Neue Halle für Basketball

  • Da steht die energetische Sanierung im Vordergrund, um von den Kosten runterzukommen.
    Allein wegen den riesigen alten Scheiben aus den 70er Jahren ist der Dome im Winter schwer zu heizen. Bessere Belüftung würde auch nicht schaden, damit im Frühjahr etwas Sauerstoff reinkommt.

    0

  • Sauerstoff kommt doch den ganzen Winter schon genug rein über die undichten Stellen. ;-)
    Man bastelt aber auch den Büros und der VIP Lounge und der Presselounge rum. Würde man das alles tun, wenn man in 2 Jahren sicher schon woanders spielen würde?

    0

  • Kompliment. Machst du so etwas beruflich oder ist das eher ein Hobby? Ich glaube, die Südstehkurve ist sehr breit geraten, da könnte es sein, dass man nur die Breite des unteren Stehplatzbereichs nimmt. Die Stehplätze sind immer als Erstes weg, um Dauerkarten dort prügelt man sich fast. Die Preise sind nicht so hoch, dadurch, dass man die Leute aber in größerer Dichte stellen kann, dürfte es zumindest einnahmenneutral sein, dafür potentiell mehr Stimmung. Und eben mehr Zuschauer. Wenn man das ein wenig kleiner gegenüber auch macht, kann man den Gästen Stehplätze zu fairen Preisen anbieten (die meisten Gästefans stehen ohnehin) und die meisten Sitzplätze, die derzeit an die Gästefans gehen sicher auch an einheimische "Sitzer" verkaufen (dann haben die "normalen" Zuschauer auch nicht mehr die oben sitzenden Gästefans im Rücken, Galatasaray zum Beispiel:-O). Man überlegt wohl derzeit auch, die Ränge grundsätzlich zu verändern, so dass man auch da angeblich mehr Leute reinbekommt. Geht man die Statik des Dachs an, von wegen Würfel und so, wird man das vermutlich nur erneuern können. Und wenn man oben schon offen ist, kann man da erweitern? Ich weiß es nicht. Die Gedankenspiele sind derzeit sehr vielfältig und für den Haufen Geld, was man den Roten Bullen in den Rachen schmeissen würde, kann man auch viel im Dome machen. Die Stadt, selbst die personifizierte Sportinkompetenz namens Strobel, dürften froh sein, wenn der FCBB Geld in den Dome steckt und die Stadt die Halle dauerhaft von der Backe hat. Ich bin weder Architekt noch bei Verhandlungsgesprächen dabei, vertraue da sehr auf Bernd Rauch. Wer die Arena hingezimmert hat, wird auch wissen, was im Dome machbar ist.

    0

  • Das ist lediglich ein Hobby, just for fun.


    Oben ist der Stehbereich in der Tat ziemlich breit, liegt jedoch dort an den vorgegeben Blöcken (bzw. Eingängen). Das Problem ist, wenn du einen Sitzbereich neben dem Stehbereich hast und es stehen Leute bis an die Grenze zu Sitzbereich, dann hast du als Sitzender teilweise keine freie Sicht auf den Court. Deswegen auch so breit oben, dass die Verlängerung des Stehbereichs keine Sichteinschränkungen für die Sitzplkätze am Übergang mit sich bringt. Würde man jedoch die Blöcke/Eingänge etwas abändern könnte man vllt. auch einen schmaleren Stehbereich ohne Sichteinschränkungen für die Sitzplätze hinbekommen.


    Kann man nach oben hin erweitern? Das ist ne gute Frage genauso wie das Dach erneuern. Ich glaube das wäre ein extrem kostspieliges Vorgehen, die Decke ist ja aus Beton (zumindest sah es so aus als ich im Dome war).


    Grundsätzlich möglich ist wahrscheinlich alles :D aber eben eine Frage des Budgets und der zur Verfügung stehenden Zeit. So lange ist eine Sommerpause dann doch nicht um große strukturelle Dinge an den Tribünen zu verändern. Der Madison Square Garden hat es jedoch vorgemacht, wie man in 3 Stufen eine Arena jeweils in der Sommerpause komplett neu aufbaut. Aber die hatten auch 1 MRD $ zur Verfügung :D

    0

  • Auch von mir ein Kompliment für die Arbeit Matze.


