BBL Saison 2014/15

  • schön das es nicht nur mir auffällt. mich regt schon alleine die art und weise auf wie lottermoser mit unseren spielern redet oder gekonnt durch sie hindurchblickt.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Ja natürlich. Oder kennst Du einen anderen deutschen Schiri, der schon mal ein EL Finale pfeifen durfte?


    Was unterstellst Du ihm denn? Das er parteiisch ist und bewusst gegen Bayern pfeift? Im Ernst?

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  • von sport 1


    Die Bamberger sind zurück auf dem Thron, doch gemessen an den mitreißenden Playoffs hätten auch die beiden anderen großen B - Berlin und der FC Bayern - den Meistertitel verdient gehabt.


    Die entthronten Münchner haben jedoch, trotz ihres auch im entscheidenden fünften Finalspiel dokumentierten unbeugsamen Willens, in der ersten Saison nach der Inhaftierung von Uli Hoeneß Rückschritte gemacht.


    Sechseinhalb Monate nach dem Verpassen der Top-16-Runde in der Euroleague verpasste der FCB nun auch national sein wichtigstes Ziel. Dazwischen setzte es zudem im deutschen Pokal mit dem Viertelfinal-Aus und im zweitklassigen Eurocup mit dem überdeutlichen Achtelfinal-K.o. herbe Rückschläge.


    Gravierend schlug dabei das immense Verletzungspech ins Kontor. Und anders als Bamberg besserten die Bayern ihren Kader nicht dauerhaft nach, sodass die Hüftblessur von Anton Gavel aus dem zweiten Finalspiel die eine Verletzung zu viel im Meisterkampf war.


    Hatten die Bayern trotz der Weggänge von MVP Malcolm Delaney und Topathlet Deon Thompson bereits im Sommer auf einen Königstransfer verzichtet, ließen sie Ende Januar den zwei Monate zuvor verpflichteten Bo McCalebb in die Vereinslosigkeit ziehen.


    Dabei hätten Spieler, Trainer und Sportdirektor den Regisseur, 2011 unter die fünf besten Spieler der EM gewählt, gerne behalten.


    Doch für dessen Gehaltsvorstellungen wurde dem Vernehmen nach kein grünes Licht gegeben. Ein weiteres Indiz, dass Hoeneß' ständige und nachdrückliche Fürsprache dem Projekt Basketball im FC Bayern derzeit fehlt.


    Somit fanden die Bayern in den Finals nicht nur ihren Meister, sondern auch ihren neuen Krösus. Viele Experten wiesen darauf hin, dass die Brose Baskets unter neuer Geschäftsführung diesmal den deutlich höheren Spieleretat hatten.


    Dennoch waren die Bayern letztlich auf Augenhöhe und dürften es ohne große Veränderungen am Kader auch 2015/16 sein.


    Topscorer Nihad Djedovic und Supertalent Paul Zipser haben trotz langer Verletzungspausen einen weiteren Entwicklungsschub bekommen, Heiko Schaffartzik und Gavel sind gerade dann, wenn es ums Ganze geht, Erfolgsgaranten. Und alle vier verfügen über einen deutschen Pass sowie mit Ausnahme von Schaffartzik über einen auch für die nächste Saison gültigen Vertrag.


    Doch dem Klub stellt sich die Europafrage: Wollen die Bayern auch auf internationalem Parkett, wie von Ex-Präsident Hoeneß mittelfristig angestrebt, unter die Besten vorrücken?


    Falls ja, müssen sie sich zu Transfers in einer sportlich wie finanziell neuen Größenordnung entschließen.

    rot und weiß bis in den Tod

  • also ich hab noch nicht ein spiel gesehn wo er uns 50/ 50 pfeift. bei jeder engen entscheidung kommt der pfiff für den gegner und nicht für uns. und das sehe nicht nur ich so, sondern bestimmt 90% in meinem umfeld.


    und wenn du mich fragst, JA ich denke das er BEWUSST gegen bayern pfeift.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Dass Lottermoser bewusst gegen Bayern pfeift, glaube ich nicht. Ich denke aber, dass er uns nicht gerade wohlgesonnen ist und daher unbewusst bzw. im Zweifel eher contra FCB pfeift. SR dieser Art gibt es leider auch im Fußball genügend.


