nehmen und durchplanen bis zum Ende, mit Pech ist man deutlich früher raus und hat die Leerstände.


    Das will keine Halle, das kann sich auch keine Halle leisten, das kostet zu viel, würde eventuell dann die Mieten so hoch steigen lassen, das sich das nicht wirklich lohnt.


    Mal für ein Spiel, wenn da gerade Platz ist, ist ja in Ordnung, aber dauerhaft wird das nicht funktionieren.


    Was man brauchen würde ist eine Halle, die man mit geringen Umrüstkosten schlicht und einfach auf 10.000 bringen kann. Je nach Bedarf. Sowas muss doch möglich sein, in den meisten Hallen sitzt man wie ein Affe auf dem Schleifstein mit einer Beinfreiheit für einen 2,03m Menschen die jede Tierschutzvereinigung wäre man ein Tier zu Proteststürmen hinreißen lassen würde.


    Wenn man da es schafft erstmal Platz zu haben, den man zur Not durch zusätzliche Bestuhlung ein bißchen einzueengen ist alles in Ordnung.


    Ich bin auch kein Freund von Hallen, die man nicht erweitern kann, weil man so ein Ding eben länger nutzt, und wer weiss schon ob in 10 Jahren nicht 20.000 pro Spiel reinwollen (übertrieben, ist nur ein Beispiel), können natürlcih auch nur noch wieder 250 sein. Die Kunst ist es das planen zu können und nach oben und unten die Planung in Maßen anpassen zu können.

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  • Da würde sich eben eine Halle mit 2 Rängen anbieten. Wenn der Bedarf mal nicht da ist, kann man den Oberrang mit Vorhängen abhängen. Wenn man die Vorhänge vllt. Mit Actionbildern von Bayernspielern gestaltet kann ich mir vorstellen, dass das sogar sehr ansprechend aussieht.

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  • Oder noch besser: massive LED-Displays per Overhead draufwerfen. Sozusagen als Aufgalopp für die Fussballabteilung...

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage

  • Klar! Jede moderne, große Halle hat heute einen LED-Würfel! Nur hat das nichts mit der Fussball-Abteilung zu tun!


    LED-Displays/LED-Laubänder sind die Standardausrüstung einer neuen, großen und modernen Halle!

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  • Ist die Sache zusammen mit den EHC im Olympiapark jetzt eigentlich endgültig gestorben oder laufen da noch neue Planungen, ob eine 10.000er-Halle dort auch machbar und sinnvoll wäre? Und was ist eigentlich mit dem neue Gelände an der ehem. Fürst-Wrede-Kaserne, auf dem der FCB sein neues Amateurgelände bauen will und wo bisher eine max. 5000er-Halle vorgesehen ist? Evtl. dort eine komplett eigene Halle hinstellen, wenn das geht?


    Grundsätzlich muss man sich im Klaren sein, dass eine Halle für eine Mischnutzung aus Eishockey und Basketball etwas knifflig ist. Denn ein Eishockeyfeld ist mit 60x30m um einiges größer und längt gestreckter als ein Basketballfeld mit 28x15m (Trainer- und Strafbänke kommen freilich noch dazu). Und gerade diese Anpassbarkeit an beide Ereignisse (verschiebbare und/oder temporäre Tribünen) machen bei sowas nicht zu verachtende Mehrkosten aus, wenn man eine einigermaßen schöne Optik und eben keine Legostein-Optik haben will. In der teuer gewordenen und viel größeren O2-Word in Berlin hat man das ja dank sehr aufwändiger Tribünentechnik gut hinbekommen. Doch wenn man München was für 10.000 Leute im Basketball-Trimm mit Logen bauen will, dann wird man da wohl ne andere Lösung brauchen z.B. bei Eishockey etwas zurückgefahrene Kopftribünen.

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  • Soweit ich das gelesen habe ist auf dem Gelände was du ansprichst doch keine Ansiedlung einer Kapitalgesellschaft erlaubt, da die Basketballer denke ich alleine aus Haftungsrisiken über kurz oder lang auch in eine GmbH wandern werden, kann ich mir nicht vorstellen das man das hinkriegt dort.

