Neue Halle für Basketball

  • Du bist bei einem Wechsel zwischen Sport und Sport. Also können Tribünen etc. bleiben, will man BB und danach Eishockey spielen, nimmt man das Parkett weg und schon hat man es mehr oder weniger.


    Ich rede von Sport und ansonsten Musik, Comedy oder sonstwas und das bedeutet Parkett muss weg, Innenraum muss bestuhlt werden, Tontechnik etc. ist nee andere.


    Nicht jede Stadt hat zig Vereine in den höchsten Ligen.

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  • In dem von dir gestern verlinkten Umbaufilm baut man ebenfalls an den Hintertortribünen die ganze Vorderseite ab, also ähnlich wie man es auch in Berlin macht. Dort hat man es nur mit zusammenschiebbaren und wegrollbaren Tribünenteilen statt einer aufwändig zusammenbaubaren Stahlrohrkonstruktion wesentlich besser gelöst, weshalb es freilich dort auch schneller geht.


    Wie man es auch gut machen kann, zeigen diese beiden Filme:
    http://www.youtube.com/watch?v=MYiWHz32cl4&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=mgeEhXQxNTI&feature=related


    Ich bin mir sicher, dass man auch in Berlin zwei Großereignisse an einem Tag schaffen kann, wenn man statt der Stahlrohrtribüne solche zusammenschiebbaren Tribünensegmente wie im zweiten Film anschaffen würde. Die könnten in großen Baugruppen hereingefahren werden und man müsste sie nur noch ausziehen. Nach dem Eishockey würden also die Stehtribünensegmente zusammengeschoben aus der Halle gefahren und die Teleskopsitztribünen für Basketball würden einfach herausgezogen. Alternativ könnte man die Stehtribüne auch drinlassen und wie im ersten Film nach oben flacher stellen, Sitze an Traversen draufmontieren und vorne noch weitere Tribünenteile dranbauen, die bis zum Spielfeld reichen. Da ist man aus meiner Sicht in Berlin selber Schuld, dass man sich für die denkbar dümmste Lösung - eben eine aufwändig in Einzelteilen montierbare Stahlrohrtribüne - entschieden hat.

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  • Dass die Hallen in den USA nun einmal so schnell umgebaut werden können, hat neben technischen Gründen auch schlichtweg strukturelle.... In den USA werden die Hallen zum Teil in Rekordzeit "umgebaut". Mittags Ortszeit spielen die LA Kings ein NHL-Spiel. im Staples Center und abends bestreiten die LA Lakers im Staples Center ein NBA-Game.


    Abgesehen davon kosten solche Umbaumaßnahmen natürlich - aufgrund der benötigten Man-Power - auch richtig Geld.

    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson

  • Des Geldes, wenn ich 500 Leute arbeite lasse geht das schneller, wie bei nur 30 Leuten, aber das kostet auch entsprechend, das kann sich kein Deutscher Verein leisten, die Hallen auch nicht.

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  • Auch das ist so nicht richtig. In der O2 World in Berlin und auch in der Lanxess Arena in Köln finden immer wieder viele Events an nacheinanderfolgenden Tagen statt, wie man heir gut erkennen kann:


    Berlin:
    [Blocked Image: http://www.abload.de/img/bildschirmfoto2012-1028k4w.png]


    Köln:
    [Blocked Image: http://www.abload.de/img/bildschirmfoto2012-107qkh8.png]


    Ein Umbau über nacht ist auch in Deutschland absolut kein Problem! Es ist also alles eine Frage der Technik und der Organisation. Auch in Deutschland!

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  • Sicher ist hier neben einer umbaufreundlichen Tribünen- und Innenraumtechnik auch der Faktor Arbeitskräfte ein entscheidender Faktor. Und hier spart der Betreiber der O2-World offenbar gewaltig, damit der Gewinn erstmal maximiert wird. Doch wenn man die Arbeitskräfte und die Infrastruktur so erhöht bzw. verbessert, dass man auch zwei große Events an einem Tag schaffen kann, dann kann man ja insgesamt noch mehr Events in der Halle haben, womit sie die Mehrausgaben letztlich wieder rentieren würden.


    Sicher kenne ich und ihr nicht die Zahlen der O2-Word Berlin. Aber ob ich in einer Arena im Jahr 200 oder 300 Events abhalten kann, ist schon ein gewaltier Unterschied und erhöht ja auch die Attraktivität der Arena, eben weil sie bessere Terminplanungen für Sänger, Gruppen, Künstler, Vereine, etc. zulässt.


    Und bei dem Vorschlag Messe München als Standort für eine 10.000er-Halle kommt ja auch noch dazu, dass man diese ganz normal bei Messen mitnutzen kann z.B. für große Publikumevents und als Hochhalle wie bei der Boot in Düsseldorf. Also Charme hätte die Lösung Messe nicht unerheblich, wenn es im Olympiapark nicht geht, eben weil so eine sehr attraktive Mischnutzung möglich wäre.

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  • In München brauchen wir in den nächsten 5 Jahren gewiss keine 10.000er-Halle für Basketball und Eishockey. Die Ereignisse um den FC Bayern und Coach Bauermann kurz vor Saisonbeginn haben doch eindeutig bewiesen, dass der derzeitige "harte Kern" der FCB Basketball-Fans bei etwa 4.500 Fans liegen dürfte. Erst wenn sich dieser "harte Kern" auf circa 7.500 bis 8.000 Fans belaufen sollte, würden Überlegungen im Hinblick auf eine 10.000er-Halle tatsächlich Sinn ergeben.