    Bezeichnend waren doch wirklich die letzthährigen Finals gegen Alba. Alba schreit nach Lottermoser, der in der Nähe von Berlin wohnt - prompt wird er dort eingesetzt. Ist alles schon irgendwie komisch.


    Er mag ja der beste Deutsche SR sein, aber auch er ist nur ein Mensch mit Sympathien und Antipathien und lässt sich zumindest machmal sicher dadurch auch beeinflussen.

  • ja, schon sehr komisch. zudem hört man hier in berlin das baldi und lottermoser auch privat ganz gut miteinander können. weiß zwar nicht ob das stimmt. aber selbst viele alba fans die ich kenne müssen sich da das lachen verkneifen.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Kann ich so nicht nachvollziehen. Welche Pfiffen gestern waren denn derart skandalös, dass man sich aufregen muss?


    In der Serie hat Lottermoser 3x gepfiffen. 22/22, 21/19 (Bayern), 25/25 Fouls. Wo soll das denn bitte unausgeglichen sein?


    Ist mir ein bisschen zuviel Verschwörung, nüchtern betrachtet sehe ich da keinen Grund für ;-)

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  • Na ja, die vermeintliche Ausgeglichenheit sagt ja alleine so viel auch noch nicht aus. Hängt ja auch damit zusammen, wie intensiv bzw. foulträchtig das ein oder andere Team zu Werke geht. Es steht ja nirgends geschrieben, dass ein SR nur dann gut ist, wenn die Foulpfiffe gleichmäßig verteilt werden auf beide Teams.

  • Ich unterstelle ihm nichts, aber auch gestern war das doch bezeichnend von dem Gespann. Foul von Bryant (OK war eines) der beschwert sich kriegt das T, alles in Ordnung. Umschnitt der Kamera, keine 5 Sekunden nachdem das T ausgesprochen war spricht Trincheri lautstark auf nenn Schiri ein, wenn ich zuvor gerade zum Ausdruck gebracht habe als Gespann wir pfeifen haltet die Klappe, dann gebe ich konsequenterweise gleich das T auch gegen die Bamberger Bank. Gab es nicht.


    Was auch immer er gesagt hat, wird Pesic nicht gefallen haben, er muss allerdings klar sagen was es war.

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  • Stimmt. Aber sie ist ein Indiz - und wenn es sich derart ausgeglichen gestaltet, liegt die Vermutung erstmal fern, dass da etwas verpfiffen wurde. Für bessere Belege - um solche Diskussionen etwas objektiver zu gestalten - bin ich aber offen ;-)



    @Whisky:


    Ja, dass ist so ein Fall über den man vortrefflich streiten kann. Ist es wirklich so, wie Du sagst oder ist es immer noch ein Unterschied, ob ein Spieler motzt oder ein Trainer? Und würden wir uns wirklich einen Gefallen tun, wenn sowas strikter geahndet wird? ;-)

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  • Wenn der Trainer den Arm auf der Schulter hat und auf einen Schiri einredet, sorry dann kann man pfeifen. Ich gebe dir ja durchaus Recht, aber wenn ich Sekunden vorher der gegnerischen Mannschaft wg. meckern ein T gebe, dann stelle ich mich nicht neben den gegnerischen Trainer und diskutiere was mit ihm aus.

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  • Oder gerade dann?


    Ich denke, da machen wir es uns als externe Beobachter halt auch immer schön einfach:


    Wir haben doch keinerlei Ahnung, was Bryant und was Trincheri zum Ref gesagt haben, usw... Da muss man denke ich immer ganz vorsichtig sein, es ist ja nicht so, als hätten Trincheri in dieser Saison noch kein Technisches bekommen ;-)


    Was mir bei dem kleinen Italiener aber besser gefällt, wenn man das mal so sagen kann, ist die Haltung: Der stellt sich hin und sagt, dass er sich für seine technischen Fouls schämt und ihm das unangenehm ist, dass er sich da nicht unter Kontrolle hat. Das ist mal ein Wort.


