Neue Halle für Basketball

  • Hier kommt Mateschitz als möglicher Investor ins Spiel. "Er hat dieses Kleingeld, das notwendig ist, um so eine Halle zu finanzieren", sagte Hoeneß: "Ich bin glücklich, dass wir mit ihm einen Partner finden können, der bereit ist, circa 100 Millionen Euro in solch ein Projekt hineinzustecken. Das könnten wir vom FC Bayern Basketball überhaupt nie stemmen."
    Hoeneß ergänzte: "Ich fühle mich nicht auf einer Wellenlänge mit Herrn Mateschitz. Dazu sind mein Konto und das vom FC Bayern etwas zu klein, da fehlen ein paar Nullen."



    Das wäre ja auch noch schöner, wenn für diese blöde Randsportart solche Summe vom Verein eingebracht werden müßten. Dem UH würde ich das allerdings noch zutrauen. Jetzt legt er sich halt mit Red Bull ins Bett, hauptsache seine wirre Idee vom Basketball wird weiter aufrecht erhalten. Ein Gutes hätte es ja eigentlich. UH würde vom Fußball weggehalten. Aber das macht er leider auch nicht. Jeden Tag ein neuer Sch.eiss von UH. Es ist bald nicht mehr zu ertragen!

    War mir schon klar vor Jahren wo das Frageblatt für die Mitglieder im Briefkasten lag -wegen Profibasketball- daß der FCB und Mittelmaß nicht in Frage kommt.

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  • Ich zitiere aus dem Interview:


    "Büchel: Es wäre unsinnig, Red Bull allein die Schuld an seinem Tod zu geben. McConkey ist jemand gewesen, der schon sehr früh auf diesem extremen Trip war. Aber was wäre, wenn es diesen Druck durch das viele Geld auf dem Markt nicht gäbe?"


    Tja der Druck und das böse Geld. Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Auch wenn man halsbrecherische Dinge macht um dafür Geld zu bekommen. Wer Angst hat sich dabei den Hals zu brechen kann ja Buchhalter werden. Ich persönlich wäre übrigens kein Buchhalter wenn ich nicht den Druck hätte Geld verdienen zu müssen.


    Aber RedBull will ja nicht das Gelände nutzen um dort einen Menschen aus 1000m Höhe ohne Fallschirm einschlagen zu lassen sondern um ein Stadion zu bauen in dem ein Eishockeyteam spielen kann, Breitensport statt findet und unsere Basketballer gegen Miete Basketball spielen.


    Sehe ich jetzt kein Problem.

  • Na ja, die permanente Verteufelung von allem, was auch nur irgendwie mit dieser Plörre zu tun hat, ist bei einigen aber auch pathologisch. Solange die nur Sponsor sind oder etwas finanzieren, sehe ich das bei weitem nicht als gleichwertig "schlimm" an, als wenn die zu Marketingzwecken eigene "Vereine" aus dem Boden stampfen.

  • Genau das dachte ich mir auch! Es gibt genug Stadien für weniger Geld

    Und? Es ist grundsätzlich natürlich günstiger irgendwo vier offene Tribünen hinzustellen, als eine geschlossene Halle zu bauen.


    Wenn man die billigste Variante bauen würde, dann könnte man vielleicht für unter 30 Mio einen grauen Betonklotz hinstellen. Den würde dir aber in München und vor allem im Olympia Park niemand genehmigen.


    100 Mio sind jetzt sicher nicht außergewöhnlich viel. Die Berliner Halle hat zum Beispiel 165 Mio gekostet.
    Und da Bayern alleine weder 30 noch 100 Mio für eine Halle ausgeben würde, ist es doch sowieso egal, wieviel RB bereit ist zu zahlen.

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  • Kann man da nicht direkt ein kleines Fußballfeld für die Turner integrieren? Dann würde man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

    Man fasst es nicht!

  • Das hört sich doch relativ konkret an. 15 Spiele in der großen Arena, vorwiegend für die EL - und Braunschweig und Jena dann in der kleinen Halle, die weiter betrieben wird.


    Bayern will sich allerdings keine EL Lizenz kaufen, wie Pesic sagt, sondern geht davon aus, dass es mit der Aufstockung auf 18 Teams auch 2 deutsche Startplätze geben wird.


    Na, da bin ich dann ja mal gespannt. Das hieße dann ja auch, dass man eine tolle, schöne, neue Halle da stehen hat, aber keine Spiele darin ausgetragen werden, wenn man mal wieder im Play Off Halbfinale scheitert. Schwer vorstellbar, dass das die Planungsgrundlage für so ein Projekt sein soll.

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  • Sie sind angetreten, ihre Basketballer auf eine neue Ebene zu heben. Welche Rolle spielt denn dabei die neue Halle, die Red Bull bauen will?
    Hoeneß: Wir haben Basketball in den letzten Jahren schon sehr weit gebracht. Aber wenn man mittelfristig sehr erfolgreich sein will, dann braucht man Kapazitäten um die 8000 bis 10 000 Zuschauer. Und da kam es natürlich sehr zupass, dass mit Red Bull eine zweite Kraft in die Stadt kam, die hochprofessionellen Sport aufziehen will und die in der Lage ist, so ein Projekt zu stemmen, ohne in die Kreditabteilung einer Bank gehen zu müssen. Wir hätten es als Verein nicht hinbekommen, solche Summen aus dem Basketball zu generieren. Wichtig war, dass die Halle nicht den Namen Red Bull Arena trägt, weil wir auf die Empfindlichkeiten bestimmter Fangruppen unbedingt Rücksicht nehmen wollten.


    Das ist gelungen...
    Hoeneß: Ja, wir übernehmen das Naming right und es ist uns auch gelungen, dass ein sehr namhaftes Unternehmen zugesagt hat. Mehr werden vielleicht schon in den nächsten Wochen bekannt geben. Auf jeden Fall ist das ein schöner Weg, einen Teil unserer Miete zu refinanzieren.

    Stammt der Partner aus dem Kreis der bisherigen Bayern-Geldgeber?
    Hoeneß: Es ist keine Firma aus der ersten Reihe. Aber ein Unternehmen, das zu einem hochtechnologischen Projekt sehr gut passt. Die Laufzeit der Vereinbarung wird zwischen 15 und 20 Jahren liegen.

    rot und weiß bis in den Tod