BBL Saison 2014/15

  • sport1


    Der FC Bayern München hat in der Beko BBL am konsequentesten auf deutsche Spieler gesetzt.


    Dies gab die Liga in ihrer jährlichen Endabrechnung bekannt. Beim BBL-Finalisten aus München entfielen 46,26 Prozent der Spielzeit auf Profis mit deutschem Pass.


    Dahinter folgten ratiopharm Ulm (37,9) und die Artland Dragons (34,14). Meister Brose Baskets Bamberg (28,19) ist nur Zwölfter.


    Insgesamt ist der Trend in Richtung deutsche Spieler ebenfalls positiv.


    Der Anteil deutscher Spieler an der Gesamteinsatzzeit lag in der abgelaufenen Saison der Basketball Bundesliga (BBL) bei 32,4 Prozent.


    Dies ist eine leichte Steigerung, im Vorjahr hatte der Wert 31,11 Prozent betragen.


    In der BBL besteht die 6+6-Regelung, von maximal zwölf auf dem Spielberichtsbogen einzutragenden Profis müssen sechs einen deutschen Pass haben. Auf dem Feld stehen muss von diesen Spielern allerdings keiner.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat in Dragan Milosavljevic den ersten neuen Spieler für die kommende Saison verpflichtet.


    Der 26-jährige Serbe erhält in der Hauptstadt einen Zweijahresvertrag.


    Der 1,98 Meter große Flügelspieler Milosavljevic war zuvor Kapitän von Partizan Belgrad und gewann mit dem Team dreimal die nationale Meisterschaft.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Die Frage die ich mir stelle:


    Wären wir in der Lage, mit Basketball noch z.B. zwei größere Sponsoren zu akquirieren? Und wäre der Erfolg dann nicht ebenfalls "selbst erarbeitet" obwohl wir einen Etat Sprung hätten?


    Das Problem, dass sich in dieser Saison gezeigt hat ist ja, dass unter der Saison auch mal maue Spiele gegen kleine Gegner verloren wurden und man sang- und klanglos aus der höchsten europäischen Spielklasse ausgeschieden ist, während die Fußballer dort fester Bestandteil sind.


    Sowas sollte man sich in den nächsten Jahren nicht allzu oft erlauben, denn damit signalisiert man der Öffentlichkeit nicht den Aufbau einer neuen, erfolgreichen Abteilung.Man ist hier ja nicht in Bamberg, wo es sonst nichts gibt, sondern der kleine Bruder einer überaus bekannten Fußball Abteilung. Das ist Segen - aber eben auch Fluch! Das Pesic in dem Zusammenhang von der besten Saison spricht, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen!


    Wenn der Basketball so bleibt, wie er momentan ist, europäisch zweitklassig und in der Liga nicht an der Spitze, dann rechne ich eher mit einem Rückgang des Zuschauerinteresses.

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  • Starke Verpflichtung. Milosavljevic war ja Kapitän bei Belgrad. Das spricht per se schonmal für ein großes Kämpferherz - und er ist einer, der nen starken Zug hat, die gegnerische Zone attackieren kann und sich defensiv reinhängt. Eine Verpflichtung, die ziemlich gut zu Alba und Obradovic passen wird...

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  • dapeda


    Wir können das nur "wuppen", wenn wir den Etat nach oben schrauben Eine Quersubventionierung wird es bei uns nicht geben - allenfalls mal Vereinsinterne "Darlehen"/Anschubfinanzierungen. Dann müssten die aber auf ein dauerhaft höheres Level führen.


    Wie Du sagst bräuchten wir 1-2 internationale Unternehmen, die bereit sind für eine Präsenz in den Top16 und ff. erheblich zu investieren. Dann wäre so eine "Spritze" darstellbar.

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  • Naja, es hieß ja, dass es mehr Sponsoren gibt, als man vernünftig präsentieren kann...


    Was mir so ein bisschen fehlt, ist der Masterplan. Ich weiss nicht, ob es den in den Chefetagen gibt, nachdem Hoeneß weg ist. Aber zu Beginn des Projektes war für mich eigentl. klar, dass man es wie Barca oder Real machen will.


    EL Top4 ist natürlich utopisch, aber ich fände es in einer Stadt wie München schon richtig und notwendig in absehbarer Zeit einen sicheren Top16 Contender aufzubauen und nicht die nächsten 5 Jahre damit zu verbringen, Vizemeister oder Dritter zu werden und Eurocup zu spielen.