    So eine Offenheit vermisse ich beim "Alten". Da meint man schon öfter, er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen und wäre der Einzige der bescheid weiss.


    Ist aber nur mein persönlicher Eindruck...

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  • Boah, ist das jetzt hier das neue SD? Über Seiten hinweg diskutieren wir also jetzt die Refs.
    Für mich haben die Refs gerade zu Beginn auch tendenziell für Bamberg gepfiffen und schlimmer noch, die Linie der Refs kam dem Spiel von Bamberg mehr entgegen. Nichts desto trotz haben wir das Spiel und die Serie verloren und das lag an vielen Dingen, z.B. an der Verletzung von Gavel und einem dämlich verlorenen Spiel 2.
    Die Aussagen von Pesic gegen Lottermoser halte ich persönlich für dumm und unnötig. Insbesondere, da er noch vor dem 5. Spiel viel Respekt vor dem Gegner gezeigt hat und (wenn ich mich richtig erinnere) auch nichts für dieses Spiel versprechen konnte (im Gegensatz zu dem angekündigten Sieg in Spiel 4). Bamberg hat nicht wegen Lottermoser gewonnen. Ich kann aber auch verstehen, dass er unter Spannung war. Gerade eben das letzte Spiel der Saison verloren und der Tod von Jaglas Vater dürfte auch nicht ganz spurlos an ihm vorbei gegangen sein. Da kann man auch dünnhäutig sein.
    Bamberg hat uns geschlagen, da sie einen Tick besser waren und wir einige Handicaps hatten. Die Wurfquoten von Bamberg waren besser und die Intensität höher (siehe Rebounds). Leider hatten wir auch immer mal Pech. Da haben wir den Rebound und dann springt er vom Fuß ins Aus. Passiert auch nicht oft.
    Ein Problem bei uns waren die 3er. Nur Zipser hat während des Spiels gut getroffen (3/3). Unsere Quote gerettet hat Staiger, nur kam das eigentlich viel zu spät. Taylor (1/6), Bryant (1/3), Micic (1/5), Savanovic (0/3) und Schaffartzik (2/9). Das war viel zu wenig. Geholfen hat uns da, dass auch Wanamaker (0/4) und Strelnieks (1/3) nicht gerade ihren besten Tag hatten. Aber ein paar diese 3er hätten wir gebraucht, um die Halle etwas mehr zur Ruhe zu bringen und vor allem den Vorsprung geringer zu halten. So wurde das Spiel leider erst viel zu spät spannend. Diesen Druck hätten wir schon früher gegen das Bamberger Team aufbauen müssen, dann wären die deutlich nervöser geworden.


    Okay, wir haben die Meisterschaft nicht gewonnen. Das ist Schade, aber irgendwie hat doch keiner so richtig daran glauben können, so wie die Saison verlief. Unser Team hat uns eine saugeile Serie gegen Berlin gezeigt mit einem Wahnsinnssieg in Spiel 5. Und gegen Bamberg gab es ebenfalls 5 Spiele. Mir haben die Playoffs wieder richtig gefallen.
    Aber das ändert nichts daran, dass wir einige Baustellen haben, an denen gearbeitet werden muss. Ich würde mich richtig freuen, einen Kleber bei uns zu sehen. Ich hoffe, dass das klappt. Und auf der 1 will ich einen erfahrenen PG, der Last von Micic Schultern nimmt und in dessen Schatten er sich entwickeln kann.

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  • Tagesspiegel Sport @tspsport
    Sasa Obradovic bestätigt: Der Serbe bleibt auch kommende Saison Trainer bei @albaberlin: "Es gab gar nicht so viel zu überlegen."

    rot und weiß bis in den Tod

  • Hat mich schon vor und während den Playoff-Finals gestört, dass die Medien vielerorts immer so getan haben, als spiele der reiche Emporkömmling aus München mit einer zusammen gekauften Truppe gegen das regionale Bamberg...tapferes gallisches Dorf gegen das große Rom eben.


