Der FCB im Allgemeinen

  • „Das Ergebnis ist erfreulich“, sagte der Vizepräsident angesichts von rund 940.000 Millionen Euro Gewinn.



    Ich wusste gar nicht, dass wir mehr als doppelt so viel Gewinn machen, wie ExxonMobil an Umsatz ;o)
    Damit können wir ja CRonaldo und Messi aus der Portokasse bezahlen.

  • Also ich hab jetzt kurz versucht beim Homepage-Liveticker mitzulesen, aber wer das anordnet hat echt einen an der Waffel!
    Wie soll man das bitte vernünftig lesen, noch dazu, wo es sich in unschöner Regelmäßigkeit nach oben scrollt???


    Für einen guten Liveticker guckst du hier:


    http://www.sueddeutsche.de/sport/582/495904/text/

    give a man fire, he'll be warm for a day
    set a man on fire, he'll be warm for the rest of his life

  • Ich kann diese Jubel-Arien des Audi-Deals nicht verstehen. Bei jedem wahrem FCB-Fan bei Verstand müssten doch normalerweise die Arlamglocken schrillen.
    Jeder der gestern da war, oder sich das Video angeschaut hat, UH zugehört hat, weiß nun wo der Weg des FCB hingeht: In Zukunft werden wohl weitere Anteile an der FCB AG an Konzerne verkauft, über den Willen der Mitglieder hinweg, wenn es dumm läuft behalten wir als e.V. nur noch 50% + 1 Aktie.
    Der Redebeitrag eines Mitgliedes der vorschlug, die Entscheidungen über den künftigen Verkauf weiterer Anteile der FCB AG der Mitgliederversammlung der e.V. zu überlassen wurde von UH überhaupt nicht positiv angenommen und an einem Arbeitskreis der unsere Satzung ändern soll/muss weitergegeben.
    Was bedeutet nun eigentlich, dass 18,18% der Anteile der FCB AG nun Audi und Adidas gehören? Zunächst einmal, dass diese Konzerne zwei Aufsichtsratsposten bekommen und so künftig bei der Wahl des Vorstandes mitbestimmen und so Einfluss auf die Vereinspolitik nehmen könnten. Zudem "gehört" ihnen auch quasi 18,18% der Allianz Arena (Stadion GmbH). Also wurde uns Fans und Mitgliedern der Verein ein Stück weg genommen und Entscheidungsgewalten und "Besitz" an unseren Verein in die Hände dieser Konzerne gegeben. Und wir alle wissen, dass diese Konzerne keine Horte der Nächstenliebe sind, den FCB auch nicht in ihren Herzen tragen und einzig und allein nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten handeln, denn auch sie sind wiederum ihren Aktionären verpflichtet, die Dividende sehen wollen.
    Was, wenn nun weitere Anteile an der AG an Konzerne verkauft werden? Weitere Aufsichtsratsposten gehen an die künftigen Konzerne und der Einfluss, auch auf den sportlichen Bereich wird stetig wachsen. Wer garantiert, dass das erwirtschaftete Kapital künftig beim FCB in dem Spielerbereich fließt und nicht als Dividendenausschüttung an die Konzerne, weil diese für ihr Invest etwas haben wollen? Wer sagt, wenn der e.V. nur noch 50%+1 Anteil besitzt, Leute im Vorstand sitzen, die den FCB im Herzen tragen und noch ein Konzern-Mensch mit Dollarzeichen im Herzen? Wenn wir das Rad weiterspinnen, kann es schlimmstenfalls sogar soweit kommen, dass wir künftig nur noch das Präsidium des Kegelklubs wählen, weil die FCB AG, und damit der komplette Lizensspielerbereich, von Konzernen regiert wird, die die Entscheidungen im Hinterzimmer treffen. DIe Einfluss auf die Eintrittspreise etc nehmen können, die alles nach wirtschaftlichen GEsichtspunkten im Verein hinterfragen. Sind wir dann wirklich noch besser als Wolfsburg, Leverkusen, Manu, Liverpool etc???? Ich sage : NEIN!! Wir sind auf den besten Weg dahin, dass wir Fans entmündigt werden und der Verein Stück für Stück UNS weg genommen wird und wir nur noch die Abnicker und Melkkühe sind, obwohl WIR diesen Verein zu dem gemacht haben, der er ist.
    Es ist ok, sich Partner ins Boot zu holen, um dieses Projekt Allianz Arena zu stemmen. Aber jetzt reichts!! Es gibt keinen Grund mehr, weitere Konzerne ins Boot zu holen!!1

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  • Ich kann deine Ausführungen gut verstehen.
    Aber ich bin der festen Überzeugung das wir sehr fähige Leute im Vorstand haben die schon die richtigen Verträge ausgehandelt haben. Außerdem sind Adidas und Audi schon langjährige Partner des Vereins gewesen bevor sie die ANteile übernommen haben.
    Ein wenig Sorge ist nachzuvollziehen aber der Vergleich mit ManU und Liverpool hinkt dann doch sehr weil die Investoren plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht sind und offensichtlich den Verein nur als Spekulationsobjekt ansehen.
    Also ich Vertraue da auf die Fähigkeit des Vorstandes die diese Verträge ausgehandelt haben.