    Das soll nicht deskpektierlich klingen, aber mit Namen wie Zgorzelec oder Ploiesti wirst Du in einer Stadt die die Champions League gewohnt ist, dauerhaft einfach keine Zuschauerzahlen steigern...

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  • Der Etat wird doch immer weiter angehoben, aber eben nicht explosionsartig, sondern step by step.


    Auf der Webseite des bayerischen Fernsehens wurde von bis zu 15 Mio nächste Saison gesprochen. Damit kommt man dann übrigens langsam aber sicher in die Etatbereiche von Maccabi Tel Aviv!


    Einen noch größeren Sprung halte ich aber erst für möglich, wenn man in eine moderne Halle wechselt, wo auch die Sponsoren mehr für ihr Geld bekommen können, wie z.b. Logen oder deutlich mehr Präsentationsfläche.

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  • dapeda
    Zum Vergleich mit Barca und Real. Das stimmt nicht so ganz.
    Ja, wir wollen dorthin kommen, dass wir sowohl im Fussball mit den genannten Clubs zur Creme-de-la-Creme in Europa gehören, als auch im Basketball.
    Nein, wir wollen es nicht so machen wie die beiden, die ihre Basketball-Teams defizitär führen und quersubventionieren, um diese Erfolge zu haben.


    @Matze. Was heißt denn Step-by-Step? Was ist der Plan dahinter? Auf welcher Basis kann diese Entwicklung nach "oben" realisiert werden?


    Aktuell nur dadurch, dass man den bestehenden Pool an "Partnern" erfolgsorientiert (mehr Zuschauer, (Vize-)Meisterschaften, Medienpräsenz, ...) zu mehr finanziellen Beiträgen bittet. Unser Trend "nach oben" bedeutet, dass die Partner finanziell "mitgehen" müssen - oder wir wechseln zu neuen Partnern.


    Du hast recht, wir brauchen mehr "Produkte" (wie eben Logen) für die wir Geschäftspartner gewinnen und zur Kasse bitten können. Der eigentliche Sprung ist aber nur zu erwarten, wenn wir der Steigbügel für die Wirtschaft werden, um Zugang zu den gewünschten Zielgruppen zu bekommen - über die Medien. Wir brauchen die Quoten im TV - da ist der Unterschied zum Fussball einfach enorm.


    Aber: Der FC Bayern hätte als "one Family" meines Erachtens noch Potential für die Basketballer mehr rauszuschlagen. Hierfür müsste man Fussball und Basketball noch mehr miteinander kombinieren. Die kleinen Päckchen Sveti&Pep, Schweini / Robben / Alaba / Dante bei Spielen, Kombi Interviews gehen in die richtige Richtung. Wir sind für die Wirtschaft halt noch attraktiver, wenn ihr Engagement im Basketball auch dadurch honoriert wird, dass sie ein paar Strahlen aus der Bekanntheit der Fussballer abbekommen....

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  • Das ist, angesichts der Steuervergünstigen die in Israel möglich sein sollten, denke ich ein Trugschluss.


    Letztendlich heisst das natürlich auch nur, dass wir diese Saison auf dem Level Bambergs der letzten Saison ankommen.


    Extrem wichtig wird deshalb sein, den Kader stimmig und strukturiert zusammenzustellen. Ohne Personalkosten, die auf dem Spielfeld nicht stattfinden (Idbihi, zuviel Deutsche, etc...).


    Ich bin mir nicht sicher, ob Pesic der richtige Coach dafür ist einen P/L technisch optimierten Kader zusammenzustellen, der auch mit Etatrückstand Meisterschaften gewinnen kann.


    @kareem:


    Ich meinte gar nicht, dass wir uns im Basketball auf absehbare Zeit auf einem Level mit Real oder Barca bewegen. Das wird nicht zu machen sein. Aber man sollte zumindet "gefühlt" in deren Liga mitspielen können und das bedeutet EL / mind. Top16. Dann bekommst Du auch die großen Namen und die Show, die Zuschauer anzieht und letztendlich auch die Spieler, die Du brauchst um die Meisterschaft zu gewinnen.

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  • Wäre ein zig Millionen teurer Neubau bzw. die Miete hierfür günstiger? :-O:-S>:-|>:|
    Zumal man den Dome für Jugend und fürs Training der Herren 1 und 2 unbedingt behalten will. Das kostet ja dann nochmal Geld. Der Dome kostet 50.000 Euro Pacht pro Jahr. Für uneingeschränkte Schlüsselmacht. 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Das sind ca. 40 Cent pro Zuschauer in der Saison.