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  • Als Standort für die gemeinsame Arena im Olympiapark war ja das alte Radstadion bzw. die Eventarena angedacht. Und ich denke, dass dieser Standort auch sehr gut für eine 10.000er-Halle passen würde. Vorhin habe ich mal rein aus Spaß die O2-Word Berlin als Modell in Google Earth dort hingestellt und es passt super hin. Und da in die O2-Word ja sogar 14.800 reinpassen, würde also eine Multifunktionsarena in der 10.000er-Klasse dort nach wie vor gut hinpassen.


    ÖPNV-mäßig wäre man aus Westen per Straßenbahn (Olympiapark-West) und der U1 (Westfriedhof) angeschlossen, von wo aus man mit beiden direkt zum Hbf kommt. Die U1 fährt zudem weiter nach Süden fast bis zur Säbener Straße (Wettersteinplatz).


    Also ich würde diese gemeinsame Halle noch nicht abschreiben (Im Gegenteil!), da sie ja eigentlich nur an der Frage 7.500 vs. 10.000 gescheitert ist und man dort wie gesagt auch gut eine 10.000er-Halle hinbauen könnte.

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  • Klar würde sie dort hinpassen. ich denke das steht außer Frage, nur wird die Stadt dort wohl eher keine 10.000-er Halle genehmigen, da sie einfach der Olympiahalle Konkurrenz machen würde! Das hat sich der Olympiapark aber selbst verkackt! Man hat zig Millionen in die Sanierung der Olympiahalle gesteckt, ohne aber diese Ballsport-tauglicher zu machen! Wieso gestaltete man diese innen nicht vollkommen neu? Der Madison Square Garden hat es vorgemacht, dort wurde die gesamte innere Architektur komplett neu gestaltet. Dann könnte man in der Olympiahalle auch die Bayern Basketball spielen lassen und würde eine kleinere Halle bauen, wo dann Eishockey gespielt werden kann, denn der EHC kann keine 10.000-er Halle füllen!


    Also aus meiner Sicht wäre optimal gewesen:


    - komplettes inneres Neudesign der Olympiahalle für Basketball/Konzerte
    - Bau einer kleineren Halle ca. 5-6000 für Eishockey und kleinere Konzerte


    Dass man auch aus einer ovalen Halle wie die Olympiahalle ja ist, eine basketballtaugliche Halle machen kann, sieht man zum Beispiel an der Crisler Arena in Michigan


    [Blocked Image: http://multimedia.detnews.com/pix/f8/79/7b/50/54/22/20110924001659_Crisler-Arena-15.jpg]

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  • Stimmt, da hätte man deutlich mehr aus der Olympiahalle machen können. Ich kenne sie zwar nur von Fotos und von außen, aber mit guter Planung hätte man da in der Tat eine echte multifunktionelle Halle drauß machen können, die auch für Basketball optimal gepasst hätte. Man hätte halt v.a. die Tribünen so umgestalten müssen, dass sie letztlich näher am Spielfeld dran gewesen wären, was mit einer modernen Tribünenmechanik a la O2-World eine super Halle ergeben hätte.


    Aber jetzt hat man eben die Oly-Halle so saniert und wird sie sicher nicht so schnell nochmal anpacken. Und wenn die Stadt dort keine 10.000er-Halle will, dann stellt sich freilich die Frage, wo sie dann hin soll? Ich könnte sie mir auch außen an der Messe vorstellen, wo sie mit zurückfahrbaren Tribünen auch gut für Messen mitgenutzt werden könnte. Und wem gehört eigentlich der große Schotterplatz südlich des Parkhauses in Fröttmaning, wo jetzt das Deutsche Theater drauf ist? Dort würde eine neue Halle - in Nachbarschaft der AllianzArena - auch gut hinpassen.

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  • @matze


    Aus eigener Erfahrung weiss ich, das man als Hallenbetreiber eigentlich so gar keinen Bock auf Sport hat. Das hat mit den Umrüstkosten zu tun und noch schlimmer mit den langen Vorlaufzeiten.