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  • die aktuelle Situation mit Audi und Adidas ist überhaupt nicht mit Liverpool etc. zu vergleichen



    Audi kommt aus Ingolstadt, Adidas aus Herzogen-Aurach, dadurch ist bereits eine gewisse Wertgebundenheit gewährleistet


    zudem handelt es sich bei Liverpool etc. ja um Privatpersonen als Investoren, das ist wohl etwas anderes, als ein Unternehmen wie z.B. Audi


    ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man noch weitere Anteile verkaufen wird, es kann natürlich sein, dass irgendwann auch z.B. mal die Telecom ankommt, aber ich denke sie werden dann abblitzen, mehr als die aktuellen ca. 18% werdens nicht werden - von 50% ganz zu schweigen

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Die FC Bayern München AG ist alleiniger Anteilseigner an der Allianz Arena München Stadion GmbH.</span><br>-------------------------------------------------------

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  • Also ich sehe das mit den Beteiligungen auch nicht so dramatisch. Immerhin können wir so auch Top Unternehmen an uns binden. Außerdem werden neben den Beteiligungen ja auch noch etliche Millionen an Werbeeinnahmen fließen.
    Und die dividende die ausgeschüttet wird ist im Vergleich zu Kreditzinsen ein Witz.


    Das wichtigste ist, dass der Verein Herr im Haus bleibt und man nicht alle Anteile raushaut. Kann ja immer mal etwas passieren und da hat man lieber noch 70-80% der Anteile als gerade mal noch 50+1

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  • totaler quatsch ist das von bayernimblut schon mal auf gar keinen fall! ich sehe den audi deal zwar auch nicht dramatisch, aber in der sache hat bayernimblut schon recht.

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  • Wann ist die Arena denn nun wirklich bezahlt, weiß das jemand? Ständig hört man anders lautende Zahlen.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">
    Die FC Bayern München AG ist alleiniger Anteilseigner an der Allianz Arena München Stadion GmbH.
    </span><br>-------------------------------------------------------



    http://upload.wikimedia.org/wi…Fcb-Beteiligungen.svg.png


    Jetzt musst du dir natürlich noch AUDI dazu denken.


    bayernimblut hat es zwar etwas übertrieben ausgedrückt, aber falsch ist es deswegen nicht.

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">solange der fcb über 70% hält, mache ich mir da gar keine gedanken</span><br>-------------------------------------------------------


    70% wären aber schon problematisch, wegen der bereits erwähnten Sperrminorität.


    Dazu ein Besipiel:
    Gestern wurde häufig der Bau eines FCB Fan-Museums gewünscht.
    Der Vorstand erklärt sich irgendwann bereit diesen Wunsch zu verwirklichen, das Projekt würde 6 Mio Euro kosten.


    Die anderen Anteilseigner (Fall 1:Adidas und Audi; Fall 2: Adidas, Audi und Telekom) sind der Meinung das dafür kein Geld ausgegeben werden soll und stimmen im Aufsichtsrat dagegen. Auch Herr Winterkorn (VW) ist auf Seiten von Audi, Dieter Rampl von der UniCredit (also Hypo Vereinsbank) fühlt sich seinen Aktionären mehr verpflichtet als den Bayernfans, Herr Markwort und Herr Henzler finden das Tradition vollkommen überschätzt wird und dafür kein Geld ausgegeben werden soll.
    Damit haben sie die Mehrheit und der Aufsichtsrat lehnt das Projekt ab.


    Im Fall 1 hat der FC Bayern noch rund 82% der Aktien, die Geschäftsführung, also der Vorstand befrägt die Hauptversammlung der Aktionäre, die aus drei "Personen" besteht (Vertreter von FCB e.V. mit 82%, Adidas und Audi mit je 9%), diese kann mit einer 3/4 Mehrheit der Aktien entscheiden das trotz der Ablehnung im Aufsichtsrat das Museum gebaut wird.
    Plump gesagt: Egal was die anderen wollen, der FCB kann in seiner AG machen was er will. Das Museum wird gebaut.


    Im Fall 2 hat die Telekom eine Einlage von 3 Mio zur Kapitalerhöhung der AG getätigt und somit 9,83% der Aktien. Der Anteil von Audi und Adidas würde sich dadurch jeweils auf 8,33% verringern, insgesamt wären aber 25,96% nicht mehr in Vereinshand, d.h. der FCB hätte noch genau 74,04%.
    Somit könnte der der Verein keine 3/4 Mehrheit erreichen.
    Plump gesagt: Der Verein wäre immer von der Meinung der Anteilseigner abhängig. Das Museum wird nicht gebaut.

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