    Dass Bamberg in seine Truppe aber deutlich mehr Geld rein gesteckt hat als der FCB, das wird einfach mal unterschlagen. Bamberg ist im Grunde mittlerweile doch auch nur noch ein Mäzen-Klub...

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  • Stimmt schon.


    Andrerseits muss man natürlich auch sagen, dass der FCB mit seiner Marke, seinen Kontakten und der Stadt München (1.500.000 Einwohner versus 70.000) wesentlich mehr Dampf machen KÖNNTE.


    Solange wir die vorhandenen Möglichkeiten aber nicht ausschöpfen - aus welchen Gründen auch immer - müssen wir uns damit abfinden, dass der Milliardär aus Franken uns kräftig Paroli bietet und auch dazu in der Lage ist, uns dauerhaft auf Platz 2 zu verweisen - und dann stehst Du als Großstadt mit großem Fußballclub halt immer ein bisschen dumm da.

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  • Exakt.


    Diese eigentlich sympathische Grundphilosophie, dass wir uns "selber" tragen (unter vergleichsweise günstigen Verhältnissen, klar) und die sportliche Entwicklung erarbeitet und nicht einfach zugekauft wird, wird gar nicht groß wahrgenommen. Wir wollen wie im Fussball uns die Erfolge erarbeiten.


    Gesehen und wahrgenommen wird, dass wir uns Spieler kaufen und nicht so erfolgreich sind wie wir gemessen am Namen sein könnten / sollten.


    Wenn sogar ein Karsten Tadda im Fernsehen sagt, dass der Sieg großartig war, weil man sich gegen diese "großen" Bayern durchgesetzt habe, die ja solche Summen in das Team pumpen.... Ein Insider nährt da dieses Underdog Image.... so ein Bullshit. Die finanziellen Verhältnisse sind dank Mäzen ca. auf gleichem Level..... und Bamberg hat das seit Jahren funktionierende Ausbildungssystem, das bei uns erst entsteht (mit tollen Erfolgen übrigens!!).


    Das Präsidium müssten meines Erachtens hier die Entscheidung treffen, ein paar Evolutionsstufen einfach zu überspringen und mal Möglichkeiten suchen, einen Quantensprung zu machen. Man hat sich seinerzeit für Ribery / Toni und Konsorten auch mal aus dem Fenster gelegt.....

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  • Na ja, dass Bamberg sich in seiner Rolle als vermeintlicher finanzieller Underdog suhlt, ist doch Folklore. Mit der Realität hat es nichts zu tun.


    Ich glaube nicht, dass es einen Quantensprung bei uns geben wird in Sachen Etat, aber man muss sich natürlich kontinuierlich weiterentwickeln.


    Es ist ja auch nicht so, als hätte Bamberg uns in Grund und Boden gespielt (Alba übrigens auch nicht). Rein nach Punkten waren wir in den Finals doch sogar besser, aber selbstverständlich kann man sich dafür nix kaufen. Aber es zeigt eben, dass unser HF und Finale insgesamt eine sehr ausgeglichene Sache war.


    Kleinigkeiten, wie die Gavel-Verletzung können da schon entscheidend sein.


    Wir müssen natürlich auch abwarten, ob wir wirklich EL spielen. Aber ausgeschlossen wäre doch auch nicht, dass die EL dieses Jahr 2 Wildcards nach Deutschland vergibt - oder ist das wirklich sehr unwahrscheinlich?


    Die drei großen B's sind doch sportlich momentan offenbar weitestgehend auf Augenhöhe und durchaus auch eine Bereicherung für die EL. Berlin und in der Vorsaison ansatzweise auch wir) haben doch bewiesen, dass sich der Vereinsbasketball in Deutschland weiterentwickelt hat. Auch Dank unserer Präsenz, denke ich.