    Konzerte etc.werden 2-3 Jahre vorher fix gemacht.


    Nehmen wir jetzt mal BB an.


    Der Rahmenspielkalender mag stehen, aber wann gespielt wird eben nicht. Möglich sind Freitag/Samstag/Sonntag, im Moment ja auch noch in der Woche (was man ja auch mitrechnen muss, man will ja auch international was machen).


    Die ganzen Möglichkeiten muss man blocken und kann dementsprechend da nicht gleichzeitig ein Konzert planen, je nach benötigter Umbauzeit, kann man auch 1,-1,5 Tage davor und danach nichts anderes planen.


    So gut bezahlen die Sportvereine auch nicht, das man sich sowas wünscht.

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  • Man fragt sich nur, ob die Blockade der Stadt gegen eine neue 10.000er-Halle aus Angst um die Olympiahalle einer Klage des FC Bayern vor Gericht Stand halten würde. Das denke ich nämlich nicht, weil es aus meiner Sicht klare Wettbewerbsverzerrung ist.

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  • Das war früher vielleicht so, heute zu Tage ist das kein Faktor mehr mit Auf- und Abbau beim Sport. Eine Basketballveranstaltung ist in 2-3 Std auf und wieder abgebaut, wenn man es richtig organisiert UND die richtige Technik einsetzt.


    Wenn Amerikaner es schaffen in einer Arena an die 300 Veranstaltungen im Jahr durchzuführen, dann muss das auch in Deutschland möglich sein! Alles eine Frage der Organisation, genauso mit der Terminaplanung. Berlin bekommt es auch hin, in den USA klappt es auch in all den Hallen.

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  • Sorry, nein die Aussage von einem Hallenbetreiber stammt aus dem letzten Winter und alleine das verlegen des in der BBL geforderten Parketts dauert nunmal länger.

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  • Ging es hier nicht darum, dass der FC Bayern in einigen Jahren eine Halle dieser Größe bauen will/muss, wenn das Audi-Dome nicht mehr zur Verfügung steht? Und das wäre dann in der Tat eine Konkurrenz zur Olympiahalle.


    Aber wenn die Stadt sie bauen soll, dann wäre der Standort Messe ja garnicht so abwegig, da die Stadt München ja selbst Gesellschafter der Messe ist. Sie könnte ähnlich wie die Espritarena in Düsseldorf als zusätzliche Halle für die Messe genutzt werden, was also dann auch wieder der Stadt selbst zu Gute kommt. Und die Messe will doch selbst ohnehin bis 2018 um zwei weitere Hallen ausbauen; warum also nicht eine davon als multifunktionale 10.000er-Arena?

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  • Dann sind dort eben Leute am Werk, die zu langsam sind. Wieso schaffen es Hallen in den USA an einem Tag ein NHL und ein NBA Spiel auszutragen und das regelmäßig?


    Die brauchen ca. 8 Stunden mit minimaler Anzahl an Arbeitern!


    http://www.youtube.com/watch?v=_uFt-wEj7jY&feature=related



    Der Madison Square Garden schafft es noch schneller. Dort finden teilweise NBA Spiele mittags um 12 Uhr statt und am Abend spielen dann um 19 Uhr spielen die Rangers!


    [Blocked Image: http://www.abload.de/img/bildschirmfoto2012-10zdonn.png]

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  • In der Berliner O2-World wollte man Anfangs auch um 12 Uhr Eishockey und um 19.30 Uhr Basketball spielen, doch da der Umbau in der super modernen Arena trotzdem zu langsam geht, musste man das knicken und kann keine zwei Spiele an einem Tag anbieten. Der Umbau mit der teuren Tribünentechnik geht dort einfach zu langsam, was ihre Qualität nicht unerheblich in Frage stellt.


    Aber das heißt ja nicht, dass es in München genau so sein muss. Wenn man den die Tribünentechnik und den Innenraum entsprechend gut plant und aus den Fehlern Berlins lernt, dann muss das auch bei uns gehen.

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