    Wenn ich richtig überschlagen habe, fasst allerdings deine "neue" Gegentribüne weniger Zuschauer als die aktuelle. Durch die Reihen parallel zum Spielfeld fällt zwar der Freiraum hinter den Spielerbänken Weg, im Gegenzug kann man so aber die Ecken nicht genauso gut ausnutzen, außerdem passen auf einen Bogen mehr Plätze, als auf eine Gerade.
    Ich denke aus diesen Gründen wird man sich 2011 für die genutze Lösung entschieden haben. Die Tribüne hat man doch extra neu gebaut, wenn es also eine offensichtlich bessere Lösung gegeben hätte, hätte man das doch damals schon so gemacht.

    0

  • Das ist doch kein FC Bayern-Denken. Der Basketball braucht eine moderne, große Arena und eine RSH ist doch keine FCB-Arena, das ist eine bessere Turnhalle die den Ansprüchen von Dorfvereinen genügen kann, aber wir brauchen eine Arena nach NBA-Maßstäben.

    0

  • Übertreib es nicht. Der FCB zeichnet sich auch dadurch aus, dass man seriös arbeitet. Was soll jetzt nee Halle für 60-70 Mio., die nur Verluste macht und den Etat der Basketballer massiv belastet? Soweit sind wir noch lange nicht.

    0

  • Die RSH genügt den Ansprüchen des FC Bayern München. Wir müssen im Herbst ja eh immer kämpfen das die Halle überhaupt voll wird. Gegen Moskau knapp über 6000 Zuschauer, davon aber sehr sehr viele Freikarten.
    Ich finde die RSH passt gut zu den Basketballern des FCB. Eine Red Bull Arena wo der FCB Bittsteller wird, wäre aus meiner SIcht keine ernsthafte Lösung.

    0

  • Stimmt.
    "Bittsteller" und Bayern München, das passt einfach nicht zusammen.
    Wobei wir bei der Stadt vermutlich viele Freunde haben werden, nachdem wir der Ruine RSH wieder neues Leben eingehaucht haben. So hat die Stadt einen Kostenfresser und einen Schandfleck weniger. Ich hoffe, man bedenkt dies wenn unsere Ansprüche mal steigen sollten.....

    0

  • Ein bisschen weniger PlayStation und dafür etwas mehr Erdung würde manchem gut tun. Der Dome ist genau das, was er sein soll. Eine Basketballhalle. Kein Multifunktionsdings wie in Berlin, wo man jede Sportart, Konzerte und Messen veranstalten kann, sondern eine Sporthalle.


    Und wer die hässlichen Betonklötze wie in Ulm und in Bonn, quadratisch, praktisch, Beton für gut befindet, dem mag das in München abgehen. Das ist aber nicht das Problem des FC Bayern.


    In Bielefeld ist mal eine Profimannschaft im Fußball (!) ins Bodenlose gestürzt, weil man unbedingt Tribünen gebraucht hat und sich finanziell fast umgebracht hat. Und in München ist ein Team im Fußball auf direktem Weg in die Bedeutungslosigkeit, weil man ein WM-Stadion als gleichberechtigter Partner des Marktführers haben wollte. Dann wurde es der Mühlstein, der sie zu Boden reißt.


    Man darf den vom Fußball gewohnten Standard nicht einfach auf den Basketball übertragen. Lustig wird es dann, wenn Leute unbedingt Logen etc. fordern, die diese, wenn es sie dann mal gibt, nur von außen zu sehen bekommen würden.


    Es gibt weitaus wichtigere Themen für das Management derzeit als ein NBA-Halle. Berlin hat übrigens so ein Ding und rutscht seit ein paar Jahren kontinuierlich in der nationalen Hierachie ab. Sollte zu denken geben.

    0

  • Eine sehr, sehr gute Entscheidung. Man soll ja wegen des Sports und die Halle kommen und nicht wegen der Halle. Ich bin mir sicher, man kann in der Halle noch Vieles verbessern, aber Flair hat sie schon. In Berlin in der MB-Arena mag Vieles vermeintlich besser, weil moderner sein, Flair wird diese Halle nie haben. Das kann man nämlich nicht nachrüsten.:-O

    0