    Vieles, was man investiert, würde sich über die Jahre amortisieren durch geringere Betriebskosten. Man spart Zeit und Geld durch kurze Wege. Man will mal schnell etwas schauen/probieren für den nächsten Spieltag, z.B. Show-Act, Film-/Licht-Show? Kein Problem, 5 Schritte raus dem Büro und schon ist man da.


    Die Audi Lounge ist auch deshalb so geschätzt, weil sie anders ist. Diese modernen Multi-irgendwas-Hallen schauen doch alle gleich aus. Das ist wie bei den Fußgängerzonen. Der FCBB hat ein Unikat. Das andere Unikat, das in Bamberg, ist nicht nur wahnsinnig hässlich und limitiert, sondern die Logen sind auch ganz oben. Frag doch mal die Leute, die courtside sitzen, ob sie nicht vielleicht lieber vor Glaskästen viel weiter oben sitzen wollten. Sehen (1. Reihe) und gesehen werden, funktioniert im Audi Dome hervorragend.

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  • Stimmt absolut. Ich finde die Bamberger Halle auch nicht perfekt. In Berlin sitzt man oben einfach viel zu weit weg und sieht kaum noch was. Da hat der Audi Dome durchaus Vorteile. Allerdings würde mir so ein Würfel wie in Bamberg schon recht gut gefallen. Das ist bei uns einfach nicht besonders gut mit den Projektionsflächen an den Seitenwänden. Auch eine Klimaanlage wäre super.
    Ich denke, eine größere Halle wird dann wichtig werden, wenn man sich mal in der EL Top16/8 etabliert hat und Basketball hier in München gefestigt ist. Mal schauen, wie das Münchner Publikum die Vizemeisterschaft und ggfs. "nur" den EC aufnimmt.

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  • Ist die Miete im Dome nicht nur deshalb so günstig, weil man die Sanierung selber getragen hat? Die Millionen dafür musst Du ja gegenrechnen, genauso wie die immensen Energiekosten die der alte Bau verschlingt. Dann sieht die Rechnung schon anders aus...


    Ein Verbleib im Dome wäre ja auch nicht für lau, denn dann müsste erneut saniert werden, was wiederum Millionen kosten würde...

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  • Natürlich ist die Pacht fast umsonst, weil man selbst investiert hat und die Stadt die Halle sonst nicht einmal öffnen hätte dürfen. Aber die Investitionen sind jetzt gemacht und halten noch eine ganze Weile. Und Bayern ist nicht der blaue Vierziffernverein, die Bayern wissen Verträge zu machen. Die Stadt wird jetzt sicher nicht die Pacht deutlich erhöhen können, weil durch die Investitionen des Pächters ja jetzt die Halle so toll und hochwertig geworden ist.


    Naive Rechnung. 50 Millionen für eine neue Halle. Auf 25 Jahre abgeschrieben sind 2 Mio pro Jahr. Eine vom Eishockey, eine vom Basketball. Für weitere 5 Mio ab 2016 (dann sind die ersten 5 Jahre für die ersten 5 Mios rum), kannst du eine ganze Menge machen im Dome. Und die Halle so branden, vermarkten etc. wie man will. Uli Hoeneß hat mal die Kosten für die Jahreshauptversammlung extern auf mehrere Hundertausend Euro beziffert. Auch da spart der Verein, wenn man in den Dome kann. Im Fußball sieht man bei zwei Vereinen, wie wichtig es ist, wenn man in einem Stadion zu Hause ist bzw. was passiert, wenn man nur Untermieter ist. Man wird den Dome niemals modernsten Ansprüchen nach gestalten können. Ist halt die Frage, ob man das will bzw. muss.

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  • Es sind für den Sommer weitere Umbaumaßnahmen geplant und will an der Energieeffizienz was machen. Thema Scheiben? Die alten Dinger ziehen wie Hechtsuppe.
    Es ist ja auch geplant, sollte man zu Red Bull ziehen, trotzdem den Trainingsbetrieb und die Geschäftsstelle im Audi Dome zu belassen (wobei die ja aus allen Nähten platzt).

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  • Und ich würde behaupten, seit wir GmbH sind bei den Basketballern muss der Verein dafür ordentlich bezahlen, je nachdem wo die Halle zugerechnet wird. Einfach weil eine Nutzung durch den e.V. wenn man die Halle der GmbH zurechnet als Mieter, eine verdeckte Gewinnausschüttung darstellen könnte, insbesondere deshalb problematisch, weil der e.V gemeinützig in weiten Teilen ist. Aber darüber sollen sich die Steuerberater und Wirtschaftsprüfer streiten, die die Verträge kennen.

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