    Hier dürften sich die Zuschauerzahlen mit der Zeit wieder erholen, vor allem, sobald sich das Team sportlich gefunden hat. Unter Christopoulos gibt es wohl zunehmend attraktiven Up-tempo-Basketball zu sehen. Dass etliche in der vergangenen Saison neu gewonnene Fans sich nach der Bauermann'schen Demission zunächst einmal abwenden würde, war klar....


    Der EHC München kommt in der DEL aktuell auf einen Zuschauerschnitt von gut 2.900 Zuschauern pro Spiel. Insoweit muss sich gerade der EHC keine Gedanken über eine größere Halle machen, da dies für den EHC ein absolutes Verlustgeschäft wäre.

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  • Aber du weißt schon wie lange es in München dauert eine halle zu bauen :) Außerdem MUSS die in 5 Jahren stehen, da der Audi-Dome dann eben nicht mehr bespielbar ist wegen der Statik! Und die 10.000 hat in erster Linie seine Gründe in der A-Lizenz für die Euroleague! Und was den EHC betrifft so gebe ich dir natürlich recht, die Zuschauerzahlen sind echt ernüchternd. Deswegen wäre es wichtig eine Arena mit 2 Rängen zu bauen, wo man den Oberrang bei zu geringen Zuschauerzahlen abhängen kann.

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  • Die Eishalle ja vollkommen veraltet und marode, da wäre wahrscheinlich ein Neubau schon günstiger, als die Hütte zu sanieren.


    Ich glaube eine offizielle Regelung gibt es noch nicht, aber es hat wohl keine Mannschaft mehr Stehplätze verkauft in der Euroleague

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  • @ matze


    Was soll das immer mit dieser 10.000er-Kapazität für die Euroleague A-Lizenz? Bevor der FCB eine Euroleague A-Lizenz bekäme, bekommt ALBA eine! So ehrlich und realistisch sollte man schon sein.


    Man sollte die Kapazität eher nach dem Bedarf als nach irgendwelchen (irrelevanten) Lizenzvorschriften ausrichten!

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  • Ganz einfach, das Ziel muss eine A-Lizenz sein. Man will in die Euroleague und man will international auch ne Rolle spielen, also am besten mit einer A-Lizenz die einem Planungssicherheit gibt!


    Eine neue Halle muss sowieso her und wenn man jetzt eine Halle baut, die nicht die Kriterien der A-Lizenz erfüllt, das wäre rausgeschmissenes Geld. Man muss bei der ganzen Sache weiter als nur 4-5 Jahre denken, denn eine Halle baut man sich nicht alle 4-5 Jahre neu! Außerdem spricht auch nichts dagegen, wenn Deutschland mehr als eine A-Lizenz bekommt!

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  • Ich stimme hier matze zu. Die Deadline 2018, bis zu der man den AudiDome nutzen darf, kommt näher und näher. Und gerade weil der Vorlauf zum Neubau von großen Projekten heute - und vor allem - in München so lange dauert, muss man sich jetzt endlich klar werden, was man nun bauen möchte. In Panik dann noch eine 7.500er oder 8.000er-Halle zu bauen, die damit keine Chance auf eine A-Lizenz hätte, wäre ja Blödsinn.


    Und auch wenn der FCB heute so eine Halle heute noch nicht immer vollständig auslasten könnte, wäre sie absolut zukunftssicher und der EHC könnte wie gesagt ja nur den Unterrang nutzen und bekommt durch die neue Halle vielleicht sogar auch mehr Zuschauer. Zudem sehe ich die derzeitigen Ausbaupläne der Messe um weitere 2 Hallen also riesen Chance hier drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Der FCB bekommt eine Halle für Basketball mit hervorragenden A-Lizenz-Chancen, der EHC bekommt eine Halle für Eishockey die auch nur mit Unterrang nutzbar wäre und die Messe bekommt eine (Hoch-)Halle mit vielen multifunktionalen Möglichkeiten.


    Nur nebenbei: Es gibt ja auch Hallen, wo oben die Zuschauerreihen eben in einem Umlauf enden und man dort auf diesem Umlauf dann noch Module mit weiteren Zuschauerreihen bündig hinfahren kann, so dass man die Tribüne nach oben verlängert und damit mehr Kapazität hätte. Ich hab nur gerade keinen Link zur Hand, aber auch sowas wird gemacht. Man muss hier nur das gesunde Maß aus Flexibilität und Nutzen finden.

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  • wollt ihr dauernd über eine neue halle reden, obwohl man die jetzige nicht mal voll bekommt? bayern hat gerade in bayreuth gewonnen. warum gibt es keinen thread dazu?

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  • Man muss erstmal seine hausaufgaben machen und die halle vollbekommen. was nutzt eine 10000 leute arena wenn da nur 4000 drin sitzen. da kann man doch im gemuetlichen audidome bleiben.

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  • Aber dennoch muss man die Kapazität der neuen Halle nicht zwangsläufig an irgendwelchen Euroleague Lizenzbedingungen ausrichten, wenn man sich mal überlegt, dass bislang noch kein deutsches Team Inhaber einer Euroleague A-Lizenz war, nicht einmal die Berliner....


    Bevor man hier über irgendwelche A-Lizenz-Träume spekuliert, sollte der FC Bayern bis dahin überhaupt einmal Meister werden... Also lieber Schritt für Schritt. Im Moment hat allenfalls Berlin den Hauch einer Chance auf eine A-Lizenz.


    Es wäre zudem wesentlich wirtschaftlicher die Kapazität am tatsächlichen Bedarf auszurichten.

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